Ghost Ship (2002) – [UNCUT]

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Ghost Ship (2002) – [UNCUT]
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Das Bergungsschiff „Arctic Warrior“ ist auf einer Mission im Polarkreis unterwegs, als sie auf ein seit 1953 verschollenes Passagierschiff stoßen, dessen rätselhaftes Verschwinden weltberühmt ist. Die Crew beschließt, das Schiff in den nächsten Hafen zu schleppen, doch als man mit dem Unternehmen beginnt, gibt es rätselhafte Vorfälle auf dem Schiff, die sich niemand erklären kann, geisterhafte Erscheinungen und andere Merkwürdigkeiten. Als die Crew auf dem Dampfer schließlich eingeschlossen wird, gehen sie den Vorfällen auf den Grund. Offensichtlich sind sie nicht allein auf dem Schiff und der Passagier ist nicht von dieser Welt…


Inhalt:

Das Bergungsschiff „Arctic Warrior“ ist auf einer Mission im Polarkreis unterwegs, als sie auf ein seit 1953 verschollenes Passagierschiff stoßen, dessen rätselhaftes Verschwinden weltberühmt ist. Die Crew beschließt, das Schiff in den nächsten Hafen zu schleppen, doch als man mit dem Unternehmen beginnt, gibt es rätselhafte Vorfälle auf dem Schiff, die sich niemand erklären kann, geisterhafte Erscheinungen und andere Merkwürdigkeiten. Als die Crew auf dem Dampfer schließlich eingeschlossen wird, gehen sie den Vorfällen auf den Grund. Offensichtlich sind sie nicht allein auf dem Schiff und der Passagier ist nicht von dieser Welt…


Ghost Ship (Alternativtitel: Ghost Ship – Das Geisterschiff, Ghost Ship – Meer des Grauens) ist ein Horrorfilm aus dem Jahr 2002 von dem Regisseur Steve Beck.


Handlung:

In der Eröffnungsszene feiert und tanzt eine große Schar Menschen der gehobenen Klasse in den 1960er Jahren auf dem italienischen Luxusliner Antonia Graza. Sowohl im großen Saal als auch auf dem Vordeck erfreuen sich die Menschen an der Musik. Ein junges Mädchen sitzt allein am Rande und wird durch einen Offizier mit einem Buchstaben-Spiel aufgeheitert. Als der Kapitän es entdeckt, fordert er es zum Tanzen auf. Die nächste Szene zeigt die Hand einer Person, die einen Hebel umlegt. Daraufhin zieht eine Seilwinde ein dünnes Stahlseil auf, das ein Quadrat um die Gäste bildet. Als es fast vollständig aufgewickelt ist, reißt es abrupt von den Halterungen an der Reling ab und bahnt sich unaufhaltsam seinen Weg quer über das Vordeck; die Gäste werden allesamt in zwei Teile geschnitten und sinken tot zu Boden. Einzig das junge Mädchen hat aufgrund seiner geringen Körpergröße überlebt und schreit entsetzt auf.

Vierzig Jahre später kontaktiert Pilot Jack Ferriman das Bergungsteam der Arctic Warrior um Captain Sean Murphy; er hat bei einem Erkundungsflug vor der Küste Alaskas ein herrenlos herumtreibendes Schiff gesichtet, und bietet an, sie dorthin zu bringen. Obwohl die Gruppe gerade erst von einer sechsmonatigen Bergungstour zurück ist, willigen sie ein, in der Hoffnung, die Bergungsrechte für das „Geisterschiff“ zu bekommen und reich zu werden.

Nach einiger Zeit auf See entdecken sie die seit dem 21. Mai 1962 vermisste Antonia Graza. Bei strömendem Regen machen die Entdecker ihre ersten Schritte auf dem wie aus dem Nichts erschienenen Schiff. Von diesem Zeitpunkt an scheint sie das Unglück zu verfolgen. Sie hören Stimmen und Teammitglied Maureen sieht den Geist des Mädchens aus der Eröffnungsszene. Als sie das Schiff am nächsten Tag erneut betreten, finden sie einen Laderaum voller Goldbarren, welche sie auf ihr Bergungsschiff bringen wollen. Während Mechaniker Santos den Motor klarmacht, öffnet sich hinter ihm wie von Geisterhand das Ventil einer Propangasflasche; als Steuermann Greer den Motor startet, explodiert die Arctic Warrior. Santos wird getötet und die restliche Crew ist auf dem „Geisterschiff“ gefangen.

