Freedom Writers (2007)

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Freedom Writers (2007)
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Die angehende weiße Lehrerin Erin bekommt eine Anstellung an der Wilson Highschool. Sie soll längst abgeschriebenen Problemkindern ausländischer Herkunft unterrichten. Nach und nach gewinnt sie den Respekt der Kinder und schafft es, die Klasse von ihrer Perspektivlosigkeit zu befreien…

INFOS
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TRAILER

 

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Die angehende weiße Lehrerin Erin Gruwell bekommt eine Anstellung an der Wilson Highschool in Long Beach. Sie soll einen Englischkurs mit von der Schulleitung längst abgeschriebenen Problemkindern ausländischer Herkunft unterrichten, deren Alltag aus Gewalt, Rassismus und Drogen besteht. So hat Erin es am Anfang nicht leicht, sich gegen die jungen Wilden durchzusetzen, doch nach und nach gewinnt sie den Respekt der Kinder und schafft es, die Klasse von ihrer Perspektivlosigkeit zu befreien…

 

FILMSTARTS

Das Leben an den High Schools im Zentrum von Los Angeles ist knallhart und vom Gangalltag bestimmt. Die Lehrer versuchen vor allem, den Tag heil zu überstehen und fördern nur einige wenige Kids, vor denen sie keine Angst haben müssen. Allen Warnungen der desillusionierten Stundenplan-Faschistin und Kollegin Margaret Campbell (Imelda Staunton) zum Trotz begibt sich die neue Lehrerin Erin Gruwell (Hilary Swank) auf ihren literarischen Kreuzzug, um den Schülern die Geschichte Anne Franks und anderer Klassiker näher zu bringen. Dabei schafft sie es, in dem von Latinos und afroamerikanischen Gangs geprägtem Umfeld einen ersten Klassenzusammenhalt zu schaffen, der im Projekt „Freedom Writers“ seinen Höhepunkt findet: Jeder Schüler führt ein Tagebuch, in dem er von seinen Erfahrungen mit Gewalt und Rassismus berichtet. Wer möchte, kann es Erin zu lesen geben.

 

WIKIPEDIA (SPOILERWARNUNG)

Freedom Writers ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Richard LaGravenese aus dem Jahr 2007.


Handlung:

Erin Gruwell wird Mitte der 1990er Jahre an der Wilson Classical High School in Long Beach als Englischlehrerin eingestellt. Sie sagt ihrer Vorgesetzten, sie sei Lehrerin geworden, weil sie nach den Rassenunruhen im Jahr 1992 die Welt verändern wollte.

An der Schule herrscht – genauso wie in der Stadt – Gewalt zwischen den Angehörigen verschiedener ethnischer Gruppen. Gruwell hört von ihren Schülern, deren Hauptziel sei das bloße Überleben.

Eines Tages konfisziert sie eine rassistische Zeichnung, die einen Schüler darstellt, und ist erbost darüber. Sie fragt die Schüler, ob ihnen das Wort Holocaust ein Begriff sei, aber keiner antwortet.

Gruwell empfiehlt die Tagebücher von Anne Frank als Schullektüre; von der Lektüre beeindruckt, wollen die Schüler Miep Gies einladen, die Person, von der Anne Frank versteckt worden war. Sie sammeln Geld, um ihr die Reise finanzieren zu können. Das Niederschreiben der eigenen Erlebnisse wird zur Hausaufgabe. Die Schüler erfahren während eines Ausflugs zum Simon Wiesenthal Center über den Holocaust. Gruwell begleicht einige der notwendigen Ausgaben aus der eigenen Tasche. Sie will den Schülern auf diese Art beibringen, dass Hass und Gewalt zu nichts führen. Von dem Geschriebenen beeindruckt schlägt Gruwell vor, die Bücher als ein Buch zu veröffentlichen unter dem Namen Freedom Writers Diary.

Neben ihrer Arbeit als Lehrerin nimmt Gruwell auch mehrere Nebenjobs an, um den Schülern die Lektüren zu kaufen, da die Fachbereichsleiterin ihr die Unterstützung verweigert – mit der Begründung, sie bekäme die Bücher nur im defekten Zustand oder gar nicht zurück. Durch ihren hohen Arbeitsaufwand vernachlässigt Gruwell auch ihr Privatleben, und nach einiger Zeit verlangt ihr Ehemann Scott Casey die Scheidung. Zum Schluss erkämpft sie sich das Recht, gegen das an der Schule angewendete Rotationsprinzip ihre Klasse auch weiterhin in der Oberstufe unterrichten zu dürfen.


Kritiken:

John Anderson schrieb in der Zeitschrift Variety, der letzte Film „aus einer langen Reihe der Filme über Heilige, die Schüler retten würden“ versuche, ehrlich zu sein und sich vor Naivität nicht zu fürchten. Das Ergebnis sei „extrem rührend“. Die Darstellung von Hilary Swank sei „einfühlsam“ und „offen“.

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film überbringe die Botschaft über die Hoffnung und die Möglichkeit des Änderns des eigenen Schicksals auf eine emotional und intellektuell befriedigende Weise. Er sei kein großartiger Film, aber ein „wirkungsvolles Drama“, in dem emotional beladene Szenen real wirken würden. Berardinelli lobte die Darstellung von April L. Hernandez, die wie ein „Knaller“ wirke.

Das Lexikon des Internationalen Films urteilt: „Das von einer überzeugenden Hauptdarstellerin geprägte pädagogische Märchen bemüht sich nach einer wahren Begebenheit, jede Art von Sozialkitsch zu vermeiden, erfüllt aber auf Grund des Sujets zwangsläufig auch die Klischees des Genres.“


Auszeichnungen:

Richard LaGravenese erhielt im Jahr 2007 den Humanitas-Preis und wurde 2008 für das Drehbuch für den NAACP Image Award nominiert.


Hintergrund:

Die Handlung beruht auf dem im Jahr 1999 veröffentlichten Buch The Freedom Writers Diary: How a Teacher and 150 Teens Used Writing to Change Themselves and the World Around Them, das die real existierende Erin Gruwell gemeinsam mit ihren Schülern schrieb. Die deutsche Ausgabe ist 2007 im Autorenhaus Verlag erschienen: Freedom Writers: Wie eine junge Lehrerin und 150 gefährdete Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben.

Der Film wurde in Long Beach und in Los Angeles gedreht.

Er spielte in den Kinos der USA bis zum 11. März 2007 ca. 36,6 Millionen US-Dollar ein.


REZENSION(EN)

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