Louis, der Geizkragen (1979) – UNCUT

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Frankreich im 17. Jahrhundert. Harpagon ist ein Geizhals, wie er im Buche steht. Sein oberstes Ziel ist es, sein Vermögen zu bewahren und zu vergrößern. Seinen Schatz bewahrt er in einem Kasten auf, welchen er in seinem Hof vergraben hat und von dessen Unversehrtheit er sich mindestens einmal am Tag überzeugt. Sein Geiz treibt viele kuriose Blüten. So flüchtet er während der Kollekte in der Kirche panisch vor der Küsterin.


Inhalt:

Harpagon ist ein Geizhals wie er noch nicht mal im Buche steht. Sein größter Schatz ist eine Kiste mit 10.000 Goldstücken, die er im Garten vergraben hat. Mit ständiger Paranoia und einem Drang alles und jeden zu tyrannisieren macht er seinen Mitmenschen das Leben schwer. Unter anderem auch seinen beiden Kindern Cléante und Valére, die er aus Geldgier zum Heiraten zwingen will. Das diese nicht sehr begeistert sind war abzusehen, vor allem da Harpagon bei seinen Heiratsplänen auf ein junges schönes Mädchen abgesehen hat, für das sich Cléante jedoch auch sehr interessiert. Als eines Tages seine kleine Kiste auch noch verschwindet ist das Chaos perfekt.


Louis, der Geizkragen ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 1980. Louis de Funès spielt darin einen krankhaften Geizhals nach dem Lustspiel Der Geizige (1668) von Molière.


Handlung:

Frankreich im 17. Jahrhundert. Harpagon ist ein Geizhals, wie er im Buche steht. Sein oberstes Ziel ist es, sein Vermögen zu bewahren und zu vergrößern. Seinen Schatz bewahrt er in einem Kasten auf, welchen er in seinem Hof vergraben hat und von dessen Unversehrtheit er sich mindestens einmal am Tag überzeugt. Sein Geiz treibt viele kuriose Blüten. So flüchtet er während der Kollekte in der Kirche panisch vor der Küsterin.

Seine beiden Kinder, Tochter Elise und Sohn Cléante, haben unter dem Geiz des Vaters schwer zu leiden. Um zu sparen, sucht der Vater für seine Tochter den alten Anselme aus, der bereit ist, auf eine Mitgift zu verzichten. Für Sohn Cléante ist eine ebenso betagte wie betuchte Witwe vorgesehen. Harpagon selbst hat ein Auge auf die junge, hübsche Nachbarstochter Marianne geworfen – ebenso wie sein Sohn, der mit den väterlichen Heiratsplänen so wenig einverstanden ist wie seine Schwester Elise…


Einzelnachweise:

De Funès träumte lange davon, Molières Komödie am Theater zu spielen, doch sein gesundheitlicher Zustand nach einem Herzinfarkt erlaubte schließlich nur ein Filmprojekt.

Jean Girault, der schon mehrere de-Funés-Filme inszeniert hatte, und der Hauptdarsteller teilten sich die Regie. De Funés „verzichtet auf keine seiner üblichen Faxen“, und der Stoff wird augenzwinkernd vorgetragen. Die Figuren sprechen manchmal in die Kamera, Tafeln bewerben Molières Stück, Verfolgungen sind ahistorisch mit Rockmusik unterlegt und in der deutschen Synchronfassung, dem Sprachstil vergleichbarer Filme der 1970er Jahre angepasst, tauchen Begriffe wie „Sendepause“ und „Bahnhofspenner“ auf. Im Original hielt man hingegen dem Wunsch de Funès‘ entsprechend sehr an den Texten der Vorlage fest.

Der Kinostart in Frankreich war am 5. März 1980, in Deutschland nur drei Wochen später am 27. März 1980. Das französische Original hat eine Länge von 116 Minuten. Mit ungefähr 40 fehlenden Minuten ist dies der in der deutschen Version am stärksten gekürzte Louis-de-Funès-Film. Kommerziell blieb er hinter den Erwartungen zurück.

Eine neue, werkgetreue und ungekürzte deutsche Synchronfassung wurde 2008 erstellt. Kurz- und Langfassung des Films liegen mit alter und neuer Synchronisation seit August 2010 auf einer DVD vor, die in der Louis de Funès Collection 2 enthalten ist.


Kritik:

Cinema: „Urkomische Verfilmung von Molières Bühnen-klassiker „Der Geizige“.“

Das Große Film-Lexikon: „Das Ergebnis ist ein ordentlich entstaubter und aufgemöbelter Klassiker, der etwas mehr Substanz aufweist als de Funès‘ übliche Vehikel.“

prisma-online: „Frankreichs Komiker-Ikone Louis de Funès einmal mehr in seiner Glanzrolle als explosiver Giftzwerg.“

Lexikon des internationalen Films: „Louis de Funès in einer ungewohnten Glanzrolle; leider gelingt es der schwachsinnigen deutschen Synchronisation, aus einem bemerkenswerten Film eine mäßige Klamotte zu machen.“


Quelle: Wikipedia

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