Findet Nemo [BD] (2003)

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In den Tiefen des australischen Ozeans begibt sich der übermäßig besorgte Clownfisch Marlin auf eine waghalsige Rettungsmission, nachdem sein geliebter Sohn Nemo von einem Taucher eingefangen wird. Zusammen mit seiner unvergesslich vergesslichen Freundin Dorie lernt Marlin auf dieser spannenden Rettungsmission einen Ozean voller aufregenden Abenteuer und lustigen Charakteren kennen.

 

INFOS
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TRAILER

 

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DISNEY

In den Tiefen des australischen Ozeans begibt sich der übermäßig besorgte Clownfisch Marlin auf eine waghalsige Rettungsmission, nachdem sein geliebter Sohn Nemo von einem Taucher eingefangen wird. Zusammen mit seiner unvergesslich vergesslichen Freundin Dorie lernt Marlin auf dieser spannenden Rettungsmission einen Ozean voller aufregenden Abenteuer und lustigen Charakteren kennen.

 

OFDB

Im Schutze eines großen Riffs lebt die Familie von Clownsfisch Marlin relativ sicher und trotzdem werden seine Frau und nahezu alle seine Kinder Opfer eines gefräßigen Räubers. Das einzige ihm verbleibende Kind ist der kleine Nemo, der von da an besonders behütet wird.

Doch die Neugier ist zu groß und prompt wird Nemo gefangen und zu den Menschen als Zierfisch gebracht. Durch ein paar Möwen erfährt Marlin alsbald, wo Nemo gelandet ist: im Aquarium eines Zahnarztes in Sydney. Mutig macht sich der Clownsfish mit seiner Freundin Dory, die allerdings ständig an Gedächtnisverlust leidet auf den Weg dorthin, wobei an Haien, Quallen und anderen Gefahren. Währenddessen ist Nemo nicht untätig und plant mit den anderen Aquariumsfischen einen gewagten Ausbruch aus ihrem Gefängnis…

 

WIKIPEDIA (SPOILERWARNUNG)

Findet Nemo (Originaltitel: Finding Nemo) ist ein US-amerikanischer Animationsfilm der Pixar Animation Studios aus dem Jahr 2003, der durch Walt Disney und Buena Vista vertrieben wurde. Es ist der fünfte abendfüllende Pixar-Spielfilm.

Der Film lief am 30. Mai 2003 in den Vereinigten Staaten und Kanada in den Kinos an und spielte am Eröffnungswochenende mit etwa 70 Millionen US-Dollar das zum damaligen Zeitpunkt beste Einspielergebnis eines Animationsfilms ein. In Deutschland startete der Film am 20. November 2003. Findet Nemo erschien am 4. November 2003 als Doppel-DVD in den USA und in Kanada und avancierte mit 28 Millionen Kopien zur bestverkauften DVD dieses Jahrgangs.


Inhalt:

Der Film erzählt die Geschichte des kleinen Clownfischs Nemo, der im Pazifischen Ozean nahe Australien aufwächst. Sein liebevoller Vater Marlin ist durch den frühen Tod von Nemos Mutter ängstlich geworden und versucht daher seinen Sohn so sehr vor den Gefahren des Meeres zu schützen, dass er ihn schließlich verliert. Nemo wird von Menschen gefangen, und Marlin bricht in die Weiten des Ozeans auf, um seinen Sohn wiederzufinden.

Unterwegs erlebt der vorsichtige Marlin allerlei Abenteuer, die ihn schließlich zu einem mutigen Helden werden lassen. Im Kampf um Nemo wächst er über sich selbst hinaus. Dabei hilft ihm eine unter Amnesie leidende Zufalls-Fischbekanntschaft, die Palettendoktorfisch-Dame Dorie. Auf der gemeinsamen Suche nach Nemo trifft das Duo auf vegetarische Haie, alte Schildkröten, Quallen, vorlaute Möwen, düstere Tiefsee-Anglerfische, hilfreiche Pelikane und Krebse.


