Braindead – Der Zombie-Rasenmähermann (Dead Alive) (1992) – [BOOTLEG] – [UNCUT]

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Braindead – Der Zombie-Rasenmähermann (Dead Alive) (1992) – [BOOTLEG] – [UNCUT]

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Verzweifelt versucht Lionel, der schüchterne Junge, seine Zombies im Keller in Schach zu halten. Darunter auch seine herrschsüchtige Mutter, die sich durch Mutation zum Obermonster verwandelt hat. Sie hat nur ein Ziel, ihren Sohn vor den Anmachversuchen scharfer Frauen zu schützen. Doch auch ein Zombie will seinen Spaß. Bei einer ausschweifenden, alkoholgetränkten Party erscheinen die untoten Mordgesellen ohne Einladung und feiern mit, bis in einer geschmack- und tabulosen Zerstückelungsorgie alle Partygäste dahingerafft sind.

___imdb

[imdblive:rating] / 10

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Laufzeit | Jahr | FSK [imdblive:runtime] min. | [imdblive:year] | [imdblive:certificate]
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Bewertung [imdblive:rating]  ([imdblive:votes] Stimmen)
FASSUNGEN | LAUFZEITEN | INDIZIERUNGEN
FSK16 87 min. CUT CUT
FSK18 93 min. CUT CUT
KF 99 min. INDEX-B / §131 UNCUT

DIESER FILM WURDE IN DEUTSCHLAND FÜR FSK AUFLAGEN UM CA. 6 (FSK18) BZW. 12 MINUTEN (FSK16) GEKÜRZT. DIE UNGEKÜRZTE VERSION DES FILMS WURDE AM 28.12.1993 INDIZIERT (AB DEM 31.08.2004 INDEX-B) UND IST SEIT DEM 09.07.1999 GEMÄSS §131 BUNDESWEIT BESCHLAGNAHMT.

SCHNITTBERICHT(E)

SBGF SBGF
FSK16 | UNRATED R-RATED | UNCUT

SBGF SBGF_NA1
UNRATED | UNCUT N/A

 

OFDB

In den 50er-Jahren wird auf der abgelegenen Insel Skull Island eine neue Tierart – der Rattenaffe – entdeckt und in einen Zoo in Neuseeland gebracht.

Als der naive Lionel Cosgrove (Timothy Balme) mit seiner Angebeteten Paquita Maria Sanchez (Diana Peñalver) einen Ausflug in den Zoo unternimmt, schleicht ihm seine herrische Mutter (Elizabeth Moody) hinterher, um die beiden zu beobachten. Dabei wird sie in ihrem Versteck von dem Rattenaffen gebissen, woraufhin sie langsam zu einem fleischgierigen Zombie mutiert. Lionel versucht, das Ganze zu verbergen, indem er seine Mutter und Jeden, der von ihr gebissen wurde im Keller versteckt und so tut, als ob nichts passiert wäre. Dies geht auch einigermaßen gut, bis sein raffgieriger Onkel Les (Ian Watkin) auftaucht…

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Braindead (auch: Dead Alive) ist eine Horror-/Splatterfilm-Persiflage des neuseeländischen Regisseurs Peter Jackson aus dem Jahre 1992, der besonders unter den Fans des Genres als Kultfilm gilt. Er kam im August 1993 in stark gekürzter Fassung in die deutschen Kinos und lockte 174.827 Zuschauer in die Vorstellungen.


Handlung:

1957 entdeckt ein Zoologe auf einer Sumatra vorgelagerten Insel namens Skull Island (dt. „Totenkopfinsel“) eine neue Spezies, eine Kreuzung aus Affe und Ratte. Dieses Tier findet sich bald darauf im Zoo von Wellington, Neuseeland wieder. In derselben Stadt lebt auch Lionel Cosgrove, ein eher zart besaitetes Muttersöhnchen, der sich in die hübsche Paquita verliebt hat. Lionels eifersüchtige Mutter versucht jedoch, die aufkeimende Beziehung zu untergraben, steigt dem Pärchen bei einem Ausflug in den Tierpark hinterher und wird dabei von dem äußerst aggressiven „Rattenaffen“ gebissen.

Nach kurzer Zeit stirbt Lionels Mutter, kommt jedoch als Zombie zurück. Sie fällt über Nachbarn, Freunde, eine Krankenschwester und selbst einen Schäferhund her und trägt somit das schreckliche Virus unter die Menschheit. Lionel unternimmt einen Versuch, die schnell wachsende Zahl der Infizierten im Keller des Anwesens unter Verschluss zu halten. Während sein gieriger Onkel im Hause Cosgrove eine wilde Party feiert, vertraut sich Lionel schließlich Paquita an. Sie entscheiden, die Zombies durch Giftinjektionen unschädlich zu machen. Das Gift entpuppt sich jedoch als starkes Aufputschmittel, durch das die Untoten sogar noch aggressiver werden, aus dem Keller ausbrechen und über die Partygesellschaft herfallen. Als dann auch noch Paquita von der Zombie-Horde ernsthaft bedroht wird, wird es Lionel endgültig zu bunt. Einen alten Rasenmäher vor die Brust haltend wandert er durch die Meute und richtet dabei ein Blutbad an. Zuletzt entwickelt sich ein Kampf mit Lionels Mutter, die zu einer monströsen Gestalt mutiert ist. Sie greift das Paar an und wird letztendlich von Lionel bezwungen.


