{"id":9190,"date":"2013-06-28T07:47:40","date_gmt":"2013-06-28T05:47:40","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=9190"},"modified":"2016-07-21T08:34:26","modified_gmt":"2016-07-21T06:34:26","slug":"prestige-die-meister-der-magie-2006","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=9190","title":{"rendered":"Prestige &#8211; Die Meister der Magie (2006)"},"content":{"rendered":"<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=6171\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" alt=\"icon_info_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5431\" alt=\"FSK_ab_12_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_12_logo_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5601\" alt=\"DIVX_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DIVX_logo_50.jpg\" width=\"118\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8035\" alt=\"DolbyDigital_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DolbyDigital_50.jpg\" width=\"127\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.best-trade.de\/?search=Prestige&amp;searcho=1&amp;fastView=1&amp;su=\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" alt=\"bt_shop\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0002\/8337\/28337.jpg\" width=\"320\" height=\"453\" border=\"0\" \/>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Im viktorianischen Zeitalter, zur Zeit der Jahrhundertwende, lernen sich die konkurrierenden Magier Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) kennen. Aus freundschaftlicher, jugendlicher Konkurrenz erw\u00e4chst jedoch bald etwas wesentlich Schlimmeres, denn nicht nur neidet jeder dem Anderen das Talent, Roberts Frau stirbt auch bei einem von Alfreds risikobewehrten Tricks.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0002\/8337\/28337.jpg\" width=\"640\" height=\"906\" border=\"0\" \/><\/span><\/h2>\n<h2 id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=19254446\" height=\"240\" width=\"320\" frameborder=\"0\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/41334-Prestige.html\" target=\"_blank\">Prestige &#8211; Die Meister der Magie<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/41334-Prestige\/trailer\/19254446.html\"><b><br \/>\n<\/b><\/a><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/MJQhpUuliJI\" height=\"360\" width=\"640\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im viktorianischen Zeitalter, zur Zeit der Jahrhundertwende, lernen sich die konkurrierenden Magier Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) kennen. Aus freundschaftlicher, jugendlicher Konkurrenz erw\u00e4chst jedoch bald etwas wesentlich Schlimmeres, denn nicht nur neidet jeder dem Anderen das Talent, Roberts Frau stirbt auch bei einem von Alfreds risikobewehrten Tricks. \u00dcber Jahre belauern und bek\u00e4mpfen sie sich gegenseitig und rei\u00dfen damit ihr gesamtes Umfeld in die Tiefe, nur um hinter die Tricks des jeweils anderen zu kommen. Dabei schrecken die beiden am Ende nicht einmal vor Mord zur\u00fcck, denn das &#8222;Prestige&#8220;, der unglaubliche letzte Teil eines perfekten Zaubertricks, ist jeden Einsatz wert&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nPrestige \u2013 Die Meister der Magie (Originaltitel: The Prestige) ist ein US-amerikanisch-britischer historischer Thriller von Christopher Nolan aus dem Jahr 2006, der auf dem Roman Das Kabinett des Magiers (1995) von Christopher Priest basiert. Verliehen wird der Film von Touchstone Pictures und Warner Bros. In den USA spielte der Film an seinem Premierenwochenende auf 2281 Leinw\u00e4nden fast 15 Millionen US-Dollar ein. Der deutsche Kinostart des 40 Millionen US-Dollar teuren Films war am 4. Januar 2007.