James Bond 007 | 24 – Spectre (2015) – [UNCUT]

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Eine mysteriöse Nachricht aus Bonds Vergangenheit setzt ihn auf die Fährte einer zwielichtigen Organisation, die er aufzudecken versucht. Während M damit beschäftigt ist, politische Mächte zu bekämpfen, um den Secret Service am Leben zu erhalten, kann Bond eine Täuschung nach der anderen ans Licht bringen, um die schreckliche Wahrheit zu enthüllen, die sich hinter SPECTRE verbirgt.

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Eine mysteriöse Nachricht aus Bonds Vergangenheit setzt ihn auf die Fährte einer zwielichtigen Organisation, die er aufzudecken versucht. Während M damit beschäftigt ist, politische Mächte zu bekämpfen, um den Secret Service am Leben zu erhalten, kann Bond eine Täuschung nach der anderen ans Licht bringen, um die schreckliche Wahrheit zu enthüllen, die sich hinter SPECTRE verbirgt.

 

OFDB

Nach einer eigenmächtigen Aktion in Mexiko City wird James Bond (Daniel Craig) vom Dienst suspendiert. Ohnehin steht das 00-Programm vor seiner Einstellung, da Geheimdienstbürokrat Max Denbigh (Andrew Scott) Spionagetätigkeiten zukünftig allein digitalen Medien und Drohen zu überlassen gedenkt. Das drohende Arbeitslosenschicksal schweißt das MI6-Quartett aus Bond, M (Ralph Fiennes), Moneypenny (Naomi Harris) und Waffenmeister Q (Ben Winshaw) umso enger zusammen, zumal Bond Hinweise auf einen terroristischen Zusammenhang mit Denbighs Plänen erhält.

Die Spur führt über Rom nach Österreich und schließlich Marokko. Madeleine Swann (Léa Seydoux) – Tochter von Bonds altem Widersacher Mr. White (Jesper Christensen) und im Austausch gegen entscheidende Informationen nun seine Schutzbefohlene – begleitet Bond auf seiner Mission. Diese bringt ihn nicht nur in Kontakt mit der Verbrecherorganisation SPECTRE, sondern bedeutet zugleich auch eine Reise in die Vergangenheit, an deren Ende er auf einen alten Bekannten trifft, seinen Stiefbruder Franz Oberhauser (Christoph Waltz)…

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

James Bond 007: Spectre (Originaltitel: Spectre) ist ein britischer Agententhriller. Er ist der 24. Film aus der James-Bond-Filmreihe und der vierte Film mit Daniel Craig in der Titelrolle. Der Film knüpft an den Vorgängerfilm Skyfall (2012) an und führt gleichzeitig die Handlung von Casino Royale (2006) und Ein Quantum Trost (2008) fort. Er feierte am 26. Oktober 2015 in London Weltpremiere und startete in Deutschland und der Schweiz am 5. November und in Österreich am 6. November 2015.


Handlung:

Am Tag der Toten hält Bond sich in Mexiko-Stadt auf und tötet zwei Männer, die planen, ein vollbesetztes Stadion in die Luft zu jagen. Den Auftrag dazu erhielt er von der verstorbenen M einen Tag nach ihrem Tod in Form einer Videobotschaft, in der sie ihn aufforderte, einen Mann namens Sciarra zu finden, zu töten sowie dessen Beerdigung nicht zu verpassen. Das Gebäude mit den zwei Attentätern und Sciarra stürzt in sich zusammen, doch der flieht, von Bond verfolgt, an Bord eines Helikopters. Bond wirft im darauffolgenden Handgemenge Sciarra und den Piloten aus dem Helikopter, kann jedoch vorher Sciarras Ring, auf dem ein Octopus eingraviert ist, an sich nehmen. Zurück in London wird Bond vom neuen M suspendiert, der sich mitten in einer Auseinandersetzung mit C befindet, dem Chef des Joint Intelligence Service. Dieser ist darauf aus, den britischen Inlandsgeheimdienst MI5 und den britischen Auslandsgeheimdienst MI6 zu fusionieren. C erklärt die konventionellen Geheimdienste als veraltet und will das Doppelnull-Programm einstellen, um stattdessen das Nine-Eye-System zu erschaffen, eine Geheimdienst-Kooperation zwischen neun Ländern zur globalen, vollständigen Überwachung.