Handlung:

Das Clownfischpaar Marlin und Cora ist überglücklich. Sie haben ein Quartier in einer Symbioseanemone gefunden, wo sie ihre Jungen großziehen können. Doch ihr Glück wird von einem Barracuda jäh unterbrochen. Er verschlingt Cora und fast das gesamte Gelege. Nur ein Ei, darin Nemo, bleibt nahezu unversehrt. Nemo wächst wohlbehütet heran, nicht nur weil er Marlins einziges Kind ist: Er hat auch eine schwächere rechte Flosse, von seinem Vater „Glücksflosse“ genannt.

An seinem ersten Schultag macht sich Nemo zusammen mit seinem Vater Marlin auf den Weg zur Schule. Dem Vater fällt es schwer, den Sohn ziehen zu lassen. Kaum hat er die Fischkinderschar mit ihrem Lehrer allein gelassen, erfährt er, dass sie zum Abhang des Korallenriffs schwimmen wollen, was er für viel zu gefährlich hält. Marlin schwimmt hinterher und findet Nemo schließlich abseits der Schulklasse, als er mit seinen neuen Freunden neugierig ein auf dem Meer schwimmendes Boot bewundert. Als eine Art Mutprobe überbieten sich die jungen Fische gegenseitig darin, dem Boot immer näher zu kommen. Marlin und Nemo geraten in einen Streit, und Nemo schwimmt wütend auf das Boot zu. Er berührt es trotzig und wird plötzlich von einem Taucher gefangen, der mit ihm im Boot verschwindet und davonfährt. Panisch versucht Marlin, dem Boot nachzuschwimmen, verliert es jedoch schon bald aus den Augen.

Der verzweifelte Marlin trifft auf die unter einem Verlust des Kurzzeitgedächtnisses leidende Dorie. Als er sie loswerden will, werden die beiden von einem Hai namens Bruce abgefangen, der sie auf eine Party einlädt. Dort erfährt Marlin, dass Bruce und die Haie Hammer und Hart eine Art Vegetarier-Selbsthilfegruppe gegründet haben, in der sie ihre Neigung, andere Fische zu fressen, überwinden wollen. Mitten in diesem Treffen entdeckt Bruce seinen Appetit auf Fleisch wieder, weil er Blut gewittert hat. Nun hat er es auf Marlin und Dorie abgesehen, sodass die beiden panisch das Weite suchen. Während der Flucht entdeckt Marlin die Tauchmaske von Nemos Entführer, auf der die Adresse des Besitzers „P. Sherman, 42 Wallaby Way, Sydney“ vermerkt ist.

Von nun an ist das Ziel klar, Marlin muss nach Sydney, wo sich Nemo aller Wahrscheinlichkeit nach aufhält. Beim Abtauchen nach der Maske sind Marlin und Dorie jedoch immer tiefer geschwommen, und plötzlich taucht ein großer Tiefsee-Anglerfisch auf, dem sie in einer erneuten Flucht entkommen. Die beiden erfahren von einem Fischschwarm, dass sie nach Sydney dem „OAS“, dem Ostaustralstrom, folgen müssen.

Nemo hat währenddessen sein neues Zuhause erreicht. In der Praxis eines Zahnarztes ist er in einem Aquarium gelandet, wo er Freundschaft mit den anderen Fischen schließt. Bald erfahren sie, dass Nemo als Geschenk für Darla gedacht ist, eine Nichte des Zahnarztes, die als Fischmörderin gilt. Verzweifelt suchen die Aquariumsbewohner nach einer Möglichkeit, Nemo vor seinem Schicksal zu retten. Der Halfterfisch Khan nimmt die Fluchtpläne zum Anlass, auch die anderen Bewohner retten zu wollen und erklärt Nemo, dass ihre einzige Chance darin bestehe, den Filter des Aquariums mit einem kleinen Steinchen zu blockieren, damit das Aquarium verschmutze und der Zahnarzt sie alle in kleine Wasserbeutelchen packen müsse. Dann sollten sie sich aus dem Fenster und über die Straße bis ins nahegelegene Meer rollen.

Der erste Fluchtversuch scheitert, Nemo entgeht in der Röhre des Aquariumfilters nur knapp dem Tod. Beim zweiten Mal gelingt der Plan zunächst und das Aquarium verschmutzt zusehends. Als die Fische aber am nächsten Morgen aufwachen, ist das Aquarium wieder sauber. Der Zahnarzt hatte in der Nacht ein Selbstreinigungssystem installiert, und der Fluchtplan ist erneut gescheitert.

