What Happened to Monday? (Seven Sisters) (2017) – [UNCUT]

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In naher Zukunft zwingen Überbevölkerung und Hunger die globale Regierung zu einer drastischen Ein-Kind-Politik. Daher treiben die sieben Settman-Schwestern seit ihrer Geburt ein gefährliches Versteckspiel mit dem Kinder-Zuteilungsbüro: Jede von ihnen darf nur an einem Tag der Woche in die Öffentlichkeit...

 

INFOS
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TRAILER

 

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SPLENDID FILM

In naher Zukunft zwingen Überbevölkerung und Hunger die globale Regierung zu einer drastischen Ein-Kind-Politik. Daher treiben die sieben Settman-Schwestern (Noomi Rapace) seit ihrer Geburt ein gefährliches Versteckspiel mit dem Kinder-Zuteilungsbüro: Jede von ihnen darf nur an einem Tag der Woche in die Öffentlichkeit – um die gemeinsame Identität der Karen Settman zu verkörpern. Für die anderen sechs wird ihr Zuhause zum Gefängnis. Der Plan funktioniert und stellt das Überleben der jungen Frauen sicher. Bis eine der Schwestern eines Tages nicht nach Hause kommt…

 

FILMSTARTS

Aufgrund der dramatischen Überbevölkerung der Erde dürfen Familien in der nahen Zukunft nur noch ein Kind haben. Das Kinder-Zuteilungsbüro unter Leitung der gnadenlosen Nicolette Cayman (Glenn Close) kämpft mit harten Bandagen, um diese strikte Familienpolitik durchzusetzen, und geht dabei notfalls auch über Leichen. In dieser Welt führen die Siebenlinge, die von ihrem Großvater Terrence (Willem Dafoe) aufgezogen wurden, ein gefährliches Leben: Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday und Sunday (alle gespielt von Noomi Rapace) geben sich abwechselnd als ein und dieselbe Person aus – eine Frau namens Karen Settman – und dürfen deshalb jeweils nur an einem einzigen Tag der Woche das Haus verlassen. Den Rest der Woche verbringen die Schwestern in ihrem Apartment. Doch dann kommt Monday eines Tages nicht mehr nach Hause…

 

WIKIPEDIA (SPOILERWARNUNG)

What Happened to Monday? ist ein Science-Fiction-Thriller von Tommy Wirkola, der am 6. August 2017 im Rahmen des Internationalen Filmfestivals von Locarno 2017 seine Premiere feierte und am 12. Oktober 2017 in die deutschen Kinos kam.


Handlung:

In einer nahen Zukunft haben sich die Regierungen aufgrund der Überbevölkerung, wegen Hungersnöten und gestiegener Mehrlingsgeburten gezwungen gesehen, eine strenge Ein-Kind-Politik einzuführen. Unerlaubte Geschwister werden in Cryoschlaf gelegt, um sie in einer besseren Zukunft wieder aufzuwecken. Im Jahr 2043 bringt Karen Settman Siebenlinge zur Welt und überlebt die Geburt nicht. Ihr Vater Terrence wird gerufen, da der Vater unbekannt ist. Das Krankenhaus hat die Mehrlingsgeburt nicht gemeldet, übergibt jedoch alle an Terrence. In dieser Welt müssen die sieben Schwestern ein Leben im Geheimen führen, wo sie von ihrem Großvater unterrichtet werden. Sie heißen Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday und Sunday. Mit Beginn des Schulanfangs dürfen sie endlich außer Haus gehen. Es darf aber immer nur eine Schwester am Tag heraus, und zwar diejenige deren Name mit dem Wochentag übereinstimmt. Die Siebenlinge teilen sich nach außen hin eine Identität und geben sich abwechselnd als eine Frau namens Karen Settman aus. Die Idee hatte ihr Großvater und bereitete sie gut vor.

Eines Tages kommt Monday jedoch nicht zurück nach Hause, und die anderen Schwestern laufen Gefahr, enttarnt zu werden. In dem Polizeistaat werden sie, nachdem sie 30 Jahre unentdeckt geblieben waren, plötzlich von der Kind-Zuteilungsbehörde verfolgt, geleitet von der gnadenlosen Nicolette Cayman, die die strikte Familienpolitik durchzusetzen versucht und vor allem ihren Ruf bewahren will.


