Balduin, der Schrecken von St. Tropez (1970)

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Ludovic Cruchot (Louis de Funès) und seine Kollegen müssen jüngeren Kollegen weichen und werden pensioniert. Cruchot, ein Polizist mit Leib und Seele, verkraftet dies nur schwer und wird seitdem von Langeweile und Depressionen geplagt. Als er und seine ehemaligen Kollegen in der Zeitung lesen, dass einer ihrer alten Kameraden bei einem Unfall sein Gedächtnis verloren hat und in ein Heim abgeschoben wurde, entführen sie ihn und wollen seiner Erinnerung auf die Sprünge helfen. Zu diesem Zweck schlüpfen sie wieder in ihre alten Uniformen und stiften jede Menge Verwirrung und Chaos…



Balduin, der Schrecken von Saint-Tropez (Originaltitel: Le Gendarme en balade) ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 1970 mit Louis de Funès. Der Film wurde am 28. Oktober 1970 in Frankreich erstmals gezeigt. In Deutschland kam er am 10. April 1971 in die Kinos.


Handlung:

Gendarm Balduin Cruchot wird mit seinen Männern wegen nicht ausreichender Motivation vom Ministerium vorzeitig pensioniert. Sie werden durch jüngere Kollegen ersetzt. Nach sechs Monaten der Langeweile erhält Cruchot von seinem ehemaligen Vorgesetzten Gerber und seiner Frau Besuch. Wenig später kommt ein weiterer Ex-Kollege von Balduin zu Besuch und teilt den beiden mit, dass Fougasse, auch Mitglied der Brigade, sein Gedächtnis verloren habe. Die drei Ex-Gendarmen entführen mit Hilfe der restlichen zwei Kollegen den geistig verwirrten Fougasse aus seinem Heim. Heimlich ziehen die sechs Gendarmen ihre Uniform wieder an, um Fougasses Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, wobei ihnen die neue, jüngere Brigade ständig in die Quere kommt.

Nach längeren Turbulenzen gesteht Fougasse, sein verlorenes Gedächtnis nur vorgetäuscht zu haben, da es ihm in dem Heim so gut gefallen habe. Nach einer kleinen Schlägerei zu Anfang versöhnen sich die sechs Gendarmen. Der Friede hält aber nur so lange an, bis sie bemerken, dass eine Gruppe von Nudisten ihren Wagen gestohlen hat, in dem sich ihre Zivilkleidung befindet. Daraufhin ziehen sie als Hippies getarnt durch die Lande und geraten in ein Hippie-Meeting, wo sie mit Drogen konfrontiert werden. Währenddessen teilt die neue, jüngere Besetzung der Gendarmerie den Frauen von Gerber und Cruchot mit, dass die Ex-Gendarmen mit Nudisten erwischt worden seien, worauf die beiden beschließen, es ihren Männern heimzuzahlen.

Die Brigade ist inzwischen den Hippies entkommen und kämpft sich nun zu Fuß zurück nach St. Tropez. Cruchot und Gerber halten mit dem Fernrohr Ausschau. Zufällig entdecken sie ihre Frauen mit zwei anderen Männern, jedoch reden sie sich ein, sich geirrt zu haben. Die Hippies beschließen letztlich, sich den neuen Gendarmen auszuliefern. Doch plötzlich erscheint Schwester Clothilde und nimmt die vermeintlichen Gendarmen mit in ihr Kloster. Dort teilt sie ihnen mit, dass sie Oberin geworden sei, eine Ferienkolonie leite und drei ihrer Schützlinge abhandengekommen seien. Da sie nichts von deren Pensionierung weiß, bittet sie die Polizisten, die drei aufzusuchen und zur Kolonie zurückzubringen. Doch diese sind gerade dabei, eine Rakete mit gefährlichem Sprengstoff zu bauen, der die gesamte Gegend in die Luft zu sprengen droht. Trotz einer längeren Prozedur gelingt es nicht, die „Bombe“ zu entschärfen, und plötzlich tauchen die Frauen von Balduin und Gerber auf. Wütend zerstören die Gendarmen die Rakete und stellen sich ihren Frauen. Letztlich nimmt alles ein gutes Ende: Cruchot und Gerber versöhnen sich mit ihren Frauen und die Frühpensionierten werden wieder eingestellt. Zudem findet eine Parade statt.


Anmerkungen:

In der Szene, in der Josepha ihren Mann bittet, ins Auto zu steigen, ruft sie ihn mit seinem französischen Namen „Ludovic“ und nicht mit „Balduin“.

Die vermeintliche Bombe in der Raketenspitze ist ein Miniaturnachbau des sowjetischen Sputnik 1.


Kritik:

„Turbulente Louis-de-Funès-Komödie mit einigen hübschen und witzigen Einfällen.“ film-dienst


Inhalt:

Ludovic Cruchot (Louis de Funès) und seine Kollegen müssen jüngeren Kollegen weichen und werden pensioniert. Cruchot, ein Polizist mit Leib und Seele, verkraftet dies nur schwer und wird seitdem von Langeweile und Depressionen geplagt. Als er und seine ehemaligen Kollegen in der Zeitung lesen, dass einer ihrer alten Kameraden bei einem Unfall sein Gedächtnis verloren hat und in ein Heim abgeschoben wurde, entführen sie ihn und wollen seiner Erinnerung auf die Sprünge helfen. Zu diesem Zweck schlüpfen sie wieder in ihre alten Uniformen und stiften jede Menge Verwirrung und Chaos…


Quelle: Wikipedia

4 Kommentare

  • Ich mag die Gendarmen-Reihe, gehört sie doch zum Besten in Louis de Funès‘ Karriere als Chef-Choleriker. Auch „Balduin, der Schrecken von Saint-Tropez“ hat einige gute Gags zu bieten, erreicht aber nicht die hohe Dichte wie andere Teile.

  • Ein derbe entzückender Klassiker, den ich immer, immer und immer wieder schauen kann. Wirkt teilweise vielleicht sehr albern und lächerlich, aber das weiß man doch, wenn man sich auf den alten Louis einlässt! Kult!

  • Einer der schwächeren Gendarmenfilme

    Dieser dritte Teil der Reihe ist einer der schwächeren obwohl er mal wieder wunderbare Situationen und Szenen hat (wie z.B. die Scheunenszene mit den Hippies oder die Verfolgung durch eine Rakete am Strand) und auch ein herrliches Wiedersehen mit der durchgedrehten Chaostruppe. Bei all den Klamauk gibt es auch Ansätze ernsten Humors, so zeigt der Film bei genauer Betrachtung, die Problematik des Älterwerdens und die Gewöhnung an das Alltagsleben.
    Das Zugpferd dieses Films ist de Funès. Das merkt man von Anfang bis Ende. Und das ist auch gut so. Er ist einfach einmalig und der Beste.

  • Turbulente Louis-de-Funès-Komödie mit einigen hübschen und witzigen Einfällen.

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