Mars Attacks! (1996)

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Die Marsianer kommen! Sie wollen die Erde übernehmen und ihren Spaß haben. Doch bis die Erdbevölkerung das kapiert hat, ist es schon beinahe zu spät. US-Präsident Dale (Jack Nicholson) möchte eh nur, daß alle Freunde sind, General Decker (Rod Steiger) möchte bomben, was das Zeug hält, Dr. Kessler (Pierce Brosnan) hält sie für Freunde, bis sie ihm den Kopf aboperieren und die Reporter Stone und Lake (Michael J.Fox, Sarah Jessica Parker) sind karrieregeil.




Inhalt:

Die Marsianer kommen! Sie wollen die Erde übernehmen und ihren Spaß haben. Doch bis die Erdbevölkerung das kapiert hat, ist es schon beinahe zu spät. US-Präsident Dale (Jack Nicholson) möchte eh nur, daß alle Freunde sind, General Decker (Rod Steiger) möchte bomben, was das Zeug hält, Dr. Kessler (Pierce Brosnan) hält sie für Freunde, bis sie ihm den Kopf aboperieren und die Reporter Stone und Lake (Michael J.Fox, Sarah Jessica Parker) sind karrieregeil.

Zum Glück gibt es noch Leute wie den Ex-Schwergewichtsboxer Byron Williams (Jim Brown), den Teenager Richie (Lukas Haas) und den Sänger Tom Jones. Und da die Rettung ausgerechnet aus dem Altersheim von Oma Florence (Silvia Sydney) kommen könnte, kann die Welt vor den totenköpfigen, riesengehirnigen, grünen Ekelpaketen vielleicht doch noch gerettet werden…

Mars Attacks! ist eine Science-Fiction-Filmkomödie des Regisseurs Tim Burton aus dem Jahr 1996. Produziert wurde sie von Warner Bros.


Handlung:

Tausende fliegende Untertassen steuern auf die Erde zu. Das Weiße Haus wird darüber von Professor Donald Kessler informiert. Kessler kann den US-Präsident James Dale davon überzeugen, die Marsianer angemessen auf der Erde zu empfangen, statt sie anzugreifen. So schickt Dale ein Begrüßungskomitee in die Wüste von Nevada, wo vor den Augen der Weltpresse und hunderten Zivilisten ein UFO landet. Als die kleinen Männchen mit den riesigen Gehirnen verkünden, dass sie friedliche Absichten verfolgen, lässt einer der Anwesenden eine Friedenstaube aufsteigen. Die Marsianer reagieren empört und richten dann ein Massaker unter den Anwesenden an. Das US-Militär ist gegen die Strahlenwaffen der Außerirdischen machtlos. Dale ist entsetzt, doch Kessler geht von einem kulturellen Missverständnis aus, und so werden die Marsianer noch einmal eingeladen, um im Kapitol vor dem Kongress zu sprechen. Doch auch dort löschen die Marsianer prompt alles Leben aus. Kessler wird von den Marsianern in ihr UFO entführt, wo man an ihm und an der Reporterin Natalie Lake fiese Experimente durchführt. Als die Marsianer dann auch noch das Weiße Haus stürmen und unter anderem auch First Lady Marsha Dale getötet wird, lässt sich Dale endlich von dem von Anfang an gegen die Marsianer misstrauischen General Decker überreden, eine Atombombe ins All zu schießen. Die Marsianer fangen diese jedoch ab und rauchen sie wie einen Joint auf. Nun beginnen die Marsianer, in die ganze Welt einzufallen, Städte einzuäschern und Menschenleben auszulöschen. Auch Dale und sein Stab werden schließlich von dem Anführer der Marsianer umgebracht. Als ein junger Mann namens Richie Norris mit seiner senilen Großmutter Florence vor der Invasion flüchtet, entdeckt er zufällig, dass die Gehirne der Marsianer bei lauter, hoch gesungener Musik (hier konkret den Jodlern von Slim Whitmans Indian Love Call) explodieren. So verteidigen sich die Menschen und feiern Richie Norris und Großmutter Florence in den Trümmern von Washington D.C. als Retter der Welt.


Kritiken:

James Berardinelli kritisierte auf ReelViews, im Film träten zu viele Charaktere auf, die Handlung sei zu dünn und zu wenig lustig. Der Schnitt sei mangelhaft, die erste Filmhälfte sei „schmerzlich“ („painfully“) tempoarm. Berardinelli lobte allerdings die Darstellungen von Natalie Portman, Rod Steiger, Pierce Brosnan, Sarah Jessica Parker und Jim Brown.