Bond widersetzt sich Ms Befehl, den Auftrag von dessen Vorgängerin zu ignorieren, und reist nach Rom zu Sciarras Beerdigung. Am Abend besucht er Sciarras Witwe Lucia und rettet sie vor Killern einer kriminellen Organisation, zu der auch ihr Ehemann gehört hatte. Sie teilt ihm mit, wo sich die Organisation an diesem Abend trifft. Er sorgt dafür, dass ein Geheimdienst sich der Witwe annehmen wird, und macht sich auf zum Treffen der Organisation. Dort kann er sich durch Vorzeigen des Octopus-Rings Zugang verschaffen und der Versammlung zunächst unbehelligt beiwohnen. Die zahlreichen Mitglieder der geheimnisvollen Organisation berichten über ihre weltweiten verbrecherischen Aktivitäten, und ihr Anführer spricht auch die Ereignisse in Mexiko-Stadt an. Schließlich wendet er sich direkt an Bond und offenbart ihm, dass er ihn aus der Vergangenheit kenne. Bond erkennt ihn als einen tot geglaubten Mann namens Franz Oberhauser, muss jedoch fliehen und wird bei einer Autojagd durch Rom von Mr. Hinx verfolgt, einem Killer der Organisation. Bond entkommt und lässt Moneypenny nach dem Namen „Blasser König“ recherchieren, den er aufgeschnappt hat, sowie nach Franz Oberhauser.

Moneypenny findet heraus, dass die Hinweise zu Mr. White führen, einem ehemaligen Mitglied von Quantum, dessen Spur sich in Altaussee in Österreich verliert. Bond findet dort Mr. White in einer abgelegenen Hütte am See. Der wird in nächster Zeit infolge einer Thallium-Vergiftung sterben, für die Oberhauser verantwortlich ist. Bond kann White überzeugen, ihm den Aufenthaltsort von dessen Tochter Madeleine Swann zu verraten, die ihn zu einem gewissen L’Americain und von dort zu der Geheimorganisation führen soll. White verlangt im Gegenzug, dass der Agent seine Tochter beschützt, und erschießt sich. Bond findet Swann in einer Bergklinik bei Sölden, doch diese wird von Mr. Hinx entführt. Bond folgt den Entführern mit einem Flugzeug, wobei er die drei Autos der Entführer in einen Unfall verwickelt, bevor er mit Swann flüchtet. Sie treffen sich mit Q, dem Quartiermeister und Computerspezialisten des MI6, der herausfindet, dass Sciarras Ring digitale Informationen zu Bonds früheren Missionen beinhaltet. Swann offenbart Q und Bond, dass sich die Organisation Spectre nennt und dass L’Americain ein Hotel in Marokko ist.

Bond und Swann reisen nach Tanger und mieten sich in die Suite des L’Americain ein, in der Mr. White seit seiner Hochzeit jedes Jahr logiert hatte. Dort entdeckt Bond einen Geheimraum, wo sie einen weiteren Hinweis auf einen unbekannten Ort mitten in der Wüste erhalten. Mit einem Zug reisen sie dorthin, während M in London Q beauftragt, die digitale Überwachung Bonds einzustellen und dessen Spur zu verwischen, damit dieser von C unentdeckt operieren kann. Im Speisewagen wird Bond erneut von Mr. Hinx angegriffen, schafft es jedoch schließlich, ihn aus dem Zug zu werfen. An einem abgelegenen Bahnhof in der Wüste werden sie erwartet und zu einem Meteoritenkrater gebracht. Dort befindet sich eine der Zentralen des weltweit verteilten Informationsnetzwerks von Spectre. Hier treffen sie Oberhauser wieder. Der gibt preis, dass Quantum die ganze Zeit über zur Terrororganisation Spectre gehört hatte und Spectre für den Tod von Vesper Lynd und M verantwortlich ist, da Le Chiffre, Dominic Greene und Raoul Silva Mitglieder von Spectre waren. Die weltweiten Terroranschläge sollten die Notwendigkeit für das Nine-Eye-System unterstreichen. C ist lediglich Oberhausers Marionette und soll für ihn das System aufbauen, mit dem Spectre dann in der Lage sein würde, das weltweite politische und wirtschaftliche Geschehen zu erfassen und zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Oberhauser foltert Bond und gibt dabei Einblick in seine und Bonds Vergangenheit: Er ist der Sohn des Mannes, der früher auch Bonds Ziehvater war, nachdem dieser als Kind seine Eltern verlor. Er gesteht, dass er damals aus Eifersucht mit Bond um die Vaterliebe gebuhlt habe und dass er nun den Namen Ernst Stavro Blofeld trage; er habe seinen Namen geändert, nachdem er seinen Vater getötet und seinen eigenen Tod vorgetäuscht hatte. Mit einer explodierenden Armbanduhr können Bond und Swann entkommen und im Anschluss die Einrichtung in die Luft jagen.

