Lara Croft: Tomb Raider [BD] (2001) – [SPECIAL 2 DISK COLLECTORS EDITION]

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Lara Croft: Tomb Raider [BD] (2001) – [SPECIAL 2 DISK COLLECTORS EDITION]
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Alle 5000 Jahre stehen die Planeten unseres Sonnensystems einmal in einer Linie und diese Konstellation macht es möglich, die Zeit zu kontrollieren, sofern man ein Artefakt besitzt, das eine untergegangene Zivilisation zu diesem Zwecke benutzt hat. Vorsichtshalber wurde dieses mystische Dreieck zweigeteilt und an den entgegengesetzten Enden der Welt versteckt. Doch die Illuminaten, eine Sekte, will die absolute Macht erringen und beauftragt den “Anwalt” Powell, die Hälften zu besorgen.

 

CONCORDE

Sie ist die Tochter eines berühmten Archäologen und hat die besten Schulen dieser Welt besucht. Jetzt tritt sie in die Fußstapfen ihres Vaters. Lara Croft liebt die Extreme. Sie begibt sich auf eine atemberaubende Suche nach den Schätzen und den Geheimnissen vergessener Welten. In den Tempeln verlorener Städte, in den undurchdringbaren Tiefen des Dschungels von Kambodscha oder unter dem ewigen Eis Sibiriens – Lara sucht das Uhrwerk der Zeiten, das die grenzenlose Macht über die Menschen des Lichts verleiht. Aber sie ist nicht die Einzige, die sich mit Hilfe eines geheimnisvollen Steins, der das sehende Auge genannt wird, auf der Suche befindet. Und ihre Widersacher schrecken vor nichts zurück…

 

OFDB

Alle 5000 Jahre stehen die Planeten unseres Sonnensystems einmal in einer Linie und diese Konstellation macht es möglich, die Zeit zu kontrollieren, sofern man ein Artefakt besitzt, das eine untergegangene Zivilisation zu diesem Zwecke benutzt hat. Vorsichtshalber wurde dieses mystische Dreieck zweigeteilt und an den entgegengesetzten Enden der Welt versteckt. Doch die Illuminaten, eine Sekte, will die absolute Macht erringen und beauftragt den “Anwalt” Powell, die Hälften zu besorgen. Den Schlüssel zum Versteck der ersten Hälfte besitzt die Archäologin Lara Croft (Angelina Jolie), die allerdings noch nicht ahnt, was ihr da in die Hände gefallen ist. Als Powell ihr diesen Schlüssel, eine Art kosmische Uhr stiehlt, macht sie sich auf die Jagd, um den Planeten vor den Illuminaten und Powells Größenwahn zu retten…

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

Lara Croft: Tomb Raider ist ein Abenteuerfilm von Regisseur Simon West aus dem Jahr 2001 mit Angelina Jolie in der Hauptrolle. Der Film basiert auf der Computerspiel-Reihe Tomb Raider.


Handlung:

Lara Croft wohnt alleinstehend auf ihrem schlossähnlichen Landsitz in England. Offiziell arbeitet sie als Fotojournalistin, aber in Wirklichkeit ist sie eine Grabjägerin und immer auf der Suche nach neuen unentdeckten Schätzen der Vergangenheit. In ihrem Haus mit 83 Räumen trainiert die ebenso attraktive wie mutige Abenteurerin für ihre gefährlichen Einsätze, indem sie gegen einen ferngesteuerten Roboter namens Simon kämpft. Dieser wurde vom Computerfreak Bryce entwickelt.

