Saw II [BD] (2005) – [SPECIAL FINAL TRAP EDITION] – [TEILE 1-7] – [UNRATED]

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INFOBOX IMDb: 6.6/10 Meta: 40%
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Jigsaw lebt! Und er hat sich neue Spiele ausgedacht. Nachdem ein Mordopfer entdeckt wird, an dem Jigsaw deutlich seine Handschrift hinterlassen hat, nimmt Detective Eric Matthews (Donnie Wahlberg) seine Spur auf. […]

 

 

 

INFOS
___imdb

6.6 / 10

Titel Saw II
Teaser-Text A detective and his team must rescue 8 people trapped in a factory by the twisted serial killer known as Jigsaw.
Genre(s) Crime, Horror, Mystery
Land | Jahr | Laufzeit USA, Canada | 2005 | 1:33
Regie | Story Darren Lynn Bousman | Leigh Whannell, Darren Lynn Bousman
Darsteller Tobin Bell, Shawnee Smith, Donnie Wahlberg, Erik Knudsen
IMDb 6.6 bei 217348 Stimmen
Metascore 40 / 100

 

 

Inhalt:

Jigsaw lebt! Und er hat sich neue Spiele ausgedacht. Nachdem ein Mordopfer entdeckt wird, an dem Jigsaw deutlich seine Handschrift hinterlassen hat, nimmt Detective Eric Matthews (Donnie Wahlberg) seine Spur auf. Erstaunlich schnell schafft er es, Jigsaw (Tobin Bell) zu finden – nur um festzustellen, dass der Fahnungserfolg nur Teil eines mörderischen Spiels ist. Denn das Mastermind hält Matthews’ Sohn und sieben weitere Menschen in einem Haus gefangen. Sie haben nur zwei Stunden, um die versteckten Hinweise zu entschlüsseln und der Todesfalle zu entkommen. Und Matthews muss das mörderische Spiel ohnmächtig auf einem Videomonitor mit ansehen… (04.06.2011, Quelle: Kinowelt)

Saw II ist ein Horror-Thriller von Regisseur Darren Lynn Bousman und die Fortsetzung von Saw. Das Drehbuch wurde von Darren Lynn Bousman und Leigh Whannell gemeinsam geschrieben.


Handlung:

Der Film beginnt einige Zeit nach dem Ende des ersten Teils. In der Anfangsszene sieht man einen jungen Mann, der als Informant für die Polizei arbeitet. Dieser erwacht in einem Raum, ohne Erinnerung daran, wie er dorthin gekommen ist. Um seinen Kopf ist eine Todesmaske geschnallt, die mit Nägeln gespickt ist. Er bekommt vom Serienmörder Jigsaw (engl. für Stichsäge; Jigsaw puzzle = Puzzle) per Video die Aufgabe, sich innerhalb einer Minute aus der Maske zu befreien, die ähnlich wie eine Eiserne Jungfrau funktioniert. Auf dem Video sieht er, wo er den Schlüssel zu suchen hat: hinter seinem rechten Auge. Als der Mann sich umsieht, entdeckt er einen Werkzeugkasten, in dem ein Skalpell liegt. Er schafft es nicht, den Schlüssel innerhalb der vorgegebenen Zeit herauszuschneiden, und die Falle schnappt zu. Der junge Mann fällt zu Boden, und man sieht nur noch, wie Blut aus der Maske strömt.

Als die Polizei die Leiche des jungen Mannes entdeckt, wird auch Detective Eric Matthews an den Tatort gerufen, da an der Decke des Raumes „Look closer Detective Matthews“ („Sehen Sie genauer hin, Detective Matthews“) geschrieben steht. Dieser identifiziert den jungen Mann als einen seiner Informanten, zeigt sich aber uninteressiert an dem Fall, weil er sich nicht von einem psychopathischen Täter davon abbringen lassen will, seinen Job bei der Polizei hauptsächlich ruhig am Schreibtisch zu absolvieren.

