Prometheus – Dunkle Zeichen [BD] (2012) – [UNCUT]

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Am Anfang des Filmes ist ein menschenähnliches Wesen zu sehen, das am Fluss einer urzeitlichen Landschaft steht. Nachdem es eine dunkle Flüssigkeit getrunken hat, stirbt es und fällt in die Fluten, wo sich sein Körper in alle Bestandteile auflöst und dadurch die Grundbausteine des Lebens im Wasser des Planeten verteilt. Über der Szenerie ist ein riesiges Raumschiff zu sehen, welches anschließend fortfliegt.


Inhalt:

Die Prometheus unter der Leitung von Meredith Vickers (Charlize Theron) und der Betreuung durch Cyborg David (Michael Fassbender) hat ihren Zielort erreicht. Vor ihr liegt der einzig lebensfähige Planet des Sternensystems, welcher bei archälogischen Ausgrabungen und Expeditionen auf der Erde wiederkehrend auf Steintafeln und Höhlenmalereien unterschiedlichster Kulturen entdeckt werden konnte. Mit an Bord der Prometheus befinden sich die Forscher Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green), denen der aktuellste Fund in den Highlands von Schottland gelang. Beide setzen große Hoffnungen in ihre Theorie, den Ursprung der Menschheit hier im Weltraum zu finden.

Schon bei der Landung entdeckt die insgesamt 17-köpfige Besatzung Strukturen auf dem Planeten, die unmöglich natürlicher Herkunft sein können. In geradliniger Anordnung reihen sich mehrere pyramidenartige Erhebungen aneinander.
Bei einer ersten Erkundung stellen sich diese als Eingang in ein Höhlensystem heraus, welches tief in den Untergrund führt. Bei weiterem Vordringen findet das Forscherteam vor einem Portal den Leichnam einer unbekannten Spezies. Als David herausfindet, wie sich die Tür öffnen lässt, ahnt das Team noch nicht, dass nicht der Ursprung, sondern der Untergang dahinter schlummert.


Prometheus – Dunkle Zeichen (Originaltitel: Prometheus) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Ridley Scott aus dem Jahr 2012. Produzenten waren Ridley Scott, David Giler und Walter Hill, das Drehbuch schrieben Jon Spaihts und Damon Lindelof. In den Hauptrollen sind Michael Fassbender, Noomi Rapace und Charlize Theron zu sehen.

Im Herstellungsland lief der Film am 8. Juni 2012 an, in Österreich am 8. August desselben Jahres, in Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz am 9. August.

Der Film setzt zeitlich vor Scotts 1979 erschienenem Film Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt an: Ende des 21. Jahrhunderts geht eine Forschungsgruppe mit dem Raumschiff „Prometheus“ Hinweisen auf außerirdische Ursprünge des menschlichen Lebens nach.


Handlung:

Am Anfang des Filmes ist ein menschenähnliches Wesen zu sehen, das am Fluss einer urzeitlichen Landschaft steht. Nachdem es eine dunkle Flüssigkeit getrunken hat, stirbt es und fällt in die Fluten, wo sich sein Körper in alle Bestandteile auflöst und dadurch die Grundbausteine des Lebens im Wasser des Planeten verteilt. Über der Szenerie ist ein riesiges Raumschiff zu sehen, welches anschließend fortfliegt.

Im Jahr 2089 findet das Archäologenpaar Elizabeth Shaw und Charlie Holloway mit seinem Team in einer Höhle auf der Insel Skye steinzeitliche Wandmalereien, die einen Riesen in Gesellschaft von Menschen zeigen, wie er auf einige Sterne zeigt. Shaw deutet die Szene als eine Einladung von Außerirdischen. Diese von ihr „Konstrukteure“ (der Menschen) genannten Riesen wünschen sich, von ihren Geschöpfen auf ihrem Heimatplaneten besucht zu werden. Das Ziel der Reise eines später hierfür ausgerüsteten Raumschiffs ist der Mond LV-223 eines jupiterähnlichen Planeten im Sonnensystem Zeta2 Reticuli.

