X-Men – Apocalypse [BD] (2016)

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X-Men – Apocalypse [BD] (2016)

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6,0

Seit Anbeginn der Menschheit wurde er als Gott verehrt: Apocalypse, der erste und mächtigste Mutant des Marvel X-Men Universums, vereint die Kräfte vieler verschiedener Mutanten und ist dadurch unsterblich und unbesiegbar. Nachdem Apocalypse nach tausenden von Jahren erwacht, ist er desillusioniert von der Entwicklung der Welt und rekrutiert ein Team von mächtigen Mutanten – unter ihnen der entmutigte Magneto (Michael Fassbender) – um die Menschheit zu reinigen, eine neue Weltordnung zu erschaffen und über alles zu herrschen. Als das Schicksal der Erde in der Schwebe ist, muss Raven (Jennifer Lawrence) mit Hilfe von Prof. X (James McAvoy) ein Team junger Mutanten anführen, um ihren größten Erzfeind aufzuhalten und die Auslöschung der Menschheit zu verhindern…

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6,0 / 10

Titel Cut Bank: Kleine Morde unter Nachbarn
Teaser-Text Good Folks. Bad Deeds.
Genre(s) Thriller
Laufzeit | Jahr | FSK 93 min. | 2014 | 16
Regie | Story Matt Shakman | Roberto Patino
Darsteller Michael Stuhlbarg, Bruce Dern, John Malkovich, Joyce Robbins
Bewertung 6,0  (8.544 Stimmen)

 

20TH CENTURY FOX

Seit Anbeginn der Menschheit wurde er als Gott verehrt: Apocalypse, der erste und mächtigste Mutant des Marvel X-Men Universums, vereint die Kräfte vieler verschiedener Mutanten und ist dadurch unsterblich und unbesiegbar. Nachdem Apocalypse nach tausenden von Jahren erwacht, ist er desillusioniert von der Entwicklung der Welt und rekrutiert ein Team von mächtigen Mutanten – unter ihnen der entmutigte Magneto (Michael Fassbender) – um die Menschheit zu reinigen, eine neue Weltordnung zu erschaffen und über alles zu herrschen. Als das Schicksal der Erde in der Schwebe ist, muss Raven (Jennifer Lawrence) mit Hilfe von Prof. X (James McAvoy) ein Team junger Mutanten anführen, um ihren größten Erzfeind aufzuhalten und die Auslöschung der Menschheit zu verhindern…

 

OFDB

1983, zehn Jahre nachdem Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) alias Magneto versuchte den amerikanischen Präsidenten zu ermorden, lebt der frühere Revoluzzer unter falschem Namen mit Frau und Kind ein ruhiges Leben in Polen. Sein früherer Weggefährte Charles Xavier (James McAvoy) führt derweil seine Schule für junge Mutanten und lehrt diese mit ihren Kräften umzugehen. In Ägypten jedoch erwacht der jahrtausendealte, extrem mächtige Mutant En Sabah Nur (Oscar Isaac) alias Apocalypse zu neuem Leben und plant nicht nur die Welt zu unterjochen, sondern auch große Teile der Menschheit dabei auszulöschen. Er rekrutiert vier Helfer, darunter auch Magneto, nachdem dieser seine Familie verliert. Nur die verbliebenen Mutanten um Charles, zu denen auch die zuvor untergetauchte Mystique (Jennifer Lawrence) stößt, können ihrem Urahnen die Stirn bieten…

 

-SPOILERWARNUNG- WIKIPEDIA

X-Men: Apocalypse ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm aus dem Jahr 2016, der auf den X-Men-Comics des Marvel-Verlages basiert. Er ist der insgesamt neunte Teil der X-Men-Filmreihe und bildet als Fortsetzung zu X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014) den dritten Teil der zweiten X-Men-Trilogie.

Der Film thematisiert die Entstehung der Superheldentruppe X-Men sowie die Ursprünge der Mutanten und bildet gleichzeitig einen Neuanfang für die X-Men-Reihe. Er übernimmt Elemente aus der ersten X-Men-Trilogie, wie beispielsweise der Phoenix-Saga, und stellt den Abschluss der zweiten Trilogie dar, die mit X-Men: Erste Entscheidung (2011) begonnen hatte. Seine Premiere hatte der Film am 9. Mai 2016 in London, in den deutschsprachigen Kinos lief X-Men: Apocalypse am 19. Mai sowohl in 2D und 3D sowie im IMAX-Format an.

Mit einer Spiellänge von 144 Minuten ist X-Men: Apocalypse der bisher längste in den Kinos veröffentlichte X-Men-Film und die zweitlängste Marvel-Verfilmung. Mit Produktionskosten von ca. 250 Millionen US-Dollar ist es die bislang teuerste X-Men-Adaption sowie die zweitteuerste Filmproduktion, die von den 20th Century Fox Studios entwickelt wurde.

Für Regisseur Singer ist X-Men: Apocalypse die vierte Regiearbeit an einem X-Men-Film. Somit ist er bis dato der einzige Regisseur, der vier Filme in nur einem Superhelden-Franchise inszenieren konnte. Damit übertrifft er Sam Raimi und Christopher Nolan, die in der Spider-Man- und Batman-Filmreihe Regie bei jeweils drei Superhelden-Filmen führten.


Handlung:

Vorgeschichte: Im Jahr 3000 v.Chr. herrscht der Mutant En Sabah Nur (auch bekannt als Apocalypse) über das alte Ägypten. Die Menschen verehren ihn aufgrund seiner übermenschlichen Fähigkeiten als Gott. Trotz seiner Kräfte altert er und sucht sich daher immer am Ende seiner natürlichen Lebenszeit gezielt andere Mutanten, auf die er sein Bewusstsein übertragen kann, um so ewig zu leben. Dadurch übernimmt er auch automatisch all deren Fähigkeiten. In einer ihm zu Ehren erbauten Pyramide soll das Ritual stattfinden. Allerdings gibt es einige Menschen, die ihn als falschen Gott entlarven und stürzen wollen. Während des Übergangsrituals gelingt es ihnen, die Pyramide zum Einsturz zu bringen. Der zu dieser Zeit schutzlose Apocalypse wird unter Tonnen von Schutt begraben, allerdings können seine von ihm ernannten Wächter ihn im letzten Augenblick bevor sie selbst ihr Leben lassen mit einem Schutzschild umgeben, wodurch er den Einsturz in einer Art Komaschlaf überlebt.

Gegenwart: Die Hauptgeschichte spielt im Jahr 1983 und damit zehn Jahre nach den Ereignissen von X-Men: Zukunft ist Vergangenheit bzw. zwanzig Jahre nach X-Men: Erste Entscheidung. In einem Nachtclub in Berlin beobachtet Raven, auch als Mystique bekannt, einen erzwungenen Schaukampf zwischen Mutanten zur Belustigung der Zuschauer, bei dem der Mutant Angel als Champion gegen andere Mutanten antritt. Als Nächstes soll der Teleporter Kurt Wagner (Nightcrawler) den Kampf gegen ihn antreten. Wenn sie nicht kämpfen, werden sie getötet. Raven befreit sie, indem sie den Generator überlastet, der den Käfig unter Hochspannung setzt, dabei wird ein Flügel von Angel durch Starkstrom verletzt. Zusammen mit Kurt kann Raven fliehen und ihm beim Schwarzmarkthändler Caliban, der selbst ein Mutant ist, falsche Papiere zur Ausreise in die USA besorgen. Bei vielen Mutanten wird Raven bzw. Mystique wegen ihres Fernsehauftrittes vor zehn Jahren inzwischen wie eine Heldin gefeiert und bewundert.

