Star Trek: Beyond (2016)

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Auf ihrer Forschungsmission gerät die Enterprise in einen gnadenlosen Hinterhalt und können nur in letzter Sekunde auf fremdem Terrain notlanden. Getrennt voneinander und ohne Kontakt zur Außenwelt ziehen Kirk und sein Team in den Kampf gegen einen mysteriösen und übermächtigen Feind.

 

INFOS
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Bewertung [imdblive:rating]  ([imdblive:votes] Stimmen)

 

 

TRAILER

 

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UNIVERSAL PICTURES

Auf ihrer Forschungsmission gerät die Enterprise in einen gnadenlosen Hinterhalt. Unter Dauerbeschuss kann die Crew um Captain Kirk nur in letzter Sekunde auf fremdem Terrain notlanden. Doch statt in Sicherheit befindet sie sich plötzlich zwischen den Fronten eines scheinbar ausweglosen Konflikts. Getrennt voneinander und ohne Kontakt zur Außenwelt ziehen Kirk und sein Team in den Kampf gegen einen mysteriösen und übermächtigen Feind.

 

OFDB

Die USS Enterprise unter dem Kommando von Captain James T. Kirk (Chris Pine) ist schon einige Zeit auf ihrer aktuellen Fünf-Jahres-Mission, als sie von unbekannten Invasoren praktisch aus dem Nichts angegriffen werden. Die Enterprise wird sowohl geentert als auch zerstört, so dass die Überlebenden sich mit Rettungskapseln auf den nahegelegenen Planeten Altamid retten können. In gut durchmischten Teams müssen die Gestrandeten nun versuchen, auf Altamid zu überleben, der einem gewaltigen Raumschiff-Friedhof gleicht. Hier gilt das Recht des Stärkeren und wer schneller zieht, überlebt vielleicht. Für Kirk, Spock (Zachary Quinto), den Doctor (Karl Urban), Scotty (Simon Pegg), Uhura (Zoe Saldana), Checkov (Anton Yelchin) und Sulu (John Cho) bricht eine harte Zeit an, wenn ihrem Gegner Krall (Idris Elba), einem erklärten Feind der Zivilisation, Paroli bieten wollen. Vielleicht ist die renitente Kämpferin Jaylah (Sofia Boutella) ein Ansatz zu überleben…

 

WIKIPEDIA (SPOILERWARNUNG)

Star Trek Beyond ist der dreizehnte Kinofilm, der auf der Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise von Gene Roddenberry basiert, und der dritte Teil der Star-Trek-Neuauflage. Wie bereits die beiden Vorgänger Star Trek (2009) und Star Trek Into Darkness (2013) spielt der Film innerhalb einer alternativen Zeitlinie des Star-Trek-Universums. Der US-Kinostart war am 22. Juli 2016, in einigen Ländern war der Film früher zu sehen. Die Deutschland-Premiere erfolgte am 21. Juli 2016. Der Filmstart läutete die Feierlichkeiten des 50-jährigen Jubiläums des Star-Trek-Franchises ein.


Handlung:

