Black Water (2007) – [UNCUT]

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Grace (Diana Glenn) ist zusammen mit Lee (Maeve Dermody) und deren Freund Adam (Andy Rodoreda) in Australien, um dort zwei Wochen Urlaub zu machen. Als erstes besichtigen sie eine Krokodilfarm und wissen da noch nicht, dass sie schon kurze Zeit später ernsthafte Bekanntschaft mit einem Krokodil machen werden…

 

LEGEND

Es sollte ein entspannter Ausflug werden, doch für Grace, Lee und Adam wird die geplante Bootstour in den ausgedehnten Sümpfen Nordaustraliens zum entsetzlichen Albtraum…

Das Urlaubserlebnis dreier Freunde verwandelt sich in sekundenschnelle in nackten Terror, als ein tonnenschweres Salzwasserkrokodil ihren Kahn zum Kentern bringt und den erfahrenen Führer mit präzisen Bissen zu Tierfutter zerlegt.

Die letzte Zuflucht ist ein Mangrovenbaum, doch die Hoffnung auf baldige Rettung zerschlägt sich mit dem Einbruch der Dunkelheit…

Irgendwo in dem schwarzen Gewässer um sie herum lauert der Tod. Geduldig, leise, gut versteckt. Mal ist es nur ein Plätschern, dann das nächtliche Zermalmen von Beuteknochen, das die Verzweifelten bis ins Mark erschauern lässt – die urzeitliche Bestie ist allgegenwärtig und unsichtbar. Einmal hat das Monster bereits Blut geleckt und es ist nicht bereit, sein Territorium zu räumen. Verzweifelt beginnen die Überlebenden einen fast aussichtslosen Kampf…

 

OFDB

Grace (Diana Glenn) ist zusammen mit Lee (Maeve Dermody) und deren Freund Adam (Andy Rodoreda) in Australien, um dort zwei Wochen Urlaub zu machen. Als erstes besichtigen sie eine Krokodilfarm und wissen da noch nicht, dass sie schon kurze Zeit später ernsthafte Bekanntschaft mit einem Krokodil machen werden.

Denn am nächsten Tag planen sie einen Angelausflug auf den weit verzweigten Flüssen im Landesinneren. Dafür suchen sie sich einen Bootsführer, Jim (Ben Oxenbould), der sie in einem kleinen Motorboot, aus dem sie versuchen, ein paar Fische zu angeln, immer weiter in den dichten Urwald fährt.

Doch nach kurzer Zeit rammt sie ein Krokodil und schon treiben alle vier Personen im Wasser. Grace, Lee und Adam können sich auf einen Baum retten, während Jim kein Glück hat und den Hunger des Tiers stillen muss. Allerdings ist es danach noch nicht satt und wartet geduldig darauf, dass die drei Überlebenden sich erneut ins Wasser trauen…

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Black Water ist ein australischer Tier-Horrorfilm aus dem Jahr 2007 mit Regie und Drehbuch von David Nerlich und Andrew Traucki.

Bei denkbar beschränkter und sparsamer Ausgestaltung von Zeit, Raum und Handlung wird die Belagerung dreier Ausflügler durch ein (oder vielleicht mehrere) Krokodile und ihr Kampf ums Überleben gezeigt. Der Low-Budget-Horrorfilm spielt fast ausschließlich in einer nicht besonders hohen Baumkrone einer Mangrove in den Sümpfen Australiens.


Handlung:

Die Schwestern Grace und Lee sowie Grace´ Freund Adam sind in Nordaustraliens Sumpfgebieten unterwegs. Nach dem Besuch einer Krokodilfarm gehen sie bei bestem Wetter mit dem Einheimischen Jim auf einen gemütlichen Angelausflug in die Wildnis. Durch einen gewaltigen Aufschlag unter der Wasseroberfläche kentert das Motorboot. Grace und Adam retten sich sogleich durch das hüft- oder halstiefe Wasser in eine Baumkrone, Lee findet auf dem Rumpf des gekenterten Bootes in Sichtweite Zuflucht. Jim treibt leblos im Wasser.

Gemeinsam versuchen sie vergeblich, das Boot mit einem Seil zu sich zu bewegen, das sich in dem für die Blicke undurchdringlichen Wasser und Morast verhakt hat. Lee kommt trotzdem zu ihnen. Grace versucht einen Weg über die Bäume zu finden, entdeckt dabei aber nur ein im Brackwasser treibendes menschliches Ohr. Von leisem Plätschern hin und wieder abgesehen ist alles still. Adam hat seine Brille verloren, das Handy versagt und Hilfe ist nicht zu erwarten. Nach einigen Stunden kommen Zweifel auf, ob überhaupt noch Krokodile im Wasser sind. Dementsprechend watet Adam hinüber und versucht, das Boot aufzurichten. Plötzlich wird er jedoch von einem Krokodil gepackt und in Stücke gerissen.

Bei einer weiteren Kletteraktion von Grace in großer Höhe springt das Riesentier in voller Länge aus dem Wasser und schnappt nach ihr, wodurch der tonnenschwere Fleischfresser zum ersten Mal für Bruchteile einer Sekunde sichtbar ist. Danach herrscht im Sumpfidyll wieder unheimliche Stille und sie müssen in dem brüchigen Geäst schlafen. Am nächsten Tag treibt der aufgedunsene Adam kopfüber an. Bei einem Gewitter in der darauffolgenden pechschwarzen Nacht hört man, wie das Krokodil ihn nur wenige Meter unter ihnen knirschend verspeist. Am Tage wagen sie sich unter Aufbietung ihrer verbliebenen Kräfte zum Boot. Die Echse taucht vor den beiden auf, blickt sie an, und jagt sie dann in ihren Baum zurück. Grace wird schwer verletzt. Ein weit entfernt fahrendes Sumpfboot verschwindet trotz Hilferufen wieder. Die Lage scheint aussichtslos.