Unterdessen untersucht die CIA-Agentin Moira MacTaggert in Kairo das Treiben einer Sekte, die geheime Ausgrabungen unter der Stadt vorgenommen hat. Durch das in die Grabkammer einfallende Sonnenlicht erwacht Apocalypse wieder zum Leben und versucht zunächst, sich in der hektischen, ihm fremden Welt zurechtzufinden. Nachdem er sie vor einigen Straßenhändlern „gerettet“ hat, findet er Unterschlupf bei einer Straßendiebin (Storm), die ihn in ihre Wohnung aufnimmt mit der Bemerkung, dass er der erste Mutant sei, dem sie in der Stadt begegnet ist. Über das Fernsehen lernt Apocalypse in wenigen Sekunden die moderne Sprache sowie über die Geschichte und Entwicklung der Menschheit in den vergangenen fünftausend Jahren. Seiner Ansicht nach hat die Menschheit den wahren Weg verloren und jagt falschen Göttern und Götzenbildern nach. Er sagt, die Schwachen (Menschen) regierten über die Starken (Mutanten) und lassen sich durch Gesetze und Systeme ihrer Freiheit berauben. Zur Demonstration seiner Macht steigert er Storms Mutantenkräfte beträchtlich und macht sie so zur ersten seiner vier apokalyptischen Reiter.

In der Zwischenzeit entdeckt der junge Scott Summers gerade seine eigenen Mutantenkräfte. In der Schule bekommt er plötzlich heftige Augenschmerzen und verwüstet mit seinen Hitzestrahlen die Schultoilette. Sein älterer Bruder Alex schlägt vor, ihn auf Professor Charles Xaviers Internat für Begabte zu schicken, wo er lernen soll, seine Kräfte zu kontrollieren. Dort angekommen trifft er auf die junge Jean Grey, die genau wie er ein Außenseiter ist, weil sie ihre Kräfte ebenfalls nicht kontrollieren kann und unter heftigen Alpträumen leidet, die vom Ende der Welt handeln. Zusammen mit Professor X und Hank McCoy (Beast) gelingt es Scott mit Hilfe einer Spezialbrille aus Rubinquarz, seine zerstörerische Kraft unter Kontrolle zu halten. Kurze Zeit später taucht Raven mit Nightcrawler im Institut auf, sehr zur Überraschung aller Anwesenden. Sie informiert Charles über den Ursprung des kürzlichen, weltweiten Erdbebens (dessen Auslöser die Wiederauferstehung von Apocalypse war) und rät ihm, sich für weitere Informationen mit Moira in Verbindung zu setzen, zu der Charles eine frühere Beziehung hatte. Bedauerlicherweise hatte er damals jedoch beschlossen, ihre Erinnerungen an ihn und die Mutanten nach dem Kuba-Zwischenfall restlos zu löschen, wodurch sie sich nicht mehr an ihn erinnert. Von Moira lernen sie schließlich die Legende um En Sabah Nur, den möglicherweise allerersten und mächtigsten Mutanten, der je gelebt hat.

Apocalypse will wissen, wo es weitere starke Mutanten gibt, um sie gegebenenfalls auf seine Seite zu ziehen oder auszulöschen. Dazu befragt er Caliban, der die Information unter Gewaltandrohung preisgibt. Darüber hinaus rekrutiert er noch Calibans Assistentin und Leibwächterin Psylocke, deren Fähigkeit darin besteht, Schwerter und andere Waffen aus psychokinetischer Energie zu formen, und Angel, den er mit neuen Flügeln aus Metall ausstattet, als seinen jeweils zweiten und dritten Gefolgsmann.

In Polen führt der untergetauchte, weltweit gesuchte Erik Lehnsherr (Magneto) ein unscheinbares Leben als Metallfabrikarbeiter unter dem Namen Henryk. Er hat eine Frau und eine Tochter. Eines Tages kommt es in der Fabrik zu einem Unfall, bei dem ein Arbeiter von einem herabstürzenden Behältnis voller geschmolzenem Metall beinahe erschlagen wird, dem Erik aber mit Hilfe seiner Kräfte das Leben rettet. Aus Angst, dass ihn jemand erkannt haben könnte, überredet er seine Familie, so schnell wie möglich zu fliehen. Seine Tochter Nina ist jedoch nicht in ihrem Bett, sodass Erik und seine Frau Magda nach draußen in den Wald laufen, um nach ihr zu suchen. Dort angekommen müssen sie mit Schrecken feststellen, dass Nina von einigen örtlichen, polnischen Polizeibeamten festgehalten wird, darunter auch ehemalige Freunde und Arbeitskollegen von Erik, allesamt ausgerüstet mit nicht-metallenen Waffen wie Pfeil und Bogen. Im Austausch für Ninas Sicherheit wollen sie Magneto, den sie auf einem Steckbrief erkannt haben. Erik willigt ein, sich bereitwillig abführen zu lassen, wenn seiner Familie im Gegenzug nichts geschieht. Unterdessen hetzt Nina, getrieben von ihrer Angst und Verzweiflung um ihren Vater, durch ihre unkontrollierten Mutantenkräfte einige Waldtiere auf die Beamten. In dem darauffolgenden Tumult trifft einer der Pfeile Magda und Nina mitten durchs Herz. Über den Verlust seiner Familie außer sich vor Wut und Schmerz, tötet Erik mit Hilfe eines Metallanhängers seiner Tochter ausnahmslos alle anwesenden Polizisten.

Später kommt er in die Fabrik, um alle Arbeiter umzubringen, die ihn verraten haben, doch Apocalypse taucht vorher auf, tötet an seiner statt die Arbeiter und nimmt den desillusionierten Erik mit sich nach Auschwitz, wo er zum ersten Mal seine Mutantenkräfte entdeckte und wo er seine Eltern verlor. Er verstärkt Magnetos Fähigkeit, sodass dieser nun alles Metall auf der ganzen Welt kontrollieren kann. Somit wird Magneto zum vierten apokalyptischen Reiter.

Während Charles versucht, mit Cerebro den Aufenthaltsort von Erik ausfindig zu machen und sich in dessen Kopf einklinkt, schafft es Apocalypse diese Verbindung für sich nutzbar zu machen und mit Charles Hilfe alle Nuklearwaffen der Welt in den Weltraum zu befördern, damit sie keine Bedrohung mehr für ihn darstellen. Bevor Apocalypse komplett Besitz von ihm ergreifen kann, fordert Charles Alex auf, Cerebro zu zerstören, was dieser auch tut. Daraufhin tauchen Apokalypse und sein Gefolge im X-Men Hauptquartier auf und entführen Charles. Alex versucht sie daran zu hindern, zerstört dabei aber unbeabsichtigterweise den gesamten Komplex und die darüberliegende Schule. Peter Maximoff (Quicksilver) ist währenddessen auf dem Gelände angekommen, um seinen Vater Magneto zu finden, als er die Explosion bemerkt. Durch seine Supergeschwindigkeit schafft er es, alle Anwesenden rechtzeitig aus dem Anwesen zu befördern, mit Ausnahme von Alex, der in der Explosion umkommt.

Kurz nach der Zerstörung tauchen die Streitkräfte von William Stryker auf, welcher als Quelle für das Manipulieren der Atomraketen das Internat festgemacht hat, und nehmen einige Schüler zu Untersuchungszwecken gefangen, darunter Hank, Raven, Peter und auch Moira. Scott, Jean und Nightcrawler können ihnen an Bord des Hubschraubers unbemerkt folgen. In der geheimen Militäreinrichtung am Alkali Lake angekommen, können sie mit Hilfe des dort gefangengehaltenen und gehirngewaschenen Logan/Wolverine die anderen befreien. Wolverine richtet ein Blutbad unter den Soldaten an, Stryker kann unterdessen entkommen. Bevor Wolverine in die Freiheit stürmt, kann Jean noch teilweise seine Erinnerungen wiederherstellen.