Marlin und Dorie haben dagegen im Ozean Glück im Unglück. Sie kämpfen sich durch ein Feld gefährlicher Quallen, an dessen Ende sie direkt auf den OAS treffen, wo sie die Meeresschildkröte Crush aufnimmt. Mit ihrer Hilfe kommen sie mit der Meeresströmung gut voran und geraten kurz vor Sydney in das Innere eines großen Wals, der sie bis an die Küste bringt. Mit Hilfe des Pelikans Niels gelangen sie rechtzeitig in die Praxis des Zahnarztes, in der Nemo bereits aus dem Aquarium genommen wurde, um bald an Darla übergeben zu werden.

Als Darla schließlich eintrifft, stellt sich Nemo tot, um ins Klo gespült zu werden, das ihn über die Abwasserleitung in die Freiheit gebracht hätte, aber der Zahnarzt will ihn im Müll entsorgen. In diesem Moment stürmt Pelikan Niels herein und versucht, Nemo zu retten. Marlin erblickt seinen sich tot stellenden Sohn und glaubt, alles sei umsonst gewesen. Der Arzt schafft es schließlich, Niels mit Marlin und Dorie im Schnabel aus dem Fenster zu scheuchen. In diesem Augenblick katapultiert sich Khan mit Hilfe des Aquarium-Vulkans aus dem Aquarium. Er landet auf dem Zahnarztbesteck und schafft es, Nemo mit einem Mundspiegel in das Spülbecken zu bugsieren. Nemo schwimmt den Abfluss hinab und ist letztlich gerettet, da alle Abflüsse im Meer enden. Khan wird vom Zahnarzt wieder in das Aquarium gesetzt.

Zur gleichen Zeit setzt Pelikan Niels Marlin und Dorie wieder im Meer ab. Die Stimmung ist getrübt. Marlin trennt sich von Dorie. Er schwimmt mit einem Schwarm anderer Fische zurück in Richtung Heimat. Kurz darauf kommt Nemo aus einem Abflussrohr ins offene Meer, wo er auf Dorie trifft, die sich an Marlin nicht mehr zu erinnern scheint. Ahnungslos suchen die beiden nach Nemos Vater. Durch Zufall liest Dorie das Wort „Sydney“ auf dem Abwasserrohr, und da fällt ihr alles wieder ein. Sie erzählt Nemo aufgeregt, dass Marlin noch in der Nähe sein müsse, und tatsächlich gibt es kurz darauf ein Wiedersehen zwischen Marlin und Nemo.

Aber die drei geraten in einen Fischschwarm, der geradewegs in ein Fischernetz schwimmt. Mit einer List können sich die Fische aus dem Netz befreien. Doch Nemo hat dabei einen Schlag abbekommen und liegt nun reglos am Meeresboden. Für einen Moment denkt Marlin, er habe seinen Sohn endgültig verloren, erkennt dann aber, dass Nemo lebt. Marlin, Nemo und Dorie schwimmen nach Hause zu ihrem Korallenriff. Marlin ist fortan nicht mehr so besorgt um Nemo, und dieser ist geduldiger mit seinem Vater.

Am Ende des Films gelingt auch den anderen Fischen die Flucht aus dem Aquarium des Zahnarztes. Zwar gelangen sie ins Hafenbecken, kommen allerdings nicht aus ihren Plastiktüten heraus.


Hintergrund:

Produktionsgeschichte

Nach den erfolgreichen Pixar-Filmen Toy Story und Monster AG sollte Findet Nemo das Ganze noch überbieten. Bereits dreieinhalb Jahre vor der Veröffentlichung des Films im Mai 2003 begann das Team mit ersten Storyentwürfen. Fast die Hälfte der gesamten Produktionszeit wurde dafür aufgewendet, die Geschichte bis ins kleinste Detail auszutüfteln und in einem animierten Story Reel immer weiter zu verfeinern.