Als Matthews den Sinn des Hinweises versteht – er weist auf den Aufenthaltsort von Jigsaw hin – erklärt er sich dennoch bereit, als „Beobachter“ beim Stürmen dieses Ortes dabei zu sein. Dort angekommen, findet die Polizei Jigsaw tatsächlich vor. Er ist an einen Tropf angeschlossen und ist von einer Krebserkrankung hinfällig und siech. Zu ihrem Schrecken entdecken sie jedoch auch einige Computerbildschirme, auf denen zu sehen ist, wie acht Personen in einem Raum gefangen sind: Daniel, der Sohn von Detective Matthews, Amanda, die Frau, die im ersten Teil als Einzige von Jigsaws Opfern überlebte, der Geschäftsmann Gus, der cholerisch-aggressive Xavier, die labile Laura, der rattengesichtige Obi, Jonas, der sich als Anführer versucht, und die „toughe“ Addison.

Es beginnt ein mörderisches Spiel, denn die Personen atmen das tödliche Nervengas Sarin ein, das sie spätestens nach zwei Stunden an inneren Blutungen sterben lassen wird. Die Tür nach draußen öffnet sich aber erst nach drei Stunden. Aus dem Haus, in dem sie sich befinden, können sie nicht entkommen, aber im Haus sind Spritzen mit dem Gegengift versteckt. Die Opfer müssen Aufgaben lösen, um sich diese zu verdienen und um zu zeigen, dass sie so sehr am Leben hängen, dass sie es nach Jigsaws Meinung wert sind, weiterzuleben. Eine jener Spritzen ist in dem Safe in dem Raum, in dem die Personen aufwachen. Laut einem Tonband haben alle die Kombination für den Safe „ganz hinten gespeichert“. Erst als Xavier die Leiche des anfänglich erschossenen Managers sieht, erkennt er die farbige Zahl auf dessen Nacken. Dabei wird ihm die Bedeutung dieser Nachricht klar: Jede Person hat, in den Farben des Regenbogens, eine Zahl in den Nacken eingebrannt. Diese Zahlen müssen in der richtigen Reihenfolge (wie die Farben des Regenbogens) eingegeben werden, damit sich der Safe öffnet. Kurz darauf erschlägt er Jonas.

Xavier schneidet sich am Ende des Films jenes Stück Haut aus dem Nacken, damit er seine eigene Zahl lesen kann, jedoch stirbt er danach, da Daniel ihm mit einer Säge aus Teil 1 die Kehle aufschlitzt.

Alle zusammen haben etwas gemeinsam, was es herauszufinden gilt. Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass Detective Matthews, dessen Sohn Daniel mitgefangen ist, alle anderen ins Gefängnis gebracht hat, indem er Beweise gefälscht hat.

Jigsaw will mit dem Detective ein Gespräch unter vier Augen führen, erklärt dabei die Gründe für sein Handeln und will Eric überzeugen, dass er sein Leben ändern solle. Jigsaw, der im „richtigen“ Leben John heißt, sagt auch, dass er Daniel gesund und wohlbehalten wiedersehe, wenn Matthews sich allein und ruhig mit ihm unterhalte. Eric verstößt aber gegen die Regeln, weil er in dem Vier-Augen-Gespräch kein Vorwärtskommen erkennt, während sich sein Sohn in Lebensgefahr befindet und die Zeit davonläuft. Letztlich verprügelt er Jigsaw, um von ihm zu erfahren, wo sich das Haus befindet, in dem die Opfer gefangen sind. Tatsächlich will der Puzzlemörder es ihm verraten, verlangt aber, dass er mit Detective Matthews allein zu dem Haus fährt und ihm erst während der Fahrt dorthin den Weg beschreibt.

Erst in den letzten Minuten wird alles in eine logische Abfolge gestellt. Man erfährt, dass die acht Personen schon vorher eingesperrt waren und der Polizei die ganze Zeit nur eine Aufzeichnung präsentiert wurde. Daniel Matthews war die ganze Zeit in einem Safe bei Jigsaw und seinem mit ihm sprechenden Vater eingesperrt und überlebt als einziges Opfer. Er hatte die Spritze mit dem Gegengift bekommen. Diese stammt aus dem Safe, für den die Zahlenkombination vonnöten war. Jigsaw hat also die ganze Zeit die Wahrheit gesagt.

Amanda aus dem ersten Teil hat sich unterdessen mit Jigsaw verbündet und will sein Werk nach dessen Tod weiterführen. Deshalb hat sie die ganze Zeit das Ziel verfolgt, Detective Matthews in denselben Raum zu locken, in dem auch der erste Teil stattfand, um ihn als erstes Testobjekt zu benutzen. Sie hat außerdem von Anfang an das Gegengift im Körper, was sich dadurch bemerkbar macht, dass sie nie hustet oder Blut spuckt, wie die anderen es tun.