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Das 19. Jahrhundert neigt sich seinem Ende zu. In London lernen sich die beiden angehenden Zauberk\u00fcnstler Robert Angier und Alfred Borden kennen. Was beide eint, ist die Faszination f\u00fcr Zauberkunst und das Bestreben, ihr Publikum mit bisher ungesehenen Zaubertricks zu erstaunen. Die beiden beginnen einen freundschaftlichen Wettstreit unter Mithilfe des altgedienten Ausstatters Cutter.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Angiers Ehefrau, die als Assistentin mit auf der B\u00fchne steht, ertrinkt w\u00e4hrend eines spektakul\u00e4ren Tricks in einem Wasserbeh\u00e4lter, nachdem sie einen Knoten, den Borden gebunden hat, nicht rechtzeitig hat l\u00f6sen k\u00f6nnen. Angier macht Borden f\u00fcr ihren Tod verantwortlich, und es kommt zum Bruch zwischen den M\u00e4nnern. Nachdem sie erfolgreich gegenseitig ihre Auff\u00fchrungen sabotiert haben, trennen sich ihre Wege. Borden heiratet und wird Vater einer Tochter, was den um seine Ehefrau trauernden Angier zus\u00e4tzlich verdrie\u00dft.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nach einem missgl\u00fcckten Zaubertrick besucht Angier die Ausstellung des Wissenschaftlers Nikola Tesla. Er begibt sich in dessen Maschinerie, was zun\u00e4chst effektlos zu sein scheint. Jedoch bekommt Tesla den Auftrag, einen noch nie dagewesenen Trick zu realisieren.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im weiteren Verlauf des Films geht Borden mit einer ganz neuen Darbietung an die \u00d6ffentlichkeit, die ihm viel Publikum beschert: Mit Hilfe eines unbekannten Tricks scheint es zu gelingen, sich von einem Ende der B\u00fchne zum anderen zu teleportieren. Angier ist neidisch und will hinter das Geheimnis von Bordens Trick \u201eDer transportierte Mann\u201c kommen. Doch im Gegensatz zu gew\u00f6hnlichen Darbietungen dieser Zeit ist der Trick anscheinend perfekt und das Geheimnis nicht zu entr\u00e4tseln. Mit Hilfe von Cutter entwickelt Angier eine eigene Version des Zauberst\u00fccks, wozu er einen Doppelg\u00e4nger verwendet, um die Illusion der Teleportation zu erzeugen: \u201eDer neue transportierte Mann\u201c wird als gelungene, verbesserte Kopie vom Publikum gefeiert. Doch das befriedigt Angier nicht, er will um jeden Preis hinter das Geheimnis von Bordens Trick kommen. Er setzt seine B\u00fchnenassistentin und Geliebte Olivia als Spionin auf ihn an.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Kurze Zeit sp\u00e4ter besticht Borden den B\u00fchnen-Doppelg\u00e4nger Angiers und l\u00e4sst den Trick auffliegen. Daf\u00fcr erh\u00e4lt Angier durch die Hilfe Olivias Bordens verschl\u00fcsseltes Notizbuch. Er entf\u00fchrt gemeinsam mit Cutter den Ausstatter von Borden und erpresst so das Schl\u00fcsselwort, das zur Dechiffrierung notwendig ist: \u201eTesla\u201c \u2013 gemeint ist der Physiker Nikola Tesla. Angier reist nach Colorado Springs, wo er Tesla begegnet, der sich selbst mit Thomas Edison in einem Wettstreit befindet und wegen seiner Errungenschaften auf dem Gebiet der Elektrizit\u00e4t als genial gilt. W\u00e4hrend der Reise kommt Angier dahinter, dass das Notizbuch nur eine falsche F\u00e4hrte war und er einem Komplott von Borden und der zu ihm \u00fcbergelaufenen Olivia zum Opfer gefallen war. Olivia ist inzwischen zu Bordens Geliebter geworden, dessen Ehe \u00fcber der Aff\u00e4re zerbricht und im Selbstmord seiner Ehefrau endet.