Exodus: Götter und Könige (2014)

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Ridley Scott, einer der erfolgreichsten und renommiertesten Regisseure des internationalen Kinos (Gladiator, Prometheus, Blade Runner) bringt mit EXODUS – GÖTTER UND KÖNIGE ein neues Action Abenteuer der Superlative in die Kinos: die legendäre Geschichte eines Mannes, der sich mutig einem übermächtigen Imperium entgegenstellt. Mit atemberaubenden Visual Effects und in 3D erweckt Scott die Geschichte von Moses (Christian Bale) zu neuem Leben – der kühne Anführer, der sich gegen Pharao Ramses (Joel Edgerton) auflehnt und sein Volk von 600.000 Sklaven in einer monumentalen Flucht aus dem von grausamen Plagen gestraften Ägypten führt.

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20TH CENTURY FOX

Ridley Scott, einer der erfolgreichsten und renommiertesten Regisseure des internationalen Kinos (Gladiator, Prometheus, Blade Runner) bringt mit EXODUS – GÖTTER UND KÖNIGE ein neues Action Abenteuer der Superlative in die Kinos: die legendäre Geschichte eines Mannes, der sich mutig einem übermächtigen Imperium entgegenstellt. Mit atemberaubenden Visual Effects und in 3D erweckt Scott die Geschichte von Moses (Christian Bale) zu neuem Leben – der kühne Anführer, der sich gegen Pharao Ramses (Joel Edgerton) auflehnt und sein Volk von 600.000 Sklaven in einer monumentalen Flucht aus dem von grausamen Plagen gestraften Ägypten führt.

 

FILMSTARTS

Moses (Christian Bale) und Ramses (Joel Edgerton) wachsen zusammen in der ägyptischen Pharaonenfamilie auf. Obwohl sie keine Blutsverwandtschaft verbindet, stehen sie sich doch sehr nahe. Während sie älter werden, nimmt das gegenseitige Verständnis jedoch immer weiter ab. Ramses steigt zum Pharao auf – Moses, der als Kind im Fluss gefunden wurde und aufgrund seiner Herkunft eigentlich gar nicht Ägypter ist, wird zur Stimme der unterdrückten Israeliten, die in Ägypten als Sklaven zum Bau der Pyramiden gezwungen werden. Eines Tages hat Moses eine Vision, in der Gott selbst erscheint und ihm aufträgt, die Israeliten durch die Wüste in das kanaanäische Land zu führen, um sie so von der Unterdrückung zu befreien. Moses wird dem Befehl folgen. Mit insgesamt 600.000 Ex-Sklaven geht er auf eine vierzig Jahre währende Wanderung zum Gelobten Land, dem Willen und den Streitkräften Ramses zum Trotz….

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Exodus: Götter und Könige (Originaltitel: Exodus: Gods and Kings) ist eine US-amerikanisch-britische Bibelverfilmung aus dem Jahr 2014 von Ridley Scott.


Die Handlung rekonstruiert das 2. Buch Mose und den darin thematisierten Exodus, den Auszug der Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft. Christian Bale verkörpert Moses, der sein Volk aus der Knechtschaft des Pharaos Ramses befreit. In weiteren Rollen sind Joel Edgerton, Aaron Paul, Ben Kingsley und Sigourney Weaver zu sehen.


In den USA kam der Film am 12. Dezember 2014 in die Kinos. In Deutschland wie auch in Österreich startete er am 25. Dezember 2014.


Handlung:

Im 13. Jahrhundert vor Christus lässt Pharao Sethos die Israeliten, Fremde in seinem Land, versklaven und, um ihre Anzahl einzudämmen, deren männliche Nachkommen im Nil ertränken. Nur ein Junge überlebt, Mose, da er von seiner Mutter in einem Körbchen auf dem Nil ausgesetzt wird. Er wird von der Tochter des Pharaos gefunden und wächst als ägyptischer Prinz mit dem Kronprinzen Ramses heran. Jahre später erscheint Gott Mose in einem brennenden Dornbusch und befiehlt ihm, sein Volk in die Freiheit zu führen.