Zwei Jahre später hat das Raumschiff „Prometheus“ diesen Planeten fast erreicht. Die Besatzung befindet sich im Kälteschlaf. Der Androide David überwacht den Flug. In Sprachstudien erlernt er die indogermanische Ursprache, von der Shaw und Holloway annehmen, dass die Konstrukteure sie sprechen. Er rezitiert dazu Schleichers Fabel. In seiner freien Zeit übt er auch menschliches Verhalten ein, das eigentlich für ihn unnötig ist, aber ihm die Möglichkeit gibt, sich noch unauffälliger in die Expedition einzufügen. Er treibt Sport, nimmt Mahlzeiten zu sich und schaut Filme. Sein Lieblingsfilm ist Lawrence von Arabien, der Film gefällt ihm so sehr, dass er sein Haar wie Peter O’Toole kämmt und dessen Manierismen übernimmt. Dadurch gewinnt David einen leicht hochmütigen Zug.

Erst kurz vor der Landung wird der Besatzung in einer Präsentation der Zweck der Expedition mitgeteilt. In einer holografischen Videoaufzeichnung ist der fast hundertjährige Tycoon Peter Weyland, der die Expedition finanziert, zu sehen. Er sagt, dass er wohl bereits gestorben sei, wenn die Besatzung seine Videobotschaft zu sehen bekomme. Das Forscherpaar Shaw und Holloway erklärt im Anschluss, es gehe darum, Kontakt aufzunehmen mit den Konstrukteuren, von denen sie annehmen, dass sie die Menschen erschaffen haben. Sie präsentieren dazu mehrere Zeichnungen aus urzeitlichen und antiken Kulturen, die alle unabhängig voneinander einen Riesen zeigen, der auf eine immer gleiche Sternkarte deutet. Außerdem stellt sich Meredith Vickers vor, die im Auftrag der Weyland Corp. die Expedition leitet.

Die Atmosphäre von LV-223 ist ähnlich der irdischen zusammengesetzt, doch ist sie für Menschen toxisch. Die „Prometheus“ steuert ein Tal an, in dem sich mehrere kuppelförmige Bauwerke befinden und landet dort. Alles scheint verlassen. Die Bauwerke sind über zweihundert Meter hoch und tragen auf ihren Spitzen humanoide Totenschädel.

Shaw, Holloway, David, die Medizinerin Ford, der Biologe Milburn und der Geologe Fifield werden zum ersten Bauwerk gefahren, um es zu erkunden. Sie haben von Vickers die Anweisung bekommen, im Falle des Kontakts zu den Konstrukteuren nicht mit diesen zu reden, sondern zuerst ihr Bericht zu erstatten. Die Gruppe findet einen Zugang zum Inneren des Baus, der von dunklen Tunneln durchzogen ist. Es werden Erkundungsdrohnen gestartet, die die Umgebung scannen, kartografieren und die Daten zur „Prometheus“ übertragen, so dass Vickers und Janek, der Kapitän des Raumschiffes, die Erkundung an einem holografisch erzeugten 3D-Modell verfolgen können. In einem der Tunnel entdeckt David an einer Wand keilschriftartige Symbole, die von einem klebrigen Film überzogen sind. David teilt den anderen seine Entdeckung nicht mit. Er berührt die Symbole, die wie Schalter zu funktionieren scheinen. Er aktiviert dadurch eine holografische Aufzeichnung: Riesige Gestalten in Raumanzügen laufen nun durch den Tunnel, sie scheinen vor etwas zu fliehen. Shaw und Holloway rennen hinter den Gestalten her. Eine der holografischen Gestalten stolpert, sinkt zu Boden und bleibt liegen. Der Erkundungstrupp kommt näher und entdeckt an dieser Stelle einen riesigen, toten Körper ohne Kopf vor einer Tür, die mit Schriftsymbolen bedeckt ist. Der Konstrukteur scheint von der Tür enthauptet worden zu sein. Angesichts des toten Riesen erleidet Fifield einen Angstschub und will schnellstens zurück zum Raumschiff. Milburn schließt sich ihm an.