Zurück in London treffen sie M, Tanner, Q und Moneypenny. Während Swann sich von der Gruppe trennt, fahren die anderen zu C, um ihn zu verhaften und das Nine-Eye-System zu stoppen, das in Kürze online gehen soll und dann nicht mehr angreifbar wäre. Auf dem Weg dorthin werden sie überfallen und Bond wird entführt. M und die anderen können entkommen und fangen C in dessen Büro ab. Im Handgemenge mit M stürzt C ab und stirbt, während Q es schafft, den Zugang zum Nine-Eye-System zu knacken und es zu deaktivieren. Bond wird derweil zum ehemaligen MI6-Gebäude gebracht, das seit Silvas Terroranschlag verlassen ist. Er schaltet seine Entführer aus und trifft kurz darauf auf Blofeld, der die Explosion in der Wüste überlebt hat und ihm mitteilt, dass Swann sich irgendwo im Gebäude befindet und dieses in drei Minuten in die Luft gehen wird. Bond findet sie schließlich und kann gemeinsam mit ihr eben noch rechtzeitig mit einem Boot fliehen, bevor das Gebäude hinter ihnen explodiert. Auf der Themse verfolgen sie Blofeld, der sich in einem Helikopter davonmacht. Bond schießt auf den Helikopter, dieser stürzt auf die Westminster Bridge und Blofeld schleppt sich verletzt aus dem Wrack. Anstatt Blofeld zu liquidieren, überlässt Bond ihn nach kurzem Zögern M, der ihn verhaftet.

Einige Zeit später sucht Bond Q in dessen Labor auf, um den Aston Martin DB5 abzuholen, der beim Kampf mit Silva fast komplett zerstört und von Q wiederhergestellt wurde. Bond startet den Wagen und fährt gemeinsam mit Madeleine Swann davon.


Hintergrund:

Spectre war in früheren Bond-Filmen die Abkürzung für die gegnerische Terrororganisation Special Executive for Counterintelligence, Terrorism, Revenge and Extortion. Die Rechte am Namen „Spectre“, der Organisation und den zugehörigen Charakteren waren Gegenstand eines jahrelangen Rechtsstreits gewesen. Da die Organisation das erste Mal in dem James-Bond-Buch Aktion Feuerball vorgekommen war, war sie mit dem Copyright des Buches verbunden. Mitautor Kevin McClory hatte 1963 die Filmrechte für dieses, Ian Fleming die Buchrechte erhalten. Für die Filmserie hatte die Produktionsfirma die Charaktere in der Folge von McClory lizenziert. Im November 2013 kaufte Danjaq, die die restlichen Filmrechte hält, der Familie McClorys die Rechte an „Spectre“ ab.

Während der Pressekonferenz am 4. Dezember 2014 wurde auch der neue „Dienstwagen“ von James Bond vorgestellt: der eigens für den Film hergestellte Aston Martin DB10.

Im November 2014 wurde Sony Pictures Entertainment durch Hacker angegriffen, die etliche vertrauliche E-Mails aus dem Management der Firma über wichtige Filmprojekte veröffentlichten. Darunter waren auch Produktionsnotizen zum Film Spectre, die dokumentierten, dass der Film das vorgegebene Budget überschritten hatte. Gleichzeitig enthielten die Dokumente frühe Drehbuchversionen von Drehbuchautor John Logan. Eon Productions bestätigte später die Echtheit der Unterlagen und beschrieb sie als „frühe Versionen des Drehbuchs“.

Die Dreharbeiten begannen am 8. Dezember 2014 und dauerten bis zum 5. Juli 2015 an. Drehorte waren unter anderem London, Rom, Mexiko-Stadt, Tanger, Oujda und Erfoud in Marokko und die österreichischen Gemeinden Sölden, Altaussee, Obertilliach und Kartitsch. Weiterhin wurde am und im Blenheim Palace bei Woodstock in der Grafschaft Oxfordshire gedreht.

