{"id":4771,"date":"2013-04-19T12:51:56","date_gmt":"2013-04-19T10:51:56","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=4771"},"modified":"2016-07-21T08:53:55","modified_gmt":"2016-07-21T06:53:55","slug":"rote-baron-der-2008","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=4771","title":{"rendered":"Rote Baron, Der (2008)"},"content":{"rendered":"<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=15694\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" alt=\"icon_info_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5431\" alt=\"FSK_ab_12_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_12_logo_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5601\" alt=\"DIVX_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DIVX_logo_50.jpg\" width=\"118\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8035\" alt=\"DolbyDigital_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DolbyDigital_50.jpg\" width=\"127\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.best-trade.de\/index.php?search=Rote+Baron&amp;searcho=1&amp;fastView=1&amp;su=\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" alt=\"bt_shop\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0004\/8265\/48265.jpg\" width=\"320\" height=\"450\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">1916 k\u00e4mpft der 24-j\u00e4hrige Frauenschwarm Freiherr Manfred von Richthofen (Matthias Schweigh\u00f6fer) als Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. Aufgrund seines rot gestrichenen Flugzeugs und seines Geschicks im Luftkampf, welches ihn schnell zum Leiter der 11. Flugstaffel aufsteigen lie\u00df, tr\u00e4gt er den Spitznamen &#8222;Der rote Baron&#8220;. Doch als er sich in die Krankenschwester K\u00e4te (Lena Headey) verliebt, entpuppen sich seine aufkommenden pazifi- stischen Gedanken mit dem verlogenen Glauben an den Kriegsgewinn und dem sportlichen Wettkampfgeist von ihm und seinen Kameraden als unver- einbar&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0004\/8265\/48265.jpg\" width=\"640\" height=\"900\" border=\"0\" \/><\/span><\/h2>\n<h2 id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=18806043\" height=\"240\" width=\"320\" frameborder=\"0\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/41326-Der-rote-Baron.html\" target=\"_blank\">Der Rote Baron<\/a><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/kEo1R3_0BJs\" height=\"360\" width=\"640\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">1916 k\u00e4mpft der 24-j\u00e4hrige Frauenschwarm Freiherr Manfred von Richthofen (Matthias Schweigh\u00f6fer) als Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. Aufgrund seines rot gestrichenen Flugzeugs und seines Geschicks im Luftkampf, welches ihn schnell zum Leiter der 11. Flugstaffel aufsteigen lie\u00df, tr\u00e4gt er den Spitznamen &#8222;Der rote Baron&#8220;. Doch als er sich in die Krankenschwester K\u00e4te (Lena Headey) verliebt, entpuppen sich seine aufkommenden pazifistischen Gedanken mit dem verlogenen Glauben an den Kriegsgewinn und dem sportlichen Wettkampfgeist von ihm und seinen Kameraden als unvereinbar&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Rote Baron ist eine deutsche Filmproduktion von Regisseur Nikolai M\u00fcllersch\u00f6n \u00fcber das Leben von Manfred von Richthofen. Der Kinostart war am 10. April 2008.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Hauptrolle des \u201eRoten Barons\u201c ist mit Matthias Schweigh\u00f6fer besetzt. In weiteren Rollen sind Til Schweiger als Richthofens Fliegerkamerad Werner Voss, Lena Headey als Krankenschwester K\u00e4te und Joseph Fiennes als alliierter Kampfpilot und Erzrivale von Richthofens, Arthur Roy Brown zu sehen. Der Film ist die kinogerecht aufbereitete Erz\u00e4hlung der letzten Lebensphase eines deutschen Kriegshelden des Ersten Weltkriegs. So finden sich f\u00fcr eine Liebesgeschichte oder besondere Gef\u00fchlsregungen, also etwa Skrupel, keine Anhaltspunkte in der Biographie der Vorlagefigur.