Dinosaurier – Im Reich der Giganten (2013)

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Patchi ist ein Pachyrhinosaurus und der kleinste seiner Herde. Dadurch hat es schwer, in einer Welt, in der alle größer und stärker sind als er. Gerne wäre er zum Beispiel so wie sein großer Bruder Scowler, der in allem der Beste zu sein scheint. Doch Patchi lässt sich nicht entmutigen. Da seine Altersgenossen ihn nicht zum Spielkameraden wollen, sucht er sich einen anderen besten Freund: den Vogel Alex. Zusammen mit ihm erlebt der kleine Pflanzenfresser in seiner Kindheit so manches Abenteuer.



Dinosaurier – Im Reich der Giganten (Originaltitel: Walking with Dinosaurs) ist eine dokumentarische Fernsehserie der britischen BBC aus dem Jahr 1999 über Dinosaurier und andere Reptilien (Saurier) des Mesozoikums (Erdmittelalter). Die um mehrere Specials erweiterte sechsteilige Miniserie ist der erste Teil einer Trilogie (die Originaltitel beginnen mit Walking with…) über ausgestorbene Tiere, es folgten die Die Erben der Saurier und Die Ahnen der Saurier. Die Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen erfolgte am 11. November 1999 auf dem Sender ProSieben.

Handlung:

Dinosaurier – Im Reich der Giganten handelt, auf Grundlage paläontologischer Erkenntnisse, vom Leben auf der Erde zur Zeit des Erdmittelalters (Mesozoikum), dasjenige Erdzeitalter, in der die Dinosaurier das Leben auf dem Festland dominierten. In den sechs der erdgeschichtlichen Chronologie folgenden Teilen werden einige Dinosaurier und ihre Verwandten (Plesiosaurier und Flugsaurier) in Trias (u. a. Placerias, Coelophysis, Peteinosaurus und Plateosaurus), Jura (u. a. Diplodocus, Allosaurus, Stegosaurus und Liopleurodon) und der Kreidezeit (u. a. Ornithocheirus, Iguanodon, Leaellynasaura, Anatotitan, Torosaurus, Tyrannosaurus) beschrieben.


Der erste Teil mit dem Titel „Frisches Blut“ handelt von den Anfängen der Dinosaurier in der Trias. In der Folge „Die Zeit der Titanen“ steht eine Diplodocus-Herde und ihr Sozialverhalten im Mittelpunkt. In „Eine grausame See“, werden einige Meeresbewohner aus dem Oberjura gezeigt. Die letzte Reise eines Männchens des Flugsauriers Ornithocheirus wird in der Folge „Unter Flügeln von Titanen“ nachgezeichnet. In „Die Geister der Urzeitwälder“ wird das Leben der Tiere beschrieben, die während der Kreidezeit auf dem Kontinent Antarktika lebten. Der abschließende Teil „Der Untergang der Dynastie“ handelt vom extremen Vulkanismus am Ende der Kreidezeit und den Einfluss auf die Dinosaurier am Beispiel von Tyrannosaurus und abschließend von dem Meteoriteneinschlag, der die Dinosaurier (bis auf die Vögel) aussterben ließ.

Specials:

2001 und 2002 erschienen zwei Specials zu Dinosaurier – Im Reich der Giganten.

2001 erschien Die Geschichte von Big Al (englischer Originaltitel: The Ballad of Big Al). In diesem Special wird die Biografie eines Allosaurus, namens Big Al, erzählt.

Ein weiteres Special erschien 2002. Unter dem Namen Im Reich der Giganten (englischer Originaltitel: Chased by Dinosaurs) macht der Zoologe Nigel Marven eine fiktive Zeitreise in das Erdmittelalter, um das Rätsel der „Riesenklaue“ von Therizinosaurus zu lösen und den „Kampf der Giganten“ zwischen Giganotosaurus und Argentinosaurus im heutigen Argentinien mitzuerleben.

Im Jahr 2003 trat Marven auch in der von der BBC produzierten Dokumentarfilmreihe Monster der Tiefe als Zoologe auf Zeitreise auf. Weiterhin produzierte man mit ihm auch die Serie Prehistoric Park (2007).

Hintergrundinformationen, Produktion und Quoten:

Bei Beginn der Dreharbeiten gab es für Tim Haines, den Produzenten der Serie, die Schwierigkeit einen geeigneten Drehort für die Landschaftsaufnahmen zu finden, denn im Erdmittelalter gab es noch kein Gras, das heute nahezu weltweit verbreitet ist. Deshalb musste auf Gebiete wie Neuseeland, die Bahamas, Neukaledonien, Chile, Kalifornien, die Kanaren (Santa Cruz de La Palma, Teneriffa) und Australien ausgewichen werden.