Lee schwimmt hinüber und lässt die ausgezehrte Grace schlafen. Am Boot greift das Krokodil an, und als das Reptil sie wegzerrt, wird sie ohnmächtig. Einige Zeit später wacht sie irgendwo im Schlamm auf. Neben Schürfwunden und einigen Bissverletzungen scheint nur ein Finger gebrochen, den sie notdürftig schient. Neben ihr liegt der männliche Torso von Jim. Sie findet daran seinen Revolver, zerlegt und reinigt ihn zitternd und spült die Kugeln, wobei unklar ist, ob er jemals wieder funktionieren wird. Lee versucht das hungrige Biest mit Jims rechtem Arm zu ködern. Bei dem finalen Duell, bei dem schon ihr ganzer Arm im Rachen des Krokodils steckt, löst sich aus der Waffe tatsächlich ein Schuss. Sie blicken sich in die Augen, und das sterbende Tier geht unter.

Sie geht Grace holen, die nicht mehr bei Bewusstsein ist – oder aber tot – und paddelt mit ihr in Todesangst heimwärts.


Hintergründe und Sonstiges:

Der Film basiert auf wahren Ereignissen.

Die IMDb schätzt das Budget auf 700.000 Dollar.

Die IMDb führt die Regisseure David Nerlich und Andrew Traucki als Visual Effects Creator bzw. Visual Effects Producer auf. Dr. Adam Britton wird im Nachspann als Zoologe und Crocodilian Specialist genannt, Charlie Manolis als Chief Scientist des Wildlife Managements, Nik Robinson als Crocodile Wrangler.

Gedreht wurde überwiegend am Georges River im Süden von Sydney.

Andrew Traucki legte dem Magazin Fangoria dar, wie ein „großes, böses, männliches 15-Fuß-Krokodil namens Stumpy“ (? 4,6 Meter) bereits eine Kamera zwischen den Zähnen hatte, die den Vorfall allerdings unbeschadet überstanden hat[5], und verschiedene weitere Zwischenfälle, wie die Flucht vor einem 12-Fuß-Tier („glücklicherweise an Land“) und die Arbeit im Wasser mit einem Exemplar von 14 Fuß („glücklicherweise betäubt“). Dem Einsatz echter Tiere im Vergleich zur CGI wurde offenbar besonderer Wert beigemessen: „From the start, we knew we wanted to use real crocs […] If your croc doesn’t rock, there goes the ball game“. Er wollte den Film „roh und echt“ („raw and real“).

The Australian gegenüber bezog er sich auf ein Theorem Stephen Kings aus Danse Macabre über das Zeigen und Verbergen von Schrecken.

Black Water wurde erstmals auf dem Cannes Film Market am 21. Mai 2007 gezeigt. Der Film lief im Programm des Fantasy Filmfests 2007. In der Bundesrepublik Deutschland erschien der Film am 24. Oktober 2007 auf DVD.

Das Leistenkrokodil steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten 2007 der IUCN.


Kritiken:

Mit den Stimmen von 1835 Zuschauern steht Black Water am 14. September 2008 in der IMDb bei 6,1 von 10 Punkten und bei 79 Prozent bei 19 ausgewerteten Kritiken bei Rotten Tomatoes (63 Prozent von 8 Topkritikern).

Verschiedentlich wurde auf Open Water (R: Chris Kentis, 2003) oder Long Weekend (R: Colin Eggleston, 1980) hingewiesen.

„Der auf ein spärliches Szenario beschränkte, äußerst spannende Tier-Horrorfilm verlässt sich ganz auf die beängstigende Wirkung der realen Echsen. Ein effektvoller Spannungsfilm […] mit […] psychologische[r] Grundierung“ – Lexikon des internationalen Films

„Killerreptilienfilme schlüpfen derzeit wieder in rascher Folge […] sieht wesentlich teurer aus […] eine Todesrolle von einem Film“ – Michael Helms, Fangoria

„Die schwindende Population der Darsteller macht einen bombig naturalistischen Job […] die Autoren/Regisseure porträtieren die Natur als etwas wundersames und zugleich tödliches“ – Andrew L. Urban, Urban Cinefile

„Kurz, scharf und erfrischend fies […] Krokoholiker, die noch Hunger haben, sollten sich noch […] Rogue einverleiben, der ähnlich angelegt ist, aber bedeutend mehr Geld hinter der Kamera hat.“ – Paul Arendt, BBC

„keine Teenies dabei“ – Phelim O’Neill, The Guardian

„Traucki und Nerlich hauen wirklich die Zähne in die Formel […] ein wasserdichtes Drehbuch“ – Anton Bitel, Eye For Film

„es fehlt letztlich etwas der Biss.“ – Steve Watson, Channel 4 Film

„ich finde: nicht gut, nicht unterhaltend, wie das Gekreische und Geheul in TCM-Tradition; mehr ein trauervolles Wehklagen ohne Unterlass. Zugegeben, vielleicht realistischer […] das sind einfach nur große wilde Viecher, die essen wollen wie wir alle. Vielleicht an der Zeit, dass mal jemand einen Horrorfilm aus Sicht des Tieres dreht“ – Dread Central

„man hofft die ganze Zeit, sie würden gefressen […] gegen Ende des Films liegen die Sympathien schon sehr beim Krokodil“ – Matthew Turner, ViewLondon


Auszeichnungen:

Melbourne Underground Film Festival 2007

Auszeichnung in der Kategorie Best Cinematography für John Biggins

Auszeichnung in der Kategorie Best Director für David Nerlich und Andrew Traucki

 

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