Apocalypse benutzt den entführten Charles, um eine mentale Botschaft an die gesamte Welt zu schicken. Charles schafft es, Jean dadurch eine versteckte Nachricht zukommen zu lassen, dass sie in Kairo sind. Apocalypse will Charles dazu benutzen, sein Bewusstsein in ihn zu übertragen, wodurch er die Gedanken aller Menschen und Mutanten kontrollieren könnte und so allmächtig werden würde. Für das Ritual formt er die Stadt zu einer gigantischen Pyramide um und postiert seine Gefolgsleute um sie herum, da er während des Rituals verwundbar ist. Magneto hat inzwischen damit begonnen, sämtliches Metall sowie das Magnetfeld der Erde selbst zu manipulieren, was zu massiven globalen Zerstörungen führt. Die X-Men machen sich auf den Weg nach Kairo und versuchen ihn aufzuhalten. Es kommt zur alles entscheidenden Schlacht.

Dort angekommen schaffen sie es, die vier Reiter soweit abzulenken, dass Nightcrawler in die Pyramide eindringen und Charles befreien kann bevor das Ritual abgeschlossen ist. Charles hat durch die einsetzende Transformation bereits all sein Kopfhaar verloren. Angel kommt bei einem mutwillig herbeigeführten Jetabsturz ums Leben. Hank und Scott kämpfen im zerstörten Kairo gegen Storm und Psylocke. Mystique und Quicksilver sind inzwischen zu Magneto vorgedrungen, appellieren an sein Gewissen und reden auf ihn ein, dass er nicht allein sei und immer noch eine Familie habe.

Außer sich vor Wut, tritt Apocalypse selbst in das Kampfgeschehen ein. Quicksilver kann durch sein hohes Tempo einige Schläge landen, doch Apocalypse schafft es, ihn zu überwältigen. Psylocke tritt auf den Plan und Apocalypse befiehlt ihr, Quicksilver zu töten. In Wirklichkeit ist es aber Mystique und schneidet Apocalypse die Kehle durch. Die Wunde heilt jedoch sofort wieder und Apocalypse droht damit Mystique umzubringen, wenn Charles sich nicht freiwillig stellt. Dieser liefert sich daraufhin einen mentalen Kampf mit Apocalypse, wird jedoch recht schnell überwältigt. Die restlichen X-Men, einschließlich der bekehrten Magneto und Storm, benutzen ihre vereinten Kräfte, um Apocalypse anzugreifen, doch dieser wehrt alle Attacken mühelos ab. Charles ruft in Gedanken nach Jean und fordert sie auf, ihren Kräften unkontrolliert freien Lauf zu lassen. Jean überwindet sich schließlich und eilt dem Professor und ihren Kameraden zu Hilfe. Sie entfesselt ihre volle Macht als Phoenix und schafft es dadurch, Apocalypse Stück für Stück zu desintegrieren, ohne dass seine Regenerationskräfte ihm helfen könnten. Schließlich schafft sie es, ihn vollständig zu vernichten.

Nachdem der Kampf vorbei ist, verschwindet Psylocke wortlos in den Trümmern. Im wiederaufgebauten Institut sind alle verbliebenen X-Men versammelt und machen sich für eine Trainingsstunde bereit. Charles und Erik nehmen respektvoll Abschied voneinander mit denselben Worten wie auch schon am Ende des ersten X-Men Films.

In einer Post-Credit-Szene sieht man, wie ein paramilitärisches Team die verlassene Militäreinrichtung betreten und ein Reagenzglas mit einer Blutprobe der Waffe X zusammen mit weiteren Blutproben in einer Aktentasche mit der Aufschrift Essex Corp verstauen.


Produktion:

Stab und Hintergrund

Zeitgründe schienen Singers Vorhaben, bei dem Film Regie zu führen, zunächst zu durchkreuzen. Nachdem sich 20th-Century-Fox-Produktionsleiterin Emma Watts im Juni 2014 öffentlich für Singer als Wunschregisseur aussprach folgte schließlich im September 2014 seitens 20th Century Fox eine offizielle Bestätigung, demnach zwischen Singer und dem Studio eine vertragliche Vereinbarung getroffen sei und dass dieser den Film definitiv als Regisseur inszenieren werde.

Gerüchte wonach ein möglicher Gerichtsprozess gegen Singer 20th Century Fox von einer weiteren Zusammenarbeit abgeschreckt habe dementierte Watts: „Es war immer unsere Absicht, dass er den Film macht“, so Watts und fügte hinzu, dass der Erfolg von X-Men: Zukunft ist Vergangenheit hauptsächlich Singer zu verdanken sei.

Der Produktionsstab wurde aus dem Vorgängerfilm mit Kinberg, Hutch Parker, Singer und Lauren Shuler Donner, welche seit X-Men (2000) dabei ist und bis dato jeden einzelnen X-Men-Film produziert hat, unverändert übernommen. Am Drehbuch arbeiten neben Kinberg und Singer auch Michael Dougherty und Dan Harris, die in der Vergangenheit besonders für ihre Zusammenarbeit mit Singer bekannt wurden. Im Februar 2015 gab Singer bekannt, dass der neuseeländische Szenenbildner Grant Major, der vor allem für seine Arbeiten an Der Herr der Ringe-Trilogie bekannt ist, für das Szenenbild des Films verantwortlich ist.

Für die Visuellen Effekte ist VFX Supervisor und Pionier John Dykstra zuständig, der bereits in X-Men: Erste Entscheidung in dieser Funktion fungierte.

Ursprünglich war von 20th Century Fox für 2016 ein X-Men-Spinoff über die X-Force vorgesehen, einer geheimen Eingreiftruppe der X-Men, die einen aggressiveren Weg verfolgen als die X-Men. Als Regisseur konnte Jeff Wadlow verpflichtet werden und eine erste Drehbuchfassung war fertiggestellt. So sollte das X-Force-Team aus den Charakteren Cable, Domino, Warpath, Cannonball sowie Feral bestehen. Doch 20th Century Fox entschied sich während der Produktion von X-Men: Zukunft ist Vergangenheit die länger geplante Adaption von X-Force zugunsten von X-Men: Apocalypse zu canceln.

Im September 2014 gab Simon Kinberg bekannt, dass X-Men: Apocalypse im Jahr 1983 spielen und die zweite Trilogie vervollständigen soll.

X-Men: Apocalypse soll gleichzeitig einen Neuanfang für die X-Men einleiten. So sagte Bryan Singer, der als Regisseur seinen vierten X-Men-Film realisiert, in einem Interview mit Entertainment Weekly: „Dies ist eine Art Ende für sechs X-Men-Filme, aber gleichzeitig die Geburtsstunde für neue, jüngere Charaktere. Es ist der wahre Beginn der X-Men. Hier fängt alles an.“

Die Ereignisse finden ebenso wie X-Men: Zukunft ist Vergangenheit in einer veränderten Zeitlinie statt und basieren somit nicht auf den Filmen der ersten Trilogie (X-Men 1 bis 3) oder der Wolverine-Reihe, womit auch manche Charaktere durch die veränderte Zeitlinie früher geboren werden als in der ersten X-Men-Trilogie. So beispielsweise der von Ben Hardy gespielte Angel, der ca. 20 Jahre früher geboren wird und sich somit bereits in den Anfängen der 1980er Jahre im Erwachsenenalter befindet.

