City of Ember – Flucht aus der Dunkelheit (2008)

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Die Menschheit wird auf der Erdoberfläche nicht überleben können, deswegen ersinnt ein Rat von Wissenschaftlern einen Plan: Eine Stadt wird weit unter der Erdoberfläche errichtet und Menschen sollen dort (über)leben. Der Bürgermeister der Stadt erhält einen versiegelten Behälter, der sich nach 200 Jahren automatisch öffnet und Instruktionen enthält wie man die unterirdische Stadt verlassen und an die Oberfläche zurückkehren kann. Der Behälter soll über die Generationen von Bürgermeister zu Bürgermeister weitergereicht werden, doch nach 153 Jahren gerät der Behälter in Vergessenheit.


Inhalt:

Die Menschheit wird auf der Erdoberfläche nicht überleben können, deswegen ersinnt ein Rat von Wissenschaftlern einen Plan: Eine Stadt wird weit unter der Erdoberfläche errichtet und Menschen sollen dort (über)leben. Der Bürgermeister der Stadt erhält einen versiegelten Behälter, der sich nach 200 Jahren automatisch öffnet und Instruktionen enthält wie man die unterirdische Stadt verlassen und an die Oberfläche zurückkehren kann. Der Behälter soll über die Generationen von Bürgermeister zu Bürgermeister weitergereicht werden, doch nach 153 Jahren gerät der Behälter in Vergessenheit. Als nach ca. weiteren 100 Jahren die Technik der Stadt immer mehr versagt und immer längere Ausfälle des einzigen Generators zu überstehen sind, findet Lina Mayfleet (Saoirse Ronan), eine Nachfahrin des siebten Bürgermeisters, durch Zufall den Behälter wieder. Zusammen mit ihrem Freund Doon Harrow (Harry Treadaway) erkennt sie, dass die Stadt nicht mehr gerettet werden kann, sondern dass der Inhalt des Behälters der Schlüssel zur Rettung ist. Die beiden machen sich an die Erforschung der Instruktionen, und dabei müssen sie sich nicht nur beeilen, sondern auch dem korrupten derzeitigen Bürgermeister Cole (Bill Murray) entkommen…


City of Ember – Flucht aus der Dunkelheit ist ein dystopischer Science-Fiction/Fantasyfilm des Regisseurs Gil Kenan aus dem Jahr 2008. Das Drehbuch zur streckenweise surrealistisch anmutenden Geschichte schrieb Caroline Thompson.


Handlung:

In einem düsteren Zukunftsszenario wird zum Schutz der Menschheit eine unterirdische Stadt namens Ember errichtet, in der die Menschen generationenlang hermetisch abgeriegelt Schutz und Zuflucht finden. Der Grund dafür bleibt dem Zuschauer vorenthalten. Die Erbauer planen, die Eingeschlossenen für exakt 200 Jahre zu isolieren. Gleichzeitig hinterlassen sie dem Bürgermeister eine Metallschatulle mit Anweisungen für eine zukünftige Rückkehr auf die Oberfläche, die allerdings durch menschliches Versagen in Vergessenheit gerät. Außerdem geht auch ein beträchtlicher Teil an Kenntnissen und Fertigkeiten für immer verloren.

Nach Ablauf der 200 Jahre erfährt Ember Nahrungsknappheiten und bedrückende Stromausfälle in Folge eines maroden, mit Wasserkraft angetriebenen Generators; es kommt zu immer länger anhaltenden Aussetzern in der Energieversorgung. Die beiden 12-jährigen Hauptfiguren, die Waise Lina und der Erfindersohn Doon, sind grundverschiedene Charaktere, denen nach Abschluss der Schulzeit in einer sonderbaren Zeremonie Arbeitsplätze zugewiesen werden. Lina wird über einen Tausch mit Doon zur Botin, die die Kommunikation in der Stadt nach dem Zusammenbruch der Telefonanlage aufrechterhält. Doon, der sich sehr für den Generator interessiert, bekommt ursprünglich den Beruf des Boten zugewiesen, tauscht diesen jedoch mit Lina gegen den des Rohrarbeiters in der Hoffnung, in der Nähe des Generators arbeiten zu können.

Eines Tages entdeckt Lina die Metallschatulle, welche sich im Besitz ihrer senilen Großmutter befindet. Das darin enthaltene Dokument weckt sogleich ihre Neugier. Fortan versuchen Lina und Doon gemeinsam das Schriftstück, das nur in Fragmenten vorliegt, zu enträtseln. Gleichzeitig spitzt sich die Lage der Bevölkerung nach einer weiteren Störung des Generators zu. Der korrupte Bürgermeister Cole unternimmt nichts um den bevorstehenden Untergang Embers aufzuhalten und verfolgt stattdessen eigene Interessen indem er in einem versteckten Raum große Mengen an Lebensmittel für sich selbst hortet. Als er bei Lina die Metallschatulle entdeckt und diese in seinen Besitz bringen will, kann Lina aufgrund eines erneuten Stromausfalls fliehen. Daraufhin lässt der zwielichtige Charakter nach Lina und Doon fahnden.

Doon, Lina und deren kleine Schwester Poppy verstecken sich vor den Häschern des Bürgermeisters. Dann folgen sie den Instruktionen der einstigen Baumeister, die sie nur mühselig enträtseln. Das Trio gelangt schließlich durch einen unterirdischen Fluss unverletzt an die Erdoberfläche, wo sie später ihren ersten Sonnenaufgang erleben. In dieser Situation entdecken sie, durch einen Spalt in der Erde, tief unter der Erdoberfläche die Lichter Embers. Lina und Doon lassen ihren Mitbürgern eine Nachricht zukommen, die von Doons Vater Loris gefunden wird.


Hintergrund:

Die Inszenierung ist das Realfilm-Debüt Kenans und basiert auf dem 2003 erschienenen gleichnamigen Jugendroman von Jeanne DuPrau, welcher in Deutschland unter dem Titel Lauf gegen die Dunkelheit erschien. Die literarische Vorlage ist der erste Teil einer bislang vierteiligen Buchreihe, die 2004 mit The People of Sparks und 2008 mit The Diamond of Darkhold fortgesetzt wurde, während der dritte Teil der Buchserie, The Prophet of Yonwood (2006), ein Prequel zum Erstlingswerk darstellt. Das Geschichtskonzept weist Ähnlichkeiten zu der 1909 erschienenen Kurzgeschichte The Machine Stops („Die Maschine versagt“) von E. M. Forster auf.


Trivia:

Die Ästhetik des Films weist Ähnlichkeiten mit der Fallout-Reihe auf.


Kritik:

„Liebevoll ausgestatteter Fantasy-Film im Retro-Look mit viel Gespür für Raumpoetik und einer großen erzählerischen Sorgfalt bei der Charakterisierung der Figuren. Die Freude am Setdesign geht allerdings auf Kosten der dramaturgischen Entwicklung, die die Reise ans Licht eher stiefmütterlich behandelt.“ Lexikon des Internationalen Films

„„City of Ember“ ist ein überdurchschnittlich unterhaltsamer Abenteuer-Film mit einer spannenden Prämisse, dessen Figuren- und Story-Entwicklung leider unter der kurzen Laufzeit leidet. Kenan inszeniert zwar nicht so flott wie mancher Genre-Kollege, dafür punktet seine herausfordernde Kinderbuch-Adaption über ihr dystopisches Setting mit wesentlich mehr Tiefgang.“ filmstarts.de


Quelle: Wikipedia

 

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