Während Shaw und Ford eine Altersbestimmung des Toten vornehmen (das Alter der Leiche wird auf etwa zweitausend Jahre geschätzt), versucht David, die Tür zu öffnen. Shaw befiehlt David, die Tür nicht zu öffnen, da nicht bekannt ist, was sich dahinter verbirgt. Doch David hat die richtige Symbolfolge bereits entdeckt und öffnet die Tür. Auf der anderen Seite der Tür entdecken Shaw und Ford den abgetrennten Kopf. Holloway und David erkunden den Raum hinter der Tür und finden die Skulptur eines riesigen menschlichen Kopfes. Um die Skulptur herum sind urnenartige Behälter angeordnet. Der Raum ist mit Deckenmalereien verziert. David macht sich daran, eine der Urnen zu untersuchen. Shaw untersagt ihm, irgendetwas zu berühren. Erneut gehorcht David nicht. Die Gruppe übersieht jedoch, dass auf dem Boden winzige Würmer herumkriechen. Janek teilt dem Erkundungstrupp mit, dass sie zurückkommen müssen, da ein starker Sturm aufzieht. Shaw und Ford machen sich in Eile daran, den abgetrennten Kopf zu bergen. David versiegelt eine der Urnen und verstaut sie unbemerkt in seiner Gerätetasche. Die Vier schaffen es gerade noch rechtzeitig zurück zur „Prometheus“. Dagegen haben sich Milburn und Fifield in der Pyramide verlaufen.

Shaw, Ford und David untersuchen im Labor der „Prometheus“ den gefundenen Kopf und finden heraus, dass der vermeintliche Schädel eigentlich ein Helm ist. Der darin befindliche Kopf des Konstrukteurs ist überraschend gut erhalten. Doch er zerplatzt bei dem Versuch, ihn neurologisch zu stimulieren. Shaw und Ford führen eine DNA-Analyse durch und erfahren, dass die DNA des Konstrukteurs zu hundert Prozent menschlich ist.

Holloway ist niedergeschlagen, nachdem es so aussieht, dass alle Konstrukteure schon lange tot sind, und beginnt sich zu betrinken. David öffnet in seinem Arbeitsraum allein die heimlich an Bord gebrachte Urne und entdeckt in ihrem Innern Ampullen mit Flüssigkeit. Er öffnet eine der Ampullen und entnimmt einen Tropfen. Im Aufenthaltsraum unterhält er sich danach mit Holloway und fragt ihn, wie weit dieser gehen würde, um doch noch seine Antworten zu bekommen. Holloway ist bereit, bis zum Äußersten zu gehen. David bietet ihm darauf einen Drink an und lässt unbemerkt den Tropfen aus der Urne in das Glas fallen. Holloway leert das Glas in einem Zug, ohne zu wissen, was er trinkt.

Derweil protokolliert Shaw die Ergebnisse des Tages. Sie ist der Meinung, dass es in der Basis der Konstrukteure zum Ausbruch einer Seuche gekommen ist. Holloway gesellt sich zu ihr und die beiden schlafen miteinander.

Milburn und Fifield irren derweil weiter durch das Labyrinth und entdecken die Überreste mehrerer Konstrukteure. Alle liegen tot auf dem Boden, ihre Körper sind von innen zerplatzt. Die beiden geraten allmählich in Panik. Sie gelangen zurück in den Raum mit dem statuenhaften Kopf und den Urnen, aus denen eine schwarze Flüssigkeit ausläuft, die sich in Pfützen sammelt. Die Substanz hat die winzigen Würmer in enormer Geschwindigkeit zu kobraähnlichen Wesen mutieren lassen. Eines dieser Wesen greift Milburn an und tötet ihn. Bei dem Versuch, ihm zu helfen, spritzt Säure auf Fifields Helm und zersetzt ihn. Der Kontakt zur „Prometheus“ bricht ab.

