Casper (1995)

icon_info_50  FSK_ab_6_logo_50  DIVX_logo_50  DolbyDigital_50  bt_shop

Kathleen „Kat“ Harvey, Tochter des „Spuktherapeuten“ Dr. James Harvey, stößt in einer alten Villa, die ihr Vater von der raffgierigen Eigentümerin Carrigan Crittenden überantwortet bekommen hat, auf das ebenso liebenswürdige wie einsame Gespenst Casper. Casper, der sich nach nichts mehr als Freundschaft sehnt, hat mit der Kontaktaufnahme zu den neuen „sterblichen“ Hausbewohnern so seine Schwierigkeiten.


Casper


Casper ist eine US-amerikanische Fantasykomödie aus dem Jahr 1995 von den Regisseuren Brad Silberling und Phil Nibbelink nach einem Drehbuch von Deanna Oliver und Sherri Stoner.


Handlung:

Kathleen „Kat“ Harvey, Tochter des „Spuktherapeuten“ Dr. James Harvey, stößt in einer alten Villa, die ihr Vater von der raffgierigen Eigentümerin Carrigan Crittenden überantwortet bekommen hat, auf das ebenso liebenswürdige wie einsame Gespenst Casper. Casper, der sich nach nichts mehr als Freundschaft sehnt, hat mit der Kontaktaufnahme zu den neuen „sterblichen“ Hausbewohnern so seine Schwierigkeiten. Seine Verwandten, das Geistertrio „Onkel Stretch“, „Stinkie“ und „Fatso“, halten von der Idee, sich mit den „Neuen“ anzufreunden, rein gar nichts. Daher versuchen sie auch alles Geistermögliche, diese schnellstmöglich wieder aus dem Haus zu vertreiben.

Bald finden Casper und Kat jedoch heraus, warum Ms. Crittenden und ihr Lakai Dibbs wirklich hier sind: Sie suchen einen verborgenen Schatz in dem Haus und wollen, dass Dr. Harvey die Geister für sie vertreibt. Währenddessen findet Kat Caspers altes Kinderzimmer mit seinen Spielsachen, da dieser sich an nichts mehr aus seinem „Menschlichen“ Leben erinnern kann. Nachdem er seine Spielsachen wiedererkannt hat, erinnert er sich wieder an etliche Details aus seiner Kindheit. So war sein Vater Erfinder, der nachdem Casper beim Schlittenfahren so schwer erkrankte, dass er daran starb, die sogenannte „Lazarus“-Maschine baute mit der er Geister, insbesondere seinen verstorbenen Sohn lebendig machen wollte.

Casper bringt Kat schließlich in das Labor seines Vaters. Crittenden und Dibbs folgen ihnen und stehlen die entscheidende Zutat für die Wiedergeburt. Sie haben den Plan, dass einer von ihnen stirbt, als Geist den Schatz findet um danach wieder lebendig zu werden. Sie geraten jedoch in Streit so dass Crittenden Dibbs mit allen Mitteln töten will. Schließlich stürzt sie in einen Abgrund, aus dem sie als Geist wiederkehrt und den Schatz raubt. Casper und Kat weisen sie dann jedoch darauf hin, dass sie, da sie ein Geist geworden ist, offenbar noch unerledigte Geschäfte auf Erden haben müsse. Sie erklärt darauf lapidar, sie habe keine unerledigten Geschäfte – und fährt, ehe sie sich versieht, ins Jenseits.

Derweil ist Dr. Harvey durch einen Unfall selbst zum Geist geworden, weshalb Casper ihm seinen Platz in der Lazarus-Maschine überlässt. Kurz darauf tritt Kats Mutter auf den Plan – sie ist längst kein Geist mehr, sondern ein Engel. Für seine guten Taten gewährt sie Casper für einen Abend wieder ein lebendiger Mensch zu sein, um Kat auf ihrer Halloween-Party zu begleiten. Der gut aussehende Junge ist der Star auf der Party, aber gerade als er und Kat sich auf der Tanzfläche küssen, wird er wieder zum Geist und sorgt für Panik unter den Gästen – zur großen Freude und Befriedigung seiner Onkel.


