Grey, The – Unter Wölfen (2012) – [UNCUT]

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Grey, The – Unter Wölfen (2012) – [UNCUT]
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6,8

John Ottway (Liam Neeson) ist angeheuert, die Arbeiter eines Ölbohrungsaußenposten in Alaska mit der Waffe vor den Unbillen der Natur, speziell angreifenden Wölfen zu beschützen, ist aber selbst inzwischen labil geworden. Als ein Transportflug mit den Arbeitern im Schneesturm kurz darauf verunglückt, kommen nur sieben Männer aus dem Wrack lebend davon, darunter Ottway. Dummerweise sind sie fernab mitten in der Wildnis gelandet und sitzen somit mitten in einem Gebiet, das Wolfsrudel als ihr Jagdgebiet ansehen. Auf dem Weg zurück durch die lebensbedrohliche Natur, werden die unzureichend ausgerüsteten Überlebenden zum Ziel der hungrigen Jäger…

___imdb

6,8 / 10

Titel The Grey - Unter Wölfen
Teaser-Text Live or Die on This Day
Genre(s) Action, Abenteuer, Drama, Thriller
Laufzeit | Jahr | FSK 117 min. | 2011 | 16
Regie | Story Joe Carnahan | Joe Carnahan, Ian Mackenzie Jeffers
Darsteller Liam Neeson, Dermot Mulroney, Frank Grillo, Dallas Roberts
Bewertung 6,8  (214.860 Stimmen)

 

OFDB

John Ottway (Liam Neeson) ist angeheuert, die Arbeiter eines Ölbohrungsaußenposten in Alaska mit der Waffe vor den Unbillen der Natur, speziell angreifenden Wölfen zu beschützen, ist aber selbst inzwischen labil geworden. Als ein Transportflug mit den Arbeitern im Schneesturm kurz darauf verunglückt, kommen nur sieben Männer aus dem Wrack lebend davon, darunter Ottway. Dummerweise sind sie fernab mitten in der Wildnis gelandet und sitzen somit mitten in einem Gebiet, das Wolfsrudel als ihr Jagdgebiet ansehen. Auf dem Weg zurück durch die lebensbedrohliche Natur, werden die unzureichend ausgerüsteten Überlebenden zum Ziel der hungrigen Jäger…

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

The Grey – Unter Wölfen ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm des Regisseurs Joe Carnahan. Es ist die Literaturverfilmung des Romans Ghost Walker von Ian MacKenzie Jeffers. Der Film hatte am 11. Dezember 2011 seine Uraufführung im Austin Butt-Numb-A-Thon Film Festival in den Vereinigten Staaten und startete am 12. April 2012 in den deutschsprachigen Kinos.


Handlung:

John Ottway ist in einer entlegenen Ölförderungseinrichtung in Alaska als Jäger beschäftigt, der die Arbeiter vor den Angriffen wilder Tiere beschützen soll. Von seiner Frau verlassen, ist er mit seinem Leben zutiefst unzufrieden und steht am letzten Tag seiner Dienstzeit kurz vor einem Selbstmordversuch. Am Tag darauf begibt er sich zusammen mit anderen Arbeitern der Ölgesellschaft auf den Rückflug. Kurz nach dem Start stürzt ihre Maschine in einer eisigen Wildnis ab. Die wenigen Überlebenden richten sich zunächst im Flugzeugwrack ein. Bei Nacht wird einer der Überlebenden von Wölfen getötet, ohne dass es die anderen merken.

Die sechs Verbliebenen machen sich in Richtung Süden auf, um der Eislandschaft zu entkommen. Zuvor hat Ottway allen Toten die Brieftaschen abgenommen, in der Absicht, sie später deren Familien zukommen zu lassen. Nach einiger Zeit des Marschierens wird Todd, der etwas abseits der Gruppe läuft, von Wölfen angegriffen und getötet. Als die Gruppe bei Anbruch der Dunkelheit erneut angegriffen wird, laufen sie einen Wald hinein und entzünden mehrere Feuerstellen, um sich vor den Wölfen zu schützen. Dort kommt es zur ersten Begegnung mit dem Leitwolf. Kurz nachdem dieser wieder verschwunden ist, greift ein anderer Wolf Diaz an und verletzt ihn leicht, bevor die anderen den Wolf töten können. Sie braten und essen das Tier anschließend. Ottway leitet die Gruppe weiter durch den Wald. Während eines Schneesturms erfriert Burke. Am Morgen kommt die Gruppe an den Rand einer hohen Klippe. Beim Versuch, sich von der Klippe mit einem improvisierten Seil abzulassen, reißt dieses bei Talget und er stürzt zu Boden, wo er von Wölfen getötet wird.