Das Ende von X-Men: Zukunft ist Vergangenheit müsse laut Singer nicht auch das sein, worauf X-Men: Apocalypse hinarbeiten. Der Ausgang von X-Men: Apocalypse sei nicht in Stein gemeißelt: „Es führt nicht notwendigerweise dorthin, wo wir Patrick Stewart zu Beginn von X-Men vorgefunden haben. Es gibt einige Dinge, die generell dahin führen. Das war ein Teil der Philosophie hinter dem Ende von Zukunft ist Vergangenheit, dass man nicht in der Lage ist, die Richtung oder die Strömung eines Flußes zu verändern. Aber man kann sie ein wenig lenken und genau das haben wir getan. Einige Dinge werden daher überraschen, es könnten Leute sterben, die in X-Men 1,2 und 3 noch überlebt haben oder Leute überleben, die in 1,2 oder 3 gestorben sind“, so Singer.

Kinberg kommentierte die veränderte Zeitlinie wie folgt:

“The idea is that we’ve sort of reset the timeline after ’Days of Future Past’ in some ways, and if not erased, certainly allowed for change from ’X1,’ ’2,’ ’3,’ everything from ’Days of Future Past’ forward, 1973, everything we set now becomes canon.”

„Es war unser Plan, die Zeitlinie mit ’Zukunft ist Vergangenheit’ neu zu starten oder komplett auszulöschen, um Abweichungen von X-Men 1, 2, 3 möglich zu machen. Alles, was nach ’Zukunft ist Vergangenheit’, von 1973 an, festgelegt wird, gehört jetzt zum neuen Kanon.“ Simon Kinberg: Im Interview mit MTV


Entwicklung:

Anfang Dezember 2013 kündigte Bryan Singer via Twitter X-Men: Apocalypse für den 27. Mai 2016 an.

Im selben Monat wurde bekannt, dass die Drehbuchautoren Michael Dougherty und Dan Harris, die bereits das Drehbuch zu X-Men 2 schrieben, engagiert wurden und mit Simon Kinberg an einem Drehbuch arbeiten.

Am 7. Januar 2014 ließ Singer in einem Gespräch mit Entertainment Weekly durchblicken, dass X-Men: Apocalypse die Hintergrundgeschichte der Mutanten erforscht. Er solle das historische Mutantentum beleuchten, die tiefe Vergangenheit sowie die Ursprünge der Mutanten. Dies habe Singer schon immer gefesselt, wenn er über Götter, Geschichten, Wunder und Mächte nachdenkene.

Am 30. Januar 2014 bestätigte Singer, dass in X-Men: Apocalypse keine Darsteller der ersten Trilogie zum Einsatz kommen werden.

Im März 2014 teilte Singer mit, dass er überlege die Mutanten Gambit und Nightcrawler in X-Men: Apocalypse unterzubringen. Nightcrawler sollte ursprünglich bereits im Vorgängerfilm auftauchen. So sagte Singer, dass er für X-Men: Zukunft ist Vergangenheit schon eine Szene mit Nightcrawler geschrieben habe, diese aber verworfen hätte, da er das Gefühl hatte, dass zuviele Mutanten in die Geschichte gezwängten werden würden.

In einem Interview im Mai 2014 erklärte Kinberg, dass X-Men: Apocalypse einem Katastrophenfilm ähneln soll, der im Ausmaß seiner Verwüstung mit einem Film von Roland Emmerich zu vergleichen sei.

Laut Kinberg soll der von Oscar Isaac gespielte Charakter Apocalypse eine nachvollziehbare Motivation erhalten. So solle Apocalypse nicht einfach nur jemand sein, der zerstören will, weil er es kann, sondern die Philosophie seines Handelns „etwas Verständliches“, „fast Mitfühlendes“ haben. Auch solle er zu einem „charismatischen Anführer“ und einem begnadeten Demagogen werden, der die Bevölkerung zu seinem Anliegen bekehrt.

Ebenfalls im September sagte Kinberg in einem Interview mit MTV, dass der kosmische-Aspekt im X-Men-Franchise zukünftig mehr ausgedehnt werden soll und X-Men: Apocalypse diesen Weg einleitet: „Sobald wir uns für Apocalypse als Gegenspieler entschieden hatten, wollten wir den Comics gerecht werden, in denen er eben kein Kostüm trägt, aber auch nicht einfach nur der Typ mit dem Helm ist. Das ist kosmischer.“ Weiter erklärte Kinberg, dass die Verfilmungen Deadpool und Gambit im selben X-Men-Filmuniversum spielen, das von den Ereignissen in X-Men: Zukunft ist Vergangenheit gezeichnet ist. Das hieße aber nicht zwangsläufig, dass all die Charaktere miteinander interagieren. Nicht jeder Film habe jede Figur, aber sie sollen alle nach den gleichen Regeln existieren. Es solle ein Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Figuren in den unterschiedlichen Filmen geben.

Am 16. Februar 2015 veröffentlichte Singer im Internet eine Konzeptillustration, auf der eine Art Raumschiff sowie eine verschwommene Silhouette zu sehen ist, welche in den offenen Eingang des Schiffes blickt.

Fans haben zu der Konzeptzeichnung viele Theorien entwickelt. Adam Holmes von Cinemablend schreibt beispielsweise, dass es sich bei der mysteriösen Figur um den jungen Mutanten En Sabah Nur und bei dem Raumschiff um das Wesen Ship handelt, welche En Sabah Nur im antiken Ägypten mit außerirdischer Technologie in den Schurken Apocalypse transformiert.

Auf der San Diego Comic-Con International 2015 sagte Singer, dass nach den Geschehnissen in X-Men: Zukunft ist Vergangenheit und der Rettung des US-Präsidenten durch Mystique, Mutanten in X-Men: Apocalypse in der menschlichen Gesellschaft weitestgehend akzeptiert werden.

Außerdem werde sich X-Men: Apocalypse mit einem neuen Konzept befassen: Während in den vergangenen X-Men-Verfilmungen der Konflikt zwischen den Menschen und den Mutanten im Mittelpunkt steht, mache Apocalypse keinen Unterschied zwischen Menschen und Mutanten, sondern nur zwischen den Schwachen und den Starken.[30] Ebenfalls auf der Comic-Con sagte James McAvoy, dass Charles Xavier eine Schule für Mutanten leitet und seinen Schülern beibringe wie sie ihre Kräfte kontrollieren müssen, um sich in der Gesellschaft zu integrieren damit sie beispielsweise „in einer Bank arbeiten können“.

Raven habe es sich zur Aufgabe gemacht, unterdrückte Mutanten zur Hilfe zu kommen. Laut Michael Fassbender hat der von ihm gespielte Charakter Magento in X-Men: Apocalypse eine Familie gegründet und seine Vergangenheit hinter sich gelassen und lebt in Polen, abgeschieden im Wald.

Im Oktober 2015 kündigte Singer an, dass X-Men: Apocalypse eine längere Laufzeit haben werde als die bisherigen X-Men-Filme. Begründet hat es Singer damit, da X-Men: Apocalypse sechs Filme abschließe und deshalb etwas länger sein werde.

In einem Interview im November 2015 enthüllte Evan Peters, dass einer der Handlungsstränge des Films die Vater-Sohn Beziehung zwischen Magneto und Quicksilver behandeln werde.

Am 29. Dezember 2015 veröffentlichte Entertainment Weekly eine Konzeptillustrationg, auf der zu sehen ist wie Magneto mit seinen telekinetischen Fähigkeiten einen Gebäudekomplex zerstört. Singer erklärte, eine der vielen Stärken von Apocalypse sei es andere Mutanten mit stärkerer Macht auszustatten. Apocalypse gebe Magneto Fähigkeiten, die weit über das bisher gesehene hinausgehen. Die Konzeptzeichnung zeige nur einen „kleinen Vorgeschmack“ auf dessen, wozu Magneto nun fähig ist.

