{"id":9543,"date":"2013-07-02T11:29:49","date_gmt":"2013-07-02T09:29:49","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=9543"},"modified":"2016-07-21T08:33:14","modified_gmt":"2016-07-21T06:33:14","slug":"poltergeist-1982","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=9543","title":{"rendered":"Poltergeist (1982) &#8211; [UNCUT]"},"content":{"rendered":"<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/schnittbericht.php?ID=361\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" alt=\"icon_info_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5432\" alt=\"FSK_ab_16_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_16_logo_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5601\" alt=\"DIVX_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DIVX_logo_50.jpg\" width=\"118\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8064\" alt=\"prologic\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/prologic.jpg\" width=\"123\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.best-trade.de\/index.php?search=Poltergeist&amp;searcho=1&amp;fastView=1&amp;su=\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" alt=\"bt_shop\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0638\/0252\/46cf6c52a3353.jpg\" width=\"320\" height=\"452\" border=\"0\" \/>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Die Familie Freeling lebt als mehr oder minder typisch amerikanische Familie in einer kalifornischen Fertigbausiedlung namens Cuesta Verde. Die Anfangsszene des Films zeigt die Familie nachts in ihrem Haus. Alle schlafen friedlich bis auf die 5-j\u00e4hrige Carol-Anne, die es im Haus umtreibt und schlie\u00dflich unter den Augen der inzwischen erwachten Familienmitglieder mit dem nach Sendeschluss rauschenden Fernsehbild ein lautes Gespr\u00e4ch f\u00fchrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0638\/0252\/46cf6c52a3353.jpg\" width=\"640\" height=\"904\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<p id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=19235926\" height=\"240\" width=\"320\" frameborder=\"0\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/1081.html\" target=\"_blank\">Poltergeist<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/1081\/trailer\/19235926.html\"><b><br \/>\n<\/b><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/P7KW8jcBfzU\" height=\"360\" width=\"640\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Freelings sind eine typisch amerikanische Mittelstandsfamilie, die in einer noch im Bau befindlichen Vorortsiedlung namens Cuesta Verde wohnen. Vater Steve (Craig T. Nelson) ist Angestellter beim hiesigen H\u00e4usermakler, Mutter Diana (JoBeth Williams) ist Hausfrau und k\u00fcmmert sich um die Kinder Dana, Robbie und Carol Anne. Doch dann mehren sich die Anzeichen, dass in der Traumsiedlung nicht alles zum besten steht. M\u00f6bel t\u00fcrmen sich von selbst auf, der Hund bellt eine leere Stelle an, die j\u00fcngste Tochter Carol Anne h\u00f6rt Stimmen aus dem rauschenden Fernseher. Als eines Nachts ein Gewitter niedergeht, bricht das Chaos \u00fcber die Familie herein: ein Baum vor dem Haus greift mit seinen \u00c4sten nach Sohn Robbie, w\u00e4hrend sich im Kinderzimmer ein Tor in eine Zwischenwelt \u00f6ffnet und Carol Anne verschlingt. Ein Parapsychologenteam sieht sich schon bald \u00fcberfordert, ob der \u00fcbernat\u00fcrlichen Kr\u00e4fte, die sich im Haus der Freelings austoben, weswegen man sich an ein Medium wendet, das ein Mittel gegen die Poltergeister finden und die Tochter, die sich \u00fcber den Fernseher meldet, zur\u00fcckbringen soll. Infolgedessen tobt bald ein Geistersturm im ehemals trauten Heim&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nPoltergeist ist ein US-amerikanischer Gruselfilm mit Horrorelementen aus dem Jahre 1982, der unter dem ma\u00dfgeblichen Einfluss Steven Spielbergs entstand und in dem die titelgebenden Poltergeister eine tragende Rolle spielen. Offizieller Regisseur des Films war Tobe Hooper, der jedoch von der Nachproduktion des Films ausgeschlossen war, die leitend Spielberg \u00fcbernahm. Dem Film folgten zwei Fortsetzungen (1986 Poltergeist II \u2013 Die andere Seite und 1988 Poltergeist III \u2013 Die dunkle Seite des B\u00f6sen), mit denen aber weder Hooper noch Spielberg in Verbindung stehen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Familie