Percy Jackson – Diebe im Olymp (Percy Jackson & the Olympians: The Lightning Thief) (2010)

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Ein ausgesprochen talentierter Junge scheint Percy Jackson (Logan Lerman) nicht zu sein, Lesen fällt ihm schwer, allerdings ist das Wasser scheinbar sein ideales Element, in dem er sich wie zu Hause fühlt. Und das hat seinen Grund, wie er schon bald herausfindet, denn während eines Museumsbesuchs verwandelt sich eine gestrenge Lehrerin plötzlich in eine monströse Furie und greift Percy und seine Freunde an.



Inhalt:

Ein ausgesprochen talentierter Junge scheint Percy Jackson (Logan Lerman) nicht zu sein, Lesen fällt ihm schwer, allerdings ist das Wasser scheinbar sein ideales Element, in dem er sich wie zu Hause fühlt. Und das hat seinen Grund, wie er schon bald herausfindet, denn während eines Museumsbesuchs verwandelt sich eine gestrenge Lehrerin plötzlich in eine monströse Furie und greift Percy und seine Freunde an. Seine Mutter ist bemüht, ihn zu schützen, aber noch andere mythologische Gestalten haben es auf ihn abgesehen, bis er im „Camp Half-Blood“ von seinem Freund und Junior Beschützer Grover (Brandon T. Jackson) erfährt das er ein griechischer Halbgott ist. Die Götter des Olymp gibt es nämlich noch, sie haben sich lediglich modernisiert und residieren nun im 600.Stock des Empire State Buildings. Daß der Gott des Wassers, Poseidon (Kevin McKidd) sein Vater ist, kann Percy jedoch nicht genießen, denn der Götterblitz des Zeus (Sean Bean) wurde gestohlen und Percy steht unter Generalverdacht. Er hat zehn Tage Zeit, den Blitz wieder zu beschaffen, mit wenig mehr als seinem Freund Grover und seiner neuen Freundin Annabeth (Alexandra Daddario) und ein bißchen Hilfe von Zeus Halbbruder Chiron (Pierce Brosnan)…


Percy Jackson – Diebe im Olymp ist ein US-amerikanischer Fantasyfilm und zugleich die Verfilmung des ersten Romans der Percy-Jackson-Reihe von Rick Riordan aus dem Jahr 2010 unter der Regie von Chris Columbus. Der Kinostart war in Deutschland am 11. Februar 2010 und in den USA einen Tag später. In den Hauptrollen sind Logan Lerman als Percy Jackson sowie Brandon T. Jackson und Alexandra Daddario als Percys Freunde Grover Underwood und Annabeth Chase zu sehen.


Handlung:

Der Teenager Percy (Perseus) Jackson besucht eine New Yorker Schule. Zusammen mit seinem gehbehinderten Freund Grover führt er dort ein unscheinbares Leben, obgleich ihm seine Dyslexie und seine ADHS im Unterricht zu schaffen machen. Entspannung findet er im Wasser, wo er abschalten und nachdenken kann. Beim Besuch eines griechischen Museums wird er von seiner Aushilfslehrerin, die sich in eine Furie verwandelt, angegriffen, die einen angeblich von ihm gestohlenen Herrscherblitz einfordert. Sein Freund Grover und sein Lateinlehrer Mr. Brunner können jedoch rechtzeitig eingreifen und die Furie vertreiben. Mr. Brunner befiehlt Grover, Percy an einen sicheren Ort zu bringen. Grover unterrichtet die Mutter des über die Vorkommnisse noch im Unklaren gelassenen Percy, die sofort mit den beiden an einen geheimen Ort fliehen will. Auf dem Weg dorthin werden sie von einem Minotaurus angegriffen, der seine Mutter scheinbar umbringt. Daraufhin tötet Percy den Minotaurus.

Percy und Grover gelangen ins „Camp Half Blood“, wo Percy erfährt, dass er der Sohn des Meeresgottes Poseidon und damit ein Halbgott und sein Freund Grover ein Satyr ist, der von den Göttern beauftragt wurde, Percy zu beschützen. Mr. Brunner entpuppt sich als Chiron, ein Zentaur, der ihm mitteilt, dass Zeus’ Herrscherblitz gestohlen wurde, und Percy als Dieb beschuldigt wird. Zudem erfährt er vom plötzlich auftauchenden Hades, dass seine Mutter nicht etwa getötet, sondern in die Unterwelt entführt wurde. Zusammen mit Grover und seiner neuen Freundin Annabeth, eine Tochter der Athene, die er im Camp kennengelernt hat, macht er sich auf den Weg, seine Mutter aus dem Hades zu befreien und bis zur Sommersonnenwende zu beweisen, dass er den Herrscherblitz nicht gestohlen hat. Zu diesem Zweck sucht er drei Perlen, die er der Medusa, der Hydra und den Lotosessern entreißen muss. Nur mit diesen Perlen können die drei wieder aus dem Hades freikommen.

