Weiße Hai, Der (Jaws) [BD] (1975) – [SPECIAL STEVEN SPIELBERG COLLECTORS EDITION – 8 FILME] – [UNCUT]

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An den Stränden des kleinen Badeortes Amity Island an der amerikanischen Ostküste taucht mitten in der Hauptsaison ein riesiger weißer Hai auf und verbreitet Angst und Schrecken. Nach ersten Todesopfern machen sich drei Männer auf die abenteuerliche Jagd nach dem menschenfressenden Ungeheuer, das sich als äußerst heimtückischer Gegner erweist…

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UNIVERSAL PICTURES

An den Stränden des kleinen Badeortes Amity Island an der amerikanischen Ostküste taucht mitten in der Hauptsaison ein riesiger weißer Hai auf und verbreitet Angst und Schrecken. Nach ersten Todesopfern machen sich drei Männer auf die abenteuerliche Jagd nach dem menschenfressenden Ungeheuer, das sich als äußerst heimtückischer Gegner erweist…

 

OFDB

In dem auf einer Insel gelegenen kleinen Badeort Amity kommt es zu verschiedenen Todesfällen ungeklärter Herkunft. Der vom Festland stammende Polizeichef Brody (Roy Scheider) vermutet schon bald die Anwesenheit eines Hais, doch der Stadtrat und der Bürgermeister weigern sich wegen der bevorstehenden Touristensaison, die Strände sperren zu lassen. Als sich eine Bürgerjagd als erfolgreich erweist, scheint das Problem gelöst, doch der von Brody herbeigerufene Meeresbiologe Hooper (Richard Dreyfuss) prophezeit, daß der Terror weitergehen wird, denn es handelt sich um einen großen Weißen Hai, nicht um das von den Jägern gefangene Tier. Nachdem es fast zur Katastrophe gekommen ist, engagiert Brody den Haijäger und Seebären Quint (Robert Shaw), der mit Hooper und dem wasserscheuen Sheriff selbst auf dem kleinen Schiff „Orca“ aufbricht, das mörderische Tier zu töten. Doch auf dem Meer hat der Hai Heimspiel…

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Der weiße Hai (auch Der Weiße Hai; englisch Jaws, wörtlich „Kiefer“ bzw. als zoologischer Begriff für Raubtiere „Maul“) ist ein US-amerikanischer Spielfilm von 1975, der unter der Regie von Steven Spielberg gedreht wurde. Dieser Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Peter Benchley, der darin Haiangriffe verarbeitete, die zwischen dem 1. und 12. Juli 1916 stattfanden und die vier Todesopfer forderten. Insgesamt wurden in diesen zwölf Tagen fünf Personen angegriffen.

Zusammen mit dem zwei Jahre später erschienenen Krieg der Sterne läutete der Film die Ära des Blockbuster-Kinos in Hollywood ein und gilt bis heute als einer der besten Thriller. Er sorgte zudem für einen Boom des Tierhorror-Genres und hatte neben den offiziellen Fortsetzungen zahlreiche weitere Haifilmproduktionen zur Folge.


Handlung:

Nach einer tödlichen Haiattacke auf eine junge Schwimmerin drängt Polizeichef Martin Brody auf eine Schließung der Strände des fiktiven Seebades Amity. Er stößt jedoch bei der Stadtverwaltung auf taube Ohren, weil der Bürgermeister befürchtet, Gerüchte um einen menschenfressenden Hai – er weigert sich, die Fakten als Beweis anzunehmen – könnten dem Tourismus schaden, besonders da die Sommerbadesaison in Amity bevorsteht. Infolgedessen kommen drei weitere Menschen durch den Hai ums Leben und auch Brodys ältester Sohn entrinnt den Zähnen des Hais nur knapp. Daraufhin gibt der Bürgermeister endlich nach und heuert einen Haifänger namens Quint an, um den Hai zu töten. Quint, Brody und der Meeresbiologe Hooper brechen in dem Boot Orca zur Jagd auf. Trotz Brodys Abneigung gegen Wasser, Quints Abneigung gegen Hooper und Hoopers Abneigung gegen die Haijagd, gelingt es den Dreien, den Hai aufzuspüren, der das Boot dann offenbar gezielt aufs Meer lockt und immer wieder angreift.

