Sharknado 2: The Second One (2014) – [TV-FILM] – [UNCUT]

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Fin fliegt mit seiner Exfrau April, mit der er sich mittlerweile wieder versöhnt hat, nach New York City, wo sie ihre Schulfreundin Skye besuchen wollen. Während des Landeanflugs gerät das Flugzeug in einen Sturm, und Fin erkennt, dass es sich um einen Sharknado, also einen Tornado, der Haie mit sich führt, handelt.

 

INDIGO

Heiliger Hai! Sie sind wieder da! Ein Jahr nach den Ereignissen des weltweit ersten „Sharknados“ sitzt Fin Shepard, der Held aus L.A., zusammen mit seiner Frau April im Flugzeug nach New York. Durch ein von April geschriebenes Selbsthilfebuch mit dem schönen Titel „Wie man einen Sharknado überlebt“, hat es das Paar zu einiger Berühmtheit gebracht. Doch statt eines entspannten Ausflugs in Fins Heimatstadt, wo seine Schwester Ellen und ihr Mann Martin mit ihren Kindern leben, geht von Anfang an alles schief: Das Flugzeug wird von Haien attackiert, die der armen April gleich mal die Hand abbeißen. Und auch New York ist kurz davor im Chaos zu versinken: Gleich drei Sharknados rasen auf Manhattan zu und bringen tonnenweise Killerhaie mit sich! Einmal mehr liegt es nun an Fin, den Tag zu retten und New York vor der Katastrophe zu bewahren.

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Sharknado 2: The Second One ist ein US-amerikanischer Horrorfilm der vor allem für Low-Budget-Filme und sogenannte Mockbuster bekannten Filmgesellschaft The Asylum aus dem Jahr 2014. Der Film ist die Fortsetzung von Sharknado – Genug gesagt! (2013) und wie der Vorgänger eine Eigenproduktion des TV-Senders Syfy.


Handlung:

Fin fliegt mit seiner Exfrau April, mit der er sich mittlerweile wieder versöhnt hat, nach New York City, wo sie ihre Schulfreundin Skye besuchen wollen. Während des Landeanflugs gerät das Flugzeug in einen Sturm, und Fin erkennt, dass es sich um einen Sharknado, also einen Tornado, der Haie mit sich führt, handelt.

Während April, der von einem Hai ein Arm abgebissen wird, im Krankenhaus landet, sucht Fin Skye, die sich mit Fins Schwager und dessen Sohn im Baseballstadion der New York Mets befindet. Sie können sich gerade noch retten, als der Sturm die Haie über die Stadt wirft. Gemeinsam mit Fins Schwester Ellen, die sich mit ihrer Tochter gerade noch mit der Fähre von Liberty Island vor angreifenden Haien retten konnte, nehmen sie den Kampf gegen die herumfliegenden Haie auf. Diese verwüsten mittlerweile die gesamte Stadt, auch die Freiheitsstatue wird dabei zerstört.

Mit Kettensägen und selbst gebauten Bomben bewaffnet gehen sie gegen die Haie vor. Es kommt zum Showdown auf dem Empire State Building, auf dem Fin, April und Skye verhindern können, dass sich mehrere Tornados zu einem Riesentornado vereinen, indem sie mit Halogenkohlenwasserstoffen gefüllte Tanks explodieren lassen. Skye kommt dabei ums Leben. Am Ende des Films tötet Fin den Hai, der April den Arm abgebissen hat. In dessen Körper findet er ihren Arm, zieht ihren Ehering vom Finger und fragt April, ob sie ihn nochmals heiraten würde, was sie bejaht.


Produktion:

Promotion für den Film

Die Erstausstrahlung des Film erfolgte in den USA am 30. Juli 2014. In Deutschland lief der Film zuerst im Pay-TV auf Syfy am 31. Juli 2014.

Um Sharknado 2 im Vorfeld der Ausstrahlung zu bewerben, engagierte Syfy David Hasselhoff, der in dem Werbespot zum Film auch auf seine Rollen in Knight Rider und Baywatch anspielt.

Ein dritter Teil der Sharknado-Reihe wurde von Syfy für 2015 angekündigt.


Rezeption:

Sharknado 2 erzielte bei seiner Premiere die höchste Einschaltquote, die der TV-Sender Syfy bis dahin je verzeichnen konnte. 3,9 Millionen Zuschauer sahen die US-Erstausstrahlung, davon 1,3 Millionen aus der werberelevanten Zielgruppe zwischen 18 und 49 Jahren. Während der Erstausstrahlung wurde der Begriff Sharknado zu einem der am meisten getwitterten Begriffe in den USA.