In einem Q&A-Video (Englisch: Questions and Answers, Deutsch: Fragen und Antworten) erklärte Kinberg am 16. Januar 2016, dass X-Men: Apokalypse der spektakulärste X-Men-Film ist, denn sie jemals gedreht hätten und hob die hohe Emotionalität hervor: „So etwas haben wir noch nie zuvor gemacht, wo die gesamte Existenz der gesamten Welt auf dem Spiel steht und ich denke, es ist auch der emotionalste Film. Weil die gesamte Situation so gespannt ist, wird auch die Dynamik zwischen den Hauptfiguren gespannt und intensiver als jemals zuvor.“ Weiter erklärte Kinberg die Besonderheit von Apocalypse, der der mächtigste Widersacher im X-Men-Franchise sei: „In der Regel haben wir Magneto mit seinem Magnetismus oder eben Shaw und die Art, wie er Energie absorbieren kann. Apocalypse ist ein Charakter, der wesentlich mächtiger ist als jeder andere Charakter, den wir jemals in diesem Franchise zu Gesicht bekommen haben.“

Am 21. Januar 2016 bestätigte Alexandra Shipp, dass sie im Film arabisch spricht und mit einem kenianischen Akzent zu hören ist.

Weiter erklärte Shipp, dass Apocalypse eine antike Sprache spreche und die Kraft von Storm spüre und von dieser angezogen werde. Da Apocalypse aus einem tausendjährigen Tiefschlaf erwacht sei er anfangs schwach und ganz allein. Er suche nach Schutz und findet diesen in Storm. Storm solle mit Nebel und Blitzen beispielsweise Flugzeuge und Raketen abwehren.


Kostüm:

Für die Kostüme zeichnet sich Louise Mingenbach verantwortlich, die in der Vergangenheit in zahlreichen X-Men-Verfilmungen als Kostümbildnerin arbeitete.

Für das Kostüm der Mutantin Psylocke wurde ein Kostüm aus Latex ausgewählt, das sich nah an der Comic-Vorlage orientiert. Olivia Munn erklärte im Gespräch bei Conan O’Brien, dass ihr Kostüm „sehr sexuell“ sei.[41] In einem Interview mit MTV im Mai 2015 verriet Lucas Till, dass er diesmal anders als für seine Rolle in X-Men: Erste Entscheidung einen Anzug ohne Schulterpolster tragen werde und das dies ein persönlicher Wunsch von ihm gewesen sei.

Anders als in den Vorgängerfilmen, in denen das Team der X-Men gleich aussehende Kampfanzüge tragen, entschied man sich für X-Men: Apocalypse erstmals überhaupt für jeden einzelnen Charakter eine individuelle Uniform basierend auf der Comicvorlage zu entwerfen.

So trägt Nightcrawler ein schwarz-rotes Kostüm, das von den Zeichnungen des Comiczeichners Dave Cockrum inspiriert ist und in den X-Men-Comics seit jeher als Grundlage für jedes Nightcrawler Kostüm dient. Ebenfalls an Cockrums Zeichnungen angelehnt ist das weiß-schwarze Kostüm von Mystique, das die Grundlage des ursprünglichen Comic-Kostüms der Figur übernimmt. Die Uniformen von Cyclops und Jean Grey basieren auf den in den 1990er Jahren entworfenen Charakter-Uniformen des populären Comiczeichners Jim Lee, die u.a. auch in der Zeichentrickserie X-Men: The Animated Series übernommen wurden. Die Uniform von Cyclops hat einen taktisch geprägten Look und trägt zudem ikonische Schulterriemen. Das Kostüm von Quicksilver wurde zum Teil von der X-Factor-Reihe inspiriert, so ist die Brust mit einem auffälligen X gekennzeichnet. Die Uniform von Beast ist durch einen moderneren Look inspiriert worden, bei dem die pelzigen Arme und Beine der Figur sichtbar bleiben. Das Kostüm von Storm hingegen ist eine Mischung aus den Entwürfen der 1980er Jahre sowie den Zeichnungen von Jim Lee aus den 90er Jahren.

Für das Charakterdesign von Apocalypse, für den Oscar Isaac an jedem Drehtag mindestens zwei Stunden in der Maske verbrachte,[46] wurde zunächst Jose Fernandez beauftragt, der mit seinem Unternehmen Ironhead Studios unter anderem die Kostüme des ersten X-Men Films sowie für Batman v Superman: Dawn of Justice geschaffen hatte.

Fernandez orientierte sich hauptsächlich an den Arbeiten von Louise Simonson und Jackson Guice aus der 1986 eingeführten Comicserie X-Factor, die gleichzeitig die ersten Comic-Auftritte des Charakters darstellten. So sollte Apocalypse eine Größe von knapp zwei Metern sowie ein Gewicht von ca. 100 Kilogramm haben. Doch Singer lehnte den Zeichenentwurf ab und erklärte, dass es zwar kein Problem gewesen wäre aus Apocalypse „einen muskelbepackten Typen, der nicht schauspielern kann“ zu machen, allerdings zähle zu Apocalypses größte Stärke die Kraft der Überzeugung und daher sei es von immenser Bedeutung gewesen, dass Apocalypse von einem Schauspieler gespielt würde, der „wirklich schauspielern kann“, wie Isaac, der ein „fantastischer Schauspieler“ sei.

Für das endgültige Charakterdesign verwendete Singer eine Mischung aus bekannten Merkmalen der Comicvorlage, wie beispielsweise einer entstellten Musterung an den Lippen und über der Wange und der bläulich-gräulichen Beleuchtung der Hautfarbe sowie menschlicher Komponenten in Form einer antiken Rüstung, die laut Singer „etwas sehr Futuristisches“ an sich hätte.

Da sich das Aussehen von Apocalypse in den Comics häufig veränderte, wurden aus diversen Comics verschiedene Aspekte übernommen. Um diese hervorzuheben sind im ersten Trailer zu X-Men: Apocalypse in einigen Einstellungen nur Bruchstücke von Apocalypse zu sehen. Dies zwinge den Zuschauer dazu auch andere Aspekte wie die Rüstung, die Größe, die Fremdartigkeit sowie die Inschrift und die Technologie wahrzunehmen.

“We had to do some adjustments here and there and be like, alright, maybe this is too alien. He also is someone who people would want to follow and not just be terrified of. So the balance, and then making sure that there’s some great elements from the comic but also making our own thing as well.”

„Es mussten einige Anpassungen vorgenommen werden, damit er nicht zu außerirdisch aussieht. Er muss auch jemanden darstellen, dem sich die Leute anschließen wollen und vor dem sie nicht direkt Angst bekommen. Es war ein Balanceakt, um die besten Elemente aus den Comics mit unserer Vision zu verbinden.“ Oscar Isaac: über das Aussehen von Apocalypse


Drehbuch:

Besonders hervorgehoben werden im Film Aspekte wie Familie und Religionszugehörigkeit, wie beispielsweise „Blutsverwandtschaft, deine Freunde, dein Stamm oder dein Team“. Diese Aspekte seien ein großer und wichtiger Teil des Films. Hierzu inspiriert wurde Singer, nachdem er im Oktober 2014 ein Kind mit seiner langjährigen Freundin Michelle Clunie erwartete.