Am nächsten Morgen führt Janek den Suchtrupp zum Bauwerk. David soll eine der Erkundungssonden, von denen Janek annimmt, sie habe eine Fehlfunktion, aufspüren. Vickers will über Davids Helmkamera diese Erkundung mitverfolgen. Doch David unterbricht schon nach kurzer Zeit absichtlich die Übertragung. Er entdeckt die Sonde und den Kommandoraum der Konstrukteure. Dort befinden sich vier Sarkophage, von denen drei im Brustbereich ein Loch aufweisen. In einer holografischen Aufzeichnung verfolgt David mit, wie die Konstrukteure vor zweitausend Jahren dabei waren, ihr Raumschiff zu starten. David findet heraus, dass die Sonde keinen Fehlalarm ausgelöst hat. In dem einen unbeschädigten Sarkophag ruht der letzte lebende Konstrukteur im Kälteschlaf. Janeks Suchtrupp findet derweil Milburns Leiche im Raum mit den Urnen. Fifield ist verschwunden. Bei Holloway treten durch die ihm von David verabreichte Flüssigkeit Krankheitssymptome auf. Der Suchtrupp kehrt mit ihm in Eile zur „Prometheus“ zurück.

Die mit einem Flammenwerfer bewaffnete Vickers empfängt den Suchtrupp außerhalb des Raumschiffes und verweigert dem infizierten Holloway den Zutritt. Holloway begreift unter Schmerzen, dass es keine Hoffnung mehr für ihn gibt und lässt sich von Vickers töten.

Shaw erfährt nach einem Körperscan von David, dass sie angeblich im vierten Monat schwanger ist. Shaw ist verstört, da sie eigentlich keine Kinder bekommen kann. Tatsächlich wächst in ihr weniger als einen Tag, nachdem sie mit Holloway geschlafen hat, bereits ein monströser, mutierter Fötus heran. Unter Schmerzen unternimmt sie mit Hilfe eines hochentwickelten OP-Gerätes eigenständig einen Kaiserschnitt, entfernt einen krakenähnlichen Fötus aus ihrem Leib und friert ihn ein.

Währenddessen taucht Fifield an der „Prometheus“ auf. Man öffnet die Laderaumluke für ihn. Doch Fifield ist mutiert, attackiert und tötet die anwesenden Besatzungsmitglieder. Erst Janek und sein Kopilot Chance können Fifield durch Überrollen mit einem schweren Erkundungsfahrzeug überwältigen und dank ihrer Flammenwerfer vernichten.

Nach ihrem Abort und während Fifields Angriff stößt Shaw in einem Raum der „Prometheus“ auf David, der sich um den gerade aus dem Kälteschlaf erwachten Peter Weyland kümmert. Unbemerkt von den Besatzungsmitgliedern hat er die Reise mit angetreten. Und er ist es, der dem Androiden David die Befehle gibt. Weyland ist dem Tode nah und erhofft, ungeachtet der bedrohlichen Umstände, auf Rettung von den Konstrukteuren. Er ordnet eine weitere Exkursion zum Bauwerk an: David, Shaw, Ford und sein Leibwächter sollen ihn begleiten. Seine Tochter Meredith Vickers bleibt hingegen an Bord. Janek weist Shaw darauf hin, dass es sich bei diesem Mond nicht um die Heimat der Konstrukteure, sondern um eine militärische Basis zur Produktion hochaggressiver Biokampfstoffe handeln müsse.

Auf dem Weg zum überlebenden Konstrukteur durchquert der Trupp einen Frachtraum, in dem Tausende der Urnen gelagert sind. Janek erkennt, dass sich in dem Kuppelgebäude ein ringförmiges Raumschiff (das genau so aussieht wie das Raumschiffwrack im ursprünglichen Alien-Film) befindet. Im Kommandoraum bedient David das Steuerpult und erklärt nebenbei, dass die Konstrukteure gerade dabei waren zu starten, um alles Leben auf der Erde zu zerstören, als irgend etwas dabei schief lief. David erweckt den letzten Konstrukteur aus dem Kälteschlaf. Weyland möchte, dass David den Konstrukteur um medizinische Hilfe bittet. Gleichzeitig bedrängt Shaw David, den Konstrukteur zu fragen, warum die Konstrukteure die Menschen erschaffen hätten und sie dann doch vernichten wollten. David sagt auf Urindogermanisch zu dem Konstrukteur: „Dieser Mann ist hier, weil er nicht sterben will. Er glaubt, dass Sie ihm mehr Leben geben können.“[11] Der letzte Konstrukteur reißt David wortlos den Kopf ab und tötet Weyland, dessen Leibwächter und Ford. Nur Shaw gelingt die Flucht aus dem Raumschiff.