Laras neues Abenteuer beginnt in einer Nacht, als sie gerade von ihrem verstorbenen und immer noch sehnsüchtig vermissten Vater Lord Richard Croft, der ein Archäologe gewesen war, träumt. Durch seine liebevolle Erziehung vermochte er es, Lara über den Verlust der Mutter, an die sie sich nicht mehr erinnern kann, hinwegzutrösten. Er hatte ihr früher einmal in seiner Bibliothek von einer besonderen Planetenkonstellation erzählt, bei der alle Planeten in einer Reihe stehen, der Linearkonstellation, was nur rund alle 5000 Jahre geschieht. Plötzlich hört Lara nun das nächtliche Ticken einer Uhr – was gleichzeitig ein übergreifendes Zentralthema des Filmes ist – welches zu dem Zeitpunkt einsetzt, als die gradlinige Ausrichtung der Planeten eintritt. Die Quelle dieses Geräuschs entdeckt sie in einem von ihr bisher unentdeckten, geheimen Raum. Es geht von einer besonderen Uhr aus, die das Symbol für das Auge der Vorsehung trägt: In der Mitte eines Dreiecks befindet sich eine leuchtende Kugel, das „Dreieck des Lichtes“. Lara erkennt das Symbol, das auch als das Allsehende Auge bekannt ist und welches in diesem Film auch als Markenzeichen der Illuminati gilt und ebenso ein weiteres wiederkehrendes Hauptmotiv der Handlung darstellt.

Ein ehemaliger Kollege ihres Vaters weiß nichts mit dem Artefakt anzufangen, vermittelt Lara aber an einen Anwalt namens Powell. Zwischen beiden entsteht eine gewisse „sexuelle Spannung“, als sie in seinem dekadenten Haus erscheint – er wird sich aber später als ihr rücksichtsloser Gegner erweisen. Denn er kennt den wahren Wert der seltsamen Uhr und will sie mit Gewalt in seinen Besitz bringen. Als Lara gerade an zwei Bungee-Seilen hängend wie eine Ballerina durch die Luft schwingt, überfällt Powell mit einer Gruppe schwer bewaffneter Männer das Haus. Lara kann sich zwar dank ihrer kämpferischen Fähigkeiten gegen die Angreifer durchsetzen, aber sie kann nicht verhindern, dass die Feinde die Uhr stehlen.

Am nächsten Morgen bringt ein UPS-Fahrer einen versiegelten Brief ihres Vaters. Der Archäologe hatte die Nachricht vor seinem Tod verfasst und verfügt, dass sie an diesem Tag zugestellt wird. Der Brief enthält ein Zitat des Dichters William Blake aus Auguries of Innocence.

To see a World in a grain of sand,
And a Heaven in a wild flower,
Hold Infinity in the palm of your hand,
And Eternity in an hour.

Um eine Welt in einem Sandkorn zu sehen
und den Himmel in einer wilden Blume,
halte die Unendlichkeit in deiner Handfläche
und die Ewigkeit in einer Stunde.

Lara holt ein Buch mit den Werken Blakes aus dem Regal und findet im Einband das Illuminaten-Symbol wieder. Dahinter ist eine ausführlichere Nachricht ihres Vaters versteckt. Er erklärt ihr, dass die Uhr der Schlüssel zu einem Teil eines Dreiecks ist, das seinem Besitzer gottähnliche Macht über die Zeit verleiht. Allerdings wurde das Dreieck damals von den „Menschen des Lichts“ (ein anderer Name für die Illuminati) in zwei Teile – „Vergangenheit“ und „Zukunft“ – zerbrochen, um einen Missbrauch zu verhindern.

Eine Hälfte des Dreiecks befindet sich im Tempel Ta Prohm in Kambodscha

Laras Vater schreibt, dass sich eine Hälfte des Dreiecks verborgen im Tempel Ta Prohm in Kambodscha befindet. Er erinnert seine Tochter an einen Jasmin, der nur dort wächst und als Hinweis auf den Eingang zu dem Versteck dient. Lara muss das Versteck rechtzeitig finden, bevor die besondere Planetenkonstellation ihre vorletzte Stufe erreicht. Ihr bleiben nur gut 60 Stunden.