Produktion:

Der Drehbuchautor Max Botkin arbeitete die Grundidee des Films bereits 2001 aus.

Die schwedische Schauspielerin Noomi Rapace übernahm im Film die Rollen der Settman-Siebenlinge. Willem Dafoe spielt deren Großvater Terrence Settman. Glenn Close übernahm die Rolle der Leiterin der Kind-Zuteilungsbehörde Nicolette Cayman.

Die Dreharbeiten fanden im Jahr 2015 in Rumänien statt, so in Bukarest, wo man in der Innenstadt, in Lipscani, an der italienischen Kirche, vor der Nationalbibliothek, im Nationaltheater und in den Castel Film Studios drehte, deren Filmproduktionsfirma in die Dreharbeiten involviert war. Weitere Aufnahmen entstanden in der Altstadt der am Schwarzen Meer gelegenen Hafenstadt Constanta.

Der Film feierte am 6. August 2017 im Rahmen des Internationales Filmfestivals von Locarno 2017 seine Premiere. Am 18. August wurde der Film in den USA und im Vereinigten Königreich erstmals bei Netflix gezeigt. Am 12. Oktober 2017 kam der Film in die deutschen Kinos.


Rezeption:

Altersfreigabe

In Deutschland ist der Film FSK 16. In der Freigabebegründung heißt es: „Der zunächst eher ruhig inszenierte Film enthält vor allem in der zweiten Hälfte einige massive Gewaltszenen. Diese Szenen sind jedoch nicht reißerisch inszeniert. Jugendliche ab 16 Jahren sind fähig, die gesellschaftskritischen Aspekte des Films zu verstehen und die Gewaltszenen als typische Elemente einer Genregeschichte einzuordnen.“


Kritiken:

Bernd Haasis von den Stuttgarter Nachrichten sagt, Tommy Wirkola wolle sein dystopisches Orwell-Szenario nicht in die Tiefe ergründen, er benützt es vielmehr als interessante Bühne für Knalleffekte: „Da werden Augen herausgeschnitten, da schießen nach Hinrichtungen per Kopfschuss die Blutfontänen, nicht im Dienst einer Geschichte, sondern als spektakuläre Gewaltvorführung um ihrer selbst Willen.“

Über die Arbeit von Kameramann José David Montero heißt es in der Huffington Post, ihm sei es zu verdanken, dass das düstere und verregnete Setting der dreckigen Zukunft vom begrenzten Budget ablenke und somit überhaupt nicht auffalle, dass es sich um ein B-Movie handelt.

Noel Murray von der Los Angeles Times sagt, der Film sei nicht so provokativ, wie er zu sein versucht, und werde von Noomi Rapace in ihren vielen Rollen getragen.

Über die erfolgreiche Bankangestellte Karen Settman, die die Settman-Siebenlinge nach außen vorgeben zu sein, sagt Tim Slagman von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, diese sei ein Konstrukt, das vor der Türe angezogen und dahinter wieder abgelegt wird, wo sieben sehr unterschiedliche Frauen nach dem Tod des Großvaters den Alltag ausschließlich miteinander gestalten: „Noomi Rapace, eine Expertin in der Darstellung von Figuren, die über den Schmerz zu neuer Stärke finden, gibt ihnen allen eine je spezifische Haltung mit, das leicht Verhuschte eben der Computer-Nerds Friday, das Lässige gehört zu Saturday, die aufrechte Geradlinigkeit zu Monday, der leicht aggressive Trotz markiert Thursday.“ Über Glenn Close in der Rolle von Nicolette Cayman sagt Slagman, diese verleihe ihrer Figur neben einer Thatcher-haften Unnahbarkeit auch eine gute Dosis Pragmatismus: „Sie will doch nur die Welt retten, vor den und für die Menschen.“


Auszeichnungen:

Internationales Filmfestival von Locarno 2017

Nominierung für den Variety Piazza Grande Award (Tommy Wirkola)


REZENSION(EN)

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