Flight (2012)

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Eine kaputte Ehe, Affären, Alkohol und Kokain – das Leben ist nicht eben besonders sonnig für den Linienpiloten Whip Whitaker (Denzel Washington), als er an einem regnerischen Tag in die überraschend in die Kanzel gerufen wird. Whitaker ist neben der Spur, aber das Schlimmste soll noch folgen: ein technischer Defekt erweist sich alsbald als tödliche Gefahr, der die Maschine abstürzen lassen wird. Aufgrund seines Drogenkonsums hat Whip jedoch in diesem Moment ruhige Hände und landet die Maschine kopfüber auf einem Feld.


Flight


Inhalt:

Eine kaputte Ehe, Affären, Alkohol und Kokain – das Leben ist nicht eben besonders sonnig für den Linienpiloten Whip Whitaker (Denzel Washington), als er an einem regnerischen Tag in die überraschend in die Kanzel gerufen wird. Whitaker ist neben der Spur, aber das Schlimmste soll noch folgen: ein technischer Defekt erweist sich alsbald als tödliche Gefahr, der die Maschine abstürzen lassen wird. Aufgrund seines Drogenkonsums hat Whip jedoch in diesem Moment ruhige Hände und landet die Maschine kopfüber auf einem Feld. Statt aller 105 Menschen an Bord sterben so nur sechs Personen – Grund genug, den wagemutigen Helden in allen Medien zu feiern. Doch da Whip eine Blutprobe abgenommen wurde, wissen die Behörden, daß Whitaker betrunken und auf Droge war – nun droht ihm ein Prozess und mehrere Jahre Gefängnis. Der Anwalt Hugh Lang (Don Cheadle) nimmt sich seiner an, doch langsam aber sicher wird Whips Situation bedrohlicher, der sich seine Sucht erst einmal richtig eingestehen muß. Eine gewisse Motivation kommt von einer Bekanntschaft aus dem Krankenhaus, Nicole (Kelly Reilly) ist selbst auf Entzug, doch wenn er Anhörung und Prozess überstehen will, muß Whip nüchtern bleiben…

Flight ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2012, das vom Alaska-Airlines-Flug 261 inspiriert wurde.[2] Regie führte Robert Zemeckis, in der Hauptrolle ist Denzel Washington als Pilot William „Whip“ Whitaker zu sehen. Flight feierte am 14. Oktober 2012 auf dem New York Film Festival Premiere. Zusätzlich wurde er auf dem Austin Film Festival am 22. Oktober 2012 und dem Stockholm International Film Festival am 13. November 2012 vorgeführt. Deutschlandpremiere hatte Flight am 24. Januar 2013.


Handlung:

In der Nacht vor einem Flug von Orlando nach Atlanta verbringt der Flugkapitän Whitaker die Nacht mit der Stewardess Katerina Marquez. Whitaker ist Alkoholiker, was er sich jedoch nie eingesteht, und neigt zum Drogenmissbrauch. Nach einer durchzechten Nacht nimmt er Kokain, um wieder fit zu werden und steigt schließlich ins Cockpit. Auch während des Fluges genehmigt er sich weiterhin Wodka. Nach dem Start des SouthJet-Fluges 227 herrschen starke Turbulenzen. Später reißt ein Verbindungsteil am Höhenleitwerk, das bereits längst hätte gewartet werden müssen. Dadurch verliert der Jet seine Manövrierbarkeit und gerät in einen unkontrollierten Sturzflug. Nur durch ein besonders waghalsiges und ungewöhnliches Flugmanöver, bei dem er das Flugzeug in Rückenlage bringt, gelingt es dem Piloten, den Totalverlust der Maschine zu verhindern. Sechs der 102 Personen an Bord, darunter Marquez, kommen ums Leben.

Whitaker, der bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wird als Held gefeiert. Als jedoch durch eine Blutprobe entdeckt wird, dass er verschiedene Rauschmittel zu sich genommen hatte, droht dem Piloten eine lebenslange Haftstrafe. Er erhält Rückendeckung von der Pilotengewerkschaft, die den toxikologischen Bericht durch einen Anwalt erfolgreich anfechtet. Whitaker trinkt während dieser Zeit exzessiv und ohne jede Einsicht weiter. Im Krankenhaus lernt Whitaker die heroinabhängige Nicole kennen, in die er sich verliebt. Auch diese versucht ihn immer wieder davon zu überzeugen, sich in eine Entzugstherapie zu begeben. Er verleugnet jedoch weiterhin jede Abhängigkeit und argumentiert stattdessen, er selbst „entscheide sich zu betrinken“.

