Avatar – Aufbruch nach Pandora [DD] (2009) – [SPECIAL EXTENDED 3 DISK EDITION]

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Im Jahr 2154 sind die Rohstoffe der Erde erschöpft. Der Konzern Resources Development Administration baut auf dem erdähnlichen, fernen Mond Pandora den begehrten Rohstoff Unobtanium ab und gerät dabei in Konflikt mit einer humanoiden Spezies namens Na’vi, die sich gegen die Zerstörung ihrer Umwelt zur Wehr setzt. Pandora ist von erdähnlichen Lebensformen besiedelt (grünen Pflanzen und an irdische Säugetiere erinnernden Tieren), hat aber eine Atmosphäre, die für Menschen tödlich ist.

 

20TH CENTURY FOX

Vor Jahren wurde Jake Sully (Sam Worthington) schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Denn dort erwarten ihn unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren, manche wunderschön, andere furchterregend. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: Die Navis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt.

Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Navi DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare. Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind. Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver), die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt.

Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Navi Frau Neytiri (Zoe Saldana), die ihn sofort fasziniert. Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Navis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Navis verbringt, desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht, in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet…

 

OFDB

Dem querschnittsgelähmten Kriegsveteranen Jake Sully (Sam Worthington) wird die Chance offeriert wieder an einem Einsatz teilzunehmen: Auf dem Planeten Pandora gibt es große Vorkommen des wichtigen Rohstoffs Unobtanium. Die Umwelt des Planeten ist jedoch ebenso schön wie tödlich für den Menschen, deshalb wurde an dem Projekt AVTR gearbeitet dessen Ziel es ist menschliche DNA mit dem der Ureinwohner, den Na’vi, zu mischen. So wurden AVaTaRe erschaffen, die es den Menschen ermöglichen sich gefahrlos in der Umwelt des Paneten zu bewegen. Jake, der in seiner Verkörperung als Avatar auch wieder gehen kann, macht schließlich die Bekanntschaft der Na’vi-Prinzessin Neytiri (Zoe Saldana), diese zeigt ihm deren Kultur, Vorlieben und das Leben in Einklang mit der Natur.

Jake muss erkennen, dass die Na’vi nicht die Aggressoren sind als die sie in den Berichten dargestellt wurden, sondern das es im Gegenteil seine eigene Rasse ist, die zunehmend brutal und rücksichtslos gegen die Ureinwohner vorgeht. Als von Jake verlangt wird den Na’vi klar zumachen, dass diese das Gebiet zwecks Abbaus des Unobtaniums räumen müssen wird ihm klar, das er sich für eine Seite entscheiden muss …

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Avatar – Aufbruch nach Pandora (im Original Avatar, auch bekannt als James Cameron’s Avatar) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs James Cameron, der weltweit am 17. und 18. Dezember 2009 startete. Der Film vermischt real gedrehte und computeranimierte Szenen. Große Teile des Films wurden in einem virtuellen Studio mit neu entwickelten digitalen 3D-Kameras gedreht.

Avatar spielte weltweit über 2,78 Milliarden US-Dollar ein, womit er der Film mit dem bisher höchsten nicht-inflationsbereinigten Einspielergebnis in US-Dollar ist (siehe auch: Liste erfolgreicher Filme).

Auch der DVD- und Blu-ray-Verkauf des Films ist sehr erfolgreich; er brach innerhalb weniger Tage nach Veröffentlichung den Rekord als meistverkauftes DVD-Video in Nordamerika mit 2,7 Millionen Verkäufen als Blu-ray-Version innerhalb von vier Tagen. Von Verkaufsstart bis Ende April 2010 wurden mehr als 6,7 Millionen DVDs und Blu-ray-Discs verkauft.


Handlung:

Im Jahr 2154 sind die Rohstoffe der Erde erschöpft. Der Konzern Resources Development Administration baut auf dem erdähnlichen, fernen Mond Pandora den begehrten Rohstoff Unobtanium ab und gerät dabei in Konflikt mit einer humanoiden Spezies namens Na’vi, die sich gegen die Zerstörung ihrer Umwelt zur Wehr setzt. Pandora ist von erdähnlichen Lebensformen besiedelt (grünen Pflanzen und an irdische Säugetiere erinnernden Tieren), hat aber eine Atmosphäre, die für Menschen tödlich ist.

