Rio (2011)

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Rio (2011)
::: NOCH NICHT BEWERTET :::

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Noch nicht lange geschlüpft und kurz vor der Flugfähigkeit wird der Blau-Ara „Blu“ in Brasilien von Tierfängern eingefangen und in die Vereinigten Staaten verfrachtet. Dort fällt er im winterlichen Minnesota wortwörtlich samt Kiste aus dem Lastwagen und landet in den Händen der fürsorglichen kleinen Linda, die ihn als ihren besten Freund aufzieht. 15 Jahre später sind sie immer noch Freunde und Linda ist Besitzerin eines Buchladens, als der brasilianische Vogelkundler Tulio vor der Tür steht und Blu als vermutlich letztes männliches Exemplar seiner Sorte identifiziert.



Inhalt:

Noch nicht lange geschlüpft und kurz vor der Flugfähigkeit wird der Blau-Ara „Blu“ in Brasilien von Tierfängern eingefangen und in die Vereinigten Staaten verfrachtet. Dort fällt er im winterlichen Minnesota wortwörtlich samt Kiste aus dem Lastwagen und landet in den Händen der fürsorglichen kleinen Linda, die ihn als ihren besten Freund aufzieht. 15 Jahre später sind sie immer noch Freunde und Linda ist Besitzerin eines Buchladens, als der brasilianische Vogelkundler Tulio vor der Tür steht und Blu als vermutlich letztes männliches Exemplar seiner Sorte identifiziert. Er bittet Linda, mit Blu nach Rio de Janeiro zu kommen, wo Blu mit dem letzten Weibchen, Jewel, nach Möglichkeit Nachkommen haben soll. Der noch immer flugunfähige, aber sehr belesene und aktive Blu ist nicht begeistert, denn wie sich herausstellt, ist Jewel weder von ihm sonderlich begeistert, noch ist sie an Gefangenschaft interessiert. Dummerweise fallen sie jedoch einer Gruppe von Tierfängern zum Opfer, die mit Hilfe des schurkische Kakadus Nigel einen schwunghaften Handel betreibt. Zwar können die Aras später wieder entkommen, sind von nun an jedoch aneinandergekettet, was für einen flugunkundigen und einen laufunkundigen Vogel eine echte Herausforderung ist. Der Tukan Rafael samt seinen Freunden will ihnen jedoch helfen, schließlich steht in Rio der Karneval an und da will jeder doch nur tanzen oder fliegen…


Rio ist ein US-amerikanischer Animationsfamilienfilm in 3D der Studios Blue Sky und wurde in Co-Produktion mit 20th Century Fox produziert. In die deutschen Kinos kam der Film am 7. April 2011.

Die letzten beiden Spix-Aras sollen den Fortbestand ihrer Art sichern. Der männliche Blu wuchs in Gefangenschaft auf und ist flugunfähig, die weibliche Jewel konnte vor Schmugglern gerettet werden. Beim ersten Treffen der beiden werden sie erneut von Schmugglern gefangen genommen. Sie können fliehen, müssen sich aber aneinandergekettet durch Rio de Janeiro schlagen.


Handlung:

Der Hauptcharakter Blu ist das letzte Männchen seiner Gattung der Spix-Ara, der als Jungtier von Schmugglern aus seiner Heimat Rio de Janeiro gebracht wurde und mittlerweile bei der Buchhändlerin Linda in Minnesota lebt. Eines Tages kommt der Ornithologe Túlio in die Kleinstadt Moose Lake und erklärt Linda, dass Blu benötigt würde, um seine Art zu retten. Diese willigt ein und fliegt mit Blu nach Rio de Janeiro.

Dort angekommen, kommt Blu in eine Voliere mit seiner letzten Artgenossin, der freiheitsliebenden, rebellischen Jewel, deren Gedanken nichts mit der Rettung ihrer Art, sondern einzig und allein mit Flucht zu tun haben. Nachts werden die beiden Aras mithilfe des Gelbhaubenkakadus Nigel von dem Straßenjungen Fernando gestohlen und zu Vogelschmugglern gebracht. Von dort aus können sie fliehen, wobei Blu Jewel gestehen muss, nie fliegen gelernt zu haben. Mithilfe des Riesentukans Rafael, den sie im Urwald treffen, machen sie sich auf den Weg zu Luiz, einer Bulldogge, die dabei helfen soll, die Ketten, mit denen Jewel und Blu aneinander gekettet sind, loszuwerden, damit sich ihre Wege wieder trennen können.

Unterwegs treffen sie auf den Graukardinal Pedro und seinen Kumpel, den Gelbbauchgirlitz Nico, von denen sie fortan begleitet werden. Rafael, Pedro und Nico versuchen immer wieder, das ungleiche Paar zusammenzuführen. Das Oberhaupt der Schmugglerbande will die Tiere unter keinen Umständen einfach ziehen lassen, da sie reich werden wollen. Also schickt er Nigel los, um sie wieder einzufangen.

