Kleine Nick macht Ferien, Der (Les Vacances du petit Nicolas) (2014)

flagge-frankreich _disi _fsk0 _sbcom

[imdblive:id(tt3019796)]

___imdb

[imdblive:rating] / 10

Titel [imdblive:title]
Teaser-Text [imdblive:tagline]
Genre(s) [imdblive:genres]
Laufzeit | Jahr | FSK [imdblive:runtime] min. | [imdblive:year] | [imdblive:certificate]
Regie | Story [imdblive:directors_nolink] | [imdblive:writers_nolink]
Darsteller [imdblive:cast_nolink]
Bewertung [imdblive:rating]  ([imdblive:votes] Stimmen)
Nichts wie weg aus Paris! Das denken sich Nick (Mathéo Boisselier), seine Eltern und die Oma (Dominique Lavanant), als endlich die Sommerferien anbrechen. Zur stilechten Entspannung geht es ans Meer – doch der Urlaubstraum schmilzt wie Eis in der Strandsonne. Schuld sind andere Urlauber wie der italienische Filmproduzent, der sich an Mama (Valérie Lemercier) ranmacht, oder die deutsche Nudistin, der Papa (Kad Merad) so langsam verfällt. Doch am schlimmsten ist Isabelle (Erja Malatier).

 

WILD BUNCH

Endlich Ferien! Der kleine Nick (Mathéo Boisselier), seine Eltern (Kad Merad, Valérie Lemercier) und die Oma (Dominique Lavanant) fahren ans Meer. Am Strand findet Nick sofort neue Freunde: Ben, der gar nicht Urlaub macht, sondern dort lebt und Früchtchen, der den ganzen Tag über isst – sogar Fisch! Rohen Fisch! Jojo hat einen seltsamen Akzent, denn er ist Engländer. Paulchen beschwert sich ständig, und Como nervt, weil er immer Recht haben will. Außerdem lernt Nick Isabelle kennen, ein kleines Mädchen, das ihm bewundernd überall hin folgt. Die Erwachsenen finden es süß, aber Nick bekommt es mit der Angst zu tun. Zum Glück stehen ihm seine Freunde zur Seite und mischen die Szene gehörig auf.

 

FILMSTARTS

Nichts wie weg aus Paris! Das denken sich Nick (Mathéo Boisselier), seine Eltern und die Oma (Dominique Lavanant), als endlich die Sommerferien anbrechen. Zur stilechten Entspannung geht es ans Meer – doch der Urlaubstraum schmilzt wie Eis in der Strandsonne. Schuld sind andere Urlauber wie der italienische Filmproduzent, der sich an Mama (Valérie Lemercier) ranmacht, oder die deutsche Nudistin, der Papa (Kad Merad) so langsam verfällt. Doch am schlimmsten ist Isabelle (Erja Malatier). Das kleine Mädchen mit den Zöpfen und dem starren Blick folgt Nick überall hin, dabei hat er sein Herz doch längst an seine Freundin Marie-Hedwig (Chann Aglat) aus der Nachbarschaft in Paris verschenkt. Der misslichen Lage kann nur auf einem Weg entkommen werden: Isabelle und ihre ganze Familie müssen weg! Also trommelt der kleine Nick kurzerhand seine im Urlaub gewonnenen Freunde zusammen, um den Störenfrieden so lange Streiche zu spielen, bis sie freiwillig abreisen.

 


 

4 Kommentare

  • „Tohuwabohu mit dem kleinen Nick, der mit seiner Familie in die Ferien fährt

    Fünf Jahre sind vergangen, seit Der kleine Nick in die Kinos kam. Nun steht das Sequel an, während der Kleine naturgemäß neu besetzt werden musste, werden seine Eltern auch weiterhin von Kad Merad und Valerie Lemercier gespielt. Wie schon beim ersten Teil ist auch dieses Sequel nach den Geschichten in den Kinderbüchern von Rene Goscinny und Jean-Jacques Sempé sehr episodisch gestrickt.

    Filmfoto: Der kleine Nick macht Ferien©Wild Bunch/CentralDie Schule ist vorbei und die Ferien beginnen. Für den kleinen Nick heißt das Urlaub mit den Eltern. Anders als üblich geht es diesmal nicht in die Berge. Dort will die Mutter des kleinen Nicks immer hin, aber diesmal hat sich ihr Mann durchgesetzt. Es geht ans Meer. Wermutstropfen dabei: Damit seine Frau zustimmt, muss er zustimmen, die Schwiegermutter mitzunehmen. Das dämpft die Urlaubsfreude etwas, aber das Meer ruft – und viele kleine Abenteuer passieren.

