Rambo (1982) – [UNCUT]

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Der wortkarge Vietnam- kriegsveteran John Rambo sucht den letzten Überlebenden seiner ehemaligen Elite-Einheit der Green Berets auf, erfährt aber, dass dieser an Krebs verstorben ist. Er zieht weiter und will in der Kleinstadt Hope etwas zu essen bekommen. Als er die Stadtgrenze passiert, verweist der ansässige Sheriff Will Teasle ihn aufgrund seines heruntergekommenen Aussehens der Stadt. Rambo lässt sich zunächst widerspruchslos von Teasle aus der Stadt fahren, kehrt dann aber zu Fuß wieder um und missachtet den Stadtverweis. Daraufhin verhaftet Teasle ihn als Landstreicher.



Rambo


Inhalt:

Der heruntergekommene Vietnamveteran und Landstreicher John Rambo wird in einem nordamerikanischen Provinz-Kaff ungewollt in einen Kleinkrieg mit dem starrköpfigen Sherrif verwickelt. Die Situation droht zu eskalieren, als die Nationalgarde anrückt…

Rambo (Originaltitel: First Blood) oder Rambo I ist ein US-amerikanischer Actionfilm von Regisseur Ted Kotcheff aus dem Jahr 1982 und eine Literaturverfilmung des Romans First Blood von David Morrell mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle. Der Film bildet den Auftakt der Tetralogie um John J.(James) Rambo. Kennzeichnend für die Reihe ist das Konzept des Selbstjustiz- bzw. One Man Army-Actionfilms, das in der Ära nach Vietnam bis zum Ende des Kalten Kriegs in den USA populär war. Der Film wurde ab dem 6. Januar 1983 in den bundesdeutschen Kinos gezeigt.


Handlung:

Der wortkarge Vietnamkriegsveteran John Rambo sucht den letzten Überlebenden seiner ehemaligen Elite-Einheit der Green Berets auf, erfährt aber, dass dieser an Krebs verstorben ist. Er zieht weiter und will in der Kleinstadt Hope etwas zu essen bekommen. Als er die Stadtgrenze passiert, verweist der ansässige Sheriff Will Teasle ihn aufgrund seines heruntergekommenen Aussehens der Stadt. Rambo lässt sich zunächst widerspruchslos von Teasle aus der Stadt fahren, kehrt dann aber zu Fuß wieder um und missachtet den Stadtverweis. Daraufhin verhaftet Teasle ihn als Landstreicher.

Im Bezirksgefängnis wird Rambo von den Hilfssheriffs physisch misshandelt und gedemütigt. In die Enge getrieben, werden in dem Ex-Green-Beret traumatische Erinnerungen an seine Zeit als Kriegsgefangener wach. Er befreit sich gewaltsam aus seiner Inhaftierung und ergreift die Flucht in die Berge. Als die Beamten Schusswaffen einsetzen, beginnt für Rambo der Kampf ums Überleben. Als ein Hilfssheriff sich den Anweisungen Teasles widersetzt und aus einem Hubschrauber auf den Flüchtigen schießt, schleudert Rambo in Notwehr einen Stein gegen den Hubschrauber, wodurch der Hilfssheriff das Gleichgewicht verliert und zu Tode stürzt. Die übrigen Polizisten halten Rambo für den Mörder ihres Kollegen und lehnen sein Angebot ab, die Sache zu beenden: Als Rambo mit erhobenen Armen beteuert, nichts getan zu haben und niemanden mehr zu Schaden kommen lassen zu wollen, eröffnen die Polizisten das Feuer und Rambo flüchtet weiter.

Von Rachsucht getrieben, nutzt der Sheriff jedes ihm zur Verfügung stehende Mittel. Gegen den Kriegshelden haben die Polizisten aber kaum eine Chance. Mittels Guerilla-Taktik setzt er seine Verfolger der Reihe nach außer Gefecht und treibt zuletzt den Sheriff in die Falle. Rambo demonstriert seine Überlegenheit, mit der er seine Gegner hätte töten können, und bittet Teasle ein letztes Mal, die Verfolgung abzubrechen. Inzwischen artet die Sache zu einem Medienspektakel aus. Die Staatspolizei und die Nationalgarde werden mobilisiert, um Rambo zu fassen. Sogar Rambos Ausbilder und Freund Colonel Trautman kommt, um, wie er sagt, die Polizisten vor Rambo zu schützen.