Die drei verbliebenen Überlebenden kommen zu einem Fluss, wo Diaz seinen Lebensmut verliert und zurückbleibt. Somit sind nur noch John Ottway und Pete Hendrick übrig. Erneut kommt es zu einem Angriff der Wölfe, wobei Hendrick in den Fluss fällt, von der Strömung fortgerissen und unter einem Baumstamm unter Wasser eingeklemmt wird und ertrinkt. An einer Lichtung legt Ottway die zuvor den Toten abgenommenen Brieftaschen und auch seine eigene ab und versieht sie mit einem Peilsender. Erst jetzt bemerkt er, dass er sich direkt bei der Wolfshöhle befindet. Er wird von Wölfen umzingelt, doch diese werden vom Leitwolf zurückgerufen. Als er sich wieder an eine Szene erinnert, wo er und seine Frau im Bett liegen, wird klar, dass sie an einer Krankheit gestorben ist. Ottway macht sich zum finalen Kampf bereit. Nach dem Abspann sieht man den atmenden Leitwolf am Boden liegen und den an diesen anlehnenden Hinterkopf von John Ottway. Das Schicksal der beiden bleibt ungeklärt.

Hintergrund:

In den USA wird der Film in einem Blu-Ray ComboPack zusammen mit Ultraviolet am 22. Mai 2012 veröffentlicht. Bei einem geschätzten Produktionsbudget von 25 Mio. US-Dollar spielte der Film weltweit etwa 72 Mio. US-Dollar wieder ein.

Die Handlung spielt in Alaska, die Außenaufnahmen wurden jedoch in Smithers (British Columbia) durchgeführt. Einige Szenen wurden am Flughafen Smithers gedreht.


Kritik:

„Inszenierung und Darstellung machen die Abenteuerstory zunehmend durchlässig für eine Meditation über Verlust und Tod, deren ernsthafte Abweichung vom Klischee gängiger Actionfilme unübersehbar ist.“ Lexikon des Internationalen Films

„Mensch gegen Natur, das ist in Literatur und Film ein so bekanntes wie beliebtes Szenario. Was passiert, wenn Überlebensinstinkte geweckt werden, wenn das, was zuvor durch überlegene Technik beherrscht wurde, plötzlich gnadenlos zurückschlägt? Joe Carnahans Thriller findet darauf eine klare Antwort: Nur Alphatiere haben eine Chance. Wer zögert und sich von seinen Ängsten fesseln lässt, ist so gut wie tot. Survival of the fittest eben. Dabei macht der Blick auf gruppendynamische Prozesse angesichts einer existenziellen Bedrohung aber nur einen Teil des Reizes von „The Grey“ aus. Zumal manche der Charaktere (der Aggressive, der Einfühlsame, der Schweiger, der Ängstliche) eher holzschnittartig angelegt sind. Was überzeugt, ist das enorme Tempo, das die Geschichte aufnimmt, wenn erst einmal das Wolfsrudel ins blutige Spiel kommt. Da gibt es Szenen, die weit über dem üblichen Tierhorror-Niveau liegen und den Puls mächtig in die Höhe treiben. Kameramann Masanobu Takayanagi hat ebenso gute Arbeit geleistet wie das für den Schnitt verantwortliche Team Roger Barton und Jason Hellman – pures Adrenalin.“ Hamburger Abendblatt

„‚The Grey‘ ist vielleicht nicht ganz auf Augenhöhe mit den großen Klassikern des existenzialistisch-todesverliebten Männerkinos Marke Peckinpah, aber nicht weit davon entfernt. Und es ringt einigen Respekt ab, wie stilsicher und konsequent Carnahan hier seinen Weg vom so kunterbunten wie herzlich irrelevanten Actioneinerlei des ‚A-Team‘-Films zu jener Form des effizienten No-Nonsense-Kino zurück findet, in der er vor 10 Jahren mit seinem tollen Copthriller ‚Narc‘ reüssierte. Dass es ihm dabei eher um die mythopoetischen Qualitäten des Genrekinos geht als um eine umfassend realistische Darstellung einer drastisch existenziellen Naturerfahrung, liegt auf der Hand.“ Perlentaucher


Trivia:

Im Film wird kurz Bezug zu einem Film mit Ethan Hawke genommen. Gemeint ist der Film Überleben, welcher die filmische Darstellung einer wahren Begebenheit widerspiegelt. John Ottway und die restlichen Überlebenden befinden sich anfangs in einer ähnlichen Situation wie im angesprochenen Film.


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