Besonderheiten:

In Deutschland wurde Braindead 1992 von Peter Jackson auf dem Weekend-of-Fear-Festival in Nürnberg in einer ungeschnittenen Fassung vorgeführt. Am 28. Dezember 1993 erfolgte die Indizierung des englischen PolyGram Videos mit dem ersten Wendecover-Motiv. Im Oktober 1994 kam der Film mit dem Untertitel Der Zombie-Rasenmähermann als um ca. fünf Minuten gekürztes Verleih-Video (FSK 18, ca. 95 Minuten) der Firma EuroVideo in den deutschen Handel. Am 28. Februar 1995 wurde auch diese Fassung auf den Index gestellt. Später kursierten in Deutschland auch dubiose Extended-Versionen mit, laut Cover-Info, bis zu ca. 107 Minuten (NTSC-Zeitangabe?; siehe dazu: PAL Speed-up) Lauflänge. Als tatsächlich uncut werden jedoch diverse ungeprüfte PAL-DVDs mit 99:16 bis 99:24 Minuten Lauflänge angesehen.

Die Verbreitung von Braindead ist in der Bundesrepublik Deutschland verboten, da er am 9. Juli 1999 in der Laserdisc von Astro offiziell nach § 131 StGB (Gewaltdarstellung) bundesweit beschlagnahmt wurde. Ebenfalls beschlagnahmt wurden das englische PolyGram-Video mit dem ersten Wendecover am 1. März 2000 und die um fünf Minuten gekürzte Fassung von Eurovideo am 18. Februar 2003. Die Beschlagnahme betrifft Fassungen von verschiedenen Herausgebern (auch wegen des sogenannten Inhaltsgleichheits-Grundsatzes), mit verschiedenen Lauflängen und auf diversen Medien (VHS, Laserdisc, DVD). Einzig eine meist auf Grabbeltischen zu findende jugendfreie DVD-Fassung (Altersfreigabe: FSK 16; ca. 80 Minuten) mit extremen Schnitten unter dem weniger verfänglichen Namen Dead Alive darf in Deutschland legal verkauft werden. Allerdings beinhaltet diese Fassung auch wieder Szenen, die in der ebenfalls beschlagnahmten EuroVideo-Fassung zur Vermeidung einer strafrechtlichen Relevanz bereits gekürzt waren.

Die mit einem geschätzten Budget von 3 Millionen US-Dollar im Stil der 1950er-Jahre gedrehte Horror-Parodie greift zahlreiche Motive des Horror-Genres auf und übersteigert sie bis zur Absurdität; die Handlung des Splatterfilms kulminiert in einem ausgedehnten, äußerst blutigen Rasenmäher-Massaker, für das insgesamt 300 Liter Filmblut verwendet wurden (oder 20 Liter Ahornsirup pro Sekunde) und das immer noch einzigartig in der Filmgeschichte ist.

Die Skull-Island-Szenen sind am selben Ort gedreht worden, an dem Aragorn und seine Begleiter in Der Herr der Ringe dem Pfad der Toten folgen.

Regisseur Peter Jackson selbst hat einen Gastauftritt als schrulliger Assistent des Leichenpräparators, der die Leiche der „verstorbenen“ Mutter an einer Art Pumpe zu grotesker Größe aufbläst.

Mit King Kong kehrte Peter Jackson nach Skull Island zurück. In einer Szene unter Deck der Venture, dem Schiff, das die Personen nach Skull Island transportiert, ist eine Kiste mit der Aufschrift Sumatra Rat Monkey zu sehen. Es handelt sich dabei um einen Verweis auf Braindead.


Kritiken:

„Schaut man in Jacksons großen Blockbuster-Erfolgen „Herr der Ringe“ und „King Kong“ genauer hin, so wird man nicht nur so manchen Darsteller aus seinen alten Filmen wieder entdecken (zum Beispiel Leonels Mama Elizabeth Moody als Hobbit Lobelia Sackville-Baggins oder Jed Brophy, den Darsteller des durchgeknallten Zombie-Rockers Void, als Orc), sondern in Kulissen, Optik, Stil und Atmosphäre bei Orcs, Hobbits, Balrogs, Sauriern oder Riesenaffen so manche unübersehbare „Braindead“-Inspiration.“ Filmstarts

„Stimmungsvoll die Atmosphäre der 50er Jahre einbeziehendes ‚Splatter-Movie‘, das in jeder Szene bemüht zu sein scheint, die Ekelgrenze immer weiter zu überschreiten und ein makabres Vergnügen an den Auswüchsen machbarer Tricktechnik und ‚kranker‘ Ideen demonstriert.“ Lexikon des Internationalen Films

„Die absurde und comichaft dargestellte Gewalt geht so weit über die realen Tabugrenzen hinaus, dass sie niemanden mehr erschrecken kann. Hysterisch, zynisch und bluttriefend bietet der Film nur für eingefleischte Zombiefans gute Unterhaltung.“ Die Chronik des Films

„Der Humor von Braindead ist bis heute nahezu einzigartig und macht den Film, auch heute noch, zu einer Idealbesetzung an jedem Partyabend.“ WatchTheShit

Bei Rotten Tomatoes erreichte der Film eine Wertung von 86 %.


REZENSION(EN)

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