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Tesla kann Angier trotzdem helfen: Er versorgt ihn mit der fertiggestellten Apparatur, mit der er Bordens Transportationstrick \u00fcbertrumpfen kann. Angier kehrt nach London zur\u00fcck und setzt f\u00fcr seine Auff\u00fchrung des \u201ewahren transportierten Mannes\u201c exakt 100 Auff\u00fchrungen an: Jeden Abend \u00fcbertrifft er Bordens Trick, indem er sich nicht nur quer \u00fcber die B\u00fchne, sondern innerhalb von Sekunden hinauf in eine Loge des Theaters \u201eteleportiert\u201c. Borden will nun hinter Angiers Geheimnis kommen und besucht seine Vorstellung. Da er eine Fallt\u00fcr ersp\u00e4ht hat, begibt er sich unter die B\u00fchne, und tats\u00e4chlich f\u00e4llt Angier aus seiner Apparatur unter die B\u00fchne \u2013 in einen Wassertank, der sich automatisch verschlie\u00dft. Obwohl Borden versucht, ihn zu befreien, stirbt Angier; Borden wird in diesem Augenblick von Mitarbeitern des Theaters ertappt, so dass es aussieht, als h\u00e4tte er den Wassertank verschlossen. Er wird wegen Mordes festgenommen und zum Tod durch Erh\u00e4ngen verurteilt. Doch wie sich sp\u00e4ter herausstellt, ist Angier noch am Leben. Er offenbart sich allerdings nicht der Justiz, sondern f\u00fchrt ein Leben unter falschem Namen, so dass Borden hingerichtet wird.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In der finalen Szene wird Angier von Bordens Assistent Fallon besucht und niedergeschossen \u2013 allerdings sieht letzterer genauso aus wie Borden. Erst jetzt wird klar, dass Borden tats\u00e4chlich einen Zwillingsbruder hatte. Beide Br\u00fcder haben sich in ihrer Tarnung immer abgewechselt: einer war Alfred Borden, der andere sein Assistent Bernard Fallon. Dies ist das Geheimnis hinter Bordens Version von \u201eDer transportierte Mann\u201c: Es war auch lediglich ein Doppelg\u00e4ngertrick. Es stellt sich heraus, dass der Zwillingsbruder geh\u00e4ngt wurde und somit Borden \u00fcberlebte. Borden offenbart dem sterbenden Angier zudem, dass er derjenige war, welcher seine Frau liebte, w\u00e4hrend sein Zwillingsbruder seine Liebe in Olivia fand. Somit \u00fcberlebt Jess&#8216; leiblicher Vater, w\u00e4hrend sein Bruder geh\u00e4ngt wird. Als Borden aus dem durch Angiers Petroleumlampe angez\u00fcndeten Zimmer geht, sieht man in einem von vielen Wassertanks eine tote Kopie von Angier.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Es wird in dieser Schlu\u00dfszene offenbart, worin der Unterschied der Darbietungen der beiden konkurrierenden Zauberk\u00fcnstler bestand. Die Bordenzwillinge lebten privat und auf der B\u00fchne ein gemeinsames Leben und wurden so zum Teil des eigenen Gesamtkunstwerkes, w\u00e4hrend sich Angier mittels Teslas Apparatur in jeder einzelnen der Vorstellungen verdoppelte, das \u201eOriginal\u201c qualvoll ertr\u00e4nkte und die entstandene \u201eKopie\u201c sein Leben fortf\u00fchren lie\u00df.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Produktion:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Regisseur Christopher Nolan arbeitet nach Batman Begins in diesem Film erneut mit Christian Bale und Michael Caine zusammen. Auch setzt er seine langj\u00e4hrige Zusammenarbeit mit Filmkomponist David Julyan und Kameramann Wally Pfister fort, die bei nahezu jedem seiner Filme mitwirken. Die Dreharbeiten dauerten vom 9. Januar bis zum 8. April 2006.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Ricky Jay, der im Film den Magier Milton spielt, ist tats\u00e4chlich auch ein Zauberk\u00fcnstler und half Hugh Jackman und Christian Bale bei der Verbesserung ihrer Fingerfertigkeit. Jay gilt als einer der erfahrensten und geschicktesten Zauberk\u00fcnstler auf den Gebieten der Kartenkunst, des Falschspiels, des Kartenwerfens, der Closeup- und der Mentalmagie. Wie die Zauberk\u00fcnstler im Film hat auch Jay einen Rivalen: Nach Kritik \u00fcber David Copperfields Zaubermuseum erteilte dieser ihm Hausverbot.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die im Film verwendete Verschwindemethode, bei der jedes Mal ein Vogel zu Tode kommt, ist rein fiktiv und korrespondiert mit dem t\u00f6dlichen Doppelg\u00e4ngerthema.