Die Darsteller des Films wurden im Dezember 2014 auf der 007 Stage in den Pinewood Studios vorgestellt. Daniel Craig kehrt in seinem vierten Film als James Bond zurück und Ralph Fiennes, Naomie Harris sowie Ben Whishaw tauchen wieder als „M“, Eve Moneypenny und „Q“ in dem Spielfilm auf, nachdem sie in Skyfall erstmals eingeführt worden waren. Rory Kinnear übernimmt zum dritten Mal die Rolle des Bill Tanner.

Der erste Trailer wurde am 27. März 2015 veröffentlicht. Er enthält untypischerweise keinerlei Kampfsequenzen. Der zweite Trailer des Films wurde im Juli 2015 veröffentlicht. Der Film feierte seine Weltpremiere am 26. Oktober 2015 in London und wurde weltweit am 6. November 2015 offiziell veröffentlicht.

Nachdem die bekannte Pistolenlauf-Sequenz von 2006 bis 2012 in anderer Form in den Bond-Filmen eingebaut wurde (Abschluss des Vorspanns oder im Abspann), ist sie wieder wie gewöhnlich zu Anfang der Vortitelsequenz zu sehen, wie zuletzt im Film Stirb an einem anderen Tag.


Soundtrack:

Thomas Newman komponierte erneut den Soundtrack. Diesmal schrieb er die Filmmusik, anders als vorher, bereits während der Dreharbeiten und nicht erst nach dem Schnitt des Films. Das Titellied Writing’s on the Wall singt Sam Smith. Der Soundtrack erschien erstmals Ende Oktober 2015 bei Decca Records auf CD. Der Titelsong ist nur als gekürzte Instrumentalversion enthalten.


Deutsche Synchronfassung:

Die deutsche Synchronfassung erstellte die Firma Interopa Film in Berlin. Das Dialogbuch schrieb Christoph Cierpka, der auch Dialogregie führte.


Rezeption:

Einspielergebnisse

Spectre generierte im Vereinigten Königreich in den ersten sieben Tagen Einnahmen in Höhe von 63,8 Millionen US-Dollar und löste damit Harry Potter und der Gefangene von Askaban als erfolgreichsten UK-Kinostart aller Zeiten ab.[9] In den Vereinigten Staaten spielte er an den ersten drei Tagen 73 Millionen US-Dollar ein und blieb damit hinter seinem Vorgänger Skyfall (90,5 Mio.) zurück. In Deutschland gelang ihm der zweitbeste Kinostart eines Bond-Films hinter Skyfall und der bislang zweitbeste Kinostart des Filmjahres 2015. Hingegen verzeichnete Spectre in Österreich am Startwochenende 15 Prozent mehr Zuschauer als sein Vorgänger. Insgesamt spielte der Film in den ersten zwei Wochen weltweit 300 Mio. US-Dollar ein.

Bei einem Budget von 245 Millionen US-Dollar liegen die Einnahmen von Spectre weltweit bei aktuell 821 Millionen US-Dollar.


Kritiken:

Der Film bekam gemischte Kritiken.

„Im 24. Abenteuer gönnt sich die Filmreihe eine Feier der eigenen Vergangenheit, die nostalgische Rückbezüge auf eigene klassische Elemente mit fulminanten Actionsequenzen verbindet. Bei aller Unterhaltsamkeit wirkt der Versuch, solche Reverenz mit Problemen und Herausforderungen von „Big Data“ plus einem Hauch Familienmelodram zusammenzubringen, etwas bemüht.“ Filmdienst

„Für eine guten Bond-Film braucht es […] keinen Autorenfilmer, sondern eher einen Autorennfilmer. Action scheint Mendes allerdings fremd zu sein. Eine Verfolgungsjagd durch Rom wirkt in ‚Spectre‘ so, als hätte der Denkmalschutzbeamte der Stadt Regie geführt. […] Statt unbeschwerten Vergnügens herrscht angestrengte Ernsthaftigkeit. […] In ‚Spectre‘ darf so gut wie nichts strahlen, alles soll in Düsternis versinken. Einige der Szenen, die bisweilen fast schwarz-weiß wirken, sind sehr stimmungsvoll.“ Der Spiegel, Nr. 45 vom 31. Oktober 2015, S. 133.


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