„Die Fortsetzung „Sharknado 2“ überbietet den Erstling in jeder Hinsicht deutlich: Ein interessanteres Setting, bessere Gags, straffere Handlung und ein souveränes, selbstironisches Spiel mit der eigenen Absurdität.“ Michael Meyns, filmstarts.de

„Nicht allzu schwer sollte es sein, Sharknado mit einem Sequel in den Schatten zu stellen. Tatsächlich dürfen sich Trash-Fans aber über einen Film freuen, der seinen Vorgänger in allen Belangen übertrifft. Sowohl Haie als auch Menschen segnen in Sharknado 2: The Second One auf diverse Arten das Zeitliche ganz im Sinne der Ideenvielfalt. Darüber hinaus gibt es nicht nur unzählige Anspielungen, beispielsweise auf Teil 1 oder das Sportler-Drama 42, man parodiert mit der Geschichte auch noch eine vor Sarkasmus und Selbstironie strotzende Hommage an den Actionfilm der 90er Jahre – Overacting, scheinheilige Dramaturgie und klischeehafte Story-Entwicklung zu Gunsten des Protagonisten inklusive. All das gipfelt in einem explosiven Finale, das spektakulärer kaum hätte ausfallen können.“ DVD-Forum


Sonstiges:

Der Taxifahrer Ben wird von Judd Hirsch gespielt, der eine Hauptrolle in der US-amerikanischen Sitcom Taxi spielte. Die Szene, in der sich Fin vom Taxi rettet, indem er über die Haie springt, ist eine Anspielung auf das Videospiel Frogger. Außerdem visualisiert die Szene selbstironisch die US-amerikanische Redewendung Jumping the shark.

In der Folge Porträt eines ängstlichen Mannes (Nightmare at 20,000 Feet) der Mystery- und Science-Fiction-Serie Twilight Zone heißt der Pilot des Flugzeugs Bob Wilson, genau wie der Pilot in Sharknado 2. Auch die Anfangsszene des Films, in der Fin einen Hai auf einer Tragfläche des Flugzeugs sieht, spielt auf diese Episode an.

Zudem gibt es Anspielungen auf die Der Weisse Hai-Filmreihe in Sharknado 2. Die Figuren Martin Brody und Ellen Brody tragen die gleichen Namen wie Roy Scheiders Hauptrolle und seine von Lorraine Gary gespielte Frau. Des Weiteren spielt die von Billy Ray Cyrus gespielte Figur Dr. Quint auf den von Robert Shaw in Der Weiße Hai dargestellten Haijäger Quint an.

In London warb der TV-Sender Syfy in einem Fischgeschäft mit einer Hai-Attrappe für den Film. Der künstliche Hai wurde in die Auslage des Ladens drapiert und „sprang“ das Geschäft betretende Kunden an.

 

7 Kommentare

  • “Hai…lige Scheiße!”

  • “Sharknado 2: The Second One ist für Fans der Reihe natürlich absolutes Gold wert. Es wird geschlachtet, gekämpft und gefressen, was das Zeug hält. Keine großen Pausen, keine Verzögerungen, es geht schnurstracks ans Eingemachte.”

  • “Grelle Genre-Parodie, die den beherzten Griff in die Witzkiste wagt. Mit seinem Brachialhumor ist das einfach nur herrlich bescheuert.”

  • “Fazit: Die Fortsetzung “Sharknado 2″ überbietet den Erstling in jeder Hinsicht deutlich: Ein interessanteres Setting, bessere Gags, straffere Handlung und ein souveränes, selbstironisches Spiel mit der eigenen Absurdität.”

  • Und fürwahr – Sharknado 2 ist nicht bloß “more of the same”, sondern kann durchgängig mit einer Dreistigkeits-Steigerung aufwarten – und erweist sich dabei gar als grelle Genre-Parodie, die den beherzten Griff in die Witzkiste wagt. Mit seinem Brachialhumor lehnt sich dieser Action-Horror-Comedy-Mix über weite Strecken an die schrillen Werke des Filmemacher-Trios Zucker/Abrahams/Zucker an – was gleich zu Beginn durch ein Gastspiel von Robert Hays (bekannt aus dem ZAZ-Ulk Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug) untermauert wird: Wenn die (echte!) Wetter-Lady der Today-Show von einer hohen “Hai-Niederschlagsrate” zu berichten weiß und ihre Kollegen daraufhin ausgiebig über dieses absonderliche meteorologische Phänomen fachsimpeln oder wenn der Kopf der Lady Liberty munter durch die Straßen rollt und dabei Aktentaschen-fixierte Business People niederwalzt, ist das einfach nur herrlich bescheuert. Zwar muten einige Pointen allzu gewollt an – doch überraschend viele der grotesken Einfälle, die hier abgefeuert werden, funktionieren tatsächlich ziemlich gut (bzw. schlecht “in a good way”).