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Historischer Hintergrund:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Den im Film verarbeiteten Stromkrieg zwischen Thomas Edison und Nikola Tesla hat es wirklich gegeben. W\u00e4hrend Edison sich Gleichstrom nutzbar machte, arbeiteten Tesla und der Gro\u00dfindustrielle George Westinghouse an einer Methode, Wechselstrom zu nutzen. Im Kampf um den noch jungen Strom-Markt soll Edison, einem Pionier der Gl\u00fchlampe, jedes Mittel recht gewesen sein. So lie\u00df Edison Tiere bis hin zu einem Elefanten mit hochdosiertem Wechselstrom t\u00f6ten, um zu beweisen, wie gef\u00e4hrlich und damit untauglich das Konzept der Konkurrenz sei. Letztendlich konnte Edison den Siegeszug des Wechselstroms jedoch nicht verhindern.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film enth\u00e4lt zahlreiche Anspielungen auf tats\u00e4chliche Begebenheiten bekannter Illusionisten um die Jahrhundertwende.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">So stahl der amerikanische Illusionist Harry Kellar seinem britischen Kollegen John Nevil Maskelyne das Geheimnis des schwebenden Menschen, indem er dessen B\u00fchnenhelfer abwarb.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Zauberk\u00fcnstler Harry Houdini ging im Konkurrenzkampf so weit, dass er die Trickgeheimnisse seiner Kollegen anonym der Presse zuspielte und sogar selbst publizierte. Wenn er Kunstst\u00fccke ablegte, ver\u00f6ffentlichte er sogar seine eigenen Tricks, behauptete jedoch, es handle sich hierbei um die Methoden seiner Nachahmer. Wie die Zauberer im Film lieferte sich auch Houdini unter anderem mit einem gewissen \u201eHardeen\u201c bis zu seinem Tod eine 26 Jahre andauernde Fehde. Beide zeigten die gleiche Show und beschuldigten sich gegenseitig des geistigen Diebstahls. Tats\u00e4chlich war Hardeen Houdinis Halbbruder, die Vendetta ein sorgf\u00e4ltig inszenierter PR-Trick.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Film wird Chung Ling Soo gezeigt, der beim ebenfalls im Film thematisierten Gewehrkugeltrick ums Leben kam. Nach seinem Tod stellte sich heraus, dass Soo in Wirklichkeit kein Chinese, sondern ein verkleideter wei\u00dfer Amerikaner namens William E. Robertson war, der auch au\u00dferhalb des Theaters die Illusion eines Chinesen wahrte, indem er etwa Interviews nur \u00fcber Dolmetscher gab.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die im Film verwendeten Elektrozaubereien erinnern an die umstrittenen Shows von \u201eDr.\u201c Walford Bodie, der auf der B\u00fchne Tesla-Blitze erzeugte und Zuschauer unter Strom setzte.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Szene auf dem Friedhof spielt auf die \u201elebendig begraben\u201c-Illusion an, die Houdini geplant, aber als zu gef\u00e4hrlich verworfen hatte. Die Entfesselung im Glaswassertank war ebenfalls eine Erfindung Houdinis, der als erster Entfesselungskunst mit Todesgefahr kombinierte.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Zu den damals erfolgreichsten Zauberk\u00fcnstlern geh\u00f6rten tats\u00e4chlich zwei Br\u00fcder, die Davenport Brothers, die jedoch offiziell als Duo auftraten.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Hintergrund sieht man ein Werbeplakat f\u00fcr einen Zauberer namens Harry Dresden. Harry Dresden ist zum einen ein Romanheld (Magier) einer erfolgreichen Dark-Fantasy-Reihe des Autors Jim Butcher, zum anderen k\u00f6nnte es sich auch um eine Anspielung auf Houdini handeln, der 1900 in der Dresdner Elbe zum ersten Mal eine Unterwasser-Entfesslung vorf\u00fchrte.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Das ansonsten bei Zauberk\u00fcnstlern nicht allzu \u00fcbliche Verkleiden mit z. B. falschen B\u00e4rten ist m\u00f6glicherweise ebenfalls von Houdini inspiriert, der in den 1920er-Jahren undercover die spiritistische Szene auskundschaftete.