Hintergrund:

Für Kontroversen sorgte das Casting des Films. Während mit Christian Bale, Joel Edgerton und allen Hauptakteuren weiße Darsteller verpflichtet wurden, wurden in kleineren Rollen wie die der israelitischen Sklaven oder der ägyptischen Bürger überwiegend dunkelhäutige Schauspieler verpflichtet. Dabei spielt der Film in Afrika in einer Zeit, in der Weiße eher die Minderheit waren. Auch soll die Große Sphinx von Gizeh, die im Film zu sehen ist, ein europäisches Äußeres besitzen. In sozialen Netzwerken wird daher zum Boykott des Films aufgerufen.

Die Dreharbeiten des Spielfilms fanden überwiegend in Spanien statt und begannen in Oktober 2013 bei Almería, im Südosten der Provinz Andalusien, und dem dortigen Gebirge Sierra Alhamilla. In derselben andalusischen Region fand auch das Casting für 3.000 bis 4.000 Komparsen statt, die für den Film benötigt wurden. Weitere Szenen, wie etwa die Teilung des Roten Meeres, wurden auf Fuerteventura gedreht.

Innenaufnahmen entstanden in den Pinewood Studios in London. Zirka 6.000 Statisten waren am Projekt beteiligt.

Christian Bale ist bereits der vierte Oscarpreisträger in der Rolle des Moses. Zuvor spielten ihn bereits Charlton Heston (Die zehn Gebote 1956), Burt Lancaster (Moses, 1975) und Ben Kingsley (Die Bibel – Moses, 1996). Für Ben Kingsley ist es zudem der dritte Film über Moses, in dem er mitgewirkt hatte. Nachdem er 1996 in Die Bibel – Moses selbst als Moses zu sehen war, sprach er 2007 in der englischen Originalfassung des Zeichentrickfilms Die zehn Gebote die Rolle des Erzählers. Die Schauspieler Oscar Isaac und Javier Bardem lehnten die Rolle des Ramses ab.

Ursprünglich lautete der Name des Films schlicht Exodus, doch im März 2014 entschieden sich die Produzenten den Titel durch den Untertitel Gods and Kings noch zu erweitern.


Unterschiede zur Bibel und historische 
Ungenauigkeiten:

Mose lässt im Film Zippora und seinen Sohn Gersom zurück in Midian. Im Alten Testament reist sie aber zusammen mit Mose und seinen Söhnen nach Ägypten.

In der biblischen Vorlage tötet Mose vor seiner Flucht aus Ägypten einen ägyptischen Aufseher, der einen Hebräer schlägt: eine Schlüsselszene in seiner Biographie. Zwar tötet Moses auch in Scotts Film einen Ägypter, allerdings nur, nachdem sich dieser ihm von hinten genähert und ihn als Sklaven beschimpft hat. Anzeichen von Reue für die Mordtat finden sich bei Moses des Films nicht.

Gott sendet zwei Zeichen zum Beweis, dass er Mose auserwählt hat. Zum einen verwandelt er Moses Stab in eine Schlange, zum anderen lässt er kurzzeitig Moses Hand an Aussatz erkranken. Besonders das Zeichen des Stabes, der zur Schlange wird, wurde in vielen Verfilmungen und Gemälden bildwirksam aufgegriffen, und fehlt in dieser Verfilmung. Moses Stab erhält im Film zusätzlich noch Gersom, sein Sohn, der somit in Midian bleibt.

Mose wird im Alten Testament als wenig begnadeter Redner beschrieben. Gott gibt ihm daraufhin seinen Bruder Aaron als rhetorische Unterstützung zur Seite. Im Film hat Mose ein extrovertiertes, gebildet-eloquentes Wesen. So wird auch Aarons Rolle dramaturgisch hinfällig.