Der frühere US-Marine Jake Sully, der seit einem Kampfeinsatz von der Hüfte abwärts gelähmt ist, wird nach Pandora geschickt, um seinen verstorbenen Zwillingsbruder bei einer diplomatischen Mission zu ersetzen: Mithilfe künstlich hergestellter Na’vi-Körper, sogenannter Avatare, die sich mithilfe von Gedankenübertragung steuern lassen, soll er Kontakt zu den Ureinwohnern herstellen und sie davon überzeugen, ihre Heimat und den Widerstand gegen den Abbau des Rohstoffs aufzugeben. Während das zuständige Team um Dr. Grace Augustine vor allem wissenschaftliche Ziele verfolgt und auf Vermittlung aus ist, will der militärische Leiter der Basis, Colonel Miles Quaritch, dass Sully ihm Informationen bezüglich der Verteidigungsstrategien und Schwachstellen der Na’vi zuspielt. Quaritch verspricht ihm, für seinen Undercover-Einsatz die Kosten einer Wirbelsäulenoperation zu übernehmen, und Sully sagt zu.

Bei einer Expedition in seinem Avatar wird Jake von der Gruppe getrennt und ist im dichten Dschungel Pandoras auf sich allein gestellt. Dort wird er von Raubtieren angegriffen, jedoch von der Na’vi Neytiri gerettet, die ihn zu ihrem Stamm, den Omaticaya, führt. Nach anfänglichen Bedenken beschließen die Anführer des Clans, Sully mit ihrer Lebensweise und Kultur vertraut zu machen, auch um über ihn die Menschen besser kennenzulernen. Trotz anfänglicher Probleme fassen die Na’vi und insbesondere Neytiri, die Häuptlingstochter, Vertrauen zu Sully, und zwischen den beiden entsteht eine Liebesbeziehung. Sully durchläuft die Ausbildung zum Krieger und wird schließlich in den Stamm aufgenommen. Dem ehemaligen Marine wird klar, dass die Na’vi ihre Heimat niemals aufgeben werden, da ihre Existenz eng mit ihren heiligen Stätten verbunden ist, von denen eine greifbare, spirituelle Kraft ausgeht. Alles ist mit allem und jedem verbunden. Die Na’vi bedauern jedes Tier, welches sie töten mussten, um ihnen als Nahrung zu dienen, und sie töten selbst gefährliche Raubtiere nur, wenn es unvermeidlich ist. Als es zur militärischen Eskalation kommt, läuft Sully zu ihnen über. Mit der Bändigung eines mächtigen Riesenvogels gelingt es ihm, einen alten Mythos zu beschwören und alle Stämme der Na’vi zu vereinen. Am entscheidenden Punkt der Schlacht schließen sich unzählige Tiere den kämpfenden Na’vi an und überrennen letztlich die Menschen. Nach verlustreichem Kampf können die Invasionstruppen besiegt werden und müssen den ihnen fremden Mond Pandora verlassen. Sully verlässt mithilfe des neuronalen Netzwerkes Pandoras seinen menschlichen Körper und wird endgültig ein Na’vi.


Pressekritiken:

Avatar erhielt überwiegend positive Kritiken. Besonders wurden dabei die Filmeffekte gelobt. Nach Angaben der Filmwebseite Rotten Tomatoes hinterließen 83 Prozent der 278 untersuchten Filmkritiken ein positives Urteil.

„‚Avatar‘ mag vielleicht nicht aufgrund seiner Handlung so außergewöhnlich sein. Die Geschichte eines Mannes, der sich Respekt und Anerkennung eines fremden Volkes erst verdienen muss, wurde beispielsweise schon in Kevin Costners Ethno-Western ‚Der mit dem Wolf tanzt‘ (1990) erzählt. Es ist die revolutionäre Machart, die ‚Avatar‘ zu einem Filmereignis emporhebt, das die technischen Maßstäbe des Kinos neu definiert. Diesen Film sieht man nicht, man erlebt ihn.“ Cinema

„‚Avatar‘ kann seine hohen Erwartungen voll und ganz erfüllen und ist tatsächlich das von allen erhoffte Bombastkino geworden. Technisch ist der Film eine wahre Augenweide, vor allem in 3D, aber auch inhaltlich enttäuscht Cameron nicht und bietet ganz großes Gefühlskino. ‚Avatar‘ ist einer dieser Filme, wofür das Kino erfunden wurde, ein Gang dahin ist also Pflicht, von uns eine ganz klare Kinoempfehlung!“ Moviereporter

“‘Avatar’ is not simply a sensational entertainment, although it is that. It’s a technical breakthrough. It has a flat-out Green and anti-war message. It is predestined to launch a cult. It contains such visual detailing that it would reward repeating viewings. It invents a new language, Na’vi, as ‘Lord of the Rings’ did, although mercifully I doubt this one can be spoken by humans, even teenage humans. It creates new movie stars. It is an Event, one of those films you feel you must see to keep up with the conversation.”