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritik:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eDie Kombination von Material und Regisseur k\u00f6nnte nicht passender sein: The Prestige erz\u00e4hlt die Geschichte zweier rivalisierender Magier im London der Jahrhundertwende auf einzigartige, um nicht zu sagen magische Weise. Niemand au\u00dfer Nolan h\u00e4tte dieses Kunstst\u00fcck so meisterhaft vollbringen k\u00f6nnen.\u201c Daniela Leistikow<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eAuf die Wirkung eines einzelnen \u201eSchlussgags\u201c verl\u00e4sst sich der Regisseur dieses Mal nicht. Wie in einer chinesischen Zauberbox ist ein filmisches Geheimnis in das andere geschachtelt. Kaum glaubt man, man k\u00f6nnte nicht mehr \u00fcberrascht werden, kommt auch schon der n\u00e4chste Dreh, der den Plot wieder in eine komplett andere Richtung zieht. Der Glaubw\u00fcrdigkeit von The Prestige tut das allerdings keinen Abbruch. Mit jeder neuen Information macht das filmische Puzzle mehr Sinn. Auch wenn am Ende einer Szene vieles anders erscheint als noch zu Beginn.\u201c Sebastian Geiger<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eGrandiose Bilder und wohldosierte Effekte: Einmal mehr beweist sich Christopher Nolan als Garant f\u00fcr niveauvolles Kommerzkino. M\u00fchelos kombiniert er Zutaten des Historienfilms mit Thriller- und Sci-Fi-Elementen. Ergebnis: Ein fesselnder Leinwandzauber!\u201c Jens Golombek<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eMit der Zauberkunst hat Christopher Nolan eine grandiose Metapher f\u00fcr das Filmemachen gefunden. [\u2026] packend erz\u00e4hlt und sehr dynamisch inszeniert [\u2026] fehlerlosen Schauspielerf\u00fchrung [\u2026] \u201aPrestige\u2018 ist ein hochintelligenter Unterhaltungsfilm, der ganz nebenbei komplexe und existenzielle Themen ber\u00fchrt. So auch jenes, dass die jeweils neueste Technologie immer ein wenig wie Magie wirkt. \u2013 Pr\u00e4dikat besonders wertvoll\u201c Filmbewertungsstelle Wiesbaden<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eEine intelligent und am\u00fcsant inszenierte Unterhaltung mit sch\u00f6nen Verweisen auf die Filmgeschichte. Christopher Nolans Film bietet ebenso viele Fallen und Tricks wie die Lebensgeschichte der beiden Magier selbst, die bis zum Schluss immer neue Verwirrungen und R\u00e4tsel bereith\u00e4lt. \u2013 Sehenswert\u201c film-dienst<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eMit \u00abThe Prestige\u00bb hat Christopher Nolan den M\u00e9li\u00e8sschen Zaubertrick noch einmal neu inszeniert, der zugleich Ende der alten B\u00fchnenmagie und Beginn des neuen Filmwunders darstellt. Als Hommage und Moritat auf die Zauberei und das Kino.\u201c Johannes Binotto<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Auszeichnungen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Bei der Oscarverleihung 2007 wurden Kameramann Wally Pfister und die beiden Szenenbildner Nathan Crowley und Julie Ochipinti nominiert, konnten aber keinen Oscar gewinnen. Ferner bekam Crowley eine Nominierung f\u00fcr den Preis der Art Directors Guild, w\u00e4hrend die beiden Drehbuchautoren Jonathan und Christopher Nolan 2007 f\u00fcr den Online Film Critics Society Award nominiert waren.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prestige_-_Die_Meister_der_Magie\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 Im viktorianischen Zeitalter, zur Zeit der Jahrhundertwende, lernen sich die konkurrierenden Magier Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) kennen. 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