Zu guter Letzt schließt Amanda wieder die Tür des Raumes, in dem Detective Matthews nun gefangen ist, so wie es Jigsaw im ersten Teil getan hat, und man sieht in der letzten Einstellung, dass Jigsaw schwer verletzt, aber lächelnd in Detective Matthews‘ Van sitzt.


Hintergrund:

Kinostart in den USA war am 28. Oktober 2005, in Deutschland am 9. Februar 2006.

Die Produktionskosten wurden auf 4 Millionen US-Dollar geschätzt.

Der Film spielte an den Kinokassen weltweit rund 148 Millionen US-Dollar ein, davon ca. 87 Millionen US-Dollar in den USA.

Der Film wurde auch gekürzt ab 16 Jahren auf DVD veröffentlicht.


Kritiken:

„Lose an einschlägigen Genreklassikern angelehnter Terrorfilm, der weder formal noch inhaltlich an den ersten Teil anknüpfen kann und sein Potenzial an ein krudes Konzept verschenkt.“ film-dienst 3/2006

„Wie so häufig bei Fortsetzungen fehlt auch dem Kinodebüt von Regisseur Darren Lynn Bousman der verstörende Überraschungseffekt des Vorgängers. Dennoch lässt sein rasant geschnittener und dreckig inszenierter Adrenalin-Schocker mit einem ganzen Arsenal von selbst gebastelten Folterapparaturen selbst bluttrainierte Splatter-Fans die Augen zusammenkneifen. Ein sadistisches Martyrium, das auf den Magen schlägt. Fazit: Vor allem zum Ende hin etwas konventionelles Horror-Stück, das jedoch in Sachen Spannung und Terror nicht fieser hätte sein können.“ Cinema


Auszeichnungen:

Der Film wurde im Jahr 2006 als Bester Horrorfilm für den Saturn Award nominiert. Tobin Bell wurde 2006 für den MTV Movie Award nominiert.


Schnittberichte:

Nach dem Überraschungserfolg des ersten Saw-Film im Herbst 2004 wollte man möglichst schnell Saw II in die Kinos bringen. Wieder an Halloween genau ein Jahr später startete er in den USA, in Deutschland wieder um ein paar Monate verzögert.

Zwar handelt es sich bei Saw II um eine günstigere Produktion, kein 100 Millionen Dollar-Film, die meist 2 Jahre brauchen, aber trotzdem ist nur ein Jahr Produktionszeit nicht viel. Ob darunter die Qualität des Films gelitten hat, darf jeder selbst beurteilen, aber einen Nachteil hatte es auf jeden Fall. Die Zeit bis zum Release wurde knapp und ein zeitraubendes Hin und Her mit der MPAA um möglichst viele Gewaltszenen für das R-Rating zu erhalten, konnte man sich nicht erlauben. Folglich setze man selbst schon vor der ersten Einreichung kräftig Schere um sicher zu gehen, dass der Film sofort fürs Kino bereit ist.

Die gleiche Fassung lief dann auch ungekürzt mit der Kennzeichnung „keine Jugendfreigabe“ der FSK in den deutschen Kinos. Wieder erst im Februar des nächsten Jahres.

Im gleichen Monat der deutschen Kinoauswertung erschien der Film in den USA bereits auf DVD. Veröffentlicht wurde hier erst nur die R-Rated-Version. Im Oktober des gleichen Jahres folgte dort die ungekürzte Unrated-Fassung. Rechtzeitig zum Kinostart vom dritten Teil. Da man für die Kinoauswertung ja freiwillig und recht gründlich geschnitten hat, fielen die Unterschiede auch entsprechend drastisch aus. Neben ein paar Detailverbesserungen im Schnitt gab es ganze 50 Zensureingriffe in der Kinofassung, die jetzt wieder rückgängig gemacht wurden.

In Deutschland erschien die auch erst die R-Rated-Kinofassung auf DVD, die Unrated rückte später nach und erschien auch auf Blu-ray. Sowohl R-Rated als auch Unrated erhielten auch für den Heimkinomarkt die Kennzeichnung „keine Jugendfreigabe“ der FSK. Zum letzten mal gelang das einem Saw-Film hier. Ab dem dritten Teil war der Spaß vorbei. Gekürzte FSK 16-Fassungen gabs aber trotzdem noch.


Quelle: Wikipedia

REZENSION(EN)

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