Die Crew der Enterprise, ein Raumschiff der Vereinten Föderation der Planeten, befindet sich bereits seit fast drei Jahren in den Tiefen des Alls und trifft inmitten ihrer auf fünf Jahre angesetzten Mission auf die Kapitänin eines anderen Raumschiffs, die um Hilfe für ihre verunglückte Mannschaft bittet. Die Rettungsmission gerät jedoch in eine für sie vorbereitete Falle. Die Enterprise wird von dem mysteriösen und feindseligen Krall und seinen Mannen angegriffen und es werden zunächst für den Warpantrieb notwendige Teile und später auch für den Impulsantrieb notwendige Teile vom Schiffskörper der Enterprise abgetrennt. Die Untertassensektion stürzt infolge dessen auf einen fremden Planeten, während die Crew per Rettungskapseln dorthin flüchten kann, dabei aber voneinander getrennt wird. Der größte Teil gerät in Gefangenschaft, während Captain Kirk und einige andere Offiziere von nun an allein oder in kleineren Gruppen versuchen das Absturzgebiet zu erkunden. Dabei trifft Scotty auf die ebenfalls auf diesem Planeten gestrandete Angehörige einer fremden Spezies namens Jaylah, deren Gefolgsleute von Krall und seinen Mitstreitern grausam getötet wurden. Jaylah versteckte sich seitdem vor Krall und erkundete dabei das alte, auf der Planetenoberfläche liegende Föderationsschiff USS Franklin. Scotty verspricht ihr bei der Reaktivierung dieses Schiffes zu helfen. Nach und nach treffen sich die Crewmitglieder Kirk, Spock, Scotty und andere jedoch wieder und bilden ein größeres Team. Dieses zieht in den Kampf gegen den übermächtig wirkenden Krall. Dabei wird es von Jaylah unterstützt. Sie ist Kirk gegenüber allerdings anfänglich misstrauisch. Zunächst plant Kirks Team, die in Kralls Gefangenschaft befindlichen Crewmitglieder der Enterprise zu befreien. Nachdem der Angriff von Kralls Truppen abgewehrt ist, stellt sich dieser als der verschollene Kapitän der USS Franklin heraus. Krall plant alle Lebewesen auf der in der Nähe des Planeten befindlichen Raumstation Yorktown zu töten, was Kirk und seine Leute allerdings verhindern können. Der Film endet damit, dass die Crew mit dem neuen Schiff Enterprise (NCC 1701-A) ihre fünfjährige Mission fortsetzt.


Produktion:

Vorproduktion

Im Sommer 2014 wurde das vorläufige Drehbuch für den Film fertiggestellt. Am 22. Dezember 2014 wurde Justin Lin als Regisseur des dritten Teils der Neuauflage bestätigt. Am 24. Dezember 2014 sagte Orci als weiterer Produzent zu. Ende Mai 2015 übergaben Jung und Pegg die ersten Seiten des Drehbuchs an Lin, woraufhin Lin am 29. Juni 2015 über Twitter bestätigte, dass der Titel des Films Star Trek Beyond sein wird.

Lin machte den Star-Trek-Fans damit gleichzeitig Hoffnung, dass sie durch soziale Medien über das Voranschreiten der Produktion informiert werden sollen.

Der Starttermin in den USA wurde um zwei Wochen vom 6. auf den 22. Juli 2016 verschoben.


Stab und Besetzung:

Nachdem Abrams verlautbaren ließ, dass er zwar nicht die Regie für den Film übernehmen wird, jedoch als Produzent zur Verfügung steht, wurde später bekannt, dass der bereits zuvor mit Fast & Furious 6 erfolgreiche Justin Lin diese Arbeit übernehmen soll. Lin kündigte im Vorfeld an, er versuche im Film eine Menge der im Vorspann von Star Trek versprochenen neuen Welten und hier lebenden Zivilisationen zu kreieren.

Im Januar 2015 konnten Doug Jung und Scotty-Darsteller Simon Pegg für die Arbeiten am Drehbuch verpflichtet werden.

Wie bereits in Star Trek Into Darkness und Star Trek wird Pegg wieder in die Rolle des Chefingenieurs der Enterprise schlüpfen, Chris Pine wird als Captain James T. Kirk das Kommando führen und hierbei von Zachary Quinto als Spock unterstützt werden, und auch Karl Urban, Zoë Saldaña, John Cho und Anton Yelchin werden in ihren alten Rollen als Pille, Uhura, Sulu und Chekov zu sehen sein.

Im Februar 2015 war Bryan Cranston als Besetzung in einer schurkischen Rolle im Gespräch, allerdings berichtete Variety am 25. März 2015 davon, dass nun Idris Elba den Bösewicht spielen wird, der in Thor den Heimdall verkörperte und diese Gerüchte später bestätigte, im Juli 2015 auch von Seite des Regisseurs.