Der Konstrukteur leitet nun umgehend den Start des Raumschiffs ein, um seinen zweitausend Jahre alten Auftrag zu Ende zu bringen. Er bemerkt nicht, dass Davids Kopf ihn immer noch aufmerksam beobachtet.

Nach dem Tod ihres Vaters entscheidet sich Vickers, zur Erde zurückzufliegen. Shaw jedoch bedrängt über Funk Janek, mit allen Mitteln zu verhindern, dass der Konstrukteur zur Erde starten kann. Janek widersetzt sich Vickers’ Befehl und beschließt zusammen mit seinen Kopiloten, das startende Raumschiff des Konstrukteurs mit der „Prometheus“ in einem Kamikaze-Manöver zu rammen. Vickers Überlebensmodul wird vor dem Aufprall abgesprengt. Vickers nutzt eine Rettungskapsel und landet in der Nähe von Shaw. Das Raumschiff des Konstrukteurs stürzt nach dem Rammstoß der sich opfernden „Prometheus“ ab und erschlägt dabei Vickers. Shaw kann den Trümmern ausweichen, jedoch wird ihr Atemgerät beschädigt; letztlich erreicht sie das Überlebensmodul noch rechtzeitig, bevor sie erstickt oder die giftige Atmosphäre sie töten kann. Dort entdeckt sie, dass ihr Krakenfötus nicht nur überlebt hat, sondern zu beträchtlicher Größe herangewachsen ist. Sie erhält von David die Warnung, dass der Konstrukteur ebenfalls den Absturz überlebt hat und sie sucht. Dieser findet Shaw und greift sie an, doch Shaw lässt das krakenhafte Wesen auf ihn los: Es überwältigt den Konstrukteur.

Shaw kann fliehen und erfährt von David, dass es noch weitere Raumschiffe der Konstrukteure unter den anderen Kuppeln gebe und dass er in der Lage sei, sie zu steuern. Die Rückkehr zur Erde wäre also möglich. Shaw birgt Davids Einzelteile aus dem Kommandoraum des abgestürzten Raumschiffs unter der Bedingung, nicht nach Hause zur Erde, sondern zum Heimatplaneten der Konstrukteure zu reisen. Sie möchte immer noch Antworten auf ihre Fragen bekommen: Warum haben die Konstrukteure die Menschheit erschaffen? Warum haben sie dann ihre Meinung geändert? Shaw setzt einen letzten Funkspruch ab und warnt davor, den Mond LV-223 aufzusuchen; er sei verlassen und man würde dort nur den Tod finden.

Nachdem Shaw und David den Mond in einem Schiff der Konstrukteure verlassen haben, bricht aus dem Brustkorb des toten Konstrukteurs eine Kreatur hervor, die viele Charakteristika der Monster aus den Alien-Filmen („Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ etc.) aufweist.


Hintergrund:

Produktion

Ursprünglich war Prometheus – Dunkle Zeichen als Prequel zum 1979 erschienenen Film Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt gedacht. Allerdings entwickelte sich das Drehbuch zu einer eigenständigen Geschichte und ist somit ein Neuanfang der Reihe.


Prometheus – Dunkle Zeichen wurde von Brandywine Productions (Walter Hill und David Giler), Dune Entertainment und Scott Free Productions (Ridley und Tony Scott) produziert.

Gedreht wurde in den Pinewood Studios, im spanischen Alicante (Ciudad de la Luz – Filmstudios), in Fort William, in Island (in der Nähe des Wasserfalls Dettifoss und in der Gegend des Vulkans Hekla), in Inverness, im Rannoch Moor und im The Storr. Als Kamera diente ausschließlich die Red Epic. Die Arbeiten begannen im März 2011 und endeten am 10. Dezember 2011.