Kinberg verriet im Mai 2016, dass in der ursprünglichen Fassung des Drehbuchs Charles Xavier, der in der Mitte des Films von Apocalypse entführt wird, der vierte apokalyptische Reiter werden sollte. Doch zu einem späteren Zeitpunkt habe man sich anders entschieden, da Xavier im dritten Akt des Films „nichts Wichtiges zu tun“ habe. Stattdessen wurde die Figur Psylocke als eine der vier apokalyptischen Reiter eingeführt.

Vielfach kritisiert wurde der von Kinberg verfasste erste Drehbuchentwurf, in der Apocalypse als außerirdisches Wesen dargestellt werden sollte, das die Erde aufsuche und sich mit Magneto verschmilzt. In den Comics hingegen tritt Apocalypse als antiker Mutant auf. Kurz nachdem Singer für den Posten des Regisseurs unterschrieben hatte, verwarf er den Entwurf von Kinberg und entschied sich für eine comicnahe Umsetzung des Charakters.

Die Grundidee für den Film entsprang der Gedanke an uralte Mutanten.

“What would people thousands of years ago, without the benefit of science, think mutants were? And more importantly, what would mutants thousands of years ago think they were? Gods? Titans? Angels? Demons? And if such mutants did exist thousands of years ago, what became of them? Did one survive?”

„Was hätten Menschen vor tausenden von Jahren, ohne die Vorteile der Wissenschaft gedacht, was Mutanten wären? Und noch viel wichtiger, was hätten Mutanten selbst vor tausenden von Jahren gedacht, was sie sind? Götter? Titanen? Engel? Dämonen? Und wenn vor tausenden von Jahren solche Mutanten existiert hätten, was wurde aus ihnen? Hat vielleicht einer überlebt?“ Bryan Singer: In einem Interview mit Empire über
X-Men: Apocalypse

Obwohl die Pläne zu X-Men: Apocalypse erst drei Monate nach dem Beginn der Dreharbeiten zu X-Men: Zukunft ist Vergangenheit konkretisiert wurden, sollen die Ereignissen von X-Men: Zukunft ist Vergangenheit laut Singer entscheidende Auswirkungen auf X-Men: Apocalypse haben.


Soundtrack:

Wie bereits in X-Men 2 und X-Men: Zukunft ist Vergangenheit komponiert erneut John Ottman die Filmmusik zu X-Men: Apocalypse.

Ottman sagte am 18. Mai 2016 in einem Interview mit Film Music Magazin, dass der Soundtrack im Vergleich zum Vorgängerfilm absichtlich weniger modern und weniger synthetisiert klingeln würde, und stilistisch bewusst dem Soundtrack von X-Men 2 ähneln würde. So wurde eine Sequenz im Film mit Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie durch eine klassische Symphonie untermauert, während in X-Men 2 mit Wolfgang Amadeus Mozarts Sakralwerk Requiem ebenfalls eines der bedeutendsten Musikwerke der Geschichte zu hören ist. Ottman offenbarte, dass er ursprünglich das Thema von Jean Grey aus X-Men 2 für X-Men: Apocalypse verwenden wollte, dies allerdings verworfen hatte weil das Musikstück zu „altmodisch“ geklungen habe.

Singer gab am 13. April 2016 die Fertigstellung des Score bekannt.

Der komplette Soundtrack des Films ist seit dem 24. März 2016 beim Online-Versandhändler Amazon vorbestellbar und wurde am 20. Mai 2016 als digitaler Download bei Sony Classical veröffentlicht.

Der Soundtrack umfasst 25 Musikstücke und hat eine Gesamtlänge von 1:16:56 min.


Deutsche Synchronsprecher:

Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch und der Dialogregie von Tobias Meister im Auftrag der Interopa Film GmbH in Berlin.


Besetzung:

Das Casting begann im Oktober 2014 und endete im April 2015. Aus den Vorgängerfilmen kehren James McAvoy als Professor Charles Xavier, Michael Fassbender als Erik Lehnsherr, Jennifer Lawrence als Raven und Nicholas Hoult als Hank McCoy in ihren Rollen zurück. Für seine Rolle als Charles Xavier hat sich McAvoy den Kopf kahl rasiert und sich damit dem bekannten Look des Charakters, der in der ersten X-Men-Trilogie und X-Men: Zukunft ist Vergangenheit in einer älteren Inkarnation von Patrick Stewart dargestellt wird, weiter angenähert.

Obwohl in den X-Men-Comics der Haarverlust auf seine fortschreitende Mutation zurückzuführen ist, erklärte McAvoy in der Graham Norton Show, dass dieser Aspekt im Film nicht übernommen werde: „Wir konnten einen Superhelden nicht einfach so seine Haare verlieren lassen, also macht er etwas so schrecklich Schmerzhaftes durch, das ihm buchstäblich die Hälfte seiner Haare entreißt und der Rest fällt aus.“

Im Mai 2014 gab Simon Kinberg bekannt, dass Evan Peters wieder als Quicksilver zum Einsatz kommen wird.

Im November 2014 verkündete Bryan Singer, dass Oscar Isaac die Rolle des titelgebenden Ur-Mutanten Apocalypse erhalten wird.

Gerüchte wonach Tom Hardy und Dennis Haysbert für die gleiche Rolle in der engeren Auswahl standen dementierte Singer. Isaac sei die Art von Schauspieler, die er von Anfang an für die Rolle besetzen wollte.

Im Januar 2015 gab Singer die Darsteller der jungen Versionen von Cyclops, Storm und Jean Grey bekannt.

So werde Tye Sheridan Cyclops spielen, Alexandra Shipp Storm und die Rolle letzterer wird die aus Game of Thrones bekannte Sophie Turner übernehmen. Wie bekannt wurde, ist Cyclops in X-Men: Apocalypse noch kein Anführer, Storm befindet sich auf einem „falschen Weg im Leben“, während Jean noch nicht ganz erwachsen ist.

In einem Interview mit IGN sagte Turner, dass ihre Darstellung der Sansa Stark in der vierten Staffel von Game of Thrones ein ausschlaggebender Grund gewesen sei, weshalb sie die Rolle erhalten habe: „Ich denke, einer der Gründe, warum sie sich für mich entschieden haben, ist jener, dass sie die dunkle Seite an Sansa gesehen haben. Vielleicht dachten sie sich, ‚Oh, Phoenix, Jean Grey.‘ Ich sehe definitiv viele Parallelen zwischen ihnen. Jean hadert mit ihren Kräften, und damit, in der Welt der Menschen nicht akzeptiert zu werden.“ In Bezug auf Famke Janssen, die Jean Grey in der ersten X-Men-Trilogie spielte, erklärte Turner nur bedingt die Rolle nachahmen zu wollen und stattdessen plane der jüngeren Inkarnation von Jean Grey einem eigenen Ansatz zu geben: „Ich möchte Famke auf eine gewisse Weise nachahmen, da die Rolle wie die Jean in den ersten beiden Filmen sein sollte, aber ich werde ihr auch meine eigene Art einflößen. Ich denke, ich werde mich auch von den Comics inspirieren lassen.“

Für die Rolle der Jean Grey wurden auch Elle Fanning und Saoirse Ronan in betracht gezogen. Zur Vorbereitung auf die Rolle lernte Turner das Bogenschießen.

Sheridan beschrieb den von ihm gespielten Charakter Cyclops als „wütend und ein wenig verloren“.

Im Juni 2015 wurde bekannt, dass Shipp für ihre Rolle als Storm einen Mohawk trägt.

Ebenfalls im Januar bestätige Kinberg, dass Rose Byrne wie bereits in X-Men: Erste Entscheidung wieder als Moira MacTaggert zu sehen sein wird.

Im Februar wurde bekannt, dass Kodi Smit-McPhee für die Rolle des blauhäutigen Teleporters Nightcrawler verpflichtet wurde.