Freeling lebt als mehr oder minder typisch amerikanische Familie in einer kalifornischen Fertigbausiedlung namens Cuesta Verde. Die Anfangsszene des Films zeigt die Familie nachts in ihrem Haus. Alle schlafen friedlich bis auf die 5-j\u00e4hrige Carol-Anne, die es im Haus umtreibt und schlie\u00dflich unter den Augen der inzwischen erwachten Familienmitglieder mit dem nach Sendeschluss rauschenden Fernsehbild ein lautes Gespr\u00e4ch f\u00fchrt. Dieses Verhalten als Schlafwandel abtuend, denken sich die Eltern Diane und Steven nichts weiter und \u00fcbersehen zun\u00e4chst auch andere ungew\u00f6hnliche Anzeichen wie z. B. den Tod von Carol-Annes Kanarienvogel am Morgen darauf. In der folgenden Nacht wird Carol-Anne, die wieder einmal mit dem rauschenden Fernseher \u2013 diesmal im Schlafzimmer der Eltern \u2013 in einen Dialog tritt, Zeuge eines paranormalen Schauspiels: Ein Lichtband greift in der Form einer Hand aus dem Fernseher nach ihr und rauscht schlie\u00dflich aus dem Fernseher heraus in die gegen\u00fcberliegende Wand. Das Geb\u00e4ude erbebt stark. Die Eltern werden aus dem Schlaf ger\u00fcttelt. Ihre Frage, was passiert sei, beantwortet Carol-Anne lapidar mit \u201eSie sind hier\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Von nun an stellen sich im Haus zun\u00e4chst recht harmlose Spukerscheinungen ein: Essbesteck wird verbogen, Gl\u00e4ser zerspringen, St\u00fchle bewegen sich von selbst, der Haushund apportiert vor die Wandstelle, in die das Lichtband Stunden vorher eintauchte. Ein paar Tage sp\u00e4ter zieht ein starkes Gewitter auf, das seltsame Wolkenformationen mit sich bringt. In dieser Unwetternacht kommt es zum Gro\u00dfausbruch paranormalen Geschehens: Ein Baum im Garten, vor dem Carol-Annes Bruder Robbie sich seit jeher f\u00fcrchtet, erwacht zum Leben, durchbricht das Kinderzimmerfenster und ergreift Robbie. W\u00e4hrend seine Eltern und seine \u00e4ltere Schwester Dana im Garten verzweifelt versuchen, Robbie dem Baum zu entrei\u00dfen, wird die im Haus zur\u00fcckgelassene Carol-Anne in ihren Kleiderschrank gezogen, aus dem ein grell-unnat\u00fcrliches Licht str\u00f6mt. Der Baum wird schlie\u00dflich von einem pl\u00f6tzlich auftauchenden Tornado aus dem Garten ausgerissen. Steve gelingt es in letzter Sekunde, Robbie zu befreien. Carol-Anne ist spurlos verschwunden, w\u00e4hrend sich im verw\u00fcsteten Kinderzimmer ein bitterb\u00f6ser Spuk einnistet, der alle Familienmitglieder dazu bringt, das Zimmer furchtsam zu meiden. Nur durch die Hilfe des Fernsehers k\u00f6nnen die Eltern Carol-Annes Stimme h\u00f6ren, das Kind aber nicht sehen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Ratlos und resigniert wenden sich die Freelings an ein Wissenschaftlerteam, dessen anf\u00e4ngliche Skepsis bei der F\u00fchrung durchs Haus \u00fcberaus schnell weicht. Zusammen mit den Wissenschaftlern widerfahren den Freelings nun eine Reihe von Spukph\u00e4nomenen, seien es Bei\u00dfattacken aus dem Nichts, ein Blitzgewitter an der Wohnzimmerdecke, von der teils uralte, teils moderne Habseligkeiten von Fremden herabregnen, oder leuchtende, schemenhafte Geister, die die Treppe vom Kinderzimmer herunter wandeln. Einem Wissenschaftler entfleucht sogar ein Steak, das, eben noch frisch, nun vor Maden auseinanderquillt, und gleich darauf gaukelt ihm eine Erscheinung im Spiegel vor, sein Gesicht l\u00f6se sich in Fleischfetzen auf. Schlie\u00dflich ziehen die ebenfalls entnervten Wissenschaftler Tangina Barrons als Medium zu Rate, auf deren Betreiben sogleich Kontakt mit der verschwundenen Carol-Anne aufgenommen wird und es wenig sp\u00e4ter in einer turbulenten Rettungsaktion gar gelingt, Carol-Anne wieder zur\u00fcck in die diesseitige Welt zu holen: Dabei begibt sich Mutter Diane \u00fcber den Kinderzimmerkleiderschrank, der eine Art etabliertes Tor zur Zwischenwelt darstellt, auf \u201edie andere Seite\u201c und rettet Carol-Anne, wobei ein Fehler Stevens fast zum Misslingen der Aktion f\u00fchrt und ihn \u2013 mit glimpflichem Ausgang \u2013 Bekanntschaft machen l\u00e4sst mit einer sehr starken, b\u00f6sen Erscheinung im Haus, die Tangina schlicht \u201edie Bestie\u201c nennt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nach Carol-Annes Rettung hat der Spuk nun jedoch scheinbar ein Ende, die Freelings w\u00e4hnen den Terror \u00fcberstanden und planen gebeutelt ihren Umzug. Doch in ihrer letzten Nacht im Haus bricht der Spuk mit bisher unerreichter H\u00e4rte erneut aus: Wieder trachtet die Bestie nach den Kindern und versucht diese in Gestalt eines gigantischen Schlunds, der sich wieder im Kleiderschrank des Kinderzimmers auftut, auf \u201edie andere Seite\u201c zu ziehen. Nach mehreren furchtbaren Erscheinungen beginnt das Haus schlie\u00dflich zu kollabieren, w\u00e4hrend im Garten S\u00e4rge aus dem Boden schie\u00dfen. Bei der panischen Flucht von dem Anwesen \u2013 Diane gelingt es schlie\u00dflich, die beiden Kinder dem Schlund zu entrei\u00dfen \u2013 erkennt Steven endlich den Sinn hinter den erst kurz zur\u00fcckliegenden Aussagen seines Arbeitgebers, eines Immobilienmaklers: Das Haus und die ganze Siedlung wurden auf einem Friedhof erbaut, von dem zuvor nur die Grabsteine umgesetzt worden waren, und nun widerf\u00e4hrt den Freelings die Rache der immer noch unter ihrem Heim begrabenen Seelen. Mit dieser Einsicht flieht die Familie aus Cuesta Verde, wobei das Haus der Freelings implodiert und verschwindet. Vor\u00fcbergehend eingezogen in ein Hotel ist Stevens erste Amtshandlung als Hausherr, den Fernseher nach drau\u00dfen zu verbannen. Damit endet der Film.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Optische Effekte:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Poltergeist gilt heute als eines der gro\u00dfen Schaust\u00fccke des Effektkinos der 1980er. Die schwierigste Szene, die es von Seiten der Spezialeffektmannschaft umzusetzen galt, war jene ganz zum Schluss des Films, in der das Haus der Freelings zusammenf\u00e4llt und in eine Art Spektralloch gesaugt wird. Diese Szene wurde mithilfe optischer Tricks realisiert, wobei Techniken wie Miniaturtrick, Hochgeschwindigkeitsaufnahme und optisches Einkopieren sowie ein aufwendiges und experimentelles Vakuumverfahren verwandt wurden. Weitere besondere Trickaufnahmen waren ein Tornado zu Beginn des Films sowie das animalische Monster, das Diane im Finale den Zugang zu Carol-Annes Zimmer versperrt. Das Monster wurde unter Wasser aufgenommen, um der Bewegung seiner Haare etwas Unnat\u00fcrliches und \u00dcbersinnliches zu verleihen, und sp\u00e4ter in den Film hineinkopiert; ein Verfahren, das auch bei den fr\u00fcher im Film vorkommenden Geistererscheinungen (wenngleich weniger gut erkennbar) herangezogen wurde.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Spezialeffekte, \u00fcberwacht von Richard Edlund, waren f\u00fcr einen Oscar nominiert und verloren gegen Spielbergs E.T., dessen Spezialeffekte von Dennis Muren \u00fcberwacht wurden. Sowohl Edlund als auch Muren arbeiteten damals f\u00fcr Industrial Light &amp; Magic, unter deren Dach die Effekte beider Filme entstanden und hatten im Jahr zuvor bereits einen \u00e4hnlichen ILM-internen \u201eWettstreit\u201c ausgetragen. Muren war dabei f\u00fcr die Effekte in Der Drachent\u00f6ter Oscar-nominiert worden und Edlund f\u00fcr seine Arbeit bei J\u00e4ger des verlorenen Schatzes. Damals hatte jedoch Edlund das Rennen f\u00fcr sich entschieden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> Wissenswertes<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Spielberg oder Hooper?<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Immer wieder kamen Fragen bez\u00fcglich Tobe Hoopers k\u00fcnstlerischer Eigenst\u00e4ndigkeit auf, da der Film teilweise sehr starke Einfl\u00fcsse von Steven Spielbergs Inszenierungsstil aufweist. Berichten zufolge soll Spielberg, der die Grundidee zum Film hatte und das Drehbuch mitverfasste, so gut wie jeden Tag am Drehort gewesen sein; dar\u00fcber hinaus war Hooper vom Filmschnitt, f\u00fcr den Spielbergs Stammschnittmann Michael Kahn verantwortlich zeichnete, ebenso ausgeschlossen wie von der restlichen Nachproduktion (Musik, Effekte usw.). In fr\u00fchen Kopien des Films war demnach im Vorspann der Schriftzug \u201eA Steven Spielberg Production\u201c gr\u00f6\u00dfer geschrieben als \u201eA Tobe Hooper Film\u201c, was nicht nur weitere Mutma\u00dfungen bez\u00fcglich Spielbergs starker Produzentenrolle n\u00e4hrte, sondern auch gewerkschaftsrechtliche Probleme f\u00fcr Spielberg nach sich zog.