Dream Home (Wai dor lei ah yut ho) (2010) – [UNRATED]

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Cheng Li-sheung möchte sich eine eigene Wohnung kaufen. Als der Verkaufsdeal platzt müssen alle potenziellen Hindernisse aus dem Weg geräumt werden und sei es unter Anwendung brutalster Gewalt.

 

INFOS
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[imdblive:rating] / 10

Titel [imdblive:title]
Teaser-Text [imdblive:tagline]
Genre(s) [imdblive:genres]
Laufzeit | Jahr | FSK [imdblive:runtime] min. | [imdblive:year] | [imdblive:certificate]
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Bewertung [imdblive:rating]  ([imdblive:votes] Stimmen)

 

FASSUNGEN | LAUFZEITEN | INDIZIERUNGEN
FSK18 89 min. CUT CUT
CATIII 91 min. CUT CUT
BBFC18 92 min. UNCUT UNCUT

 

SCHNITTBERICHT(E)
SBGF SBGF_NA1
FSK18 | SPIO N/A

DIESER FILM WURDE IN DEUTSCHLAND FÜR FSK18 AUFLAGEN UM CA. 3 MINUTEN GEKÜRZT.

 

TRAILER

 

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SPLENDID FILM

Eigenes Wohneigentum zu haben ist der Traum vieler Menschen. Gerade in einer urbanen Metropole wie Hongkong verspricht eine eigene Wohnung, ein Ort des Friedens und der Ruhe zu sein. Diesen Wunsch hegt auch die umtriebige Cheng Li-sheung, die sich nach langen finanziellen Entbehrungen endlich eine eigene Wohnung kaufen möchte. Eine unbeschwerte Zukunft scheint zum Greifen nahe. Als jedoch der Verkaufsdeal platzt, schwindet der Traum von Cheng Li-sheung und sie sieht nur noch eine Möglichkeit, um sich eine Zukunft in ihrer Traumwohnung zu sichern. Alle potenziellen Hindernisse müssen aus dem Weg geräumt werden und sei es unter Anwendung brutalster Gewalt.

 

FILMSTARTS

Schon von klein auf hat Cheng Lai-Sheung (Josie Ho) den Traum später einmal in einem luxurösen Appartement in Hong Kong mit Blick auf den Victoria Harbour zu wohnen. Dafür schuftet sie Tag für Tag an zwei Arbeitsplätzen und spart jeden Cent um ihrem Traum näher zu kommen. Als sie trotz ihrer Bemühungen die Wohnung nicht bekommt, dezimiert sie mit aller Brutalität die Mieterschaft, einen nach dem anderen.


Fassungen:

Ende Oktober 2010 erschien Dream Home für den Heimkinomarkt in Hongkong auf DVD und Blu-ray Disc. Wie schon für die Kinoauswertung in Hongkong wurde trotz eines Category III Ratings nur eine gekürzte Version veröffentlicht. Die geschnittenen Szenen wurden aber auch als Bonusmaterial mit auf die DVD/Blu-ray gepackt und können so separat angesehen werden. Früheren Angaben zufolge fehlten etwa 30 Sekunden im Vergleich zur ungekürzten Fassung. Aber schon bei Betrachtung der geschnitten Szenen des Bonusmaterials konnte man abschätzen, dass es doch mehr sein würden.

Am 4. März 2011 kam Dream Home nun auch nach Deutschland in den Verleih und seit dem 25. März steht der Film in den Regalen der Kaufhäuser. Rechtinhaber I-ON New Media musste für das FSK Siegel „Keine Jugendfreigabe“ mehrere Minuten an Gewaltszenen aus dem Film herausschneiden. Aber nach der ersten Sichtung der gekürzten Hongkong-DVD erschien es auch utopisch, dass Dream Home die FSK-Hürde unbeschadet nehmen würde. Leider sind die Schnitte, vor allem gegen Ende des Films, meist sehr grob gesetzt und deutlich zu erkennen, so dass man unter Umständen diese Version noch zum „Reinschnuppern“ verwenden kann, die Schnitte und Tonsprünge aber schon sehr stören.

Am 28. März 2011 war es dann soweit: Die erste ungekürzte Fassung des Films (von thailändischen und taiwanesischen VCDs und DVDs, die wahrscheinlich Bootlegs darstellen mal abgesehen) erschien in Großbritannien mit einer Freigabe ab 18 Jahren. Schon ein erster Laufzeitvergleich nach der BBFC-Prüfung zeigte, dass es sich wohl wirklich um die längste Fassung des Films handeln wird. Wie es bei asiatischen Filmen sehr oft der Fall ist, enthält die UK DVD den Film in der Originalsprache mit englischen Untertiteln.


Kritik:

Pang Ho-Cheungs sozialkritisches Slasher-Drama gehört sicherlich zu den härtesten Genrevertretern der letzten Jahre. Dabei ziehen sich jedoch die Gewaltszenen nicht aneinandergereiht durch den Film, sondern werden immer wieder durch Rückblenden unterbrochen. Hier begleitet der Zuschauer die Hauptfigur von ihrer Kindheit bis in die Gegenwart und lernt zu verstehen was die junge Frau zu den blutrünstigen Taten getrieben hat. So kann der Zuschauer sogar ein wenig Sympathie bzw. Verständnis für Josie Hos Charakter entwickeln. Die letzte Rückblende schließt dann den Kreis und knüpft an den Beginn des Films und den ersten Mord an. Schon dieser führt den Zuschauer ungeschönt vor Augen, auf welchen Härtegrad man sich gefasst machen muss. Solche realistischen und kompromisslosen Tötungsszenen ist man sonst nur von Filmen aus dem französischen Nachbarland gewohnt. Was dem Film neben aller Brutalität, Sozialkritik und andeutungsweise schwarzem Humor fehlt, ist Spannung. Aber die Tatsache dass es sich bei Dream Home dankenswerterweise nicht um einen 08/15 Horrorthriller über einen maskierten Killer, mit entstelltem Gesicht oder um eine zurückgebliebene Hinterwäldlerfamilie handelt verzeiht diese Mangel.


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