Das Team macht sich daran, ein Leck im Rumpf der Antonia Graza zu reparieren, um sie vor dem Untergang zu bewahren. Die Crewmitglieder entdecken auf ihren Streifzügen auch die Leichen einiger Männer, die noch nicht lange tot sein können, und finden eine Digitaluhr, wie es sie 1962 noch nicht gab. Von den Geistern des Kapitäns und Katie Harwoods, des jungen Mädchens vom Beginn des Films, werden Maureen und Murphy darüber aufgeklärt, dass die Crew der Antonia Graza damals alle Gäste an Bord des Schiffes ermordete, kurz nachdem ein einzelner Überlebender und die Ladung Goldbarren von einem weiteren havarierten Schiff, der Loreley, geborgen worden waren. Der Überlebende entpuppte sich als ein übernatürliches Wesen, das die räuberische Besatzung dazu brachte, sich gegenseitig umzubringen, so dass er auch sie kontrollieren konnte. Einzig der jungen Katie konnte er nicht das notwendige „Mal“ anheften, da sie bei ihrem Tod noch ohne Sünde war. Der geistgewordene Kapitän klärt Sean Murphy darüber auf, wer der Gerettete von der Loreley war, woraufhin dieser verzweifelt versucht, seine Crew zu erreichen.

Derweil beginnt der geheimnisvolle Unbekannte mit dem „Ernten“ der neu auf das Schiff gekommenen Seelen: Greer wird vom Geist der Sängerin Francesca verführt und stürzt in einen Aufzugsschacht; Murphy sieht plötzlich überall den getöteten Santos und versucht schließlich, von Halluzinationen getrieben, Maureen zu töten, woraufhin seine Crew ihn in einen leeren Wassertank sperrt. Nachdem sie durch Katie die Wahrheit über das Geschehen vor vierzig Jahren erfahren hat, will Maureen Murphy befreien, findet den Tank jedoch geflutet und Murphy tot vor. Aus seiner Hand gleitet das Foto des geheimnisvollen Überlebenden, der für all die Ereignisse verantwortlich ist: Es ist Jack Ferriman.

Nachdem er all ihre Kameraden getötet hat, stellt Ferriman Maureen im Maschinenraum der Antonia Graza und enthüllt seine wahre Natur. Nach einem Leben voller Sünden ist er dazu verdammt, Seelen zu sammeln und sie in Schiffsladungen abzuliefern. Immer wieder führt er Bergungsteams auf die Antonia Graza, um das Schiff seetüchtig zu halten und seine „Ernte“ fortzusetzen. Maureen, die den frisch reparierten Rumpf mit Sprengladungen versehen hat, um das Schiff endgültig zu versenken, wird von Ferriman in einen Kampf verwickelt. Sie kann schließlich, im Kampf unterlegen, gerade noch rechtzeitig die Sprengladung auslösen und, vom Geist Katies geführt, das Schiff verlassen. Um sie herum steigen die auf dem Schiff gefangenen Seelen auf und entfliehen ins Jenseits. Maureen, die einzige Überlebende des Untergangs der Antonia Graza, wird später von einem weiteren Luxusliner gerettet. Beim Verlassen des Schiffes sieht sie vom Krankenwagen aus zu ihrem Entsetzen Ferriman mit seinen Kisten voller Goldbarren das Schiff besteigen, um einen neuen „Auftrag“ zu beginnen.


Kritik:

Lexikon des Internationalen Films: Formal aufwändiger, aber holprig erzählter und haarsträubend umgesetzter Horrorfilm, der versucht, das angestaubte Flair von Gruselfilmen der 1950er-Jahre mit einem modisch gelackten Stil zu kombinieren.


Hintergrund:

Die Antonia Graza ist dem gesunkenen italienischen Luxusliner Andrea Doria sehr detailgenau nachempfunden. Das Interieur jedoch entstammt der Fantasie der Filmemacher.
Um der Zensur zu entgehen, wurden die Personen in den ersten Szenen des Filmes nicht geköpft, sondern durchtrennt.

Beim Untergang der Graza kamen lediglich CGI-Effekte zum Einsatz. Für das Versenken eines großen Modells war das Budget zu gering.

Bei Kosten von 35 Millionen US-Dollar spielte der Film in den USA 30 Millionen US-Dollar ein. Später hatte der Film Gesamteinnahmen von 68 Millionen Dollar erreicht.

Der Nachname Ferriman (engl. ferryman=Fährmann) ist vermutlich eine Anspielung auf Charon, einen Fährmann aus der griechischen Mythologie, der die Toten über den Fluss Acheron zu dem Totengott Hades brachte.

Die Geschichte der Mary Celeste, die Captain Sean Murphy am Anfang erzählt, ist wahr. Vermutlich wurde das Schiff wegen Alkoholdämpfen von der Crew verlassen. Die historische Mary Celeste hatte Industriealkohol geladen, im Film ist dagegen von einer Ladung Baumwolle die Rede. Auch andere Details der im Film erzählten Geschichte, wie das Jahr des Ereignisses und die Route des Schiffs, stimmen nicht mit den historischen Begebenheiten überein.

Geisterschiffe waren häufig Schiffe, auf denen die Pest gewütet hatte. Die Toten wurden über Bord geworfen, sodass nur die letzten Sterbenden später gefunden wurden, das Schiff also fast leer war.


Quelle: Wikipedia

 

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