Während des Filmes muss sich Blu einem inneren Konflikt (ob Minnesota seine wahre Heimat sein kann), einer Bande diebischer Marmosettenaffen und seiner Flugangst stellen. Nachdem er Luiz erreicht hat und die Ketten gelöst sind, fliegt Jewel hoch in die Luft und wirbelt dort oben mit den anderen umher, während Blu sie nur vom Boden aus beobachten kann. Daraufhin stürmt er frustriert davon, wobei Jewel ihn aufhalten will. Es kommt zu einem Streit. Sie ziehen in entgegengesetzte Richtungen. Jewel, die weit weg fliegen möchte, um ihren Schmerz zu verdrängen, wird in der Luft von Nigel aufgegriffen und sogleich zu den Vogelschmugglern gebracht. Die Augenzeugen Nico und Pedro, welche sofort zu Blu fliegen, der in Begleitung von Rafael seine Besitzerin Linda sucht, erzählen ihm von der Entführung. Blu eilt mit Pedro, Nico, Rafael und Luiz sofort zur Rettung seiner Freundin, die im Trubel des Karnevals in einem Paradewagen festgehalten wird. Dort laufen sie Linda und Túlio, verkleidet als Spix-Aras, über den Weg, die Blu und Jewel hier vermuteten. Blu entschließt sich jedoch dazu, zunächst Jewel zu befreien.

Blu und seine gefiederten Freunde werden jedoch ebenfalls gefangen genommen und werden, gesperrt in Käfige, am Flugplatz in ein kleines Flugzeug verladen. Linda, die einen Paradewagen gestohlen hat und mit Túlio zu dem Flugplatz eilt, kommt um Sekunden zu spät und das Flugzeug hebt ab. Auf dem Weg kann Blu seinen und die Käfige der anderen gefangenen Tiere aufbrechen, da er keine Schwierigkeiten mit dem Öffnen von Sperrvorrichtungen hat. Die Vögel können alle fliehen, während Blu und Jewel noch von Nigel aufgehalten werden. Während des letzten Kampfes, bei dem Blu Nigel endgültig besiegt, wird Jewels Flügel gebrochen. Die nun flugunfähige Jewel stürzt aus dem Flugzeug, Blu springt ihr aus Liebe hinterher und schafft es auf den letzten Metern vor dem Aufprall, die Flügel auszubreiten und sich und Jewel zu retten, indem er endlich fliegt.

Mit Jewel in den Klauen fliegt er zurück zum Flugplatz, wo Linda noch schluchzend in den Armen Túlios liegt; sie hatte bereits jegliche Hoffnung verloren. Am Ende bleibt Linda bei Túlio in Rio, sie nehmen Fernando auf und arbeiten miteinander als Tierschützer. Blu und Jewel haben mittlerweile eine Familie gegründet.


Erfolg:

Rio hat bei Produktionskosten von 90 Millionen US-Dollar weltweit rund 483,9 Millionen US-Dollar eingespielt und ist damit einer der erfolgreichsten Filme 2011.


Kritiken:

„Vor allem für Kinder dürfte Rio ein riesiger Spaß sein, allein aufgrund der Farbenpracht und der Musik. Auch die Vögel erweisen sich als sehr liebenswerte Charaktere und animieren zum mitfiebern. Aber auch ältere Kinobesucher können sich hier unterhalten. Natürlich ist die Geschichte eher auf jüngere Besucher zugeschnitten und so manch eine Entwicklung mag kritisch beäugt zur Verstimmung führen, doch wer gerne einmal wieder einen netten, leicht verdaulichen, bunten Film sehen möchte und zudem noch gerne Samba-Rhythmen hört, der ist mit Rio auf keinen Fall schlecht beraten.“ MovieMaze

„Der von Ice Age-Regisseur Carlos Saldanha inszenierte Trickfilm begeistert mit zurückhaltend eingesetzten 3D-Effekten, rasanten Actionszenen, originellen Charakteren und einem mitreißenden Soundtrack. […] Fazit: Diese Paradiesvögel haben den Rhythmus im Blut – perfektes Entertainment für die ganze Familie“ Cinema

„Figuren und Kulisse mögen neu sein, der verspielte Umgang mit den sympathischen Charakteren, der liebenswerte Humor und die ausgefeilten Actionsequenzen, die in der Tradition des Slapsticks stehen, entlarven Saldanha jedoch als Liebhaber klassischen Zeichentricks. Furchterregend ist sein Bösewicht. […] Nicht ganz gelungen ist die Kombination aus Menschen- und Tierfiguren, Vierbeiner und Federvieh spielen die gezeichneten Menschen an die Wand und haben die Lacher stets auf ihrer Seite. […] Schön anzusehen sind die Totalen der Stadt, Zuckerhut, Christus-Statue und Copacabana inklusive – die ‚Schauplätze‘ werden ideal genutzt, selbst die Seilbahn auf den Pão de Açúcar wird in die Handlung integriert.“ kino.de


Quelle: Wikipedia

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