Nachdem anfänglich davon ausgegangen wurde, dass Elba einen Klingonen spielt, wurde später bekannt, dass er einen Außerirdischen mit reptilienartigem Äußeren spielt und den Namen Krall trägt.

Im Juli 2015 wurde Sofia Boutella als Neuzugang bestätigt, die in Kingsman: The Secret Service als Attentäterin Gazelle unterwegs war. Es handelt sich dabei um eine Figur mit dem Namen Jaylah. Pegg erklärte später, diese Figur sei von einer Filmrolle von Jennifer Lawrence inspiriert und wurde anfänglich von ihm nur Jennifer-Lawrence-In-Winter’s-Bone genannt.

Zum gleichen Zeitpunkt wurde bekannt, dass der indonesische Schauspieler Joe Taslim verpflichtet wurde.

Im August 2015 stieß Lydia Wilson zur Crew.

Eine kleine Nebenrolle als Arzt an Bord der USS Enterprise bekam der italienische Fußballtrainer Carlo Ancelotti vom FC Bayern München.

Auch der US-amerikanische Unternehmer Jeff Bezos (Gründer von Amazon.com) hat einen Gastauftritt.

Am 19. Juni 2016, etwas mehr als einen Monat vor der Weltpremiere des Films, starb Anton Yelchin im Alter von 27 Jahren an den Folgen eines Unfalls.

Auch sein Name wurde, neben dem des 2015 verstorbenen Spock-Darstellers Leonard Nimoy, der Widmung im Abspann hinzugefügt.


Filmmusik:

Die Filmmusik wurde von Michael Giacchino komponiert, der bereits für Star Trek und Star Trek Into Darkness die Filmmusik schrieb. Während des Showdowns, der letzten Raumschlacht, ist im Film das Lied Sabotage der Beastie Boys zu hören.

In der Filmmusik kommen Klavier, Klarinette, Horn, Trommeln, leise Perkussion und Cello, aber auch ein Chor und Streicher zum Einsatz.

Ende Juni 2016 wurden die Titel der Lieder des Soundtracks und das dazugehörige Cover bekannt.

Der Soundtrack umfasst 18 Lieder und wurde am 29. Juli 2016 veröffentlicht.

Das Cover zeigt die Enterprise, die durch Wolken fliegt. Der Titelsong Sledgehammer des Films stammt von Rihanna[22] und wurde vorab bei iTunes veröffentlicht und war auch im finalen Trailer zum Film zu hören. Rihanna soll dieses Lied bereits 2014 geschrieben haben.

Als Co-Writerin fungierte bei diesem Lied die Singer-Songwriterin Sia.

Der Soundtrack stieg im August 2016 in die US-amerikanischen Billboard-Soundtrack-Album-Charts ein und erreichte dort später Platz 2.


Dreharbeiten:

Nach einigen Überarbeitungen des Drehbuchs konnte am 25. Juni 2015 mit den eigentlichen Dreharbeiten begonnen werden. Diese begannen in den Filmstudios in Vancouver und in Squamish, British Columbia, Kanada. Des Weiteren wurde in Seoul, Südkorea und Dubai gedreht. Die Dreharbeiten wurden am 15. Oktober 2015 beendet.

Simon Pegg äußerte sich im Juli 2015, dass ihm die Online-Enzyklopädie Memory Alpha beim Schreiben des Drehbuchs und der Dialoge äußerst hilfreich war.


Synchronisation:

Synchronfirma: Berliner Synchron AG Wenzel Lüdecke


Marketing und Veröffentlichung:

Im Dezember 2015 wurde der erste Trailer zum Film veröffentlicht. Björn Sülter von Filmjunkies schrieb dazu in seiner ausführlichen Traileranalyse: „[…] der erste Trailer zum neuen Kinofilm bietet zwar von allem etwas und das nicht zu knapp – außer Humor jedoch leider nichts, was der eingefleischte Fan zwingend als trekspezifisch wiedererkennen würde […]“

Der zweite Trailer wurde am 20. Mai 2016 im Rahmen eines Fan-Events in Los Angeles vorgestellt.

