Gullivers Reisen – Da kommt was Großes auf uns zu (2010)

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Gulliver ist ein kleiner Bürobote und über beide Ohren verliebt in die unerreichbare Redakteurin Darcy. Sie anzusprechen, davon konnt er bisher aber nur träumen. Eines Tages kann er Darcy durch Betrug davon überzeugen, dass sie ihn für einen Reisebericht auf die Bermudas schickt, wo Gulliver nach einem Sturm auf der Insel Liliput landet. Von kleinen Bewohnern gefesselt, beginnt sein Abenteuer…



Inhalt:

Gulliver ist ein kleiner Bürobote und über beide Ohren verliebt in die unerreichbare Redakteurin Darcy. Sie anzusprechen, davon konnt er bisher aber nur träumen. Eines Tages kann er Darcy durch Betrug davon überzeugen, dass sie ihn für einen Reisebericht auf die Bermudas schickt, wo Gulliver nach einem Sturm auf der Insel Liliput landet. Von kleinen Bewohnern gefesselt, beginnt sein Abenteuer…


Gullivers Reisen – Da kommt was Großes auf uns zu ist ein US-amerikanischer Fantasyfilm. Er basiert sehr frei auf dem Roman Gullivers Reisen von Jonathan Swift, spielt aber in moderner Zeit. In der Hauptrolle des Lemuel Gulliver ist Jack Black zu sehen. Vertrieben wird der Film von 20th Century Fox. In deutschen Kinos erschien der Film am 10. Februar 2011. Als Vorfilm wird in der Kinofassung der Kurzfilm Scrat’s Continental Crack-Up, ein Ableger von Ice Age, gezeigt.


Handlung:

Lemuel Gulliver verbringt seine Tage mit der halbherzigen Arbeit in der Postabteilung eines Magazins, coolen Sprüchen und dem Anhimmeln der Reporterin Darcy. Als sein neuer Kollege nach nur einem Tag zu seinem Vorgesetzten befördert wird, beginnt Gulliver über sein Leben nachzudenken und beschließt etwas aus sich zu machen. Er möchte Darcy endlich seine Liebe gestehen, bewirbt sich aber aus Versehen als Reisejournalist. Aus verschiedenen Quellen bastelt er sich einen ersten Bericht zusammen, der Darcy so beeindruckt, dass sie ihn auf eine Erkundungstour ins Bermudadreieck schickt.

In einem heftigen Sturm wird Gulliver bewusstlos und erwacht gefesselt im Land Liliput, in dem alle Bewohner nur wenige Zentimeter groß sind. Im Verlies lernt er Horatio kennen, der unsterblich in die Prinzessin Mary verliebt ist, die allerdings General Edward versprochen ist. Erst ein Großbrand im Schloss ändert die Meinung der Bewohner des Landes, denn Gulliver löscht das Feuer indem er es auspinkelt. Von da an beginnt sein schönes Leben in Liliput, dessen Bewohner ihm seine Geschichten alle unbesehen glauben. So lässt er seine Lebensgeschichte im Theater nachspielen, die eine Mischung aus Star Wars, Titanic und Avatar darstellt. Zudem macht er allen weis, er wäre der König der Insel Manhattan und schwelgt im Luxus.

Als Gulliver dann auch noch König Theodor und Mary vor einer Entführung und das Land vor einem feindlichen Angriff rettet, ist er der Held für alle und wird auch noch zu Edwards Vorgesetztem befördert. Horatio und Mary kommen sich immer näher und sie weist Edward sogar zurück. Dieser ist deshalb so sauer, dass er sich mit dem feindlichen König verbündet, dem er einen Plan für einen Roboter übergibt, den Gulliver in seinem Gepäck dabei gehabt hat. Es kommt zum Kampf zwischen Gulliver und dem Transformers ähnlichen Roboter, den Edward steuert. Gulliver verliert und muss zugeben, dass er nichts von den glorreichen Dingen getan hat, die er behauptet hatte.