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film spielt an der Westfront in den Jahren 1917\/1918. Manfred Freiherr von Richthofen sieht als Ass und gefeierter Held der deutschen Fliegertruppe ebenso wie seine Kameraden den Luftkampf als sportlich-technische Herausforderung. Nicht unmittelbar vom Geschehen weit unten auf dem Schlachtfeld ber\u00fchrt, gelangt Richthofen, unterst\u00fctzt durch seine Kameraden Voss, Sternberg und Lehmann aufgrund seiner hohen Abschusszahlen schnell zu Ruhm.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Oberste Heeresleitung erkennt schon bald den propagandistischen Wert Richthofens und stilisiert seine Person zum Idol und Hoffnungstr\u00e4ger einer ganzen Generation. Auf diese Art missbraucht, muss Richthofen nicht zuletzt aufgrund der Liebe zur attraktiven und emanzipierten Krankenschwester K\u00e4te jedoch bald eingestehen, dass die Realit\u00e4t des Krieges nichts mit den als ehrenhaft verkl\u00e4rten Luftduellen gemein hat. Hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu K\u00e4te und seiner Hingabe an die Fliegerei, kann er sich letzten Endes trotz allem nicht von den Kampfhandlungen l\u00f6sen und setzt weiterhin mit jedem Start sein Leben aufs Spiel, welches er im letzten Kampf verliert, nachdem er und K\u00e4te das Schicksal vorausgeahnt hatten.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Produktionshintergrund:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Rote Baron ist eine deutsche Filmproduktion in englischer Sprache. Mit einem gesch\u00e4tzten Budget von 18 Millionen Euro ist er eine der teuersten deutschen Filmproduktionen. Der Film wurde am 31. M\u00e4rz 2008 in Deutschland uraufgef\u00fchrt und kam eine Woche sp\u00e4ter in die deutschen Kinos. In den deutschen Kinos hatte der Film etwa 250.000 Zuschauer.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritiken<\/span><\/strong><\/span><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">:<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nBewertungen der deutschen Presse<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eWir haben nicht unbedingt darauf gewartet,\u201c meinte die Cinema, und die Berliner Zeitung konnte sich der Botschaft, dass Krieg schlecht ist, leicht anschlie\u00dfen, doch den Film zu m\u00f6gen falle schwer. Ein neuer Film \u00fcber Manfred von Richthofen h\u00e4tte die Chance geboten, das von englischsprachigen Filmen mitgepr\u00e4gte Bild eines fairen, noblen Kampfsportlers zu relativieren und neuere historische Erkenntnisse einflie\u00dfen zu lassen, dass sich von Richthofen zur Menschenjagd bekannte. Diese Chance, ein angemessenes Verh\u00e4ltnis des deutschen Publikums zu von Richthofen aufzubauen und ihn historisch wahrhaftig darzustellen, sei vertan worden, die Produktion verfolge eine \u201eungebrochene Heldenverehrung\u201c. Obschon \u201eder erste deutsche Film seit Ewigkeiten, der einen Kriegsherrn als Nationalhelden feiert,\u201c predige er keinen Militarismus, befand die Welt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Tagesspiegel stellte den hier gezeichneten von Richthofen in eine Reihe mit den durch Einsamkeit ein St\u00fcck weit gel\u00e4uterten deutschen Geschichtsfiguren, die das Kino in den letzten Jahren angeboten hatte, wie den Hitler im Untergang oder den Stasiabh\u00f6rer in Das Leben der Anderen. Auch andere Kritiken fanden, der Film stilisiere von Richthofen zu einem ehrenvollen Helden, und stelle ihn und seine Entourage sympathisch dar. Der Streifen begreife die Luftgefechte und Abst\u00fcrze wie einen ritterlichen, sportlichen Wettbewerb, ein Spiel oder Sportfest, bei dem die Alliierten nicht Feinde, sondern Gegner in einem fairen Kampf sind, und der Krieg ein \u201egediegenes Gartenfest\u201c. Entgegen den historischen Fakten werde von Richthofen zum Pazifisten gemacht, wobei die Moral v\u00f6llig aufgesetzt wirke, wie ein \u201epazifistisches Schmierentheater\u201c, und die Hauptfigur als Opfer der Umst\u00e4nde erscheine. Der Tod werde nicht gezeigt, \u201eaus Piet\u00e4t oder vielleicht doch aus Kostengr\u00fcnden.