Lustige Welt der Tiere, Die (1974)

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Der Film zeigt geheime Schliche und Manöver, Kämpfe und Späße der Tierwelt in den afrikanischen Wüsten und Steppen. Vögel, Schlangen und Raubtiere „tanzen“ zu klassischer Musik. Flamingos schweben zum Kaiserwalzer, Affen hüpfen zur Barockmusik. Einblicke ins Ehe- und Familienleben der Warzenschweine werden gewährt, junge Meerkatzen kokettieren mit einer Kobra, und eine ganze Tiergesellschaft kommt ins selige Torkeln, nachdem sie sich mit gärenden Früchten den Bauch vollgeschlagen hat.


Inhalt:

Der Film zeigt geheime Schliche und Manöver, Kämpfe und Späße der Tierwelt in den afrikanischen Wüsten und Steppen. Vögel, Schlangen und Raubtiere „tanzen“ zu klassischer Musik. Flamingos schweben zum Kaiserwalzer, Affen hüpfen zur Barockmusik. Einblicke ins Ehe- und Familienleben der Warzenschweine werden gewährt, junge Meerkatzen kokettieren mit einer Kobra, und eine ganze Tiergesellschaft kommt ins selige Torkeln, nachdem sie sich mit gärenden Früchten den Bauch vollgeschlagen hat.


Die lustige Welt der Tiere ist ein Tierfilm des Regisseurs Jamie Uys aus dem Jahr 1974.


Handlung:

Der Film beschreibt die Tierwelt der afrikanischen Namib-Wüste, des Okawango-Beckens und der Kalahari-Wüste. So sieht man beispielsweise die Tiere der Wüste bei der Nahrungssuche und Partnerwahl, Webervögel beim Bau von Gemeinschaftsnestern und Löwen bei der Bändigung ihres aufmüpfigen Nachwuchses. Gezeigt wird auch, wie eine mutige Entenmutter ihren Nachwuchs vor einer Hyäne rettet, indem sie vorgibt, verletzt zu sein, und somit die Aufmerksamkeit der Hyäne auf sich lenkt. Auch Straußenvögel sind nicht nur mit der Brautschau beschäftigt, sondern auch damit, den frisch geborenen Nachwuchs vor den in der Wüste lebenden Menschen zu beschützen. Die Brachse wiederum bringt ihren Nachwuchs bei Gefahr im schützenden Maul unter.

Nach Genuss gärender Früchte des Marula-Baumes sind verschiedene Tiere wie benebelt, während das Nashornvogelweibchen sich zur Aufzucht des Nachwuchses in einer Baumhöhle „einmauern“ lässt. Zu sehen sind auch Leute vom Volk der San bei der Nahrungsbeschaffung und beim Unterrichten ihrer Kinder. Zur Wassersuche wird beispielsweise ein Affe so lange festgebunden, bis er vor lauter Durst zur nächsten Wasserstelle rennt und so deren Standort verrät. Zuletzt zeigt der Film, wie die unter einer Trockenzeit leidenden Tiere durch einen Wolkenbruch erlöst werden.


Einsatz von klassischer Musik:

Eine Pavianherde schlägt Purzelbäume zum „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms.

Webervögel fliegen zum „Tanz der Stunden“ aus Amilcare Ponchiellis Oper „La Gioconda“ in ihren Gemeinschaftsnestern ein und aus.

Eine Straußherde bewegt zur Fuge Nr. 2 in c-Moll aus Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ die Köpfe auf und ab.

Zum „Blumenwalzer“ aus Pjotr Tschaikowskis „Der Nussknacker“ blüht die Wüste auf.

Ein Bad der Tiere in einer Oase wird von „Die Moldau“ aus Bed?ich Smetanas „Mein Vaterland“ musikalisch untermalt.

Das Wohlgefühl verschiedener tierischer Bewohner der Wüste wird durch die „Morgenstimmung“ aus der „Peer-Gynt-Suite“ von Edvard Grieg ausgedrückt.

Beim traurigen Marsch der Pelikankinder ist das Prelude aus La traviata III. Akt von Giuseppe Verdi zu hören.

Im direkten Anschluss das Gewitter „Les Préludes“ von Franz Liszt.

Am Schluss springen die Antilopen zu Carl Maria von Webers „Aufforderung zum Tanz“.


Auszeichnungen:

Im Jahr 1975 gewann der Film einen Golden Globe als Beste Dokumentation. Ebenfalls 1975 gewann der Film einen American Cinema Editors Award (Eddie) als Beste Bearbeitete Dokumentation.


Kritiken:

„Ein informativer Film über die Tierwelt in den Wüsten Afrikas, der neben hervorragenden Aufnahmen interessante Verhaltensstudien enthält. Kein Dokumentarfilm im strengen Sinn, sondern ein amüsanter Unterhaltungsfilm. Trotz einiger Längen sehenswert.“ Lexikon des Internationalen Films


Quelle: Wikipedia

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