Im Herzen der See (2015)

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1820 wird ein Walfängerschiff, die Essex, von einem riesigen Wal angegriffen. Das Ungewöhnliche daran ist, dass das Tier aus einem bisher nur Menschen zugeschriebenen Vergeltungsdrang angetrieben zu sein scheint. Die Essex entgeht nur knapp dem Untergang und ein großer Teil der Besatzung kommt ums Leben. Doch damit ist der Alptraum noch nicht vorbei, denn nun muss es das Schiff erst einmal wieder ans sichere Ufer schaffen.

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WARNER BROS.

Im Winter 1820 überstand die Besatzung des amerikanischen Walfängers Essex einen Angriff, dessen Wucht sämtliches Vorstellungsvermögen der Seeleute überstieg: Ein gigantischer Wal entwickelte bei seiner Attacke einen menschenähnlichen Drang nach Vergeltung. Die authentische Schiffskatastrophe inspirierte Herman Melville später zu seinem Roman „Moby Dick“. Doch das Buch erzählt nur die halbe Geschichte. „Im Herzen der See“ zeigt den qualvollen Überlebenskampf der verbliebenen Besatzung, der die verzweifelten Seemänner dazu bringt, Unvorstellbares zu tun. Stürme, Hunger und Panik nötigen die Männer dazu, den Wert des menschlichen Lebens und die Ethik ihres Berufs infrage zu stellen, während sich der Kapitän auf dem offenen Meer zu orientieren versucht und der erste Offizier an seinem Plan festhält, den großen Wal doch noch zu erlegen.

 

FILMSTARTS

1820 wird ein Walfängerschiff, die Essex, von einem riesigen Wal angegriffen. Das Ungewöhnliche daran ist, dass das Tier aus einem bisher nur Menschen zugeschriebenen Vergeltungsdrang angetrieben zu sein scheint. Die Essex entgeht nur knapp dem Untergang und ein großer Teil der Besatzung kommt ums Leben. Doch damit ist der Alptraum noch nicht vorbei, denn nun muss es das Schiff erst einmal wieder ans sichere Ufer schaffen. Die Besatzung, zerrüttet durch den Verlust der Kameraden, steht vor einer schwierigen Aufgabe: Der unerfahrene Kapitän George Pollard (Benjamin Walker) versucht, in den tobenden Gewässern einen sicheren Kurs in die Heimat zu bestimmen, während der abgebrühte erste Offizier Owen Chase (Chris Hemsworth) nur auf Rache gegen den Wal sinnt. 30 Jahre nach den Ereignissen recherchiert Autor Herman Melville (Ben Whishaw) das Schicksal der Essex und schreibt ein Buch darüber – den Klassiker „Moby Dick“…

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Im Herzen der See (Originaltitel: In the Heart of the Sea) ist ein US-amerikanischer Actionfilm von Ron Howard, der am 3. Dezember 2015 in die deutschen Kinos kam. Der Film basiert auf dem Buch Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers Essex (Originaltitel: In the Heart of the Sea: The Tragedy of the Whaleship Essex) von Nathaniel Philbrick.


Handlung:

Im Jahr 1820 sind Kapitän George Pollard und der erste Steuermann Owen Chase mit der Besatzung der Essex auf Walfang im Pazifik. Trotz der Warnung des Kapitäns eines anderen Schiffes, der Archimedes, wird die Essex von einem Pottwal gerammt und sinkt. Die Überlebenden müssen Stürmen, Hunger, Angst und Verzweiflung trotzen und sind gezwungen, Undenkbares zu tun, um am Leben zu bleiben. 20 Jahre später untersucht der Romanautor Herman Melville die Geschehnisse. Er spricht mit dem Überlebenden Tom Nickerson und versteht bald die wahre Dramatik der Ereignisse.


