Mad Max: Fury Road (2015) – [UNCUT]

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Mad Max: Fury Road (2015) – [UNCUT]

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8,1

Bei seinen Reisen durch die postapokalyptische Ödnis der Zukunft wird Max Rockatansky (Tom Hardy) von den Schergen des Warlords Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) gefangen genommen und als lebende Blutkonserve für den schwerkranken Krieger Nux (Nicholas Hoult) verwendet. Als Imperator Furiosa (Charlize Theron), eine wichtige Handlangerin Joes, den Herrscher hintergeht, indem sie seine fünf Frauen befreit und während einer Handelsmission mit ihnen an Bord ihres Kriegslasters flieht, ruft der Warlord sein Heer zur Verfolgung auf.

   

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8,1 / 10

Titel Mad Max: Fury Road
Teaser-Text WHAT A LOVELY DAY (all caps One Sheet)
Genre(s) Action, Abenteuer, Sci-Fi, Thriller
Laufzeit | Jahr | FSK 120 min. | 2015 | 16
Regie | Story George Miller | George Miller, Brendan McCarthy
Darsteller Tom Hardy, Charlize Theron, Nicholas Hoult, Zoë Kravitz
Bewertung 8,1  (672.019 Stimmen)

 

WARNER BROS.

In einer trüben Wüstenlandschaft, wo die Menschheit verkommen und fast jeder bereit ist, für das Überlebensnotwendige bis an die Grenzen zu gehen, leben zwei Außenseiter: Max (Tom Hardy), ein Mann der Tat und weniger Worte, der nach dem Verlust seiner Frau und seines Kindes Seelenfrieden sucht – und die elitäre Furiosa (Charlize Theron), eine Frau der Tat, die glaubt, dass sie ihr Überleben sichern kann, wenn sie es aus der Wüste bis in ihre Heimat schafft. Als Max gerade beschlossen hat, dass er alleine besser dran ist, trifft er auf eine Gruppe in einem Kampfwagen, hinter dessen Steuer Furiosa sitzt. Die Flüchtlinge, darunter Splendid (Rosie Huntington-Whiteley) und andere Ex-Sklavinnen (Riley Keough, Zoë Kravitz, Abbey Lee, Courtney Eaton), sind dem Warlord Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) entkommen, der ihnen nun nachstellt – denn Frauen sind zur Ware geworden, wertvoll wie Wasser und Benzin. Die Konfrontation zwischen Immortan Joes Banden und den Flüchtlingen führt zum temporeichen, staubigen Straßenkrieg…

 

OFDB

Bei seinen Reisen durch die postapokalyptische Ödnis der Zukunft wird Max Rockatansky (Tom Hardy) von den Schergen des Warlords Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) gefangen genommen und als lebende Blutkonserve für den schwerkranken Krieger Nux (Nicholas Hoult) verwendet. Als Imperator Furiosa (Charlize Theron), eine wichtige Handlangerin Joes, den Herrscher hintergeht, indem sie seine fünf Frauen befreit und während einer Handelsmission mit ihnen an Bord ihres Kriegslasters flieht, ruft der Warlord sein Heer zur Verfolgung auf. Zu den Kriegern gehört auch Nux, der Max zur Blutversorgung an seinen Wagen schnallt. Doch während des ersten Gefechts zwischen Joes Leuten und Furiosa kann sich Max befreien und bildet von da eine Zweckgemeinschaft mit Furiosa und den Frauen, während sie weiter unerbittlich von den Truppen Joes gejagt werden…

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Mad Max: Fury Road ist ein US-amerikanischer Endzeitfilm von George Miller. Der Film ist die dritte Fortsetzung des Films Mad Max (1979). Im ersten Film des Franchises seit 30 Jahren spielt Tom Hardy die Hauptrolle. Der Film läuft bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2015 im Wettbewerb außer Konkurrenz und hatte am 7. Mai 2015 Premiere in Los Angeles. Der Kinostart im deutschsprachigen Raum war am 14. Mai 2015.


Handlung:

In einem postapokalyptischen Ödland wird der Einzelgänger Max von einer Kampfeinheit der War Boys gefangen genommen, der Armee des von seinen Anhängern kultisch verehrten Tyrannen Immortan Joe. Max dient nun als Blutreservoir für den Warboy Nux.

Zu Immortan Joes Gefolge gehörte auch Imperator Furiosa, die einen von Joes Kampftrucks steuert. Doch sie entschließt sich zu fliehen und will auch fünf jungen Frauen zur Freiheit zu verhelfen, die der Herrscher missbraucht, um Kinder zu zeugen.

Nachdem Max es schafft zu entkommen, schließt er sich mit dem an ihn geketteten Nux der Gruppe an. Sie werden von Joe, seinen Verbündeten und deren Armeen verfolgt, doch gemeinsam gelingt es ihnen, diese zu töten und Joes Schreckensherrschaft ein Ende zu setzen.


