Indiana Jones (2) und der Tempel des Todes [BD] (1984) – [SPECIAL EDITION] – [TEILE 1-4] – [UNCUT]

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Indiana Jones kehrt zurück! Nachdem er bei der Erringung eines Diamanten in einem Nachtclub in Shanghai beinahe vergiftet, erdolcht und erschossen wurde, flieht er mit einer halbhysterischen Clubsängerin und seinem jungen asiatischen Freund Short Round mit einem Flugzeug. Doch über Indien wird auch hier ein Mordversuch gegen sie ausgeführt und alle drei müssen abspringen. Sie gelangen in ein Dorf, aus dem heilige Steine und sämtliche Kinder entführt wurden. Die Spur führt zu einem Fürstenpalast im Dschungel…


Inhalt:

Indiana Jones kehrt zurück! Nachdem er bei der Erringung eines Diamanten in einem Nachtclub in Shanghai beinahe vergiftet, erdolcht und erschossen wurde, flieht er mit einer halbhysterischen Clubsängerin und seinem jungen asiatischen Freund Short Round mit einem Flugzeug. Doch über Indien wird auch hier ein Mordversuch gegen sie ausgeführt und alle drei müssen abspringen. Sie gelangen in ein Dorf, aus dem heilige Steine und sämtliche Kinder entführt wurden. Die Spur führt zu einem Fürstenpalast im Dschungel, wo sie einem machtgierigen Jungfürsten auf die Spur kommen, der die Kinder in den Minen arbeiten läßt. Doch hinter ihm steht ein noch machtvollerer Sektenführer…


Indiana Jones und der Tempel des Todes ist ein 1984 unter Regie von Steven Spielberg entstandener Abenteuerfilm und der zweitproduzierte Teil der Indiana-Jones-Filmreihe. Bei $28 Mio. Kosten spielte der Film $333 Mio. weltweit ein. Der Film startete am 3. August 1984 in den bundesdeutschen Kinos.


Handlung:

Der Film spielt im Jahr 1935 und findet somit ein Jahr vor dem ersten Teil der Filmreihe statt. Er beginnt mit einer Szene im Shanghaier Nachtclub „Obi-Wan“, in der Indiana Jones versucht, die Überreste von Nurhaci gegen einen außergewöhnlich großen Diamanten zu tauschen, der sich im Besitz des Gangsters Lao Che befindet. Das Geschäft läuft jedoch schief: Indy trinkt aus einem vergifteten Glas und sein Freund Wu Han, der ihm beistehen will, wird erschossen. Um seinem Tod zu entgehen, versucht Indy sich des im Besitz des Lao Che befindlichen Gegengifts zu bemächtigen und richtet dabei Chaos in dem Nachtclub an. Letztlich gelingt es Indy gemeinsam mit der Sängerin Wilhelmina „Willie“ Scott, die zwischenzeitlich das Gegengift in ihren Besitz bringen konnte, aus dem Durcheinander zu entfliehen. Außerhalb des Clubs kommt es nunmehr zu einer Verfolgungsjagd. Die auf Rache sinnenden Schergen des Lao Che verfolgen das vom jungen Chinesen Short Round (Shorty) gefahrene Fluchtfahrzeug.

Zunächst den Gangstern entkommen, besteigen sie ein Flugzeug (Ford AT-5 Trimotor), um nach Delhi zu reisen. Doch Lao Ches Einfluss ist groß: Das Flugzeug gehört ihm und wird von seinem Personal kontrolliert. Nach der Verfolgungsjagd machen Indy, Willie und Short Round ein Nickerchen an Bord. Währenddessen steuern die beiden Piloten das Flugzeug auf ein Gebirgsmassiv zu, entleeren die Benzintanks und springen mit den letzten beiden Fallschirmen aus der Maschine. Die aufwachende Willie bemerkt die Flucht der beiden Piloten und weckt Indy und Short Round. In letzter Sekunde verlassen die drei das Flugzeug mit einem aufblasbaren Schlauchboot.

Die Schlauchbootinsassen überleben den Aufprall im Hochgebirge des Himalayas, schlittern den schneebedeckten Berg hinab und landen dann in einem reißenden Fluss. Dieser führt sie an den Strand eines abgeschiedenen Urwalddorfes in Indien. Die Einwohner des Dorfes bekunden Indy und seinen Freunden ihr Leid und bitten sie um Hilfe: Der Brunnen gibt kein Wasser mehr, die Kinder wurden entführt und der heilige Shankara-Stein entwendet. Die Ursache dafür ist ein wiederauflebender Todeskult im nahe gelegenen Palast von Pankot. Indiana, Willie und Shorty übernachten im Dorf. In der Nacht trifft ein aus dem Palast von Pankot geflohener und erschöpfter Junge ein und überreicht Indiana ein Fragment einer alten hinduistischen Schriftrolle, bevor er entkräftet in Indys Armen das Bewusstsein verliert. Indiana entschließt sich, den Pankot-Palast aufzusuchen, weil er glaubt, einer archäologischen Sensation auf der Spur zu sein. Geführt von Bewohnern des Urwalddorfes reisen Indy, Willie und Shorty zum Palast.