Hintergrund:

Die Essex war ein amerikanisches Walfangsegelschiff, das um 1800 aus Holz gebaut wurde und 19 Jahre lang auf Walfangfahrten ging. Auf seiner letzten Fahrt im Pazifik 1820 rammte ein Pottwal das Schiff, und es sank. Den Überlebenden der Mannschaft, die versuchten, mit den kleineren Fangbooten die Osterinsel zu erreichen, gingen die Nahrungsmittel aus, und daher begannen sie, die Toten zu essen. Eines der wenigen Besatzungsmitglieder, das das Unglück überlebte, der Obermaat des Schiffes Owen Chase, veröffentlichte 1821 das Buch Der Untergang der Essex (Originaltitel: Narrative of the Most Extraordinary and Distressing Shipwreck of the Whale-Ship Essex, of Nantucket). Auch der Roman Moby-Dick von Herman Melville wurde von dieser Geschichte inspiriert. Melville hatte im wahren Leben allerdings nie ein Mitglied der Bordbesatzung getroffen, sondern begegnete nur dem Sohn von Owen Chase.

Von diesem erhielt er das Buch seines Vaters. Ein Jahr nach dem Erscheinen von Moby-Dick lernte Melville auch den damaligen Kapitän George Pollard kennen. Auf Grundlage dieser Geschichten und Begegnungen schuf Nathaniel Philbrick die Romanvorlage zum Film.


Besetzung:

Die Rolle des ersten Steuermann Owen Chase wurde mit Chris Hemsworth besetzt. Benjamin Walker spielt den unerfahrenen Kapitän George Pollard. Der spanische Schauspieler Jordi Mollà schlüpfte in die Rolle des Kapitäns eines anderen Schiffes, der Archimedes. Tom Holland übernahm die Rolle des jungen Seemanns Tom Nickerson, der als erwachsener Mann von Brendan Gleeson verkörpert wird. Dieser trifft auf den von Ben Whishaw dargestellten Herman Melville.


Rezeption:

Kritiken

Von der Deutschen Film- und Medienbewertung wurde Im Herzen der See mit dem Prädikat besonders wertvoll versehen. In der Begründung heißt es: „Insgesamt ist Ron Howard mit ‚Im Herzen der See‘ ein überaus sehenswerter und stimmiger Film gelungen, der eine hochspannende Geschichte mit psychologischem Geschick, sehenswerten 3D-Aufnahmen und exzellenten Darstellern kombiniert – eine Mischung, die im heutigen Kino angenehm aus dem Einerlei der Superhelden und Sequels hervorsticht und die tatsächlich an die goldenen Zeiten Hollywoods erinnert.“. Matthias von Viereck von der Thüringischen Landeszeitung ist von den darstellerischen Leistungen nur wenig überzeugt, zeigt sich jedoch von der Bildästhetik beeindruckt: „Mit grandios fotografierten, immer wieder auf verschiedene Perspektiven setzenden Ansichten, die bisweilen anmuten wie von einem William Turner gemalt, arbeitet der Regisseur zudem die Fragilität des Menschen im Angesicht von diversen Naturgewalten heraus.“

Martin Schwickert von der Stuttgarter Zeitung zeigt die Schwächen des Films im Vergleich zu den literarischen Vorlagen auf: „’Im Herzen der See‘ gelingt es nicht, aus dem Fußnotendasein im Schatten eines ungleich besseren Klassikers herauszutreten. Gegenüber Gregory Pecks Ahab ist Benjamin Walkers Pollard ein Milchgesicht. Weder der mystische noch der philosophische Subtext der Moby-Dick-Geschichte wollen sich in diesem aufwendigen, aber blassen Seeabenteuer entfalten.“

David Hugendick von DIE ZEIT vergleicht Im Herzen der See mit dem Film Titanic, bezieht sich hierbei allerdings auf den Anfang des Erzählrahmens, in welchem Melville an die Tür von Nicholson klopfe, um sich die Geschichte der Katastrophe erzählen zu lassen, was ihn doch sehr an das Schiffbruchepos erinnere, in welchem ein Überlebender dem Publikum eine Geschichte erzählt. Hugendick spricht von einer „Verkleinerung eines Mythos“ durch die Arbeit des Regisseurs, der das von Melville geschaffene abstrakte Sinnbild des Schreckens wieder zum Wal schrumpfen lasse und damit den Roman entzauberte.

Im Herzen der See konnte nur 43 Prozent der 192 Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen (Stand 23. Januar 2016).


Einspielergebnis:

Der Film spielte an seinem Startwochenende in den nordamerikanischen Kinos über 11 Millionen US-Dollar ein und setzte sich damit auf Platz 2 der Kino-Charts.


REZENSION(EN)

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