Mitternachtszirkus – Willkommen in der Welt der Vampire (2009)

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Eigentlich hat Darren (Chris Massoglia) ein wunderbares Leben, eine liebevolle Familie und bei seinen schulischen Leistungen und seinem Ansehen die besten Aussichten – was jedoch nichts daran ändert, daß ihn diese geregelte Aussicht furchtbar langweilt. Genauso wie sein von Vampiren begeisterter Freund Steve (Josh Hutcherson) wünscht er sich etwas Aufregung und wird prompt bedient. Eine Freakshow gastiert in der Stadt und die beiden schleichen sich eine Mitternachtsvorstellung, wo sie die seltsamsten und absonderlichsten Künstler sehen.



Mitternachtszirkus – Willkommen in der Welt der Vampire


Inhalt:

Eigentlich hat Darren (Chris Massoglia) ein wunderbares Leben, eine liebevolle Familie und bei seinen schulischen Leistungen und seinem Ansehen die besten Aussichten – was jedoch nichts daran ändert, daß ihn diese geregelte Aussicht furchtbar langweilt. Genauso wie sein von Vampiren begeisterter Freund Steve (Josh Hutcherson) wünscht er sich etwas Aufregung und wird prompt bedient. Eine Freakshow gastiert in der Stadt und die beiden schleichen sich eine Mitternachtsvorstellung, wo sie die seltsamsten und absonderlichsten Künstler sehen. Den Spinnenbeschwörer jedoch, der durch den Abend führt, identifiziert Steve als Larten Crepsley (John C.Reilly) – und als Vampir. Begeistert bewirbt sich Steve als Assistent bei Crepsley, doch der wählt Darren, der sich nach kurzer Bedenkzeit tatsächlich zum Halbvampir machen läßt. Doch damit fängt nicht nur der Spaß an, denn Steve ist mehr als erbost über die Zurückweisung und Darren erfährt von einem Konflikt zwischen zwei Arten von Vampiren, denen die ihre Opfer töten und diejenigen, die nur von ihnen trinken. Und er spielt eine Rolle in diesem Konflikt…


Mitternachtszirkus – Willkommen in der Welt der Vampire (Originaltitel: Cirque du Freak: The Vampire’s Assistant) ist ein US-amerikanischer Film von Regisseur Paul Weitz aus dem Jahr 2009. Es handelt sich um die Verfilmung der ersten drei Bände der zwölfteiligen Darren-Shan-Serie des irischen Autors Darren O’Shaughnessy.


Handlung:

Der Jugendliche Darren Shan erfährt von einer Freak Show namens Cirque du Freak, deren Besuch er sich mit seinem Freund Steve nicht entgehen lässt. Dort trifft er neben einem Schlangenjungen, Wolfsmenschen, einem riesigen Marktschreier und einer bärtigen Lady auch auf den echten Vampir Larten Crepsley, von dem er sich schließlich in einen Halbvampir verwandeln lässt, um Steves Leben zu retten.

Darren schließt sich dem Wanderzirkus an und versucht sich in der sonderbaren Welt zurechtzufinden. Als Assistent des Vampirs (gemäß dem englischen Untertitel The Vampire’s Assistant) gerät er dabei in den Konflikt zwischen den beiden Vampir-Fraktionen, die sich darüber uneinig sind, ob sie ihre Opfer nach dem Blutsaugen töten sollen oder nicht. Dabei zerstört er den alten Waffenstillstand zwischen den verfeindeten Gruppen.


Hintergrund:

Die Dreharbeiten zu Mitternachtszirkus fanden von Februar bis Juni 2008 im US-Bundesstaat Louisiana statt, vor allem in den größten Städten New Orleans und Baton Rouge, sowie in dem Dorf Folsom. Wenige Szenen wurden an der John Marshall High School in Los Angeles gedreht.

Am Dreh wurden neben Prothesen und Makeup auch computergenerierte Spezialeffekte eingesetzt.

Zunächst war für die Weltpremiere der 15. Januar 2010 vorgesehen, doch die Veröffentlichung wurde auf den 23. Oktober 2009 vorgezogen. Während der Vampirfilm New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde, den Paul Weitz’ Bruder Chris Weitz verfilmte, ab 16. November 2009 zu einem kommerziellen Erfolg wurde und mit 72,6 Millionen Dollar Tageseinnahmen am 20. November sogar einen Einnahmenrekord aufstellte, floppte Mitternachtszirkus an den amerikanischen Kinokassen:

Bei einem Produktionsbudget von mindestens 40 Millionen Dollar erzielte Mitternachtszirkus in den amerikanischen Kinos ein enttäuschendes Ergebnis von unter 14 Millionen Dollar.

Kinostart in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz war der 7. Januar 2010. Die Veröffentlichung der DVD war für den 15. Februar 2010 im Vereinigten Königreich und Irland, für den 23. Februar 2010 in den Vereinigten Staaten vorgesehen.


Kritik:

Das schlechte Einspielergebnis wurde auch als zentraler Aspekt der Filmbewertung herangezogen:

„Damit ist die Chance auf ein Sequel praktisch gleich Null. Wie viel Sinn macht es aber, sich einen Film anzusehen, der mitten in der Handlung abbricht und von dem man weiß, dass die Geschichte – zumindest auf der Leinwand – nicht mehr zu Ende erzählt wird?“ Christoph Petersen

Als mögliche Ursache des Flopps nennt die Kritik den Unterschied zu erfolgreichen Fantasy-Vampir-Filmen der jüngsten Zeit:

„Die „Twilight“-Filme und „True Blood“ haben gemein, dass sie den jahrhundertealten Vampir-Mythos mit heutigen Soap-Elementen durchsetzen. „Mitternachtszirkus“ entpuppt sich – ähnlich wie die ebenfalls gefloppten „Eragon“, „Tintenherz“ und „Der Goldene Kompass“ – hingegen als Fantasy im klassischsten Sinne, bei dessen Kampf zwischen Gut und Böse für überhöhte Gefühle shakespearescher Prägung kein Platz bleibt. Vampire ohne Herzschmerz will aber offensichtlich niemand sehen.“ Christoph Petersen

Dabei wird Mitternachtszirkus durchaus als gute Alternative zu anderen aktuellen Vampirfilmen und gelungene Verfilmung der Buchvorlagen angesehen und als „fantasievoller Vampirfilm mit schönen Effekten, einer glaubhaften Geschichte, nachvollziehbaren Schicksalen, einer guten Prise Humor und guter Musik“ empfohlen:

„Die düstere Atmosphäre wird durchbrochen vom Humor der Hauptfiguren, aber auch den sich anbahnenden Konflikten unter den Vampiren. […] Nicht nur Vampirfans im Allgemeinen, sondern gerade die Freunde dieser eher makaberen Vampirwelt werden ihre Freude an Mitternachtszirkus haben. Dies liegt hauptsächlich darin begründet, dass die fantasievolle Welt die Vampir-Grundregeln und -eigenschaften nicht so eklatant verletzt wie es die Twilight-Serie tut.

Zwar verwandelt sich auch hier niemand in eine Fledermaus oder weicht vor Knoblauch, dem Kruzifix oder dem Sonnenlicht zurück, doch spricht die Atmosphäre des Films den mit klassischen Vampiren aufgewachsenen Zuschauer viel stärker an als die Konkurrenz.“ Julian Reischl


Quelle: Wikipedia

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