\u201c[6] Das Hervorstreichen j\u00fcdischer Kombattanten f\u00fcr das Deutsche Reich und jene Szenen, welche die Grausamkeit des Krieges offenbaren sollen, erschienen wie Alibis und Selbstrechtfertigungen. Spiegel Online sah den Idolkult des Deutschen Reichs wiederbelebt und urteilte: \u201eWohin also mit diesem reaktion\u00e4ren Abenteuerschmonzes? Am besten auf den M\u00fcll. Flieger, gr\u00fc\u00df mir die Tonne!\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Eine Krankenschwester sei mittlerweile fast schon Teil des Genres, und man empfand die Liebesgeschichte als \u201epenn\u00e4lerhaft\u201c oder unfreiwillig komisch. Von Richthofens kurzes Leben g\u00e4be nicht genug Stoff f\u00fcr einen interessanten Film ab. Wie ein Popstar aus einer Boygroup erscheine er. Schweigh\u00f6fer sei f\u00fcr diese Rolle eine missratene Besetzung, weil er aussieht, \u201eals k\u00f6nnte er keinem Flieger was zuleide tun.\u201c \u201eLena Headey wirkt viel zu reif f\u00fcr den Milchbubi Schweigh\u00f6fer, und der scheint zu sehr mit seinem Narzissmus besch\u00e4ftigt, als dass er sich noch in jemand anderen verlieben k\u00f6nnte.\u201c Auch nahm man Schweigh\u00f6fer die Gebrochenheit am Ende des Films nicht ab oder erkl\u00e4rte ihn f\u00fcr \u00fcberfordert.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Von h\u00f6lzernen Dialogen und einer holprigen Regie sprach der Stern, von einer h\u00f6lzernen Inszenierung der Tagesspiegel. Die Welt beanstandete die unentschiedene Regie eines rei\u00dferischen Epos, das freilich \u201egro\u00dfes Popcorn-Kino\u201c sei, was in Deutschland selten zustande komme. Einiges Lob erhielten die Luftkampfszenen, die \u00fcberzeugend, tollk\u00fchn, der haupts\u00e4chliche Schauwert, und gut aber rar seien. Der visuell wie ein Computerspiel inszenierte Luftkampf \u00fcberlagere die kriegsskeptischen Botschaften, stellte epd Film jedoch fest, es sei dem Film anzusehen, dass diese Bilder am Rechner generiert worden sind. Die Berliner Zeitung nannte die musikalische Unterstreichung \u201egrauenhaft\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Einsch\u00e4tzungen eines Historikers:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Richthofen-Biograph Joachim Castan bemerkte, dass dieser Film aus Richthofen \u201eeinen romantischen Kriegshelden macht, der am Schluss an seinem Tun zweifelt.\u201c In seinen Augen jedoch war der historische Richthofen in gro\u00dfen Teilen g\u00e4nzlich anders \u2013 er sieht seine \u201eenorme Kaltbl\u00fctigkeit\u201c als ein wesentliches Charaktermerkmal an. Den Spielfilm bezeichnete er als \u201egro\u00dfes Kino mit gro\u00dfen Gef\u00fchlen. Der historische Richthofen war in weiten Teilen g\u00e4nzlich anders, als uns der Film glauben machen will.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Rote_Baron_%28Film%29\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 1916 k\u00e4mpft der 24-j\u00e4hrige Frauenschwarm Freiherr Manfred von Richthofen (Matthias Schweigh\u00f6fer) als Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. Aufgrund seines rot gestrichenen Flugzeugs und seines Geschicks im Luftkampf, welches ihn schnell zum Leiter der 11. Flugstaffel aufsteigen lie\u00df, tr\u00e4gt er den Spitznamen &#8222;Der rote Baron&#8220;. 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