Als die Nationalgarde Rambo in einer Mine umzingelt, sprengen die Soldaten den Eingang und sind sicher, ihren Widersacher getötet zu haben. Doch Rambo überlebt, entführt ein mit Waffen beladenes Militärfahrzeug und beginnt nun seinerseits einen Rachefeldzug gegen den Sheriff. Er macht sich auf in die Stadt und hinterlässt auf dem Weg zum Gefängnis eine Spur der Verwüstung. Rambo nutzt das Chaos, um sich unbemerkt an den Sheriff heranzuschleichen, und verletzt ihn schwer. Trautman kommt gerade rechtzeitig, um Schlimmeres zu verhindern, und kann Rambo, der nach einem Nervenzusammenbruch in Tränen ausbricht, schließlich zur Aufgabe bewegen.


Entstehung:

Ted Kotcheff arbeitete erstmals 1976 mit den Autoren Michael Kozoll und William Sackheim an der Verfilmung des 1972 erschienen David-Morrell-Romans First Blood. Warner Bros. hielt das amerikanische Publikum jedoch noch nicht bereit für einen Film über den Vietnamkrieg.

Einige Jahre später unterbreitete Kotcheff Sylvester Stallone das Angebot, die Hauptrolle zu übernehmen. Angeblich waren auch Clint Eastwood, Burt Reynolds, John Travolta und Terence Hill für die Rolle im Gespräch gewesen. Das Angebot an Stallone wurde in Hollywood mit Skepsis betrachtet. An diesem Punkt seiner Karriere waren Stallones Filme – abgesehen von den zwei Rocky-Filmen – Flops und man sprach ihm keine große schauspielerische Bandbreite zu. Mit der Bedingung, das Drehbuch mit Ted Kotcheff überarbeiten zu dürfen, sagte er zu. Stallones Vorschläge wurden von Kotcheff gelobt, drängten die Geschichte jedoch von der Romanvorlage ab. Es war Stallones Idee, Rambo zum Großteil ohne Waffen kämpfen zu lassen und sich stattdessen auf seine in Vietnam erlernten Fähigkeiten zu konzentrieren. Des Weiteren ist Rambos Wortkargheit ebenfalls auf Stallone zurückzuführen. War die Figur des John Rambo im Roman noch als eiskalte „Tötungsmaschine“ konzipiert, legte Stallone sie in seinem Drehbuch als seelisch gebrochenen Exsoldaten an, der nach seiner Armeezeit Schwierigkeiten hat, sich im Zivilleben zurechtzufinden, und sich in den Kampfhandlungen des Films trotz seiner militärischen Ausbildung betont defensiv verhält: Im Verlauf von First Blood kommt nur einer seiner Widersacher zu Tode, und dies darüber hinaus mehr durch eigenes Verschulden.

Für die Rolle von Rambos Mentor, Col. Trautman, war ursprünglich Kirk Douglas vorgesehen. Er stieg jedoch kurz vor Drehbeginn aus, da die Produzenten seine Drehbuchänderungen nicht akzeptierten, und wurde durch Richard Crenna ersetzt.


Produktion:

Ort der Handlung ist das Dorf Hope (Washington) und Umgebung. Der Drehort war in Hope (British Columbia), Kanada (Ortsszenen) sowie der Golden Ears Provincial Park (andere Szenen) und der Coquihalla Canyon Provincial Park. Die Dreharbeiten begannen 1981 im kanadischen Hope mit einem Budget von 14 Millionen Dollar. Stallone bereitete sich unter anderem mit Überlebens- und Nahkampftraining auf seine Rolle vor. Viele seiner Stunts machte er selbst, brach sich dabei vier Rippen und zog sich Verbrennungen an seiner rechten Hand zu.

Getreu der Romanvorlage ließ das Autorenteam John Rambo sterben. Kurz vor Ende der Dreharbeiten warb Stallone für ein alternatives Ende, da die Zuschauer Rambos gewaltsamen Tod nicht akzeptieren würden. Wird John Rambo im Roman noch als brutal mordender Flüchtling dargestellt, zeigt die Filmversion ihn sehr viel weniger grausam. Auf Drängen Stallones genehmigten die Produzenten nach ersten Einwänden Dreharbeiten für ein alternatives Ende. Das Testpublikum war laut Kotcheff „außer sich“, und der Film erhielt für den regulären Kinostart am 22. Oktober 1982 das alternative Ende. Die Produktionskosten betrugen 14 Mio. US-Dollar.


Quelle: Wikipedia

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