Priscilla – Königin der Wüste (1994)

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Zwei Transvestiten mit Sinn für schrille Kostüme und schräge Bühnenauftritte, Anthony (Hugo Weaving) und Adam (Guy Pearce), machen sich mit dem transsexuellen Kollegen (bzw. Kollegin) Bernadette (Terence Stamp) auf den Weg aus der Stadt zu einem Engagement in einem kleinen Städtchen mitten in der Wüste. Sie mieten sich einen Bus, den sie Priscilla nennen und fahren drauflos.


Priscilla – Königin der Wüste


Inhalt:

Zwei Transvestiten mit Sinn für schrille Kostüme und schräge Bühnenauftritte, Anthony (Hugo Weaving) und Adam (Guy Pearce), machen sich mit dem transsexuellen Kollegen (bzw. Kollegin) Bernadette (Terence Stamp) auf den Weg aus der Stadt zu einem Engagement in einem kleinen Städtchen mitten in der Wüste. Sie mieten sich einen Bus, den sie Priscilla nennen und fahren drauflos. Was sie nicht wissen, ist, daß ihre Auftraggeberin Anthonys ehemalige Frau ist und sein Sohn am Zielpunkt auf ihn wartet. Doch auch für die anderen wird nach diesem schrillen Trip nichts mehr wie vorher sein…


Priscilla – Königin der Wüste ist eine australische Tragikomödie des Regisseurs Stephan Elliott aus dem Jahr 1994, die von der Reise von drei Drag Queens durch das Outback erzählt.


Handlung:

Bernadette, alternd, transsexuell und gerade verwitwet, Mitzi, eine verheiratete Drag Queen und im Nebenjob Kosmetikberaterin und Felicia, eine homosexuelle Drag Queen, sind drei Travestiekünstler in Sydney. Eines Tages erhält Mitzi ein Engagement in einem Hotel im australischen Outback, in Alice Springs. Also beschließen die Drei aus unterschiedlichen Gründen, sich auf die Reise zu machen. Felicia besorgt von drei schwedischen Touristen einen ausgemusterten Schulbus, den sie Priscilla tauft. Damit beginnt die Tour quer durch das australische Outback.

Im Niemandsland treffen die Drag Queens auf spießige Bewohner, Aborigines und endlose Wüste, welche mehr als genügend Platz für die kleineren und größeren internen Spannungen der zum einen sehr ähnlichen, zum anderen aber auch ganz unterschiedlichen Reisegruppe lässt. Auf dem Weg nach Alice Springs erfahren Bernadette und Felicia nebenher das Geheimnis von Mitzi: Er ist mit einer Frau verheiratet, von der er seit sechs Jahren getrennt lebt und die das Hotel führt, in dem er den Auftritt hat.

Unterwegs erleben die drei einige exzentrische Abenteuer. In Broken Hill muss Mitzi eine verlorene Wette einlösen, indem er im Fummel durch die Stadt läuft. Bei einem Reparaturaufenthalt lernen die drei Bob kennen, einen älteren Mechaniker, der mit einer jungen Frau, einer ehemaligen Stripperin, zusammenlebt, die er irgendwann im Vollrausch geheiratet hat. Bob repariert den Bus, der sofort wieder ausfällt, und so begleitet er die Gruppe, nachdem seine Frau ihn verlassen hat, bis nach Alice Springs. Auf der Fahrt kommen er und Bernadette sich näher. Bei einem Aufenthalt in Coober Pedy kommt es zu einer Jagd auf Felicia, die beinahe vergewaltigt wird.

Im Hotel angekommen, stellt sich heraus, dass Mitzi auch einen Sohn hat. Er will sein Leben als Drag Queen vor diesem verbergen und kleidet sich betont männlich. Bei einem gemeinsamen Ausflug zum Kings Canyon erfährt Mitzi, dass sein Sohn seine Geschichte kennt, als der ihn fragt, ob er sich wieder einen Freund anschafft, wenn sie in Sydney sind. Am Kings Canyon erfüllt auch Felicia sich ihren Traum, den Berg im Fummel zu besteigen; Bernadette und Mitzi begleiten ihn. Nach mehreren, nicht ganz erfolgreichen Auftritten, soll die Rückreise beginnen. Bernadette kommt nicht mit zurück nach Sydney, sondern bleibt bei Bob, der einen Job im Hotel angenommen hat, um herauszufinden, ob sie zusammenpassen. Mitzi mit Sohn und Felicia fahren zurück nach Sydney, wo sie wieder auftreten.


Auszeichnungen:

Academy Awards 1995 (Oscar)

Best Costume Design

British Academy Film Awards 1995

Best Costume Design
Best Make Up/Hair


Kritiken:

„Die überragenden Leistungen der Schauspieler (überzeugend: Terence Stamp als Transexueller) machen „Priscilla – Königin der Wüste“ zu einem Ereignis.“ kino.de

„Die wahre Stärke von Priscilla – Königin der Wüste ist, dass es der Film versteht seine Botschaft locker in den Filmfluss einzufügen. Es ist dieses lockere Gefüge, und der Wunsch nach mehr Akzeptanz, der diesem Film Kraft verleiht.“ Filmering.at

„Frech-bizarres Roadmovie aus Down Under“ Cinema


Musik:

Der Soundtrack zum Film besteht hauptsächlich aus Songs der 1970er- bis 1990er-Jahre, von den Village People über Gloria Gaynor bis hin zu CeCe Peniston und Vanessa Williams. Es gibt zwar viele Anspielungen auf ABBA, aber nur einen Song auf dem Soundtrack (Mamma Mia).


Wissenswertes:

Mit To Wong Foo, thanks for Everything, Julie Newmar erschien 1995 ein Film mit Patrick Swayze, Wesley Snipes und John Leguizamo in den Hauptrollen, der dasselbe Thema aufgreift, aber in Amerika spielt. Die Produktion von To Wong Foo begann noch während der Dreharbeiten von Priscilla.

Seit 2006 wird Priscilla als erster australischer Film als Musical adaptiert in Sydney aufgeführt.

Der Film wurde 2006 von den Zuschauern des US-amerikanischen Fernsehsenders Logo, im Rahmen der Logo’s 50 Greatest LGBT Films Wahl, bei 250 nominierten Titeln, auf Platz 7 gewählt. Das US-Remake To Wong Foo, thanks for Everything, Julie Newmar konnte sich hingegen nicht unter die ersten 50 platzieren.


Quelle: Wikipedia

REZENSION(EN)

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