Ich seh, ich seh: Mami, wer bist du? (2014) – [UNCUT]

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Ich seh, ich seh: Mami, wer bist du? (2014) – [UNCUT]

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In der Hitze des Sommers. Ein einsames Haus am Land zwischen Wäldern und Kukuruzfeldern. Zehnjährige Zwillingsbuben warten auf ihre Mutter. Als diese nach einer Schönheitsoperation einbandagiert nach Hause kommt, ist nichts mehr wie vorher. Die Kinder beginnen zu bezweifeln, dass diese Frau tatsächlich ihre Mutter ist. Sie versuchen die Wahrheit herauszufinden.Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

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STADTKINO FILMVERLEIH

In der Hitze des Sommers. Ein einsames Haus am Land zwischen Wäldern und Kukuruzfeldern. Zehnjährige Zwillingsbuben warten auf ihre Mutter. Als diese nach einer Schönheitsoperation einbandagiert nach Hause kommt, ist nichts mehr wie vorher. Die Kinder beginnen zu bezweifeln, dass diese Frau tatsächlich ihre Mutter ist. Sie versuchen die Wahrheit herauszufinden.Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

 

OFDB

Für die Zwillingsbrüder Lukas und Elias (Lukas und Elias Schwarz) ist es eine tolle Ferienzeit: Sie spielen in Feldern Fange, erkunden die Umgebung des Hauses, welches außerhalb eines Dörfchens liegt, entdecken einen Friedhof, entspannen auf der Luftmatratze auf dem See, was Jungs eben so machen.

Dann jedoch kommt die Mutter (Susanne Wuest) nach Hause. Ihr Gesicht ist unter einem Verband kaum zu erkennen, die Schmerzen in Folge der Operation machen ihr zu schaffen, weswegen sie neue Regeln im Haus einführt. Dabei ist sie gar nicht mehr so liebevoll zu ihren beiden Kindern, sondern wird ausfallend und verhält sich teils aufbrausend. Für Lukas und Elias ist schnell klar: Das ist nicht ihre Mutter! Die beiden Brüder suchen Mittel und Wege, um aus der Frau herauszubekommen, wo ihre echte Mama ist…

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Ich seh, Ich seh ist ein österreichischer Film von Veronika Franz und Severin Fiala. Produziert wurde er von Ulrich Seidl. Der englische Titel ist Goodnight Mommy.


Handlung:

Nach einer Gesichtsoperation kommt eine Mutter (Susanne Wuest) wieder nach Hause in ihr modernes, einsam an einem See und im Wald gelegenes Haus zu ihren zehnjährigen Zwillingen Elias (Elias Schwarz) und Lukas (Lukas Schwarz) zurück. Für die Jungen scheint die stark einbandagierte Mutter verändert. Sie ignoriert Lukas und fordert Elias dazu auf, es ihr gleichzutun. Außerdem müssen die Zwillinge im Hochsommer die Jalousien tagsüber geschlossen halten und dürfen nur noch leise und draußen spielen. Daher zweifeln die Zwillinge daran, dass die Frau in ihrem Haus tatsächlich ihre Mutter ist. Diese Zweifel erhärten sich, als sie ein Bild finden, das die Mutter offensichtlich mit einer Zwillingsschwester zeigt. Als sich die Möglichkeit ergibt, fesseln die Zwillinge die Mutter ans Bett und wollen sie dazu bringen, zu sagen, wo ihre Mutter ist. Darauf erhalten sie jedoch keine Antwort. Schließlich kleben sie den Mund der Mutter mit Klebeband zu. Zwischenzeitlich erscheinen zwei Mitarbeiter des Roten Kreuzes, um Spenden zu sammeln. Obwohl sie zunächst auf die Rückkehr der Mutter warten, verlassen sie schließlich das Haus, nachdem sie von Elias 50 Euro als Spende erhalten. Als es der Mutter kurz darauf gelingt, sich vom Klebeband um den Mund zu befreien und um Hilfe zu schreien, kleben die Zwillinge die Lippen der Mutter mit Sekundenkleber zusammen. Später wollen sie ihr eine Pizza bringen und erkennen, dass sie in diesem Zustand nichts essen kann; daher schneiden sie die Lippen mit einer Nagelschere wieder auf, wodurch die Mutter fortan mit blutigem Gesicht zu sehen ist. Da die Mutter weiterhin ans Bett gefesselt ist, nässt sie sich ein. Daraufhin befreien die Zwillinge sie von den Fesseln und die Mutter beginnt einen Fluchtversuch, fällt dabei jedoch über eine über dem Boden gespannten Draht und stürzt. In der nächsten Szene liegt die Mutter auf dem Boden des Wohnzimmers. Elias fordert sie dazu auf, zur Bestätigung, dass es sich um seine Mutter handelt, ihr zu sagen, was der neben ihm stehende und eine brennende Kerze vor die Vorhänge haltende Lukas tut. Nun wird deutlich, dass Lukas zuvor bei einem Unfall verstorben ist und alle bisherigen Handlungen von Elias allein ausgingen, der sich seinen Zwillingsbruder lediglich vorgestellt hat. Da die Mutter den vorgestellten Lukas nicht sehen und demzufolge nicht die von Elias geforderte Antwort geben kann, zündet Elias die Vorhänge an. Die Mutter verbrennt. Die im brennenden Haus eintreffende Feuerwehr kann nichts mehr ausrichten.


Produktion:

Nach einer Dokumentation über Peter Kern ist Ich seh, Ich seh der erste Langspielfilm von Veronika Franz, seit 1997 Co-Autorin und künstlerische Mitarbeiterin aller Filme Ulrich Seidls, und Severin Fiala. Gedreht wurde im Sommer 2013 in einem Haus im niederösterreichischen Waldviertel. Für die Rollen der Zwillinge wurden die Gaishorner Elias und Lukas Schwarz gecastet, die Rolle der Mutter wurde mit Susanne Wuest besetzt.

Der Film wird ab dem 11. September 2015 unter dem Titel Goodnight Mommy von Radius, dem Verleih der Weinstein Company, in den US-amerikanischen Kinos gezeigt.


Festivals und Preise:

Der Film feierte am 30. August 2014 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig Premiere. Er wurde bei den Filmfestspielen von Ljubljana, Thessaloniki und Sitges ausgezeichnet und erhielt im März 2015 den Großen Diagonale-Preis.


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Oliver Armknecht (film-rezensionen.de)
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Oliver Armknecht (film-rezensionen.de)

“Zwei Kinder erkennen ihre Mutter nach einer Operation nicht wieder, was zu immer stärkeren Konflikten führt – aus dieser Ausgangslage wird bei „Ich seh, ich seh“ ein atmosphärischer starker, teilweise sehr schmerzhafter Thriller, auch wenn Genreprofis das Ende bereits früh vorwegsehen können.” QUELLE

Federico Spinetti (filmtipps.at)
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Federico Spinetti (filmtipps.at)

Altbekannt aber effektiv: ICH SEH ICH SEH ist ein perfider Psychothriller der sich mal mit subtilen und mal mit eindeutigen Horrorelementen unter die Haut der Zuseher gräbt. Das brachiale Finale wird man sich noch länger merken und so verzeiht man dem Film auch das eine oder andere zu Tode getragene Klischee. Passend zur brutalen Wetterlage kommt dieser perfekte Hochsommer-Horrorfilm dieser Tage in die deutschen Kinos. WERTUNG: 7 von 10 altbekannten Kinderreimen. QUELLE