Im März 2014 wurde die in der Öffentlichkeit unbekannte Schauspielern Lana Condor für die Rolle der Mutantin Jubilee gecastet.

Condor ist bis dato die einzige Schauspielern, die von Singer nach einem Castingvideo, einem sogenannten Audition Tape, erfolgreich für eine Rolle in einem seiner X-Men-Filme gecastet wurde.

Im April verriet Singer, dass der Engländer Ben Hardy den Mutanten Angel verkörpern wird. Singer beschrieb Hardys Rolle als „kein besonders netter Engel“ und spielte damit auf Archangel an, einer düsteren Version des Charakters, der mit Flügeln aus biologischem Metall ausgestattet ist und zu den vier Reiter der Apokalypse gehört.

Es wurde außerdem bekannt, dass Olivia Munn die Rolle der Psylocke, einer Mutantin mit telepathischen und telekinetischen Fähigkeiten, übernehmen wird und Lucas Till wieder in der Rolle des Mutanten Havok zurückkehrt.

Singer bestätigte, dass Havok und Cyclops im Film, wie in den X-Men-Comics auch, Brüder sind.

Im Mai kündigte Singer an, dass der Mutant Caliban im Film einen Auftritt haben werde und von Tómas Lemarquis gespielt wird.

Bei Caliban handelt es sich um einen Morlock, dessen größte Stärke es ist Mutanten aufzuspüren. In der offiziellen Charakter-Beschreibung zum Film wurde Caliban als „Mutanten-Händler“ beschrieben, der mit Psylocke zusammenarbeitet.

Im Juli 2015 wurde bestätigt, dass Josh Helman wieder in der Rolle des Militäroffiziers William Stryker zu sehen sein wird.

Nach Monatelangen medialen Spekulationen wurde schließlich am 25. April 2016 Hugh Jackman in der Rolle des Wolverine bestätigt.

X-Men-Schöpfer Stan Lee wird in einem Cameoauftritt zu sehen sein. Seinen letzten Cameoauftritt in einem X-Men-Film hatte er zuvor in X-Men: Der letzte Widerstand aus dem Jahr 2006. Im Gespräch bei Larry King sagte Lee, dass sein Cameoauftritt in X-Men: Apocalypse „anders“ sein werde als seine üblichen, da er ihn mit einer nicht namentlich erwähnten Person gedreht habe, die ihm „viel bedeutet“.

Patrick Stewart bestätigte im Januar 2015, dass er diesmal nicht in die Rolle des Professor X zurückkehren werde. Von einer Fortsetzung von X-Men: Zukunft ist Vergangenheit habe er erst nach der offiziellen Ankündigung des Films erfahren.

Obwohl Regisseur Singer gerne viele Geheimnisse um seine Filme macht, wurde im Juni 2015 bekannt, dass Channing Tatum als Gambit im Film nicht zum Einsatz kommt, später auch, dass Ian McKellen diesmal nicht Magneto verkörpern wird.

Im November 2015 wurde bekannt, dass der Schauspieler Anthony Konechny in X-Men: Apocalypse in einer bisher geheimen Rolle zu sehen sein wird.

Konechny bestätigte auf seiner Website, dass er bereits im April 2015 zum Cast dazugestoßen sei. Am 23. April 2016 enthüllte Singer einen Auftritt des Mutanten The Blob. Verkörpert wird der Charakter von einem 540 Pfund (ca. 245 Kilogramm) schweren Frankokanadier.


Rezeption:

Kontroverse

Hinduführer Rajan Zed

Eine Kontroverse löste der im Dezember 2015 veröffentlichte erste Trailer wegen des aufkommenden Verweis des Antagonisten Apocalypse auf den hinduistischen Gott Krishna. Apocalypse sagt in einem Monolog er habe „viele Namen in vielen Leben“ gehabt und nennt in Bezug darauf Krishna.

Rajan Zed, der Präsident der Universal Society of Hinduism (Universellen Gesellschaft des Hinduismus), einer weltweiten Hindu-Gesellschaft, kritisierte, dass der Verweis im gezeigten Kontext Krishna negativ darstelle, da Apocalypse das Ziel verfolge „die Welt zu säubern“, damit eine „Neue Welt“ unter seiner Herrschaft entstehen kann. Dies würde ein falsches Bild des Hinduismus vermitteln und die religiösen Gefühle der Hindus verletzen.

Zed forderte in einem im Internet veröffentlichten Schreiben Regisseur Singer auf sämtliche Verweise aus dem Film zu entfernen. Im zweiten Trailer, der mitte März 2016 veröffentlicht wurde, waren besagte Verweise nicht zu finden. Stattdessen wird Apocalypse gemeingültig als Gott bezeichnet, ohne dabei Bezug auf eine immanente Gottesvorstellungen zu nehmen.

Kritik fand auch der biblische Aspekt. So sagt die von Rose Byrne dargestellte Moira MacTaggert in Zusammenhang mit den Apokalyptischen Reiter, dass die Bibel auf Apocalypses Taten basiere.

Die amerikanische Filmkritikerin und ehemalige Comicbuch-Autorin Grace Randolph kritisierte zudem, dass die im Trailer zu sehenden Twin Towers in einer Sequenz erscheinen, in der New York City augenscheinlich angegriffen wird und sich in einem verwüsteten Zustand befindet und äußerte, dass dies angesichts der Terroranschläge am 11. September 2001 „unangebracht“ sei.


Kritiken:

Der Film erhielt überwiegend gemischte Kritiken. Bei Metacritic erhielt der Film einen Metascore von 51/100 basierend auf 23 Rezensionen, bei Rotten Tomatoes waren 56 Prozent der 66 Rezensionen positiv. Im Konsens wird kritisiert, der Film sei „mit Action überladen“, es mangele ihm an Unterhaltungswert und er sei „eine Enttäuschung für das Franchise“.


Amerikanische Kritiken:

Todd McCarthy von The Hollywood Reporter meint: „Trotz einer großen Menge Action, die ohne Zweifel geboten wird, ist X-Men: Apocalypse ein typischer Fall von mehr ist weniger, vor allem im Vergleich mit der überraschenden Action und den interessanten persönlichen Interaktionen […] in anderen großen Marvel-Franchises.“

Bilge Ebiri von VillageVoice dagegen lobte, was X-Men: Apocalypse so aufregend mache, sei keine einzelne Sache, sondern seine „Stimmigkeit“ und seine „Begeisterung für das Storytelling“.

Hugh Armitage schreibt in Digital Spy, der Film behält den „unordentlichen Charme“ und die Qualität seiner Vorgängerfilme. Für Ben Dreyfuss von Mother Jones ist X-Men: Apocalypse „der beste Superhelden Film des Jahres“.

Chris Nashawaty von Entertainment Weekly nennt den Film einen Riesenschritt rückwärts für das Franchise, hätten doch die Vorgängerfilme den Grund geboten, mehr zu erwarten. Der Film fühle sich mit seinem halben Dutzend zu vieler Figuren und einem Bösewichts, der ein blaues Nichts sei, an, wie ein unübersichtliches Spülbecken-Chaos. Auch die Geschichte des Films sei so abgehackt und schlecht zusammengestrichen, dass man das Gefühl habe, man betrachte keinen Film, sondern Daumenkino.

Peter Bradshaw von The Guardian meint, das Besondere, das die X-Men ausmache, komme nur unzureichend zum Ausdruck, die Dialoge seien nur wenig interessant und wünscht sich von zukünftigen X-Men-Filmen weniger Figuren, dafür solle mehr Wert auf deren Charakterisierung gelegt werden.