Als die Grabjägerin in Kambodscha eintrifft, ist Powell schon vor Ort. Bei ihm ist auch Laras Freund Alex West, der also auch zu den machthungrigen und skrupellosen Männern gehört. Im weiteren Verlauf des Films wird eine ehemalige Romanze zwischen ihnen angedeutet. Während sich die Gruppe mit Gewalt Zutritt zum enorm geräumigen Tempelinneren verschafft, findet Lara mit Hilfe von Kindern, die wie Geister auftauchen, den mit Jasmin markierten Eingang. Von dort aus sieht sie, dass ihre Gegner auf der falschen Fährte sind. Lara kennt hingegen die richtige Stelle und zwingt Powell wenige Sekunden, bevor die Planeten ihre Stellung erreichen, ihr die Uhr zu geben. Nachdem sie den Schlüssel in die passende Vertiefung gesteckt hat, schwingt ein großer steinerner Balken mit seinem spitzen Ende und Laras Hilfe gegen eine mit einer Flüssigkeit befüllte Kugel. Dadurch wird die erste Hälfte des ersehnten Dreiecks freigegeben, welches sich Lara schnappen kann. Während sie gegen zum Leben erwachte Statuen kämpft, gelingt es Powell jedoch, die Uhr wieder in seinen Besitz zu bringen. Lara reist weiter über Angkor, wo sie von buddhistischen Mönchen gesegnet und ihre im Kampf erhaltene Wunde auf wundersame Weise geheilt wird.

Damit stehen beide Parteien vor dem Problem, dass die Macht nur erlangt werden kann, wenn beide Gegenstände – das Dreieck und die Uhr – vereinigt werden. Als sie einige Zeit später in Venedig wieder aufeinander treffen, erfährt Lara von Powell, dass ihr Vater ein Mitglied der Illuminati war und Powell, durch ihren Vater als Mentor, ebenso zu diesem Bund gestoßen war. Mit dem Hinweis, dass sie ihren Vater wiedersehe, wenn sie über die Zeit bestimmen könne, überredet Powell seine Gegnerin schließlich zur Zusammenarbeit.

Ihre nächste Reise führt sie zu einem Meteoritenkrater in der Eiswüste Sibiriens, wo sich früher einmal das Zentrum der „Erleuchteten“ befand. Auf dem Weg dorthin erscheint Lara ein Mädchen, das von ihrem Vater spricht und sie warnt. In einem unterirdischen Raum mitten im Krater sehen sie eine riesige mechanische Nachbildung des Sonnensystems, ein Orrery. Lara findet die vorgesehene Vertiefung für die Uhr und holt damit die zweite Hälfte des Dreiecks, gerade rechtzeitig zur kurz bevorstehenden Sonnenfinsternis, hervor. Doch als Powell die beiden Teile zusammenfügt, geschieht zunächst nichts. Daraufhin ersticht er Alex. Lara versucht ihn zu retten, woraufhin sich die beiden auch näher kommen. Lara erinnert sich dann an das Gedicht und sucht das Sandkorn in der Uhr. Erst mit dieser kleinen Ergänzung ist das Dreieck vollständig. Als die letzte Stufe der Planetenkonstellation erreicht ist, verschmelzen Gegenwart und Vergangenheit. In einem traumsequenzähnlichen Wettlauf mit Powell auf die erleuchtete Spitze einer Pyramide gewinnt Lara. Sie trifft in einem Zelt ihren Vater, der ihr jedoch trotz aller Freude über das Wiedersehen befiehlt, das Dreieck zu zerstören. Bevor sie dies befolgt, dreht sie die Zeit noch so weit in die Vergangenheit zurück, dass Alex, der von Powell kurz zuvor erstochen wurde, wiederbelebt wird. Dann beginnt der unterirdische Raum einzustürzen. In diesem Moment zeigt Powell – nachdem er sich daran erinnert hat, wie er ihren Vater umgebracht hat – Lara eine Taschenuhr, die eine Erinnerung an ihre Mutter ist. Die Grabjägerin besiegt ihren Gegner im Faustkampf und kann mit der Uhr noch gerade rechtzeitig aus der Höhle fliehen. Nun kann sie auf ihr Anwesen zurückkehren und sich dort wieder dem Kampfsport-Training mit dem Roboter zuwenden, wobei sie aber jetzt als Kleidung ein für sie untypisches vornehmes Kleid trägt.