Als die Orca schließlich mit einem Motorschaden liegenbleibt und es keine andere Möglichkeit mehr gibt, wird Hooper in einem Käfig ins Wasser gelassen, um den Hai von dort aus zu töten. Doch stattdessen zerstört der Hai den Käfig, Hooper kann in letzter Sekunde fliehen und sich unter Wasser verstecken. Das Boot sinkt, Quint fällt dem Hai zum Opfer. Brody gelingt es dann doch noch, das Tier zu töten: Er schiebt ihm eine Druckluftflasche zwischen die Zähne und bringt diese durch einen Gewehrschuß zur Explosion. Zusammen mit Hooper schwimmt er auf mitgebrachten Luftfässern zurück an Land.


Sonstiges:

Brodys Filmhund war der echte Hund von Steven Spielberg.

Amity heißt in Wirklichkeit Edgartown und liegt im US-Bundesstaat Massachusetts.

Die Touristen auf Martha’s Vineyard zählten vor dem Anlaufen des Films ca. 5.000 Menschen pro Sommersaison. Nachdem der Film herausgekommen war, stieg die Zahl auf 15.000.
Quints Name stammt aus der lateinischen Bezeichnung für „der Fünfte“. Quint ist der fünfte Mensch, der durch den Hai ums Leben kommt.

Die Drehzeit betrug 155 Tage und nicht wie geplant 52 Tage.

Als der Film gedreht wurde, war das Drehbuch erst zur Hälfte fertig und es herrschten chaotische Bedingungen beim Dreh.

In der Szene, in der Brody, Quint und Hooper in der Dunkelheit auf dem offenen Meer sind, sind zwei große und einige kleine Sternschnuppen zu sehen, ein wiederkehrendes Thema in Filmen von Steven Spielberg.

Für die Szene, in der die Fischer einen aufgehängten Haikadaver präsentieren, wurde ein echter Hai getötet.

Als Hooper den Haikadaver aufschneidet, entnimmt er dem Magen des Fisches ein Nummernschild mit der Aufschrift 007 Louisiana – zwei Jahre zuvor war der James-Bond-Film Leben und sterben lassen unter anderem genau dort gedreht worden.

Steven Spielberg spielte die erste Klarinette für eine der Strandszenen.

Als das maschinell betriebene Haimodell gebaut wurde, wurde vergessen, seine Wassertauglichkeit zu überprüfen. Als es ins Wasser gelassen wurde, sank es direkt auf den Meeresboden. Ein Taucherteam musste es zurück an die Oberfläche bringen.

Bei genauem Betrachten sieht man in der Szene, in der Brody das Geschäft verlässt, in einem der Fenster hinter ihm eine Zuschauerin, die Roy Scheider beim Sprechen seines Textes fotografiert.

Die Universal Studios Florida in den USA verfügten seit 1990 über eine von Steven Spielberg konzipierte Attraktion mit dem Namen Amity Boat Tours. Hierbei „erkundete“ der Besucher in einem Boot die Küstenstadt Amity und wird dabei mehrmals von dem weißen Hai „attackiert“. Drei Jahre nach ihrer Eröffnung wurde die Fahrt technisch und dramaturgisch überarbeitet. Am 2. Januar 2012 wurde die Attraktion geschlossen.

In der ersten deutschen Synchronfassung wird Roy Scheider von Hansjörg Felmy gesprochen.

In der Columbo-Folge Mord im Bistro (1976) ist das Schild von Amity-Island am Ufer eines Sees auf dem Studiogelände zu sehen, auf dem See schwimmt ein Modell-Hai.

Steven Spielberg ist kurz im Film zu hören, und zwar bei der Szene, kurz nachdem der Hai zum ersten Mal richtig zu sehen ist: Als Quint sein Gewehr vorbereitet, ertönt ein Funkspruch von Land („er habe Mrs. Brody für ihn“). Dieser Funkspruch wurde von Spielberg gesprochen (natürlich nur in der Originalfassung).

Am 14. August 2012 veröffentlicht Universal die digital remasterte und voll restaurierte Version des Filmes, in 7.1 Surround Sound in einem Blu-ray-Combo-Pack mit DVD, Digital Copy und UltraViolet.


Erfolg:

Die Produktionskosten betrugen sieben Millionen US-Dollar, weltweit hat der Film 470 Millionen Dollar eingespielt. Damit war er bis Krieg der Sterne der kommerziell erfolgreichste Film.

Für die Filmmusik bekam John Williams 1976 den Oscar. Weitere Oscars erhielt der Film für die Beste Tonmischung und den Besten Schnitt. Somit bekam Der weiße Hai insgesamt drei Oscars, einen Golden Globe, einen Grammy und war der erste Hit von Steven Spielberg, der inzwischen als einer der erfolgreichsten Hollywood-Regisseure gilt. Durch Der weiße Hai entstand damals auch der Ausdruck Sommerblockbuster und er läutete damit eine neue Kinoära ein.