Deutsche Kritiken:

Andreas Staben von Filmstarts meint: „X-Men: Apocalypse ist bis zum Ende ein Blockbuster mit moralischen Widerhaken […] sowie ein bombastisches Superheldenspektakel mit menschlicher Dimension“, und lobte die schauspielerische Leistung von Michael Fassbender, der „noch weiter in die Tiefen seiner Figur eintauchen darf“.

Der Journalist Flo Lieb schrieb in seiner Kritik: „Belebte Bryan Singer vor 16 Jahren mit X-Men das heute florierende Genre neu, inszeniert er nun primär für ein exklusives X-Men-Klientel. Das wiederum wird es ihm danken. Im Vergleich zu Leuten wie Zack Snyder, Joss Whedon und den Russo-Brüdern hat Singer verstanden und verinnerlicht, was einen Comic-Film ausmacht“.

Das Film Feuilleton meint in seinem Fazit, Bryan Singer liefere „eine aufregende Superhelden-Alternative, die trotz ihres konventionellen wie überaus einfach gestrickten Grundgerüsts mit tiefschürfenden Zwischentönen zu verblüffen weiß“.


Einspielergebnis:

X-Men: Apocalypse wurde ab dem 18. Mai 2016 weltweit in 20.596 Kinos veröffentlicht und setzte am Startwochenende in 75 Ländern und Territorien (64 % des gesamten Absatzmarktes) einen Gesamtumsatz von 100,8 Millionen US-Dollar um.

In 71 Ländern eroberte er die erste Chartposition, wobei sich das Vereinigte Königreich (10,5 Mio. US-Dollar), Mexiko (8,6 Mio. US-Dollar) und Brasilien (6,6 Mio. US-Dollar) als stärkste Absatzmärkte erwiesen.

Auf den Philippinen (4,9 Mio. US-Dollar), in Indien (3,5 Mio. US-Dollar), Indonesien (3,1 Mio. US-Dollar), Singapur (3 Mio. US-Dollar) sowie Thailand (2,7 Mio. US-Dollar) und Kolumbien (1,9 Mio. US-Dollar) war es der erfolgreichste Start für das Studio 20th Century Fox. In 33 Ländern stellte er den besten Start eines X-Men-Films dar, so unteranderem in Russland (6,5 Mio. US-Dollar), wo er das Ergebnis seines Vorgängerfilms X-Men: Zukunft ist Vergangenheit um 20% übertraf.

Bislang wurden bundesweit 479.185 Besucher an den deutschen Kinokassen gezählt (Stand 29. Mai 2016). Die weltweiten Einnahmen des Films liegen derzeit bei rund 266 Millionen US-Dollar, wodurch sich der Film auf Platz 9 der erfolgreichsten Filme des Jahres 2016 befindet (Stand 30. Mai 2016).


Trivia:

Der Rollstuhl von Charles Xavier ist derselbe Rollstuhl, der im ersten X-Men-Film (2000) von Patrick Stewart benutzt wurde. Das Studio kaufte den Rollstuhl von einem Sammler, der ihn einige Jahre zuvor auf einer Auktion ersteigern konnte.

Quicksilver trägt ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Rush“. Dabei handelt es sich um ein Easter Egg und einer Anspielung auf die kanadische Rockband Rush, von der Singer bekennender Fan ist.

Der Arbeitstitel des Films lautete „Akkaba“. Der Titel ist ein Verweis auf den in X-Men-Comics bekannten Clan Akkaba, einem im antiken Ägypten gegründeten Geheimbund von Unterstützern, die Apocalypse als Gott anbeten. Im ersten Trailer zu X-Men: Apocalypse kam der Clan Akkaba zur Sprache, als Moira MacTaggert davon erzählt, dass seit dem Bekanntwerden von Mutanten geheime Gesellschaften gegründet seien, die in ihnen eine Art „Wiederkunft des Herrn“ sehen oder „ein Zeichen Gottes“.

Ben Hardy bewarb sich ursprünglich für die Rolle des Cyclops. Singer bot ihm stattdessen die Rolle des Angel an, da er Hardy für diese Rolle optisch und körperlich als ideal empfand.

In einer Szene liest Charles Xavier vor seinen Schülern aus dem Buch Der König auf Camelot. Dabei handelt es sich um dasselbe Buch, das von Magneto (dargestellt von Ian McKellen) in X-Men 2 in einer Szene im Gefängnis gelesen wird.

Nightcrawler trägt im Film eine rote Lederjacke, die eine Hommage an Michael Jacksons Musikvideo Thriller ist.


Zukunft:

Am 9. Mai 2016 bestätige Simon Kinberg, dass der nächste reguläre X-Men-Film in den 1990er Jahren spielen werde und somit ein Jahrzehnt nach X-Men: Apocalypse.

Kinberg äußerte den Wunsch die Comic-Storyline The Dark Phoenix Saga, die bereits in X-Men: Der letzte Widerstand verfilmt wurde, noch einmal zu thematisieren, diesmal aber eine comictreue Umsetzung realisieren wolle.

McAvoy, Fassbender, Lawrence und Hoult hatten im Jahr 2010 mit 20th Century Fox jeweils einen Vertrag für drei X-Men-Filme abgeschlossen. Dieser ist mit X-Men: Apocalypse erfüllt.

Kinberg sagte in einem Interview im Juli 2015, dass 20th Century Fox Interesse an einer Vertragsverlängerung mit allen Darstellern habe. Allerdings sei das X-Men-Franchise nicht an einzelnen Schauspielern gebunden und werde deshalb unabhängig von den Vertragsverhandlungen definitiv fortgesetzt.

Lawrence dementierte im März 2015 zunächst ein Interesse an weiteren X-Men-Filmen, änderte ein Jahr darauf jedoch ihre Meinung.

Fassbender bekundete im Mai 2015 Interesse an einer Vertragsverlängerung über mehrere Filme und bekräftigte dies mit der Äußerung auch für hundert Filme zu unterschreiben.

Hoult erklärte sich im März 2015 ebenfalls offen für eine Vertragsverlängerung.

McAvoy äußerte sich am 6. April 2016 erstmals über seine Zukunft im X-Men-Franchise und erklärte die Rolle des Charles Xaviers weiterhin spielen zu würden, falls bei 20th Century Fox ernsthaftes Interesse daran bestünde.

Am 13. Mai 2015 kündigte 20th Century Fox X-Men: The New Mutants an, einem Spinoff innerhalb der X-Men-Filmreihe. Als Produzenten fungieren wieder Simon Kinberg und Lauren Shuler Donner. Als Regisseur wurde Josh Boone engagiert, der auch das Drehbuch verfassen soll. Bei den New Mutants handelt es sich um eine Truppe von jugendlichen Mutanten, die von Professor Charles Xavier trainiert werden.

Am 28. März 2016 gab Regisseur Bryan Singer bekannt, eine Pause vom X-Men-Franchise nehmen zu wollen. Grund seien die psychisch anstrengenden Arbeiten von X-Men: Zukunft ist Vergangenheit und X-Men: Apocalypse, die in vier Jahren ohne Unterbrechung produziert wurden. Für seinen potenziellen nächsten X-Men-Film habe er allerdings bereits Ideen. So wolle er den Charakter Proteus als nächsten großen Bösewicht im X-Men-Franchise einführen. Proteus sei seine erste Wahl, da man u.a. „schon allein visuell mit dem Charakter sehr viel machen kann“. Bei Proteus handelt es sich um den Sohn von Moira MacTaggert, der mit seinen Gedanken Energie erzeugen kann, die jedoch seinen Körper zerstören und er daher regelmäßig einen neuen Körper als Wirt übernehmen muss.


REZENSION(EN)

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