    Die fatale Kombination aus heftigem Sturm und beißwütigem Hai-Schwarm ereignet sich diesmal in New York City statt in Los Angeles. Der Ex-Surfer-Dude und Ex-Strand-Bar-Besitzer Fin (Ian Ziering) gilt seit seinem couragierten Einsatz in Teil 1 als Held und reist mit seiner ehemaligen Gattin April (Tara Reid) in den Big Apple, um dort Aprils Ratgeber How to Survive a Sharknado (!) zu promoten und seine Schwester samt Familie zu besuchen. Doch schon der Flug wird zum blutigen, mies animierten Riesen-Debakel, da ein erneuter Sharknado böse Verwüstungen an Bord anrichtet. Die Eskalation und Zerstörung nimmt ihren Lauf, als das Killerhai-reiche Unwetter über der Stadt losbricht: Ehe es zum Showdown auf dem Empire State Building kommt, sind die Bewohner weder zu Fuß noch auf dem Citi-Bike, in der U-Bahn, im Pizzaladen, Hotel oder Baseballstadion vor den herbeigewirbelten fiesen Fischen sicher.

    Über die schauspielerischen Leistungen könnte man gewiss so manche Hässlichkeit äußern – man kann das Ganze aber auch positiv sehen. Tara Reid (einst dank der American Pie-Reihe auf gutem Wege in den Hollywood-Mainstream) wirkte im ersten Teil noch so, als verfluche sie ihren Agenten sowie jede einzelne Karriereentscheidung, die zur Teilnahme an Sharknado geführt hatte; nun hingegen legt sie sich durchaus ins Zeug und scheint sich in ihrer Rolle als Action-Trash-Heroine mit wehenden Extensions und schockierter, gleichwohl tapferer Miene zu gefallen. Recht früh muss April hier den Verlust eines Körperteils verschmerzen, findet letztlich aber effektiven Ersatz dafür. Ian Ziering (der einigen Zuschauern womöglich noch als recht nerviges Mitglied der schnieken Beverly Hills 90210-Clique in Erinnerung geblieben ist) hatte wiederum bereits in Teil 1 sichtliche Freude an seinem Part; mit markigen Sprüchen und Urschreien kann er die Tough-Guy-Attitüde (auch dank Slomo-Moves und Kettensäge) weiterhin auskosten und eine sagenhaft dämliche Pathos-Rede halten. Überdies vollführen diverse B- bis D-Berühmtheiten Mini-Auftritte, die meist zwischen Selbstdekonstruktion und Selbstbegeisterung schwanken: so etwa der Vater von Skandalnudel Miley Cyrus, die lilahaarige Tochter von Metal-Godfather Ozzy Osbourne, diverse Soap-Sternchen, Komiker, Musiker und Sportler. Als Ärzte, Stewardessen, Trottel-Cops, Möchtegern-Helden oder Panik-Bürger stürzen sie sich mit Aplomb ins große Tohuwabohu – was oft von beträchtlichem Unterhaltungswert ist.

    Was hier freilich fehlt, ist ein gewisser naiver Charme, über den viele andere B- und C-Streifen verfügen (oder den man in diesen Werken doch zumindest zu entdecken glaubt bzw. hofft). Sharknado 2 ist ohne Zweifel ein genau kalkulierter Cheapo-Hit der Kulturindustrie. Sofern man bereit ist, das zu akzeptieren, kann man (unter der Voraussetzung, dass man eine hohe Trash-Affinität mitbringt) 90 Minuten Spaß haben.

  • Der erste Teil war in meinen Augen nicht nur bewusst produzierter Trash, sondern einfach nur ein Rohrkrepierer.

    Der zweite ist da schon ein bisschen unterhaltsamer, gerade die Flugzeugszene am Anfang hat mir gefallen.

    Insgesamt aber immernoch zu wenig Szenen zum abfeiern!
    Schade eigentlich^^

  • „Trashig“ aber durchaus sehr unterhaltsam. Für mich deutlich besser als Teil 1. TV ein, Gehirn aus…

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