Der Film wurde vom American Film Institute in der Liste der 100 besten Filme aller Zeiten (von 1998) auf Platz 48 gewählt, in der Liste der 100 besten Thriller aller Zeiten befindet sich der Film auf dem zweiten Platz und die Filmmusik nimmt den sechsten Platz in der Liste der 25 besten Filmmusiken aller Zeiten ein.


Fortsetzungen:

Der große Erfolg führte zu mehreren Fortsetzungen, die allerdings weder in qualitativer noch in kommerzieller Hinsicht an den Erfolg des ersten Filmes anknüpfen konnten:

1978: Der weiße Hai 2 – Regie: Jeannot Szwarc
1983: Der weiße Hai 3-D – Regie: Joe Alves
1987: Der weiße Hai – Die Abrechnung – Regie: Joseph Sargent


Folgen:

Der Film löste bei vielen Menschen Furcht vor Weißen Haien sowie Hass auf diese Tiere aus.

Diesen oft als Vorurteile eingestuften Gefühlen wird es unter anderem zugeschrieben, dass die Weißen Haie mittlerweile vom Aussterben bedroht sind.


Kritiken:

„Mörderisch spannender Abenteuerfilm […]. Perfekte Kinounterhaltung. (Wertung: 3 Sterne/sehr gut)“ Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz

„Der Film erweist sich trotz der überbetonten Schockeffekte vor allem im zweiten Teil als ein atmosphärisch dichter, vorzüglich gespielter Abenteuerfilm im Gefolge Herman Melvilles.“ Lexikon des Internationalen Films

„Dieser gut gemachte, aber keineswegs außerordentliche Abenteuerfilm über einen abnorm mörderischen Hai ist das Beispiel par excellence für die Macht der Werbung, auf der Basis soliden bis guten Materials einen Film in fast beliebige Größenordnungen zu treiben. „Jaws“ wurde noch vor „The Godfather“ (1971) und – einem ähnlich gelagerten Fall – „The Exorcist“ (1973) der einträglichste Film aller Zeiten […], nur weil er versprach, seinem Publikum die Angst vor dem Baden beizubringen.“ rororo Filmlexikon

„Der weiße Hai ist auch ein Film über menschliche Urängste und charakterliche Schwächen, aus deren Überwindung Helden geboren werden. Dass er außerdem auch noch von der kapitalistischen, sich selbst gefährdenden Gesellschaft, vom patriotischen Amerika, von Massenhysterie, Schuld, Sühne und der Aufopferung des Einzelnen für die Gesellschaft handelt, macht deutlich wie Spielberg eine im Grunde denkbar simple Geschichte auf vielen Ebenen lesbar macht. Dabei sollte man jedoch keinesfalls unterschlagen, dass Der weiße Hai einer der nervenzerreißendsten Thriller aller Zeiten ist.“ „Die besten Filme der 70er“

„[…] primitive Geschichte […] auf das Niveau von Erstklässlern zugeschnitten […].“ Klaus Eder: Medium

„Ein Abenteuerfilm von beachtlicher Qualität […].“ film-dienst

„In der Enge des Bootes bot sich für Steven Spielberg Gelegenheit zu intensiver Schauspieler-Führung. Der bullige Robert Shaw exerziert seine Verachtung gegenüber den Studierten und der als hinderlich empfundenen Obrigkeit bis zum bitteren Ende. Richard Dreyfuss darf etwas Humor ins Spiel bringen, indem er die Überheblichkeit des Muskelmannes mehr denn einmal ironisiert. Roy Scheider hat als Polizist den Durchschnittsbürger zu repräsentieren, der weder ein Held ist noch einer sein will […] und dem Wissen der anderen nur sein Pflichtgefühl entgegensetzen kann.“ Georg Herzberg: Filmecho/Filmwoche

„[…] im zweiten Teil erst kommt streckenweise echte Spannung auf; in der Einsamkeit des Meeres wird die Bedrohung der Menschen durch eine unheimliche Naturgewalt sinnlich erfaßbar und erfahrbar. Im Vordergrund stehen allerdings auch hier die kruden Schockeffekte, die der Film vor allem der geschickten Montage […] und dem realistischen Modell der Bestie […] verdankt.“ Reclams Filmführer

„[…] witzig auf eine Woody Allen-Art.“ Pauline Kael

Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden verlieh der Produktion das Prädikat wertvoll. 2001 erfolgte die Aufnahme in das National Film Registry der Library of Congress (USA).


 

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