Am Film war auch der Künstler H. R. Giger beteiligt, der zuvor das Alien und das außerirdische Raumschiff für Ridley Scotts gleichnamigen Film entworfen hatte. Bei einer Pressekonferenz im Juli 2011 kündigte Scott an, der Film solle kaum digitale sondern althergebrachte Effekte enthalten und visuell entfernt an Blade Runner erinnern.

Das erste offizielle Bild zu Prometheus – Dunkle Zeichen wurde am 21. Juli 2011 bei der San Diego Comic-Con International veröffentlicht. Am 19. Dezember 2011 erschien ein erster Teaser-Trailer mit einer Länge von 31 Sekunden auf iTunes. Der zweite und dritte Teaser-Trailer folgten zwei beziehungsweise drei Tage darauf. Der erste offizielle Teaser-Trailer erschien am 22. Dezember. Der zweite offizielle Teaser wurde am 12. März 2012 veröffentlicht. Am 17. März 2012 wurde schließlich während der WonderCon der erste Trailer veröffentlicht.


Filmstart:

Prometheus – Dunkle Zeichen startete am 30. Mai 2012 in Frankreich, Belgien und der französischsprachigen Schweiz. Im Herstellungsland lief der Film am 8. Juni desselben Jahres an, in Österreich am 8. August, in Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz am 9. August. Prometheus – Dunkle Zeichen wurde im 3D-, im IMAX- und im regulären (nicht-stereoskopischen) Filmformat gezeigt. Als Verleiher fungierte 20th Century Fox.

Prometheus – Dunkle Zeichen spielte bei einem Budget von 130 Millionen US-Dollar weltweit mehr als 400 Millionen Dollar ein.


Kritik:

Das Lexikon des Internationalen Films schrieb, Regisseur Ridley Scott knüpfe an Motive aus seinem Film Alien von 1979 an, und lobte die „verblüffenden Ideen und visionären Set-Designs“. Die Handlung des Films verfalle aber „zunehmend den Klischees des genreüblichen Horrorfilms“. Die mangelnde Charakterisierung der meisten Figuren und die „auf bloße Worthülsen reduzierten Pseudo-Metaphysik“ der Dialoge stehe „dem Genuss der großartigen optischen Schauwerte im Weg“.

Die Zitty kritisierte, der Film glänze zwar mit „exzellenten Schauwerten“, falle jedoch plötzlich „von der vieldeutigen SF-Vision in den Popcorn-Modus. […] Hanebüchene Dialoge und groteske Drehbucheinfälle […] lassen die Vision zu flachem Actionfutter verkommen.“ Von einem Ridley Scott dürfe man mehr erwarten.

Thomas Assheuer analysierte den Film in der Zeit als Erklärungsversuch, woher das Böse komme. Heraus komme zwar „ein handwerklich brillanter Science-Fiction-Horror-Film, aber alles in allem doch ein großer Mythen-Rührquark mit vielen abgeschmackten Bildern aus der abendländischen Bilderbackstube“.

Patrick Seyboth schrieb in epd Film, dass man viele Aspekte an Prometheus bemängeln könne, so „seine Logiklöcher, die allzu erklärungsseligen Dialoge, die verschenkten Charaktere und Konstellationen, die oft viel zu aufdringliche Musik“. Trotzdem sei Prometheus ein „kraftvoller und mitreißender Film, in vielem faszinierend, in manchem furchterregend.“

Der Journalist Markus Ströhlein lobte die schauspielerische Leistung Michael Fassbenders und „die souverän eingesetzte 3D-Technik“, kritisierte den Film aber für seine „krude Geschichte“, den „hektisch-holprigen Schnitt“ und einen „aufdringlichen Soundtrack“. Generell habe „Scott über die vermeintlich großen Fragen offensichtlich die kleinen, aber bedeutsamen Fragen des Filmemachens vergessen“.


Quelle: Wikipedia

 

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