Dass die Handlung bei diesem Animationsfilm im Meer angelegt ist, stellte sich als eine bis dahin unbekannte CGI-Herausforderung heraus. John Lasseter, der Produzent des Films, wusste um diese Schwierigkeit und ordnete intensive Recherchen an. Er schickte seine gesamte Crew in den Tauchurlaub, um als Vorbereitung auf die Animationsarbeiten Video- und Fotomaterial im Riff zu sammeln. Des Weiteren reisten die Macher nach Sydney, denn die im Film vorkommende Stadt sollte sehr realitätsnah dargestellt werden, so dass der Zuschauer gleich mit ihr vertraut sein würde. Auf der Tagesordnung standen außerdem Museumsbesuche, um die dort ausgestellten Fischexemplare genauestens unter die Lupe zu nehmen. Zu weiteren Studien wurde außerdem im Studio in Kalifornien ein Aquarium mit allen im Film relevanten Zierfischen eingerichtet. So sollte vor allem die Bewegung, aber auch das Verhalten der Fische untersucht werden.

Die ersten Gehversuche am Computer erwiesen sich jedoch als schwierig. Das Problem war die Unterwasserwelt mit ihrer eigenen Optik wirklichkeitsgetreu darzustellen, erste Sequenzen erinnerten eher an milchigen Nebel. Zufriedenstellende Ergebnisse wurden erst erreicht, als das Meer durch viele Details wie die im Wasser schwimmenden Partikel, zahlreiche Lichtüberlagerungen und die einzelnen Strömungen in seiner ganzen Komplexität nachempfunden wurde. Nun sahen die Sequenzen derart realistisch aus, dass der Look ein wenig zurückgefahren werden musste, um den Vorstellungen einer Fantasiewelt, die es bei aller Genauigkeit immer noch sein sollte, zu entsprechen. Um die verschiedenen Wasserkonsistenzen darzustellen, wurden im Film verschiedene Unterwasserfarben verwendet. Als Nemo zu seinem ersten Schultag aufbricht, ist das Wasser in einem kristallklarem Türkisgrün gehalten, das im weiteren Verlauf des Films immer dunkler wird. Die Farbe ändert sich von Schwarz über Blau immer mehr in das Hafengrün Sydneys, je weiter die Handlung voranschreitet.

Eine weitere Herausforderung war die Darstellung der Fische. Wie wirken Fische mit Sprache, Emotionen und menschenähnlichen Gesten glaubhaft? Als optimale Lösung erwies sich ein Mittelweg. Die Charaktere erhielten einerseits sehr viel Augenbrauenmasse, mit der sie jede erdenkliche Emotion ausdrücken können, andererseits wurden erste Gehversuche, bei denen die Fische ihre Flossen so einsetzten wie Menschen ihre Hände, verworfen und auf das Notwendigste zurückgefahren. Die Crew stellte außerdem fest, dass sie mit seitlichen Augen nicht viel anfangen konnte und stattete stattdessen alle Figuren mit einer Augenpartie vorne aus. Neue Überlegungen mussten zudem in der Animation der Bewegungen angestrengt werden. Die Pixar-Schmiede hatte bereits langjährige Erfahrung mit zweibeinigen (Toy Story), insektenfüßigen (Das große Krabbeln) und monsterartigen (Monster AG) Charakteren, doch die seichte Bewegung von Fischen im schwerelosen Wasser erwies sich zunächst als schwierig. Erste Erfolge brachten Animationen, die vorhandenem Videomaterial exakt nachempfunden wurden.

Das Konzept ging auf, doch durch die Perfektionierung der Handlung, die intensiven Recherchen und die unvorstellbare Detaildichte bei Fischen, Schauplätzen und Meerespflanzen wurde das 90 Millionen US-Dollar umfassende Budget um vier Millionen US-Dollar überzogen. Nicht eingehalten wurde auch der Starttermin, der ursprünglich für 2002 vorgesehen war.


Kritiken:

Der film-dienst empfand den Film als „stimmig bis in kleinste Einzelheiten, bewegend durch die nuancierte individuelle Charakterisierung und höchst amüsant“. „Man kann sich gar nicht sattsehen“, urteilte Die Zeit. Focus sah „ein Fest für die Augen“.