Mit Hilfe von Computer Generated Imagery (CGI) wurden die Tiere animiert, nur bei Nahaufnahmen wurde auf 3D-Animationen verzichtet, da ihre Wirkung nicht als hinreichend realistisch eingeschätzt wurde. An ihrer Stelle kamen Animatronica zum Einsatz. Die Produktion kostete 18 Millionen US-Dollar und ist bis heute eine der teuersten Dokumentarfilmserien der Fernsehgeschichte.

Die Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen verfolgten sechs Millionen Zuschauer. In den Vereinigten Staaten verzeichnete die Premiere die beste Quote des Discovery Channels in der Sendergeschichte.

Von den sechs Teilen werden in Deutschland zumeist zwei in einer Sendung gezeigt, die Dauer eine Episode beträgt etwa 30 Minuten. Die Serie wurde auf VHS-Kassette und DVD veröffentlicht. Unter Mitwirkung des Paläontologen Martin Sander als wissenschaftlicher Berater ist ein Buch zur Serie erschienen.

Die Live-Show:

Die Live-Show „Dinosaurier – Im Reich der Giganten“ in der Festhalle Frankfurt.
Die auf den Filmen beruhende Live-Show „Walking With Dinosaurs“ beziehungsweise „Dinosaurier – Im Reich der Giganten“ ist 2009 und 2010 in Berlin, Mannheim, Köln, Hannover, Hamburg, München, Nürnberg und Wien aufgeführt worden. Eine weitere Tour macht Anfang 2013 in Leipzig, Oberhausen, Frankfurt, Wien, Stuttgart und München halt.

Der Animationsfilm Dinosaurier 3D – Im Reich der Giganten begleitet den kleinsten Dinosaurier einer Herde beim Aufwachsen und zeigt, wie er sich zum Anführer seiner Artgenossen mausert.


Handlung:

Patchi ist ein Pachyrhinosaurus und der kleinste seiner Herde. Dadurch hat es schwer, in einer Welt, in der alle größer und stärker sind als er. Gerne wäre er zum Beispiel so wie sein großer Bruder Scowler, der in allem der Beste zu sein scheint. Doch Patchi lässt sich nicht entmutigen. Da seine Altersgenossen ihn nicht zum Spielkameraden wollen, sucht er sich einen anderen besten Freund: den Vogel Alex. Zusammen mit ihm erlebt der kleine Pflanzenfresser in seiner Kindheit so manches Abenteuer.

Als Patchi größer wird, erkämpft er sich seinen Platz in der urzeitlichen Welt. Der Außenseiter wird zum Helden und sogar zum Anführer seiner Herde. Als solcher muss er mit alten und neuen Feinden zurecht kommen und hat für das Wohl der anderen Dinosaurer sorgen. Der Alltag eines Pflanzenfressers hält so manche Gefahr bereit und Fleischfresser wie der gefährliche Tyrannosaurus Rex sind nie weit weg. Leider macht ihm auch sein Bruder zunehmend Ärger. Zum Glück gibt es da noch Juniper, ein hübsches Pachyrhinosaurus-Weibchen, in das Patchi heimlich verliebt ist.


Hintergrund und Infos:

Wie schon der Zeichentrickfilm In einem Land vor unserer Zeit oder er Animationsfilm Disney’s Dinosaurier knüpft auch die BBC Earth Produktion Dinosaurier 3D – Im Reich der Giganten (OT: Walking with Dinosaurs 3D) an die Tradition der Erzählung eines Pflanzenfressers an. Diesmal ist es ein Pachyrhinosaurus, eine Unterart der Ceratopsidae-Familie, der ins große Abenteuer ziehen darf und aus dessen Perspektive wir die Welt entdecken.

Regisseur Neil Nightingale, der bereits Dokumentationen wie Unser Leben oder Wächter der Wüste produzierte, fügte in Dinosaurier 3D – Im Reich der Giganten die animierten Tiere in real gefilmte Landschaften ein. Unterstützung erhielt er dabei von Regie-Neuling Barry Cook. Durch den Einsatz der 3D-Technologie, wollten die beiden Filmemacher es dem Zuschauer ermöglichen, sich direkt in die prähistorische Welt hineinzuversetzen.

Für die deutsche Synchronisation konnte Otto Waalkes für die Rolle des Vogels Alex gewonnen werden. Der Komiker hat bereits in den Animationsfilmen Ice Age, Ice Age 2 – Jetzt taut’s, Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los und Ice Age 4 – Voll verschoben dem Faultier Sid seine unverwechselbare Stimme geliehen. (ES)


Quelle: Wikipedia

 

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