Ein für den 22. Juni 2016 geplanter Auftritt beim Cannes Lions Festival wurde aufgrund des unerwarteten Todes von Anton Yelchin abgesagt.

Am 27. Juni 2016 wurde schließlich der dritte und finale Trailer veröffentlicht.

Die Weltpremiere des Films fand am 7. Juli 2016 in Anwesenheit von Chris Pine, Zachary Quinto, John Cho, Karl Urban und Justin Lin im Hoyts Entertainment Quarter in Sydney statt.

Am 20. Juli 2016 wurde mit der amerikanischen Premiere des Films die San Diego Comic-Con International eröffnet. Anwesend waren neben dem Regisseur Justin Lin und den Schauspielern Chris Pine, Zachary Quinto, Simon Pegg und Zoe Saldana auch die Neuzugänge Idris Elba und Sofia Boutella.

Es war das erste Mal, dass ein Film auf einer IMAX-Leinwand außerhalb des Gebäudes, im Amphitheater des San Diego’s Embarcadero Marina Parks, gezeigt wurde. Begleitet wurde die Aufführung von dem 90-köpfigen San Diego Symphony Orchestra, dirigiert von Richard Kaufman, das die Original-Filmmusik von Michael Giacchino spielte, was ebenfalls ein Novum darstellte. Paramount hatte hierzu die Genehmigung gegeben.

Nachdem der Starttermin des Films in den USA um zwei Wochen nach hinten verschoben worden war, erfolgte er am 22. Juli 2016. In einigen Ländern war der Film früher zu sehen, so auch in Deutschland, wo der Film am 21. Juli 2016 in die Kinos kam. Am Tag zuvor war der Film in mehreren deutschen Städten bereits in Preview-Aufführungen gezeigt worden, so in vielen UCI-Kinos und einigen Cineplex-Kinos. Auch in Indonesien, auf den Philippinen, in Schweden und Teilen der Schweiz war der Film bereits am 20. Juli 2016 gestartet.


Rezeption:

Altersfreigabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Deutschland, wo der Film FSK 12 ist, heißt es in der Freigabebescheinigung: „Der Film arbeitet mit einem leicht verständlichen Gut-Böse Schema, wobei stets klar bleibt, dass die Guten am Ende siegen werden. Er ist temporeich inszeniert und enthält eine Vielzahl effektvoller Kampf- und Actionszenen. Körperliche Gewalt wird dabei aber nicht detailliert gezeigt oder selbstzweckhaft ausgespielt, so dass eine emotionale Überforderung bei Kindern ab 12 Jahren nicht zu befürchten ist.“


Kritiken:

Der Film wurde, auch im Vergleich mit anderen Filmen aus dem Star-Trek-Franchise, positiv aufgenommen und konnte 83 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen (von 216 Kritikern insgesamt, Stand 10. August 2016).

Brian Truitt von USA Today meint: „Die Kombination von Gravität, ein wenig Heiterkeit und Star-Trek-Musik alter Schule machen Beyond zu einer anständig unterhaltsamen Reise zum äußeren Rand [des Universums]“.

Etwas kritischer wird der Film von deutschsprachigen Rezensenten gesehen. Andreas Borcholte meint auf SPIEGEL ONLINE, der Film bediene „Action-Fans und Serien-Nostalgiker – mehr aber auch nicht.“ Zwar verfüge er „über einige atemberaubende Schauwerte“, fühle sich jedoch „über weite Strecken so pragmatisch, um nicht zu sagen: uninspiriert zusammengezimmert“ an „wie eine besonders hemdsärmelige Folge der Originalserie – bis hin zu extraterrestrischen Felsen, die wie angesprühtes Pappmaché“ wirken würden. Dennoch habe das Ganze Herz und mache „sehr großen Spaß“.

Die dpa-Redakteurin Cordula Dieckmann erkennt im Film Humor und Action vereint und meint: Der dritte Teil der 2009 gestarteten Neuauflage ist weniger düster und nachdenklich als die beiden ersten Teile. ‚Beyond‘ hat viele lustige Dialoge, setzt aber auch stark auf Action, wie man sie aus ‚Star Wars‘ oder ‚The Avengers‘ kennt.