„[…D]er Humor [kommt] natürlich nicht zu kurz in Finding Nemo und auch wenn im Prinzip alle Gags darauf beruhen, typisch-menschliche Angewohnheiten und Institutionen unter die Meeresoberfläche zu verlagern. […] Der Kern des Films [ist] […] die auch sinnbildliche Suche des Vaters nach seinem Sohn, die pädagogisch […] wertvolle Botschaft, seinen Kindern Raum zum Erwachsenwerden geben zu müssen (aber ohne dabei verantwortungslos zu sein) und natürlich die ewigen Themen Zusammenhalt, Freundschaft und Familie.“ Filmspiegel

„Die Pixar-Animationsstudios beweisen mit »Finding Nemo« erneut ihr Feingespür für gleichzeitig berührende wie humorvolle Trickgeschichten. Die auch sinnbildliche Suche des Vaters nach seinem Sohn ist liebevoll inszeniert, mit subtilen (Film-)Anspielungen gewürzt und dank feiner Figurenzeichnung auch ein geistiger Genuss. »Finding Nemo« ist vielleicht weniger komödienlastig als seine Vorgänger, dafür umso liebenswerter in seiner Geschichte“, urteilte der Filmspiegel.


Einfluss:

Der prominente filmische Einsatz von Clownfischen regte vor allem Kinder in den Vereinigten Staaten dazu an, sich einen Clownfisch als Haustier zu wünschen, obwohl die Haltung derartiger Fische im Film als kompliziert und teuer dargestellt wird. Um die stark gestiegene Nachfrage zu befriedigen, wurde in Vanuatu 2004 die Fangquote für Clownfische erhöht.
Gleichzeitig wird im Film behauptet, alle Abflüsse führten ins Meer. So entgeht Nemo seiner Gefangenschaft im Aquarium, indem er durch einen Abfluss das Meer erreicht. Da Abwasser üblicherweise einer Behandlung unterzogen wird, bevor es in den Wasserkreislauf zurückgegeben wird, stichelte die Firma JWC Environmental, ein passenderer Titel für den Film sei Grinding Nemo, zu deutsch etwa Nemo mahlen. Besonders Kinder initiierten die vermeintliche Befreiung ihrer Zierfische durch das Aussetzen im Abfluss, was für die meisten Tiere im sicheren Tod endete. In Sydney selbst hingegen endet die Kanalisation tatsächlich im offenen Meer, ohne dabei eine nennenswerte Behandlung erfahren zu haben, wenn man von einigen Filter- und Pumpprozeduren absieht.

Der Film verursachte außerdem einen erheblichen Anstieg des Tourismus im Sommer und Herbst 2003 in Australien. Die Urlauber besuchten vor allem die im Film vorkommende Ostküste. Daraufhin startete die Australian Tourism Commission verschiedene Marketingkampagnen in China und den Vereinigten Staaten, um den Tourismus in Australien weiter anzukurbeln. Auch Queensland in Australien benutzte Findet Nemo als Promotion für seine Attraktivität als Urlaubsgegend.

Der französische Kinderbuchautor Franck Le Calvez warf Disney vor, Handlung und Figuren seinem Buch Pierrot Le Poisson-Clown entnommen zu haben. Le Calvez hatte seine Idee 1995 schützen lassen und das Buch im November 2002 veröffentlicht. Mit anwaltlicher Hilfe versuchte Le Calvez einen Anteil der in Frankreich erreichten Merchandising-Einnahmen zu erklagen und ging dabei bis vor den französischen Gerichtshof. Er verlor die Klage am 12. März 2004[20], ging jedoch am 5. Oktober desselben Jahres in Berufung. Laut Urteilsbegründung soll Pixar die Idee zum Film bereits 2000 fixiert haben. Zudem ließen sich die Ähnlichkeiten der Figuren nicht als Argument anbringen, da z. B. bei der Figur eines Clownfisches nicht die nötige Schöpfungshöhe erreicht werde. Franck Le Calvez und sein Verlag Flaven Scene mussten einen fünfstelligen Betrag als Schadensersatz zahlen und die Gerichtskosten übernehmen.


REZENSION(EN)

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