TV Movie 04/09: „Empfehlenswert. Schrille Genre-Parodie: ein Geniestreich.“


Auszeichnungen:

Danny Elfman gewann 1997 für die Filmmusik den Saturn Award. Der Film wurde in sechs weiteren Kategorien für den gleichen Preis nominiert, darunter für die Regie, für das Drehbuch und als „Bester Science-Fiction-Film“. Der Film wurde in vier Kategorien für den Golden Satellite Award nominiert, darunter für Jack Nicholson und für Danny Elfman. Der Film wurde außerdem 1997 für den Hugo Award, den Art Directors Guild Award und den MTV Movie Award nominiert.

In der Kategorie visuellen Effekte stand der Film 1997 in der Vorrunde bei der Oscar-Verleihung, wurde jedoch nicht nominiert.


Hintergrund:

Der Film ist eine Hommage an die US-amerikanischen Alien- und Science-Fiction-Comics und B-Movies der 1950er-Jahre. Insbesondere erkennt man deutlich den Einfluss von Tim Burtons großem Vorbild Ed Wood und dessen Film Plan 9 from Outer Space. Vor allem aber nimmt er den ersten Krieg-der-Welten-Film auf: Die zunächst arglose Neugier der Menschen sowie die wundersame Rettung, nachdem alle irdischen Waffen versagt haben (die originalen Marsianer sterben gemäß H. G. Wells durch irdische Bakterien, was hier humorvoll-gekonnt durch die jodelnde Country-Musik persifliert wird) sind eindeutig die Leitmotive aus diesem Film. Er persifliert darüber hinaus auch neuere Science-Fiction-Filme wie Independence Day (der wiederum ebenfalls Motive aus Krieg der Welten verwendet).

Danny Elfman reproduziert mit seinem Soundtrack die typische Filmmusik der alten B-Movies, insbesondere durch Einsatz des Theremin.

Die Marsianer wurden entweder durch Puppen dargestellt oder von Computeranimationen. Für viele Schauspieler war es schwierig zu agieren, da es praktisch keine Anhaltspunkte für das Schauspielen mit digitalen Figuren gab. Allerdings sind die toten Marsianer am Ende des Films alle Plastikpuppen.

Die Besetzungsliste verzeichnet eine Vielzahl von Hollywood-Größen wie Jack Nicholson (in einer Doppelrolle als amerikanischer Präsident und als Immobilienhai), Glenn Close als Präsidentengattin und Natalie Portman als ihre Tochter. Pierce Brosnan spielt einen Wissenschaftler, der, in seinen positiven Vorurteilen gefangen, neben der Realität steht, und Sarah Jessica Parker eine Journalistin. In weiteren Rollen: Danny DeVito, Martin Short, Annette Bening, Barbara Eden, Michael J. Fox, Christina Applegate, Jack Black, Tom Jones, Joe Don Baker und Pam Grier.


Besonderheiten:

Es gibt eine ganze Reihe skurril-humoristischer Einlagen durch comicartige Szenen, in denen beispielsweise eine Friedenstaube mit einer Strahlenwaffe erlegt wird, die Marsianer das Helium einer Wasserstoffbombe inhalieren, um ihre Stimme eine Oktave höher klingen zu lassen, oder ihnen bei Country-Musik (von Country-Legende Slim Whitman) das grüne Gehirn platzt – eine Idee aus dem Film Angriff der Killertomaten sowie dem Godzilla-Film Befehl aus dem Dunkel.

Tim Burton ließ sich für diesen Film von Sammelbildern inspirieren, die es in seiner Kindheit in Kaugummis gab. Die Sammelbilder wurden von der Firma Topps Chewing Gum herausgegeben. Da diese Bilder brutale Szenen zeigten, wurden sie nach kurzer Zeit vom Markt genommen.

In den Vereinigten Staaten konnte der Film die der Starbesetzung entsprechenden kommerziellen Erwartungen nicht erfüllen.

Das im Film von den Marsianern angegriffene Hotel, in dem sich Art Land befindet, wurde real zerstört. Es handelte sich um eines der vielen alten extravaganten Hotels in Las Vegas, die im Zuge einer Stadterneuerung eingeebnet werden sollten. Die Sprengung wurde so koordiniert, dass die Szenen aufgenommen und passend in den Film eingebaut werden konnten.

Die Godzilla-Szene, die im Film zu sehen ist, stammt ursprünglich aus dem Film Godzilla, der Urgigant aus dem Jahr 1988.


Quelle: Wikipedia

REZENSION(EN)

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