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Der \u201ePoltergeist-Fluch\u201c:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Poltergeist-Filmreihe geriet in die Schlagzeilen, weil zwei der Kinder aus dem ersten Teil, sowie die Darsteller des Indianers Taylor (Will Sampson) und Kane (Julian Beck) aus dem zweiten Teil nach den Dreharbeiten an den verschiedenen Filmen starben. Besonders der Fall von Darstellerin Dominique Dunne sorgte f\u00fcr Entsetzen; sie wurde noch im Erscheinungsjahr des ersten Filmes von ihrem Freund umgebracht. Auch Heather O\u2019Rourke, Darstellerin der Carol-Anne, starb 1988 an einem Darmverschluss. Im Zuge der Werbekampagne f\u00fcr den ersten Film wurden zudem phantastische Geschichten \u00fcber einen \u201eFluch\u201c durch zahlreiche Erz\u00e4hlungen von Mitgliedern der Filmcrew \u00fcber r\u00e4tselhafte Unf\u00e4lle am Set oder nur wei\u00df belichtete Filmstreifen lanciert; sogar Steven Spielberg selbst sprach von einigen merkw\u00fcrdigen Vorkommnissen w\u00e4hrend der Dreharbeiten. Inwieweit dies vor allem nur der Vermarktung des Films dienen sollte \u2013 auch die Pressehefte strotzten vor teils kruden (pseudo)wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit dem Thema \u2013 war seinerseits Gegenstand von Mutma\u00dfungen. Vermengt mit den tragischen Ereignissen um einige Darsteller wurde aus derlei Erz\u00e4hlungen schlie\u00dflich die Legende eines \u201ePoltergeist-Fluchs\u201c, der die Filmreihe umschwebe.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Auszeichnungen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Neben den Spezialeffekten waren 1983 noch der Toneffektschnitt sowie die Filmmusik von Jerry Goldsmith f\u00fcr einen Oscar nominiert, wenngleich alle gegen die Konkurrenz den K\u00fcrzeren zogen. Von 6 Nominierungen f\u00fcr den Saturn Award der Academy of Science Fiction, Fantasy &amp; Horror Films gewann der Film 3 in den Kategorien \u201eBester Horrorfilm\u201c, \u201eBeste Maske\u201c sowie Zelda Rubinstein als \u201eBeste Nebendarstellerin\u201c. Des Weiteren waren nominiert JoBeth Williams als beste Hauptdarstellerin, Tobe Hooper als bester Regisseur und einmal mehr Jerry Goldsmith f\u00fcr die Filmmusik. Richard Edlund bekam schlie\u00dflich eine Auszeichnung der BAFTA Award f\u00fcr die Spezialeffekte des Films und Heather O\u2019Rourke den \u201eYoung Artist Award\u201c in der Kategorie die \u201eBeste Nebenrolle\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Der Drehort:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Das Originalhaus aus dem ersten Teil, das f\u00fcr die Au\u00dfenaufnahmen herhielt, steht immer noch \u2013 in Kalifornien in Simi Valley, 4267 Roxbury Street. Die Besitzer des Hauses, die es 1982 an das Filmteam vermieteten, leben heute noch darin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> Remake<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Metro-Goldwyn-Mayer arbeitet an einer Neuverfilmung des Filmes. Urspr\u00fcnglich sollte Vadim Perelman die Regie \u00fcbernehmen, nachdem dieser absprang, ist seit April 2012 Sam Raimi f\u00fcr den vakanten Posten im Gespr\u00e4ch.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritiken:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eWas als spa\u00dfiger Schabernack und treffsichere Satire auf den \u201aamerican way of life\u2018 beginnt, endet als Horror-Orgie mit einem geballten Einsatz von raffinierten Spezialeffekten. Ein handwerklich hochklassiger, geschickt gemachter Unterhaltungsfilm.\u201c Lexikon des internationalen Films<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Poltergeist_%28Film%29\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 Die Familie Freeling lebt als mehr oder minder typisch amerikanische Familie in einer kalifornischen Fertigbausiedlung namens Cuesta Verde. Die Anfangsszene des Films zeigt die Familie nachts in ihrem Haus. Alle schlafen friedlich bis auf die 5-j\u00e4hrige Carol-Anne, die es im Haus umtreibt und schlie\u00dflich unter den Augen der inzwischen erwachten Familienmitglieder mit dem nach Sendeschluss rauschenden<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[197,138,29,4,30,22015,5866,6,377,3483],"tags":[6654,6659,6646,1025,435,506,6688,88],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9543"}],"collection":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9543"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9543\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}