Hintergrund:

Casper ist die Verfilmung der in den USA sehr populären Comics und Cartoons gleichen Namens, die in Deutschland vor allem unter dem Namen Casimir & Co. (oder Casimir, der (freundliche) Geist) bekannt sind. In der deutschen Fassung der Verfilmung wurde aber der englische Name „Casper“ beibehalten und nicht mehr in „Casimir“ geändert. Nach Veröffentlichung des Films wurden auch die alten Cartoons nachträglich auf „Casper“ umgeändert und mit dem neuen Titel Casper, der freundliche Geist versehen. Auch die an den Film angelehnte neue Cartoonserie von 1995 trägt im Deutschen den Namen Casper.

Die Hintergrundgeschichte der Charaktere wurde großteils für den Film neu hinzuerfunden.

Die Maschine, die Geister wieder lebendig macht, wurde nach Lazarus benannt, einem Mann, der im Neuen Testament von Jesus wieder zum Leben erweckt wurde. Außerdem ist die Schaltfläche, die das Versteck von Lazarus aktiviert, in einer falschen Kopie von Frankenstein versteckt, in der es auch um einen Wissenschaftler geht, der versucht, Tote wieder zum Leben zu erwecken.

Als das Geisteronkeltrio die Küche durch die Decke betritt, summen sie Richard Wagners „Walkürenritt“, dabei rotieren ihre Unterteile und erzeugen dabei die Geräusche von Helikoptern, dies ist eine Parodie auf die bekannte Hubschrauberangriffsszene aus Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“.

Anders als im Film wird Caspers Tod in den Comics nicht näher erläutert; es scheint eher, als bestände seine ganze Familie aus Geistern und er sei schon so zur Welt gekommen. In den Comics heißen seine Onkel Fatso, Fusso und Lazo.


Gastauftritte:

Viele bekannte Schauspieler haben kurze Gastauftritte (Cameos) im Film: Dan Aykroyd ist als Dr. Raymond Stantz aus Ghostbusters – Die Geisterjäger zu sehen, und zu den Formen, die Dr. Harvey annimmt, als die Geister Besitz von ihm ergreifen, gehören Clint Eastwood, Mel Gibson, Rodney Dangerfield und der „Crypt Keeper“ aus der Serie Geschichten aus der Gruft.


Kritiken:

„Dass „Casper“ nicht nur im technischen Bereich makellose Unterhaltung bietet, dafür steht Steven Spielberg mit seinem guten Namen als ausführender Produzent: Der zuckersüße Grundton des Films trägt deutlich die Amblin-Family- Entertainment-Handschrift, auch wenn mit der Thematik von Tod und Wiederauferstehung teilweise etwas zu leichtfertig umgegangen wird. Etliche Verulkungen anderer Filme sorgen für zusätzlichen Spaß in diesem sympathischen Komödienleichtgewicht, das auch die Cameos von Hollywood-Größen wie Clint Eastwood, Rodney Dangerfield und Dan Aykroyd auf seiner Habenseite verbuchen kann. Die ausgewogene Mischung aus Komik und Sentimentalität des perfekt realisierten Spukspaßes wird einem umfangreichem Publikum eine wohlige Gänsehaut bescheren.“ kino.de

„Witziges und warmherziges Geistermärchen für die ganze Familie. Der Film überzeugt sowohl durch seine Hauptdarsteller, als auch durch die Spezialeffekte. Selbst das etwas kitschige Hollywood-Ende ist hier passend und macht das Ganze zu einer runden Sache.“ moviesection.de


Auszeichnungen:

Goldene Leinwand

Saturn Award für die Beste Jungdarstellerin (Christina Ricci)

Young Artist Award für den Besten Jungdarsteller/Voiceover (Malachi Pearson)


Quelle: Wikipedia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert