Raum (Room) (2015)

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Seit ein Mann namens Old Nick sie als Teenager entführt hat, lebt die junge Ma (Brie Larson) mit ihrem lebhaften Sohn Jack in einem nur neun Quadratmeter großen Schuppen. Während seine Mutter angestrengt über einen möglichen Fluchtplan nachdenkt, bedeutet dieser winzige Raum für Jack alles.

INFOS
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[imdblive:rating] / 10

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Bewertung [imdblive:rating]  ([imdblive:votes] Stimmen)

 

TRAILER

 

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UNIVERSAL PICTURES

RAUM – ein Leben zu zweit auf 9m². Es ist die außergewöhnliche Geschichte von Jack (Jacob Tremblay), einem lebhaften Fünfjährigen, um den sich seine liebende Mutter Ma (Brie Larson) kümmert. Wie jede Mutter will sie, dass Jack glücklich und sicher ist. Sie zieht ihn liebevoll auf, Spielt mit ihm, erzählt ihm Geschichten – doch ihr beider Leben ist alles andere als normal. Sie sind gefangen in diesem Raum. Ma hat daher ein ganzes Universum innerhalb des Raums für Jack erschaffen und wird vor nichts Halt machen, um sicherzugehen, dass Jack auch in dieser tückischen Umgebung in der Lage ist, ein vollkommenes und erfülltes Leben zu führen. Aber als Jack immer mehr Fragen über ihre Situation stellt und Ma an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stößt, beschließen Sie eine riskante Flucht. Erfolg oder Misserfolg hängen nun von Jack ab…

 

FILMSTARTS

Der aufgeweckte kleine Jack (Jacob Tremblay) wird wie andere Jungen seines Alters von seiner fürsorglichen Mutter (Brie Larson) geliebt und behütet. Ma wendet viel Zeit für den Fünfjährigen auf, liest ihm vor, spielt mit ihm und verbringt nahezu jeden Augenblick ihres Lebens mit ihrem Sohn. Doch ihr bleibt auch kaum etwas anderes übrig, da das Leben der Familie alles andere als normal ist: Denn die beiden sind in einer winzig kleinen, fensterlosen Hütte eingesperrt. Ma hat ihre Phantasie spielen lassen, um Jack die Wahrheit, dass sie von der Außenwelt abgeschnitten sind, zu verheimlichen und will ihrem Kind um jeden Preis ein erfülltes Leben ermöglichen. Doch irgendwann wird Jack neugierig und die Erklärungen werden brüchig. Gemeinsam beschließen Mutter und Sohn zu fliehen. Doch draußen wartet auf sie etwas ebenso Unbekanntes wie Furchteinflößendes: die reale Welt.

 

WIKIPEDIA (SPOILERWARNUNG)

Raum (Originaltitel: Room) ist ein kanadisch-irisches Filmdrama von Lenny Abrahamson aus dem Jahr 2015. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Emma Donoghue, die auch das Drehbuch verfasste. Die Hauptdarstellerin Brie Larson wurde für ihre Rolle mit einem Oscar und Golden Globe ausgezeichnet; Jacob Tremblay, Joan Allen, Sean Bridgers und William H. Macy sind in weiteren Rollen zu sehen. Der Film handelt von einer Mutter und ihrem fünfjährigen Sohn, welche nach jahrelanger Gefangenschaft in einem engen Raum endlich die Freiheit erlangen. Raum stieß bei Kritikern auf positive Reaktionen und konnte eine Vielzahl von Filmpreisen gewinnen.

Nach seiner Premiere am 4. September 2015 kam Raum am 16. Oktober 2015 in den USA in die Kinos. In Deutschland lief er am 17. März 2016 an.


Handlung:

Jack, ein lebhafter fünfjähriger Junge, und seine junge Mutter Joy sind bereits seit Jahren von einem Mann namens Old Nick in einem nur neun Quadratmeter großen Raum eingesperrt. Der Raum beinhaltet ein Bett, eine Toilette, eine Badewanne und eine rudimentäre Küche. Eines Tages versucht Joy schließlich die Flucht, ist jedoch dabei auf Jacks Mithilfe angewiesen. Sie bringt Jack bei, sich totzustellen, und plant, dass Old Nick ihn so aus dem Raum bringt, um ihn zu begraben. Old Nick fällt auf diese List herein und fährt mit Jack auf der Ladefläche seines Pick-ups los. Während der Fahrt gelingt Jack die Flucht und er kann auf sich aufmerksam machen. Old Nick flieht. Die Polizei befreit Joy aus ihrem Verlies und sie und Jack erleben eine emotionale Wiedervereinigung. Aus einer Nachrichtensendung erfährt der Zuschauer später, dass Old Nick verhaftet werden konnte.