Hintergrund:

Jon Voight, der im Film Laras Vater spielt, ist Angelina Jolies Vater.

Jolies 23 Tattoos, die über den ganzen Körper verteilt sind, wurden im Film retuschiert. Die Roboter-Kampfszenen sind zum großen Teil im Computer entstanden.

Das im Film als Markenzeichen der Illuminati geltende Allsehende Auge kann außerhalb der Filmwelt nicht so gedeutet werden. Während der Handlung des Filmes wird deutlich, dass die Illuminaten, spätestens seit Lord Crofts Ausscheiden, die negativen Charaktere personifizieren. Mit der Idee, dass ein verborgener „Schlüssel“, ein unterirdisches Weltsystem, im Norden der Erde existiere, knüpft der Film an eine Form von einer Hohlwelttheorie an.

Das Mausoleum von Laras Vater ist dem von Sir Richard Francis Burton nachempfunden, einem Briten, der klassischer viktorianischer Entdecker sowie reisender Orientalist war und sich als Forscher mit Astrokartographie beschäftigte. Es befindet sich in Mortlake südwestlich von London. Er liegt mit seiner Frau in einer Beduinen-Zelt-ähnlichen Gruft mit Glasdach begraben, bei welchem die Särge zu sehen sind, wenn eine Treppe hinuntergestiegen wird.

Der eventuelle Einfluss der tatsächlich bevorstehenden Planetenkonstellation war um die Zeit, als der Film entstand, heiß in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Chinesen haben in der Tat ihre Zeitrechnung an „dem Tag“ dieser Konstellation, bei der verschiedene Planeten in Reihe stehen, einstmals gestartet.

Julian Rhind-Tutt, der auch Prinz Frederick in King George – Ein Königreich für mehr Verstand spielte, und als Mr. Pimms in Lara Croft: Tomb Raider auftritt, wird von Philipp Moog synchronisiert. Der britische Schauspieler Leslie Phillips stellt Wilson dar, einen Freund von Laras Vaters und ein Experte für antike Uhren.

Alex West, Laras Freund, wird von Daniel Craig gespielt. Im zweiten Teil von Tomb Raider übernimmt die männliche Hauptrolle Gerard Butler.


Kritik:

„Trivialer Abenteuer- und Fantasyfilm in Anlehnung an das gleichnamige Computer-Erfolgsspiel, der kaum ein Eigenleben entwickelt und noch weniger unterhält. Ohne Spannung erzählt und inszeniert, schwach gespielt.“ Lexikon des internationalen Films

Sigourney Weaver, die mit Ridley Scotts Alien 1979 als erste Frau den Durchbruch im Actiongenre schaffte,[3] kritisierte im Jahr 2004 auf Nachfrage von Spiegel Online die neuen Kinoheldinnen wie Lara Croft:

„Ich weiß nicht, ob ich es glänzen nennen würde, wie etwa Angelina Jolie in Lara Croft zum Einsatz kam. Angelina ist eine tolle Schauspielerin, aber ihre Rolle beschränkt sich darauf, das Böse mit simpler Waffengewalt zu bekämpfen. Ich finde es ziemlich schade, dass man einer Schauspielerin vom Kaliber einer Angelina Jolie nicht mehr Spielraum lässt, um diesen Charakter Lara Croft mit einem Hauch mehr Intelligenz zu gestalten. Man hat sie zu sehr reduziert auf die Figur aus dem gleichnamigen Videospiel. Dicke Brüste, enge Shorts und eine Knarre in der Hand, das allein reicht in meinen Augen noch nicht, um einen weiblichen Hero zu kreieren.“ Spiegel Online


Auszeichnungen:

2001: Bogey in Silber
2002: DVD Champion in der Kategorie Internationaler Film

 


 

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„Trivialer Abenteuer- und Fantasyfilm in Anlehnung an das gleichnamige Computer-Erfolgsspiel, der kaum ein Eigenleben entwickelt und noch weniger unterhält. Ohne Spannung erzählt und inszeniert, schwach gespielt.“