Im Zuge der offiziellen Untersuchung werden schließlich die leeren Wodkaflaschen im Mülleimer des Flugzeuges gefunden, zu denen lediglich die Crew Zugang hatte. Als sich bei einer Anhörung über die Geschehnisse an Bord die Gelegenheit bietet, den Alkoholkonsum an Bord der toten Marquez in die Schuhe zu schieben und somit den Kopf endgültig aus der Schlinge zu ziehen, muss Whitaker eine Entscheidung treffen. Schließlich gesteht er bei der Befragung, am Unglückstag und die Tage davor getrunken zu haben, und auch jetzt, bei der Befragung, betrunken zu sein und dass er Alkoholiker sei.

Nach einem Zeitsprung von 13 Monaten sitzt Whitaker im Gefängnis mit der Aussicht auf vier bis fünf weitere Jahre Haft. Er ist nun jedoch trocken, fühlt sich „das erste Mal in seinem Leben frei“ und bereut seine Entscheidung nicht. Dort besucht ihn sein mittlerweile fast erwachsener Sohn, der ihn zuvor gemieden und keinen Kontakt gewünscht hatte, um ihn zu einem Aufsatz für das College zu befragen – Thema: „der faszinierendste Mensch, dem ich nie begegnet bin“.


Produktion:

Während der Film von den Studios Parkes + MacDonald Prods. und ImageMovers produziert wurde, vermarktete Paramount Pictures Flight mit einem Budget von 31 Millionen US-Dollar. Im April 2011 wurde bekannt gegeben, dass Robert Zemeckis die Regie übernehmen werde; weniger als zwei Monate später wurde auch Denzel Washingtons Auftreten bestätigt. Ab Mitte September 2011 wurde schrittweise auch die weitere Besetzung bestätigt. Gedreht wurde an Orten in der Nähe von Atlanta, Georgia innerhalb von 45 Tagen.


Auszeichnungen:

Denzel Washington wurde für den Oscar in der Kategorie Bester Hauptdarsteller nominiert. Ebenfalls erhielt John Gatins für das Beste Originaldrehbuch eine Nominierung.


Kritiken:

Flight erhielt vorwiegend positive Kritiken. Von 169 ausgewerteten Kritikern bei Rotten Tomatoes erhielt der Film zu 77 % positive Bewertungen. Bei Metacritic kam man bei 39 Kritiken auf 76 % positive Bewertungen. Verkehrspiloten bemängelten jedoch bei Flight, dass der Film realitätsfern sei.

„Dem Meisterregisseur gelingt [nach den Jahren als Pionier des Motion-Capture-Films] ein überzeugendes Comeback. Vor dem Hintergrund eines spektakulären Flugzeugabsturzes entwirft der Filmemacher ein großspurig-hochprozentiges Melodram, das von überragenden Darstellern, einer ungewöhnlichen, emotional packenden Geschichte und der inszenatorischen Klasse seines Regisseurs lebt.“ Filmstarts

„Wie so oft bei Zemeckis öffnet sich ein reichlich komplexes und philosophisch brisantes Feld, nur um schließlich auf vorhersehbare, maximal unbefriedigende Weise abgelaufen zu werden. Und Denzel Washington dominiert diesen Film, bei dem alle anderen Figuren wie jene nervigen, aber manchmal gefährlichen Gänse erscheinen, die nun in der ständig heißer laufenden Turbine seines Tanzes mit dem Alkohol zerfetzt werden.“ critic.de

„FLIGHT könnte an einigen Kinobesuchern spurlos vorbeiziehen, da die Simplizität der Inhaltsangabe nicht einladend genug sein könnte. Es lohnt sich jedoch allemal, Denzel Washington in schauspielerischer Höchstform zu erleben. Robert Zemeckis neuer Geniestreich ist unverschämt konsequent in seiner filmischen Atmosphäre und emotional extrem herausfordernd. Ein Oscar-Klassiker!“ Kino7.de

„Schauspielerische Glanzleistungen und eine heikle Thematik, die man so nicht erwartet hat. Am Ende des Tages wird man zum nachdenken angeregt, auch wenn die Reaktion des Hauptprotagonisten weltfremder nicht sein könnte.“ MovieKnight.de

Flight konnte bisher (Stand: 29. Januar 2013) über 101,8 Millionen US-Dollar einspielen, davon allein über 93,4 Millionen US-Dollar in den Vereinigten Staaten.


Sonstiges:

Ursache für den Absturz des Flugzeugs ist der Bruch einer Spindel des Höhenleitwerks. Dies und der Ablauf des Fluges erinnern an den Alaska-Airlines-Flug 261. Bei diesem Flug wurden u. a. gebrochene Muttern des Höhenleitwerks infolge mangelhafter Wartung als Ursache festgestellt.


Quelle: Wikipedia

REZENSION(EN)

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