Jack und Joy verbringen eine kurze Zeit im Krankenhaus und ziehen danach zusammen zu Joys Eltern. Schnell wird ersichtlich, dass eine Umstellung auf das Leben in der Außenwelt für Jack, der nichts anderes als den kleinen Raum kannte, sehr schwer wird. Er spricht nur mit seiner Mutter und äußert den Wunsch, wieder in den Raum zurückzukehren. Joy ist traurig und verärgert über die sieben Jahre, die sie in Gefangenschaft leben musste, und beneidet das normale Leben ihrer Freunde und Familie.

Joy wird mit der Zeit immer depressiver und unternimmt einen Suizidversuch. Sie wird daraufhin wieder ins Krankenhaus gebracht; Jack verbleibt bei seinen Großeltern. Als Jack auf sich allein gestellt ist, trifft er zum ersten Mal im Leben auf einen Hund, genießt seinen ersten Haarschnitt und spielt mit einem gleichaltrigen Kind. Zudem entwickelt er ein enges Verhältnis zu seiner Familie. Als Ma schließlich aus dem Krankenhaus zurückkehrt, möchte Jack mit ihr noch einmal den Raum besuchen. Dort angekommen, erklärt Jack, dass er den Raum größer in Erinnerung habe. Bevor beide gehen, verabschieden Jack und Joy sich von dem Raum.


Hintergrund:

Der Film wurde vom 10. November bis zum 15. Dezember 2014 in Toronto gedreht.

Für ihre Rolle als Joy Newsome suchte Schauspielerin Brie Larson den Rat von einem Ernährungsberater und einem Trauma-Experten auf.

Shailene Woodley war zwischenzeitlich auch für die Rolle der Joy Newsome im Gespräch.

Nach Das Königsspiel (1993) und Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein (1998) stellt der Film die dritte Zusammenarbeit von Joan Allen und William H. Macy dar.

Raum feierte am 4. September 2015 auf dem Telluride Film Festival Premiere und wurde am 16. Oktober 2015 in ausgewählten Kinos in den USA veröffentlicht. In Deutschland lief der Film am 17. März 2016 an.


Kritik:

Der Film stieß bei Kritikern überwiegend auf positive Reaktionen. Auf Rotten Tomatoes hält er derzeit (Stand: März 2016) eine Bewertung von 94 %, basierend auf 239 Kritiken, mit einer Durchschnittsbewertung von 8,4/10.

Auf Metacritic erreichte er einen Metascore von 86/100, basierend auf 43 erfassten Kritiken.[6] Kai Mihm von epd Film meint: Die Verfilmung des Bestsellers von Emma Donaghue erzählt von einer jungen Frau und ihrem kleinen Sohn, die seit Jahren gefangen gehalten werden […] Mit sparsamen, meisterhaft eingesetzten Stilmitteln macht ‘Raum’ diese alptraumhafte Situation in erschütternder Intensität nachfühlbar. […] Ganz ohne Pathos, ein großartiger Film.


4 Kommentare

  • Timo Wolters (blu-ray-rezensionen.net)

    Raum schildert das Schicksal seiner beiden Protagonisten mit einer unglaublichen Kraft und Intensität. Getragen von zwei herausragenden Schauspielleistungen bekommt man einen Eindruck von dem, was der normale Menschenverstand eigentlich gar nicht fassen kann – sicher eines der Drama-Highlights 2016! QUELLE

  • Peter Osteried (kritiken.de)

    „Raum ist ein großartiger Film – ein Werk, das betroffen macht und still werden lässt. Wohl fühlt man sich hier nicht, aber die Geschichte von Isolation in und außerhalb des Raums ist die Art Kino, die ein großes Publikum verdient. Weil es Kino wie dieses ist, das daran erinnert, dass filmische Magie nicht immer schön sein muss. QUELLE

  • Jean Mikhail (kino-zeit.de)

    Abrahamson ist mit Raum ein großartiger Film gelungen, der nicht ohne Grund den Publikumspreis des Toronto International Film Festival gewonnen und bei den Oscars 2016 für die beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet wurde. Packend und intensiv gespielt und ohne unnötige Effekthascherei zu Tränen rührend, ist Raum ein intimes Drama ohne Längen, mit viel psychologischer Tiefe und dem Vertrauen auf die Kraft der engen Beziehung zwischen Mutter und Sohn, welche der Kälte einer Entführung und eines Lebens in einer Gartenlaube eine große Menge menschlicher Wärme entgegensetzt. QUELLE

  • Oliver Armknecht (film-rezensionen.de)

    Die Romanverfilmung „Raum“ erzählt die bewegende Geschichte einer Mutter und ihres kleinen Sohns, die jahrelang gefangen gehalten wurden. Das ist mal erschütternd, dann wieder poetisch und nicht zuletzt aufgrund des fabelhaften Darstellergespanns einer der stärksten Filme von 2016. QUELLE

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