Wichtige religiöse Aspekt des Exodus, vor allem für die Juden, kommen im Film stellenweise nicht vor. So müssen zwar die Hebräer im Film die Türen ihrer Häuser mit Blut von Lämmern kennzeichnen, um sich vor dem Engel des Todes zu schützen, es wird aber nicht gezeigt, dass sie dies im Stehen tun, und dabei ungesäuerte Brote zu sich nehmen sollen. Auch das Wort Passah fällt nicht.

Im Film meißelt Mose die Zehn Gebote selbst in die Steintafeln, während er sie in der biblischen Erzählung lediglich von Gott entgegennimmt.

Im Film wird der Pyramidenbau gezeigt. Obwohl der in der Bibel beschriebene Auszug aus Ägypten sich nicht exakt datieren lässt, ist der Bau der Pyramiden mindestens einige Jahrhunderte früher zu vermuten. Da die Pyramiden zudem in der Bibel keine Erwähnung finden, ist eine Beteiligung der Hebräer am Pyramidenbau unwahrscheinlich.


Rezeption:

Bei Rotten Tomatoes sind nur 29 % der Kritiken positiv bei insgesamt 147 Kritiken. Die durchschnittliche Bewertung beträgt 4,9/10.

Das Branchenblatt Variety bezeichnete den Film jedoch als „authentisches, imposantes Spektakel“.

The Hollywood Reporter kritisierte zwar das „schwache Ende“ sowie den „zögerlichen Beginn“, räumte jedoch ein, der lange Mittelteil sei eine „mitreißend gute Show“.

Der film-dienst meinte, der „mit gewaltigen Schauwerten wuchernde Monumentalfilm ist im Kern nur ein Action-Spektakel, das mit den biblischen Quellen recht frei umgeht“. Der Film werde über „weite Strecken […] vom bravourösen Hauptdarsteller getragen, der die Wandlung des Protagonisten vom Günstling der Macht zum Rebellenführer […] nachvollziehbar macht“. Die Inszenierung verfüge „über eindrückliche Momente“, verharre „aber thematisch allzu unverbindlich in den Konventionen des Genres“.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) verlieh dem Film das Prädikat „besonders wertvoll“. In der Jurybegründung wird insbesondere das „Psychodrama zwischen Moses und Ramses“ hervorgehoben, das „überraschend komplex und realistisch inszeniert“ werde. Zudem seien die „computergenerierten 3D-Aufnahmen so detailliert und imposant, dass man in den Sog der Bilder hineingezogen wird wie nur selten im Kino“. Regisseur Scott bediene sich dabei „kaum der ikonenhaften Bildersprache der jüdischen und christlichen Tradition, sondern schafft neue Visionen“.


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Prädikat: „besonders wertvoll“. Das „Psychodrama zwischen Moses und Ramses“ ist herausragend und „überraschend komplex und realistisch inszeniert“. Zudem sind die „computergenerierten 3D-Aufnahmen so detailliert und imposant, dass man in den Sog der Bilder hineingezogen wird wie nur selten im Kino“. Regisseur Scott bedient sich dabei „kaum der ikonenhaften Bildersprache der jüdischen und christlichen Tradition, sondern schafft neue Visionen“.

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Der „mit gewaltigen Schauwerten wuchernde Monumentalfilm ist im Kern nur ein Action-Spektakel, das mit den biblischen Quellen recht frei umgeht“. Der Film wird über „weite Strecken […] vom bravourösen Hauptdarsteller getragen, der die Wandlung des Protagonisten vom Günstling der Macht zum Rebellenführer […] nachvollziehbar macht“. Die Inszenierung verfügt „über eindrückliche Momente“, verharrt „aber thematisch allzu unverbindlich in den Konventionen des Genres“.

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„Schwache Ende“ und „zögerlicher Beginn“, […] der lange Mittelteil ist jedoch eine „mitreißend gute Show“.

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„Authentisches, imposantes Spektakel“.