Himmel so nah, Dem (A Walk in the Clouds) (1995)

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Erwartungsvoll kehrt Paul am Ende des Zweiten Weltkrieges nach Kalifornien zurück, stellt aber enttäuscht fest, dass er und seine Frau Betty sich auseinandergelebt haben. Betty schickt ihn als Schokoladenvertreter auf Reisen. Unterwegs lernt Paul die mexikanische Winzerstochter Victoria kennen. Die ledige Studentin ist auf dem Weg zu ihrer Familie. Sie fürchtet sich vor ihre strengen Vater, dem sie gestehen wird, dass sie schwanger ist. Kurz entschlossen fährt Paul mit und spielt Victorias Ehemann.

 

OFDB

Erwartungsvoll kehrt Paul am Ende des Zweiten Weltkrieges nach Kalifornien zurück, stellt aber enttäuscht fest, dass er und seine Frau Betty sich auseinandergelebt haben. Betty schickt ihn als Schokoladenvertreter auf Reisen. Unterwegs lernt Paul die mexikanische Winzerstochter Victoria kennen. Die ledige Studentin ist auf dem Weg zu ihrer Familie. Sie fürchtet sich vor ihre strengen Vater, dem sie gestehen wird, dass sie schwanger ist. Kurz entschlossen fährt Paul mit und spielt Victorias Ehemann.

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Dem Himmel so nah (Originaltitel: A Walk in the Clouds) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1995. Es basiert auf der Handlung des italienischen Filmklassikers Lüge einer Sommernacht aus dem Jahr 1942, die jedoch stark abgeändert wurde. Regie führte der Mexikaner Alfonso Arau. Bei der Kritik fiel Dem Himmel so nah als langweilig und kitschig durch.


Handlung:

Nach der Rückkehr vom Zweiten Weltkrieg hat der Soldat Paul Sutton Probleme mit der Wiedereingliederung. Er lernt die schwangere Victoria Aragón kennen, der er anbietet, dass sie ihn ihrem Vater als den Verlobten und Vater des Kindes vorstellen könne. Die Familie Aragón besitzt ein Weingut in Napa Valley, wohin ein Urahn der Familie Weinreben aus Mexiko einführte. Sutton nimmt am Leben der Weinbauern teil, er verliebt sich in Victoria, obwohl ihr Vater ihm gegenüber misstrauisch bleibt. Es kommt zu einem Streit, bei dem Victorias Vater eine Öllampe wirft, wodurch die Weinreben angezündet werden. Die ganze Plantage wird trotz Rettungsversuchen vernichtet. Paul gibt nicht auf, sondern rennt zur ältesten, etwas abseits gelegenen Rebe, von der die ganze Plantage abstammt. Tatsächlich hat deren Wurzel überlebt und dient dazu die Plantage ein zweites Mal aufzubauen.


Kritik:

Die Filmkritiker bedauerten „sattsam bekannte Klischees“ und das Fehlen fesselnder Wendungen, nannten Dem Himmel so nah einen Film ohne Charme, aber mit viel Sentimentalität, oder ein „pures Retortenprodukt“. Die Geschichte wirke oft unfreiwillig komisch. Erwähnt wurden auch die auf schön getrimmten Landschaftsaufnahmen mit Licht im Überfluss oder mit „viel untergehendem Sonnenlicht“.

Die Woche kritisierte den Film als „pathetisch“ und die Darstellung von Keanu Reeves als „uninspiriert“.

Der Mexikaner Alfonso Arau habe sich beim Wechsel nach Hollywood den Gesetzen des Marktes untergeordnet, stellte der film-dienst fest.

epd Film sah das Potenzial zu einer unterhaltsamen Situationskomödie verschenkt, weil die Macher Höheres im Sinn hatten: „Nicht lachen sollen wir, sondern ergriffen sein.“

Herausgekommen sei ein Moralstück. Der Fischer Film Almanach empfahl den Film nur für „Freunde tränenreicher Dialoge, schwelgerisch-pathetischer Musik und purpurroter Sonnenuntergänge“.


Auszeichnungen:

Maurice Jarre gewann für die Filmmusik den Golden Globe Award. Keanu Reeves und Aitana Sánchez-Gijón waren für den MTV Movie Award nominiert. Keanu Reeves war außerdem für den Negativpreis Goldene Himbeere nominiert.


Dies und Das:

Die Dreharbeiten fanden im Sommer 1994 in Napa Valley, Kalifornien statt. Die Produktionskosten des Films betrugen etwa 20 Millionen US-Dollar.

 


 

4 Kommentare

  • Der Film ist nur für „Freunde tränenreicher Dialoge“ mit „schwelgerisch-pathetischer Musik und purpurroter Sonnenuntergänge“.

  • Der Mexikaner Alfonso Arau hat sich beim Wechsel nach Hollywood den Gesetzen des Marktes untergeordnet.

  • Das Potenzial zu einer unterhaltsamen Situationskomödie wurde verschenkt, weil die Macher Höheres im Sinn hatten: „Nicht lachen sollen wir, sondern ergriffen sein.“

  • Der Film ist „pathetisch“ und die Darstellung von Keanu Reeves „uninspiriert“.

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