Produktion

Entwicklung:

Die Idee zu einem vierten Film der Mad-Max-Reihe kam George Miller 1999, doch die Umsetzung gestaltete sich schwierig, sodass das Projekt viele Jahre in der Entwicklungshölle verbrachte. Miller gab 2003 bekannt, dass ein Drehbuch vorliege und sich die Vorproduktion im frühen Stadium befinde. Obwohl der Film damals grünes Licht mit einem Budget von 100 Millionen US-Dollar erhielt, mussten die Arbeiten bis auf Weiteres ausgesetzt werden. Der Grund hierfür waren die geplanten Dreharbeiten in Namibia, die aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden konnten, nachdem die USA und einige andere Länder die Einreise- und Schifffahrtsbestimmungen nach Namibia verschärft hatten. Mit Ausbruch des Irakkriegs wurde die Produktion gänzlich auf Eis gelegt, da die Thematik des Films als problematisch eingeschätzt wurde. Darüber hinaus gab Mel Gibson nach Abbruch der Produktion seinen Ausstieg bekannt.

Im November 2006 wurde Miller zitiert, dass er weiterhin beabsichtige, Fury Road umzusetzen, auch ohne Gibson. Das Drehbuch zum Film wurde unterstützend vom britischen Comicautoren Brendan McCarthy entwickelt, der auch viele der neuen Charaktere und Fahrzeuge entwarf. Im Oktober 2009 gab Miller bekannt, dass die Dreharbeiten zu Fury Road im Frühjahr 2011 in Broken Hill, Australien beginnen würden.

Im selben Monat befand sich Tom Hardy in Gesprächen für die Hauptrolle. Außerdem wurde Charlize Theron als Besetzung bekanntgegeben.

Im Juni 2010 bestätigte Hardy in der Fernsehshow Friday Night with Jonathan Ross, dass er die Rolle übernehmen werde.


Dreharbeiten:

Miller beabsichtigte, alle Stunts real zu filmen, da Computereffekte „selbst wenn sie richtig gut sind, […] immer ein bisschen gefälscht“ wirken würden. Er habe „versucht, dass alles echt ist: die Stunts, die Autos, die Wüste“.

Im November 2011 wurden die Dreharbeiten von Broken Hill nach Namibia verlegt, nachdem heftige Regengüsse in Broken Hill eine üppige Blumenlandschaft hatten entstehen lassen, was sich ungünstig für den Look des Films darstellte. Die Dreharbeiten im Namibia dauerten von Juli bis Dezember 2012. Im Februar 2013 wurde den Produzenten vorgeworfen, Teile der Namib durch die Dreharbeiten geschädigt und einige Tiere und Pflanzen gefährdet zu haben, jedoch hatte die Namibia Film Commission bei der Besichtigung der Drehorte nichts Bedenkliches gefunden. Im September 2013 wurde bekanntgegeben, dass Nachdrehs im November 2013 durchgeführt werden würden.


Rezeption:

Vor der Kritik wird Fury Road fast durchweg gelobt. Die Rezensionssammlung Rotten Tomatoes listet 217 Kritiken, von denen 213 positiv sind. Bei Metacritic erhält der Film eine Bewertung von 89/100, basierend auf 43 Kritiken. In der IMDb stieg er am 16. Mai 2015 in die Top 250 ein und ist dort inzwischen als der 23-beste Film aller Zeiten gelistet.

Markus Keuschnigg lobt in der Presse, der Film sei „ein herrlich anachronistischer Fiebertraum in Rostrot und Stahlblau geworden, eine verschwitzte, verdreckte Ode an das Kino als Erlebnisraum, ein Rücksturz in eine Ära der vielleicht visionären, vielleicht verrückten Fantasten.“ Pascal Blum schreibt im Tages-Anzeiger: Fury Road „ist ein Actionfilm, und als solcher ist er sagenhaft. Man nannte ihn einen ‚Western auf Rädern‘, und man könnte es wagen und sagen: Hier ist John Fords ‚Stagecoach‘ für unsere Ära.“

Negativ bewertet wird der Film von Frank Schnelle von epd Film. Zwar lobt er die „spektakulären Stunts und die Zelebrierung der grellen Endzeitoberflächen“ sowie das Schauspiel von Charlize Theron, stellt aber die fehlende Beschäftigung mit „der Psychologie des Protagonisten oder der Dramaturgie seiner Heldenreise“ in den Vordergrund. Miller habe „keine Zeit für seine Figuren, […] sei viel zu beschäftigt mit Stunts und Maschinen“. Auch bei Simon Rothöhler von der taz stellt sich keine rechte Begeisterung ein: Zwar gewinne die „Entfesselung so ziemlich jeder Form kinetischer Energie […] in den besten Momenten programmatische Qualität“, doch würden „die Dauergefechte der Schrottautoarmeen schnell repetitiv“.


Fortsetzungen:

Im Jahr 2012 gab Regisseur Miller an, dass er Fury Road ursprünglich zusammen mit der angesetzten Fortsetzung Mad Max: Furiosa drehen wollte, jedoch hat Warner Bros. seitdem nicht bestätigt, dass weitere Filme des Franchises erscheinen werden. Im März 2015 sagte jedoch Hauptdarsteller Hardy gegenüber dem Magazin Esquire, dass er für drei weitere Filme verpflichtet worden sei.


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