    Im Grunde besteht Der kleine Nick macht Ferien aus einer Reihe von Vignetten, kleinen Geschichten mit lockeren Pointen, die allesamt sehr harmlos, aber auch durchaus vergnüglich sind. Der Weg wird dabei vom letzten Schultag bis zum Ende der Ferien beschrieben, mit allen Tücken, die damit einhergehen, so etwa auch einem Stau, dem sich der Vater des kleinen Nicks mit Bauernschläue entziehen will. Das geht nach hinten los, wie so viel in diesem Urlaub.

    Filmfoto: Der kleine Nick macht Ferien©Wild Bunch/CentralDie Vorlage lässt sich nur schwer in eine durchgehende Geschichte umwandeln. Goscinny, ein Mann für feinen Humor, hat bewusst kurz angelegte Episoden erschaffen, die thematisch aneinandergereiht sein mochten, aber eben nie eine Einheit bildeten. Das merkt man auch diesem Film an, dem vielleicht sogar besser gedient gewesen wäre, wenn man die Geschichte in Kapitel unterteilt und diese auch mit eigenen Titeln versehen hätte. Das hätte die Segmentierung des Films unterstrichen, aber auch gezeigt, dass man sich ihrer sehr wohl bewusst ist.

    So wirkt das alles etwas uneins, geradeso, als würde man sich eine Kompilation von Kurzfilmen ansehen. Aber immerhin sind diese gut, und das nicht nur, weil zwar erwartbare, aber amüsante Urlaubsgeschichten geboten werden, sondern weil die Liebe zum Detail auch überzeugen kann. Der kleine Nickt macht Ferien lässt das Frankreich der 1960er Jahre wieder auferstehen. Er erinnert an die filmischen Glanzzeiten jener Ära, ist so herrlich unschuldig und vergnüglich. Dabei handelt es sich keineswegs um einen Kinderfilm. Vielmehr ist Der kleine Nickt macht Ferien schon für die ganze Familie ausgelegt und bietet für Groß und Klein etwas.“

  • Endlich Ferien! Der kleine Nick verbringt sie mit Eltern und Oma am Meer. Am Strand findet der 10-Jährige neue Freunde, darunter den Einheimischen Ben, das ewig mampfende Früchtchen, den jungen Engländer Jojo und eine kleine Verehrerin, die ihm überall hin folgt, bis er es mit der Angst zu tun bekommt. Die Jungs spielen den Erwachsenen Streiche, während Maman fast den Verführungskünsten eines italienischen Filmproduzenten verfällt und Papa an einer Postkarte an seinen Chef arbeitet. Charmante Fortsetzung der ersten sehr erfolgreichen Realverfilmung von René Goscinnys und Jean-Jacques Sempés Kinderbuch-Bestseller. Mit großer Liebe zum Detail wahrt die sympathische Geschichte um Sonne, Sommer, Strand und – erste – Flirts den nostalgischen Geist der Vorlage.

    Fazit: Nr.1-Hit aus Frankreich: Charmant-nostalgische Familienunterhaltung.

  • Regisseur Laurent Tirard, der auch schon den ersten Teil so fulminant in Szene gesetzt hat, vermischt gekonnt bunte Feriennostalgie mit vertrauten Urlaubs­krisen wie Staus, vollen Stränden und überfüllten Restaurants. Der idyllische Charme des Kinderfilms wird allenfalls durch die leicht überzogenen Probleme der erwachsenen Figuren getrübt.

  • „Der kleine Nick“ gehört in Frankreich zum kinderliterarischen Kulturgut wie hierzulande „Das doppelte Lottchen“ oder „Der Räuber Hotzenplotz“. „Asterix“-Erfinder René Goscinny verfasste zwischen 1955 und 1965 Dutzende Kurzgeschichten mit den Erlebnissen des aufgeweckten Schuljungen, zu denen Jean-Jacques Sempé liebevolle Illustrationen beisteuerte. Gesammelt in Buchform wurden die Episoden zu in 30 Sprachen übersetzten Bestsellern und 2009 folgte mit „Der kleine Nick“ der erste Kinoauftritt des sympathischen Dreikäsehochs. Der Film von Laurent Tirard („Asterix & Obelix – Im Auftrag Ihrer Majestät“) avancierte in unserem Nachbarland mit 5,5 Millionen Zuschauern zum erfolgreichsten Start des Jahres und nun legt der Regisseur mit „Der kleine Nick macht Ferien“ die erste Fortsetzung nach. Die familienfreundliche Handlung ist erneut in einer bonbonbunten Nostalgieversion der 60er Jahre angesiedelt, wurde dieses Mal aber stärker auf die erwachsenen Figuren um Frankreichs Comedy-Superstar Kad Merad („Willkommen bei den Sch’tis“) zugeschnitten. Die Komödie lebt stark von dem charmanten Retro-Look und ist dabei insgesamt recht amüsant, auch wenn nicht jeder Scherz gelingt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert