Ralph reichts (2012)

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Randale Ralph hat nach 30 Jahren genug davon, immer nur der Bösewicht in dem Automatenspiel „Fix-It-Felix-Jr.“ zu sein. Er möchte mit den Bewohnern Nicelands und Felix Jr. zusammen im Penthouse wohnen und nicht allein auf der Müllkippe leben. Um zu beweisen, was in ihm steckt, will er eine Medaille gewinnen. Ralph sieht seine Chance gekommen, als er von der Medaille der Helden im Spiel „Hero’s Duty“ erfährt, in dem tapfere Soldaten den Kampf gegen die Bugs aufnehmen. Und tatsächlich schafft Ralph es auf Umwegen, die Medaille zu ergattern.



Ralph reichts


Inhalt:

Randale Ralph hat nach 30 Jahren genug davon, immer nur der Bösewicht in dem Automatenspiel „Fix-It-Felix-Jr.“ zu sein. Er möchte mit den Bewohnern Nicelands und Felix Jr. zusammen im Penthouse wohnen und nicht allein auf der Müllkippe leben. Um zu beweisen, was in ihm steckt, will er eine Medaille gewinnen. Ralph sieht seine Chance gekommen, als er von der Medaille der Helden im Spiel „Hero’s Duty“ erfährt, in dem tapfere Soldaten den Kampf gegen die Bugs aufnehmen. Und tatsächlich schafft Ralph es auf Umwegen, die Medaille zu ergattern.
Infolge einer Unachtsamkeit wird Ralph jedoch zusammen mit seiner Belohnung sowie einem Bug mittels Rettungskapsel in die Rennspielwelt von „Sugar Rush“ katapultiert. Hier trifft er auf Vanellope von Schweetz, die unbedingt an einem der Qualifikationsrennen teilnehmen möchte, dafür jedoch eine Münze benötigt.

Und während Ralph und Vanellope langsam Freunde werden, macht sich Felix Jr. gemeinsam mit der Gruppenführerin aus „Hero’s Duty“ auf die Suche nach Ralph und dem gefährlichen Bug. Denn ohne Ralph droht die Abschaltung von „Fix-It-Felix-Jr.“ und eine Ausbreitung der Bugs könnte sogar für alle Spiele der Arcade zum Zusammenbruch führen…

Ralph reichts ist ein US-amerikanischer Animationsfilm, der am 2. November 2012 in Nordamerika sein Kinodebüt feierte und am 6. Dezember in Deutschland, Österreich und der Schweiz startete. Der Disney-Film wurde im Format Disney Digital 3-D gedreht. Die Regie führte Rich Moore, der bereits bei Die Simpsons und Futurama als Regisseur tätig war. Zentrales Thema des Films ist das Leben von Videospielcharakteren hinter den Kulissen.


Handlung:

Der Protagonist „Randale-Ralph“ ist nach 30 Jahren unzufrieden mit seiner Rolle als Bösewicht in dem 8-Bit-Ära-Arcade-Spiel „Fix-it Felix Jr.“, da er auch nach Feierabend von den übrigen Charakteren ausgegrenzt wird. Nach einem Treffen der Selbsthilfegruppe „Anonyme Bösewichte“ innerhalb des Pacman-Labyrinths, trifft er in dem Barkeeper-Spiel Tapper einen ausgebrannten Soldaten aus dem Ego-Shooter „Hero’s Duty“. Er schmuggelt sich in das fremde Science-Fiction-Spiel. Zunächst überwältigt von der düsteren Umgebung und der hektischen Spielemechanik, klettert er in einer Spielepause den zu erstürmenden Turm hinauf und nimmt eine für den Spieler bestimmte Ehrenmedaille entgegen, die ihn von holographischen Militärs in Ehrenformation überreicht wird. Versehentlich beschädigt er ein Ei der zu bekämpfenden „Cy-Bugs“ und fliegt mit einer Rettungskapsel in das Kartrennspiel „Sugar Rush“. Dabei infiziert er die surreale Süßwarenwelt mit den Käfern, die sich aufgrund ihrer einfachen Programmierung wie ein Computervirus verhalten und unbemerkt vermehren. Seine Heldenmedaille wird von Vanellope entwendet und als Wetteinsatz zum Qualifying für den Auswahlbildschirm am nächsten Spieltag verwendet. Da Vanellope als defekter Avatar ebenfalls eine Außenseiterin ist und wie Ralph unter Mobbing leidet, verbünden sie sich um in einem integrierten Mini-Spiel einen Rennwagen zu backen und für das anstehende Rennen zu trainieren.