Liliput wird von seinen Feinden eingenommen und Gulliver verbannt. Er landet im Land der Riesen, wo er als Haustier bzw. Spielzeug eines Riesenmädchens gequält wird. Währenddessen strandet Darcy, die Gulliver gesucht hat, ebenfalls in Liliput. Horatio gibt seinen Freund nicht auf und reist ihm nach. Gemeinsam fliehen sie zurück nach Liliput, wo Gulliver Darcy findet und ihr endlich seine Liebe gesteht. Zudem beschließt er Liliput zu befreien und sich dem Edward-Roboter erneut zu stellen. Erst mit Horatios Hilfe gewinnt Gulliver. Horatio und Mary kommen zusammen und er darf sie endlich heiraten. Auch Darcy küsst Gulliver. Er erklärt den beiden Königen, dass ihr Krieg sinnlos ist.

Darcy und Gulliver kehren nach Hause zurück und er wird Reisejournalist.


Produktion:

Als Drehort für den Palast von Liliput diente Blenheim Palace im englischen Oxfordshire.

Am 23. März 2010 gab 20th Century Fox bekannt, dass der Film in 3D konvertiert werden würde. Ursprünglich sollte er am 4. Juni 2010 in US-amerikanischen Kinos anlaufen, wurde aber auf den 25. Dezember desselben Jahres verschoben. Das Budget des Filmes belief sich auf 112 Millionen US-Dollar.


Sonstiges:

Der Originalautor Jonathan Swift wird im Filmvor- bzw. -abspann nicht erwähnt. Allerdings sind während des Abspannes Zeitungsartikel zu sehen, die Anspielungen auf einige Abenteuer von Lemuel Gulliver aus dem Originalroman machen, die allerdings nicht im Film vorkommen, wie die Reisen zu den Yahoos.


Kritiken:

Für seine Darstellung in dem Film wurde Jack Black für eine Goldene Himbeere 2011 als schlechtester Schauspieler nominiert.

„Jack Black ist kein Mann der leisen Töne. Auch Jonathan Swifts berühmte Vorlage bereichert er um manchen flachen Witz – wohl ein Zugeständnis an die jüngeren Kinobesucher. Sei’s drum, ein unterhaltsames Kinoabenteuer ist dennoch dabei herausgekommen. Allerdings: Liebhaber der satirischen Romanvorlage könnten bei der klamaukigen Neuinterpretation leichte Bauchschmerzen bekommen.“ Gong

„So entpuppt sich die neueste Verfilmung von „Gullivers Reisen“ als unausgegorenes Starvehikel für Jack Black, der seine Paraderolle des exaltiert nerdigen Fatsos mit Herz jedoch mehr routiniert als inspiriert abspult. Und dass es sich hier um einen 3D-Film handelt, sticht einem auch nicht gerade ins Auge. Fazit: Unausgegorener Mix aus kurzweiligem Familienfilm-Klamauk und popkultureller Satire mit ansehnlichen Trickeffekten.“ Cinema

„Regisseur Rob Letterman („Monsters vs. Aliens“) erzählt mit diesen Zutaten eine recht konventionelle und vorhersehbare romantische Komödie. Vom historischen Vorbild bleiben nur die allseits bekannten Versatzstücke übrig. Doch auch Swifts scharfe Satire an den gesellschaftlichen Verhältnissen des beginnenden 18. Jahrhunderts ist schon lange zum zahmen Kinderbuch verkommen. Der neueste Film ist da nur eine weitere Banalisierung des Stoffes.[…] Die Tricktechnik ist sehenswert, doch die 3D-Brille und den Zuschlag für die dritte Dimension kann man sich getrost sparen: Es gibt kaum einen Effekt, der dies nötig macht.“ Stern.de

„Schade um den sichtlich gut gelaunten Jack Black, der „Gullivers Reisen – Da kommt was Großes auf uns zu“ auch nicht davor retten kann, ein bestenfalls ansatzweise unterhaltsamer Streifen für schlichte Gemüter zu sein, der rasch wieder vergessen sein wird.“ film-welt.com


Quelle: Wikipedia

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