„‚Avatar‘ bietet nicht einfach nur sensationelle Unterhaltung. Er ist ein technischer Durchbruch. Er hat eine engagierte Pro-Umwelt und Anti-Krieg-Botschaft. Es ist in der Lage, einen Kult zu begründen. Er beinhaltet einen derartig visuellen Detailreichtum, dass er es verdient, mehrfach gesehen zu werden. Er erfindet eine neue Sprache, Na’vi, so wie es ‚Der Herr der Ringe‘ tat, obwohl ich glaube, dass diese nicht von Menschen, auch nicht von Teenagern, gesprochen werden kann. Er erschuf neue Filmstars. Er ist ein Ereignis, einer der Filme, die man gesehen haben muss, um mitzureden.“ Roger Ebert

„James Cameron ist mit ‚Avatar‘ angetreten, die Welt zu verändern. Das schafft der Regisseur formal auch, sein Film begeistert als berauschende Technikdemonstration, selbst wenn auf inhaltlicher Ebene noch Luft nach oben gewesen wäre. Der Ansatz, sein knallbuntes Sci-Fi-Abenteuer als ein futuristisches ‚Pocahontas auf Pandora‘ zu trimmen, birgt zwar keine große Komplexität, hat aber durchaus seinen Charme. Ob ‚Avatar‘ nun Revolution oder ‚nur‘ Aufstand ist? Egal, dieses optisch bahnbrechende Werk ist ein Anfang in einer neuen Realität des Filmemachens.“ Carsten Baumgardt: filmstarts.de

„Das Ereignis ist die Erschaffung von Pandora und die seiner Bewohner. […] Leider können die Charaktere mit der Vielfalt und Ausdifferenzierung dieses Kosmos nie recht Schritt halten. […] Das macht ‚Avatar‘ zwar nicht zum Film des Jahres oder gar des Jahrzehnts, wie hier und da schon trompetet wird, aber zu einem Spektakel, dem man sich unbedingt aussetzen sollte.“ Peter Körte: Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Überhaupt streift Cameron in ‚Avatar‘ alles, was die Welt gerade bewegt – die Angst vor dem ökologischen GAU, vor Kriegslüsternheit, vor der zerstörerischen Macht der skrupellosen Gier: Die Menschheit hat ihren Planeten heruntergewirtschaftet, auf also zur Eroberung neuer Kolonien. Die Na’vi erweisen sich als die besseren Menschen – weil sie im Einklang miteinander und mit allem um sie herum leben, weil sie nicht vergessen, dass Sterben traurig ist, wenn sie sich selbst verteidigen. […] So richtig fremde Welten, reiner Eskapismus – der ist nie bewegend, rührend und mitreißend. Das sind nur die Geschichten, in denen wir unsere Sehnsüchte und Ängste wiederfinden. Es gibt eben nichts von Wert außer Liebe, Ehre, Hoffnung – nicht hier und nicht im All.“ Susan Vahabzadeh: Süddeutsche Zeitung

„Camerons lange erwartetes 3D-Abenteuer ist Spektakelkino alter Schule: dreist geklaut, vulgär erhaben und – wirklich mitreißend.“ Joachim Schätz: Falter

„Keine Idee ist neu, kein Gefühl ist echt. Cameron – der schon 1994 zu Protokoll gab, er habe die Geschichte aus allem zusammengeschrieben, was er als Kind toll fand – jongliert ungelenk mit Versatzstücken von Romantik, Indianerfilm und Kolonialismuskritik und degradiert sie zu Abziehbildern.“ Oliver Lysiak: moviepilot

„Genauso wie Tarzan und Old Shatterhand ist der Blauen-Retter Jake Sully ein weißer Mann, ein »weißer Messias« aus einer technorationalistischen Zivilisation, der die Eingeborenen zum Sieg führt. Sie brauchen ihn und seine Instrumente (siehe »Henry-Stutzen«), um gegen die Bösen zu kämpfen. Edgar Rice Burroughs und Karl May schrieben in einer Ära, in der die »Überlegenheit des weißen Mannes« eisernes Dogma war. Der überkorrekte Avatar- Regisseur James Cameron ist in die gleiche Falle getappt. Auch Jake Sully ist ein Kultur-Imperialist, bloß ein guter, ohne den die Blauen verloren wären. Danke, Bwana. So tief wie das teure Metall schlummert in diesem Film eine herablassende, ja rassistische Botschaft. Cameron verbeugt sich vor den edlen Wilden und reduziert sie doch zu Abhängigen.“ Josef Joffe: Die Zeit

 

REZENSION(EN)

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