Zur Dramaturgie des Films meint Michael Schleicher vom Münchner Merkur, der ausgewiesene Vollgas-Regisseur Justin Lin halte zu Beginn das Tempo überraschend niedrig und ließe sich Zeit, die Geschichte zu etablieren, die ein wenig überraschungsarm sei. Als einige wirklich sehenswerte ‚Star Trek‘-Momente im Film beschreibt Schleicher die oft pointierten Dialoge mit Anspielungen auf frühere Folgen und das Hinzukommen von Jaylah, die er als eine spannende neue Figur beschreibt.

Scott Feinberg von The Hollywood Reporter hält den Film aufgrund der visuellen Effekte für Oscar-würdig.


Das Coming-out von Hikaru Sulu:

Die Tatsache, dass sich der Charakter des Hikaru Sulu in Star Trek Beyond als homosexuell outet kommentierte George Takei, der Darsteller des Sulus in den ersten Star-Trek-Filmen, bereits im Vorfeld der Veröffentlichung: Zwar sei er „glücklich, dass es jetzt eine schwule Figur“ gebe, doch „unglücklicherweise ist dies eine Verdrehung von Genes Schöpfung, in die er so viele Gedanken investiert hat. Ich halte das Ganze für sehr bedauernswert“. Obwohl Takei selbst homosexuell ist, seit Jahren offen damit umgeht und Star Trek bereits damals als progressiv galt, erzählte er davon, dass er 1968 einen Versuch unternommen hatte, Gene Roddenberry zu überreden, eine homosexuelle Figur in die Serie einzubauen. Roddenberry habe dies damals abgelehnt, da er offenbar befürchtete, dass die Welt noch nicht dafür bereit gewesen sei. Dagegen meinte Simon Pegg, Mitautor des Drehbuchs, man habe bewusst, „eine Figur gewählt, die das Publikum bereits kenne, weil die Zuschauer so schon eine Meinung von dieser Person als Mensch haben – ohne dass irgendwelche Vorurteile dabei eine Rolle spielen.“ Hätte man dagegen eine neue, homosexuelle Figur eingeführt, „er oder sie wäre nur über ihre Sexualität definiert worden. Es wäre immer ‚die homosexuelle Figur‘ gewesen statt als die Person betrachtet zu werden, die sie eigentlich ist.“

Auch Sulu-Darsteller John Cho begrüßt das Outing der von ihm dargestellten Figur: Das ist es auch, was ich mir für uns als Spezies wünsche: dass künftig nicht mehr die persönlichen Orientierungen von Personen politisiert werden.

Dass sich Sulu als schwul zu erkennen gebe, liebevoll den Arm um seinen Partner lege und die Tochter herze, die sie großziehen, passe, so Cordula Dieckmann von der dpa, zum Geist von Star Trek, soziale, politische oder weltanschauliche Themen aufzugreifen.


Die Filmmusik:

Lasse Vogt beschreibt die Filmmusik als thematisch reichhaltig durchdrungen und mit memorablen Melodien ausgestattet, die hierdurch sämtliche Fans zufrieden stellen sollte. Giacchino habe das bekannte Enterprise-Thema hierbei sehr clever dekonstruiert und ließe Fragmente von diesem in vielen Titeln auftauchen, wodurch er diesen neue Facetten abgewonnen hätte. In gewohnter Manier sei Giacchinos Aufnahme der Instrumente und Stimmen, so Vogt, glasklar ausgefallen, die Orchestrierung sei detailliert und gehe sehr tief.

Der Filmkritiker David Ehrlich meint, die Filmmusik sei die beste der 2016 erschienenen Blockbuster und im Vergleich mit diesen die Sixtinische Kapelle.

