Nanga Parbat (2010)

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Der Nanga Parbat, von den Einheimischen ehrfurchtsvoll Diamir („König der Berge“) genannt, ist zwar nicht der höchste, aber einer der am schwersten zu besteigenden Berge der Welt. In den 1930er Jahren kamen zahlreiche deutsche Bergsteiger an diesem Berg ums Leben; darunter auch Willy Merkl, nach dessen Tod der Mythos vom Nanga Parbat als „Schicksalsberg der Deutschen“ geschaffen wurde.


Nanga Parbat


Inhalt:

Der Nanga Parbat, von den Einheimischen ehrfurchtsvoll Diamir („König der Berge“) genannt, ist zwar nicht der höchste, aber einer der am schwersten zu besteigenden Berge der Welt. In den 1930er Jahren kamen zahlreiche deutsche Bergsteiger an diesem Berg ums Leben; darunter auch Willy Merkl, nach dessen Tod der Mythos vom Nanga Parbat als „Schicksalsberg der Deutschen“ geschaffen wurde.


1970: Karl Maria Herrligkoffer (Karl Markovics), der Halbbruder Merkls und Leiter zahlreicher Himalaja-Expeditionen, lädt die jungen Bergsteiger Reinhold (Florian Stetter) und Günther Messner (Andreas Tobias), die sich bereits durch einige Erstbesteigungen in den Alpen und den Anden einen Namen gemacht haben, zu seiner nächsten Expedition zum Nanga Parbat ein. Diesmal soll die Rupalwand an der Südflanke des Berges in Angriff genommen werden, die mit 4.500 Metern höchste Steilwand der Erde.


Nachdem die ersten Höhenlager eingerichtet sind, verhindert schlechtes Wetter zunächst den Aufstieg zum Gipfel. Nach langem Warten bittet Reinhold Messner Herrligkoffer um die Erlaubnis zu einem Alleingang, falls sich das Wetter nicht bessern sollte. Herrligkoffer, der eigentlich eine Teamleistung erzielen wollte, willigt widerwillig ein und kurz darauf beginnt Reinhold Messner mit dem Aufstieg. Doch dann trifft Günther, der eigentlich den Rückzug absichern sollte, eine fatale Entscheidung: Spontan und ohne Ausrüstung folgt er seinem Bruder auf den Berg …


Nanga Parbat ist ein Film des deutschen Filmregisseurs Joseph Vilsmaier aus dem Jahr 2010. Der Film thematisiert die Siegi-Löw-Gedächtnisexpedition zum Nanga Parbat im Jahr 1970, bei der Reinhold Messners Bruder Günther ums Leben kam. Der Film zeigt die Ereignisse aus Sicht von Reinhold Messner, weshalb es einige Kontroversen bezüglich der Richtigkeit mancher seiner Angaben gibt. Die Umstände, unter welchen Günther Messner ums Leben kam, sind seit 1970 Gegenstand mehrerer Gerichtsprozesse, Buchveröffentlichungen und zahlreicher Diskussionen.


Hintergrund:

Das Drama um die Nanga-Parbat-Besteigung und den Tod Günther Messners wurde auf Grundlage der Erinnerungen Reinhold Messners und ohne Beteiligung der anderen damaligen Expeditionsteilnehmer verfilmt. Reinhold Messner fungierte bei den Dreharbeiten als Berater des Regisseurs. Der Spielfilm wurde ab Mitte Januar 2010 in den Kinos gezeigt und ist keine vollständig authentische Dokumentation der damaligen Ereignisse. Mehrere Expeditionsmitglieder von 1970 und der Sohn des damaligen Expeditionsleiters Karl Herrligkoffer kritisieren die Darstellung Herrligkoffers im Film massiv;[3] dieser erscheint dort als einerseits autokratischer, unsympathischer Tyrann und andererseits als zögerlich, was er nach der Aussage mehrerer Zeitzeugen nicht war. Dem steht die Aussage von Georg Kirner entgegen, der Karl Maria Herrligkoffer ebenfalls von einer Expedition kannte und dessen Darstellung im Film als „zu schön“ empfindet. Von ehemaligen Expeditionsmitgliedern wird überdies die bewusst nicht den historischen Tatsachen folgende Darstellung verschiedener Szenen im Film kritisiert, so etwa die Szene, als Reinhold Messner und Felix Kuen in der Merklrinne Rufkontakt haben, oder die Gipfelszene mit Felix Kuen und Peter Scholz.


Kritik:

„Das bis heute in seinen Ursachen umstrittene Unglück wird aus zwei Perspektiven aufgerollt, aus der Reinhold Messners und der des im Basislager verbliebenen Expeditionsführers. Daraus entwickelt sich ein mäßig spannendes, breit ausgewalztes Schuldkomplex-Drama, dem zudem das inszenatorische Gespür für die imposante Landschaft des Hochgebirges abgeht.“ film-dienst 1/2010


Quelle: Wikipedia

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