Indiana besucht daraufhin eine gemeinsame Mahlzeit mit dem sehr jungen Thronregenten. Dabei wird das Gesprächsthema schnell auf die Machenschaften im Pankot-Palast gelenkt. Die Erzählungen werden in der Gesprächsrunde als absurd abgetan und nach dem Abendessen kommt es zu ersten Anbahnungen zwischen Indy und Willie. Während Indy alleine in seinem Zimmer auf sie wartet, wird er von einem Attentäter attackiert. Den Angriff kann er mit seiner Peitsche abwehren. Kurz darauf entdeckt er einen geheimen Gang, der mit Fallen gespickt ist. Nach einer Rettungsaktion durch Willie können die drei den Gang sicher durchqueren. Am Ende des Ganges erwartet sie ein unterirdischer Tempel. Von ihrer Aussichtsposition aus beobachten sie kurze Zeit später den religiösen Opferkult der Thuggee. Hierbei wird ein Mann bei lebendigem Leibe geopfert. Für die Gottheit Kali wird sein Herz vom bösartigen Schamanen Mola Ram entrissen und sein Körper in die Lavagrube herabgelassen. Das blutrünstige Tempelvolk hat bereits drei von fünf der heiligen Shankara-Steine in seinen Besitz gebracht. Die entführten Kinder graben in einer unterirdischen Mine nach den restlichen beiden, um die Pläne des Schamanen zu verwirklichen, der mit Hilfe der fünf Steine die Weltherrschaft erringen möchte.

Die Beobachtung findet ein jähes Ende, als Indy, Willie und Shorty auf ihrem Beobachtungsposten entdeckt werden. Sie werden von den Thuggees gefangen genommen und getrennt. Indy wird zum Trinken des Blutes von „Ma Kali“ genötigt, das ein bösartiges Nervengift ist und jeden Trinkenden zu einem gefühllosen Werkzeug des Kultes macht. Auch Indy fällt in den „schwarzen Schlaf der Kali“. Willie hingegen soll in der Lava geopfert werden, während Shorty als Sklave in die Diamantenmine gebracht wird.

Während Willie nun langsam in einem Käfig zur Lava herabgelassen wird, gelingt es Shorty, aus der Sklavenmine zu entkommen. Gerade rechtzeitig schafft er es, Indy aus seiner Trance zu erwecken. Daraufhin rettet dieser Willie und bemächtigt sich der drei Shankara-Steine. Um sich und die Steine aus dem Tempel zu retten, springen die drei in einen Minenwagen, der sie in die Tiefen des Berges führt. Das bleibt von den Thuggees nicht unbemerkt, die sofort die Verfolgung aufnehmen. Die Abfahrt endet abrupt, indem Indy den Wagen mit seiner Fußsohle stoppt, um die Insassen vor einem Aufprall mit der Felswand zu bewahren. Wasser überflutet die Mine, doch die drei können dennoch fliehen.

Außerhalb erwartet sie eine Hängebrücke. Verfolgt von Thuggees, überqueren sie die Brücke, nur um zu bemerken, dass sie auf der anderen Seite von Mola Ram und seinen Kriegern erwartet werden. Indiana sieht keinen anderen Ausweg, als die Brücke, auf der sich neben ihm noch seine Freunde, die Thugees und Mola Ram befinden, zu zerstören. Er zerschlägt die Seile der Brücke mit einem Schwert, woraufhin viele Gegner in die Tiefe stürzen und im Fluss Opfer der Krokodile werden. An den Überresten der Brücke an der Felswand hängend besiegt Indy im Kampf Mola Ram. Dieser stürzt gemeinsam mit zwei Shankara-Steinen in die tosenden Gewässer. Im selben Augenblick eilen britische Truppen zur Rettung und vertreiben die restlichen Thuggeekrieger. Die Gefährten kehren gemeinsam mit dem geborgenen Shankara-Stein und den geretteten Kindern in das Dorf zurück und werden dort dankbar empfangen.


Rezension:

„Technisch perfekt inszenierter Abenteuerfilm, der einen Action-Höhepunkt an den nächsten reiht. Parodierende Elemente verdecken etwas die übertriebene Härte und chauvinistische Grundhaltung.“ Lexikon des internationalen Films

„Allein der Auftakt zum zweiten ‚Indiana Jones‘-Film bietet Action, die für zehn Filme gereicht hätte. Spielberg brennt in dieser manischen Hommage an die Sonntagnachmittags-Schundfilme seiner Jugend ein Kinofeuerwerk ab und erklärt diesmal nicht den Nazis, sondern der Kinderarbeit den Krieg. Fazit: Indy in Indien: klasse Action mit Exotikflair.“ Cinema

Die negative Darstellung von Indern führte zu einem zeitweiligen Verbot des Filmes in Indien.


Quelle: Wikipedia

 

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