Mihnea Manduteanu mag die wilden Actionmomente, die Giacchino mit seiner Filmmusik schuf und hebt das subtile Chorwerk im Lied Night On The Yorktown hervor, bei dem man Gänsehaut bekomme und das ihn an ein Märchen denken lasse. Giacchino verdiene daher ab nun, so Manduteanu, dieselbe Verehrung und Wertschätzung, wie sie John Williams lange Jahre erhielt.


Einspielergebnis:

Am Eröffnungswochenende stieg Star Trek Beyond mit einem Einspielergebnis von knapp 59,3 Mio. US-Dollar in den USA und 30 Mio US-Dollar international ein.

Damit setzte er sich auf Platz 1 der an diesem Wochenende in den USA gestarteten Filme, blieb jedoch hinter Star Trek Into Darkness zurück, der an seinem Eröffnungswochenende dort 70,1 Mio US-Dollar eingespielt hatte.

Schlussendlich konnten in den Vereinigten Staaten über 158 Millionen US-Dollar eingenommen werden, was ebenfalls hinter den Vorgängern Star Trek und Star Trek Into Darkness liegt, die 257 Millionen bzw. 228 Millionen US-Dollar erreichen konnten.

In Deutschland startete der Film ebenfalls auf Platz 1 der Kino-Charts und liegt mit über 1,3 Millionen Besuchern auf Platz 17 der meistbesuchten Filme des Jahre 2016 (Stand: 30. Oktober 2016).

Die weltweiten Einnahmen des Films liegen derzeit bei über 342 Millionen US-Dollar (Stand: 3. November 2016).


Fortsetzung:

The Hollywood Reporter berichtete am 26. Juni 2015, dass Pine und Quinto auch im geplanten vierten Teil der Neuauflage zum Einsatz kommen werden, und wenige Tage später wurde bekannt, dass die beiden ihre Verträge für einen möglichen „Star Trek 4“ unterschrieben haben.


7 Kommentare

  • Peter Osteried (Kritiken.de)

    „Star Trek Beyond ist nicht der Film, den das Franchise oder die Fans verdient haben, um damit das 50-jährige Bestehen von Gene Roddenberrys Schöpfung zu feiern. Quelle

  • Bastian Quednau (Film-Rezensionen.de)

    „Star Trek Beyond“ kommt mit einem schwachen Drehbuch und ohne wirkliche Story daher. Einzig die Darsteller können in diesem Film auf ganzer Linie überzeugen. Quelle

  • Scott Feinberg (Hollywood Reporter)

    [..] aufgrund der visuellen Effekte [absolut] Oscar-würdig.

  • Michael Schleicher (Münchner Merkur)

    […] der ausgewiesene Vollgas-Regisseur Justin Lin halte zu Beginn das Tempo überraschend niedrig und lässt sich Zeit, die Geschichte zu etablieren, die ein wenig überraschungsarm ist.

  • Cordula Dieckmann (dpa)

    […] der Film vereint Humor und Action. Dieser dritte Teil der 2009 gestarteten Neuauflage ist weniger düster und nachdenklich als die beiden ersten Teile. ‚Beyond‘ hat viele lustige Dialoge, setzt aber auch stark auf Action, wie man sie aus ‚Star Wars‘ oder ‚The Avengers‘ kennt.

  • Andreas Borcholte (SPIEGEL ONLINE)

    […] der Film bedient „Action-Fans und Serien-Nostalgiker – mehr aber auch nicht.“ Zwar verfügt er „über einige atemberaubende Schauwerte“, fühlt sich jedoch „über weite Strecken so pragmatisch, um nicht zu sagen: uninspiriert zusammengezimmert“ an „wie eine besonders hemdsärmelige Folge der Originalserie – bis hin zu extraterrestrischen Felsen, die wie angesprühtes Pappmaché“ wirken. Dennoch hat das Ganze Herz und macht „sehr großen Spaß“. Quelle

  • Brian Truitt

    „Die Kombination von Gravität, ein wenig Heiterkeit und Star-Trek-Musik alter Schule machen Beyond zu einer anständig unterhaltsamen Reise zum äußeren Rand [des Universums]“.

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