Mittlerweile macht sich Fix-it Felix Jr. auf die Suche nach seinem fehlenden Gegenspieler, weil dem defekten Spiel „Fix-it Felix Jr.“ sonst die Abschaltung droht. Der weibliche Sergeant Calhoun versucht unterdessen das entflohene Roboterinsekt vor der Eiablage aufzuspüren und zeigt sich unbeeindruckt von den missglückten Flirtversuchen des verliebten Felix. King Candy entpuppt sich als der eifersüchtige Turbo, der nachdem sein technisch unterlegenes Rennspiel an Popularität verlor, die Programmierung konkurrierender Motorsportspiele manipuliert. Vanellope kann ihn in dem Rennen bezwingen, wobei jedoch die Welt von der eingeschleppten Käferplage überrannt wird und evakuiert werden muss. Es kommt zum Showdown zwischen Ralph und dem inzwischen weiter mutierten Turbo. In einem letzten Kraftakt zerstört Ralph vorsätzlich eine Bergkuppe unter der sich eine Tropfsteinhöhle befindet. Der Sturz der Mentos-Stalaktiten in den heißen Cola-See führt zu einem hell leuchtenden Geysir, der auf die Insekten inklusive Turbo wie ein elektrischer Insektenvernichter wirkt. Ein Reset des Spiels enthüllt, dass Vanellope die eigentliche Hauptfigur des Rennspiels ist. Des Weiteren wird klar, dass das Glitchen von ihr eine spezielle Fähigkeit ist. Ralph kehrt in sein ursprüngliches Spiel zurück. Er findet sich mit seiner Rolle ab, sorgt jedoch dafür, dass alle obdachlosen Spielfiguren ausgemusteter Retro-Spiele eine Behausung in der Spielewelt von Wreck-It Ralph erhalten und in ein Bonus-Level integriert werden. Der Film endet mit einer Hochzeit zwischen Fix-it Felix Jr. und Sergeant Calhoun. Vanellope, die nun das Spiel verlassen kann, ist Trauzeugin.


Kritik:

Die deutschen Filmkritiker lobten die kreativen Ideen mit ihren zahlreichen Querverweisen zur Videospielhistorie, die neben der humorvollen Geschichte den Film zum Generationen übergreifenden Familienfilm machen. Die Redakteure der Computerspielezeitschrift GameStar fürchteten, dass sich einige Wortspiele schwer aus dem englischen transportieren lassen.

„Mit diesem Animationsfilm beweist Regisseur Rich Moore […] durchaus sein Talent fürs Komische. Mit skurrilem Witz taucht er in die Welt von Videospielen ein und verleiht deren Figuren ein Eigenleben jenseits der Spiele. Tolle Ideen, viele witzige Details und eine Menge Gags sorgen für spaßige Unterhaltung. Nur die schlechten Songs – hier wurde zeitgemäß mit charmant verwechselt – schmälern das Vergnügen.“ Prisma

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnete den Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ aus. Aus der Jurybegründung:

„Den Machern von RALPH REICHT’S ist dieses Kunststück gelungen. Ein intelligentes Script, dessen Realisierung in die besten Hände gelegt wurde, ergibt perfekte Kinounterhaltung auf höchstem Niveau. Überraschender Weise muss man die aufgegriffenen Videospiele weder kennen noch mögen, um dem Charme des Films zu erliegen. Das liegt daran, dass hier einfachste Pixelfiguren zu echten Charakteren verdichtet werden, die bei aller Realität in Bewegung und Äußerem trotzdem stets in ihren Möglichkeiten verortet bleiben. Und wie so oft in dieser CGI-Liga ist die Story wieder gespickt mit Filmzitaten, die das Cineastenherz erfreuen werden. […] RALPH REICHT’S ist die technisch perfekte Umsetzung einer eigentlich kleinen Idee, die von einem stets spannenden und humorvollen Drehbuch zu Spielfilmlänge ausgebaut wurde. Und trotz aller visueller Größe und dem knallbunten Ideen- und Action-Feuerwerk liegt eine Besonderheit im liebenswerten Charme, den sich der Film bewahrt.“ Filmbewertungsstelle Wiesbaden


Auszeichnungen:

Critics’ Choice Movie Awards 2013: Bester animierter Spielfilm

National Board of Review Award: Bester Animationsfilm

Satellite Awards 2012: Bester Animationsfilm

Annie Awards 2013: Bester Animationsfilm, vier weitere Auszeichnungen

Nickelodeon Kids‘ Choice Awards 2013: Lieblings-Animationsfilm


Quelle: Wikipedia

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