In der Unterwelt stellt er sich Hades, der dort zusammen mit seiner Frau Persephone lebt, und versucht ihn von seiner Unschuld zu überzeugen. Doch Hades entdeckt zufällig den gesuchten Herrscherblitz im Schild von Percy, welchen ihm Luke, der Sohn des Hermes, den er im „Camp Half Blood“ kennengelernt hatte, zu seinem Schutz mitgegeben hat. Hades nimmt den Blitz an sich und will Percy, seine Mutter und Freunde töten, doch Persephone, die vom Leben an Hades‘ Seite gelangweilt ist, gelingt es, ihm den Blitz wegzunehmen und ihn damit unschädlich zu machen. Daraufhin fliehen Percy, seine Mutter und Annabeth mit Hilfe der drei zuvor zusammengetragenen Perlen aus dem Hades. Da jede Perle nur eine Person befreien kann, bleibt Grover zurück.

Nachdem die drei aus der Unterwelt entkommen sind, treffen sie auf Luke, der zugibt den Herrscherblitz gestohlen zu haben, um so einen Krieg der Götter zu provozieren, damit die „neue Generation“ die alten Götter ablösen kann. Percy besiegt ihn daraufhin im Zweikampf. Über das Dach des Empire State Buildings betritt er den Olymp und übergibt Zeus den Herrscherblitz. Damit hat er einen Krieg der Götter verhindert. Als Belohnung gewährt ihm Zeus einen Wunsch. Percy wünscht Grovers Befreiung aus der Unterwelt und erhält darüber hinaus ein paar Minuten Redezeit mit seinem Vater, dem es per Zeus‘ Erlass – wie allen andern Göttern auch – eigentlich untersagt ist, mit seinen halbmenschlichen Kindern zu sprechen. Anschließend kehrt Percy ins „Camp Half Blood“ zurück und trainiert mit Annabeth für kommende Aufgaben. In einer Szene nach dem Nachspann öffnet Percys Stiefvater den Kühlschrank und sieht den abgeschlagenen Kopf der Medusa. Die Schlangenhaare richten sich auf, und im darauf folgenden Abspann hört man das Geräusch der Versteinerung.


Synchronisation:

Die deutsche Synchronisation entstand bei der Film- und Fernseh-Synchron GmbH in Berlin. Das Dialogbuch wurde von Klaus Bickert verfasst. Der Dialogregisseur war Frank Schaff.


Hintergrund:

Vorlage für den Film war der erste Percy-Jackson-Roman Percy Jackson in: Diebe im Olymp (2005) des Schriftstellers Rick Riordan. Die Rechte sicherte sich 20th Century Fox bereits vor Erscheinen des Jugendbuches 2004. Die Dreharbeiten fanden vom April 2009 bis zum 25. Juli 2009 in Vancouver und im Parthenon von Nashville, einer Replik des Original-Parthenons von Athen, statt. Regie führte Chris Columbus, der mit Harry Potter und der Stein der Weisen und Harry Potter und die Kammer des Schreckens bereits zwei Jugendbuch-Verfilmungen gedreht hatte.

Für den Film wurde das Alter der Hauptperson gegenüber dem Roman um fünf Jahre angehoben.

Der Film startete am 12. Februar 2010 in den Kinos und konnte bei einem Produktionsbudget von 95 Mio. US-Dollar über 226 Mio. US-Dollar an den Kinokassen einnehmen. Nachdem der Film in Deutschland ebenfalls am 12. Februar 2010 startete, sahen ihn 905.625 Kinobesucher.


Kritiken:

Der Film wurde von der Kritik überwiegend negativ aufgenommen. Insbesondere die voraussehbare Handlung mit Schnitzeljagd-Charakter und die reaktionären Stilelemente ließen den Film bei der Kritik durchfallen. Außerdem wurde dem Film vorgeworfen, dass er wenig subtil versucht, auf der Harry-Potter-Erfolgswelle mitzuschwimmen.

„Percy Jackson – Diebe im Olymp ist ein zynisches Reißbrettprodukt, das erkennbar den Auftakt einer ganzen Percy-Jackson-Serie bilden soll. Das, bei Zeus, mögen die Götter verhindern.“ Zoran Gojic: BR-online.de

„Trotz beträchtlicher Schauwerte eher fantasiearme Verfilmung eines Fantasy-Romans; die Begegnung von antiker Mythologie und zeitgenössischer US-Lebenswelt entwickelt mehr unfreiwillige Komik als Charme.“ Lexikon des Internationalen Films

„Eigentlich bietet die griechische Mythologie genügend Stoff für spannende Fantasy-Geschichten. Doch was hier daraus gemacht wurde, ist schierer Blödsinn. Angefangen von der Vermessenheit der Amerikaner, dass sich alle Götter nun in den USA tummeln und der Eingang zum Olymp sich im Empire State Building befindet, über die offensichtlichen „Harry Potter“-Anleihen (Regisseur Chris Columbus drehte auch die „Harry Potter und der Stein der Weisen“ und „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“) bis hin zu schlampig inszenierten Szenen, ist dies ein Ärgernis sondergleichen. Hier bleibt man nur im Kinosessel sitzen, um zu sehen, wie arg es noch getrieben wird. Während Kevin McKidd als Poseidon oder Uma Thurman als Medusa eine gute Figur abgeben, sind andere (angefangen bei Sean Bean als Zeus bis Pierce Brosnan als Zentaur) schlicht peinlich. Außer ein paar gelungenen Szenen und Tricks hat dieses hirnlose Spektakel nichts zu bieten.“ Prisma


Quelle: Wikipedia

 

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