{"id":4529,"date":"2013-04-18T13:40:07","date_gmt":"2013-04-18T11:40:07","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=4529"},"modified":"2016-07-19T13:10:35","modified_gmt":"2016-07-19T11:10:35","slug":"cloud-atlas-wolkenatlas-2012","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=4529","title":{"rendered":"Cloud Atlas &#8211; Wolkenatlas (2012)"},"content":{"rendered":"<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=9966\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" alt=\"icon_info_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5431\" alt=\"FSK_ab_12_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_12_logo_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5601\" alt=\"DIVX_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DIVX_logo_50.jpg\" width=\"118\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8035\" alt=\"DolbyDigital_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DolbyDigital_50.jpg\" width=\"127\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.best-trade.de\/index.php?search=Cloud+Atlas&amp;searcho=1&amp;fastView=1&amp;su=\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" alt=\"bt_shop\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0825\/6936\/cloud-atlas-poster.jpg\" width=\"320\" height=\"453\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Der Film behandelt sechs verschiedene Schicksale, die einen Zeitraum von 500 Jahren umfassen. Die einzelnen Geschichten sind eng miteinander verbunden. Gegen\u00fcber dem Roman gibt es dabei verschiedene inhaltliche \u00c4nderungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0825\/6936\/cloud-atlas-poster.jpg\" width=\"640\" height=\"906\" border=\"0\" \/><\/span><\/h2>\n<h2 id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=19376443\" height=\"240\" width=\"320\" frameborder=\"0\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/143067.html\" target=\"_blank\">Cloud Atlas<\/a><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/VRrGmoGR08k\" height=\"360\" width=\"640\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">1849 bereist der amerikanische Anwalt Adam Ewing (Jim Sturgess) den Pazifik und wird Zeuge der Unterdr\u00fcckung zahlreicher Ureinwohner und der Grausamkeit des Skalvenhandels.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Jahre sp\u00e4ter, 1936, gelangt sein Reisetagebuch in den Besitz des unerfahrenen Komponisten Robert Frobisher (Ben Whishaw) und inspiriert ihn zu seinem Meisterst\u00fcck, dem \u201eWolkenatlas-Sextett\u201c. In der schwierigen Entstehungszeit teilt er sich mit Briefen seinem Geliebten Rufus Sixtmith mit.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Jahr 1973 ist Sixsmith (James D\u2019Arcy) zu einem renommierten Wissenschaftler aufgestiegen und vertraut sich der Journalistin Luisa Rey (Halle Berry) bez\u00fcglich eines Atomskandal an.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Diese Geschichte wird 2012 f\u00fcr einen Roman aufgegriffen, welcher beim englischen Verleger Tomothy Cavendish (Jim Broadbent) landet. Als dieser von seiner Verwandtschaft gegen seinen Willen in ein Altersheim eingewiesen wird, inszeniert er mit drei Gehilfen einen spektakul\u00e4ren Ausbruchsversuch.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In Neo-Seoul des Jahres 2144 sieht die geklonte Service-Kraft Sonmi:451 (Doony Bae) einen Film, der auf den Ereignissen von Cavendishs Flucht basiert, und wird von diesem zu selbstst\u00e4ndigem Denken animiert, was in einem revolutionsartigem Aufstand endet.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im 106. Jahr nach der Apokalypse trifft Ziegenhirte Zachary (Tom Hanks) auf eine Wissenschaftlerin eines hochtechnisierten Volkes und macht mit dieser eine Entdeckung, die den Glauben der ganzen Welt in Frage stellen wird.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Cloud Atlas ist eine Literaturverfilmung aus dem Jahr 2012 nach David Mitchells Roman Der Wolkenatlas. Die US-Amerikaner Lana und Andy Wachowski und der Deutsche Tom Tykwer schrieben gemeinsam das Drehbuch und f\u00fchrten Regie. Cloud Atlas gilt zum Zeitpunkt seines Entstehens als einer der teuersten bis dahin produzierten Independentfilme[3] und als der bei weitem teuerste deutsche Film. Er hatte seine Premiere am 8. September 2012 auf dem Toronto International Film Festival und lief am 26. Oktober 2012 in den US-amerikanischen und am 15. November 2012 in den deutschen Kinos an. Filmstarts in zahlreichen weiteren L\u00e4ndern folgen bis M\u00e4rz 2013.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film behandelt sechs verschiedene Schicksale, die einen Zeitraum von 500 Jahren umfassen. Die einzelnen Geschichten sind eng miteinander verbunden. Gegen\u00fcber dem Roman gibt es dabei verschiedene inhaltliche \u00c4nderungen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">1849: Der amerikanische Anwalt Adam Ewing bereist den Pazifik, wo er mit der Unterdr\u00fcckung der Maori und der Moriori konfrontiert wird. Auf einer seiner Erkundungstouren freundet er sich mit dem Arzt Henry Goose an. Dieser behandelt Ewing, nachdem er aufgrund eines vermeintlichen Schw\u00e4cheanfalls zusammenbrach. Die Diagnose, er leide am \u201ePolynesischen Wurm\u201c, sorgt f\u00fcr die Unterbringung Ewings im Frachtraum des Schiffes, aus Angst vor m\u00f6glicher Ansteckung. W\u00e4hrend der R\u00fcckreise rettet der erkrankte Ewing den Moriori Autua, der sich als Blinder Passagier auf der Flucht vor Misshandlungen als Sklave in seiner Kabine versteckt hat, vor dem Kapit\u00e4n des Schiffes. Sein Zustand verschlechtert sich zusehends. Autua entdeckt, dass Goose Ewing bel\u00fcgt und vors\u00e4tzlich vergiftet, um nach Ewings Tod an dessen Geld zu kommen. Ewing wird von Autua gerettet und erkennt das unmenschliche Prinzip der Sklaverei. Er stellt sich gegen seinen Schwiegervater, der mit Sklaven handelt und schlie\u00dft sich der Bewegung gegen die Sklaverei an.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">1936: Der junge, unerfahrene Komponist Robert Frobisher schreibt seinem Liebhaber Rufus Sixsmith, wie er eine Anstellung als k\u00fcnstlerischer Gehilfe f\u00fcr den alten Komponisten Vyvyan Ayrs findet. Dieser ist schon seit langer Zeit nicht mehr durch neue Kompositionen aufgefallen, genie\u00dft jedoch noch einen exzellenten Ruf. Frobisher will Ayrs seine eigenen k\u00fcnstlerischen Talente zur Verf\u00fcgung stellen, um dadurch seine eigene Karriere per Empfehlung des alten Meisters voranzutreiben. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine k\u00fcnstlerische Symbiose zwischen den beiden. In Ayrs&#8216; Villa findet Frobisher Ewings Tagebuch; ab Seite 57 fehlen jedoch die Seiten. Er bittet Sixsmith in seinen Briefen, den fehlenden Teil zu finden, so gefesselt ist er von der Geschichte. Frobisher kommt auch Ayrs Frau Jocasta n\u00e4her, was er gegen\u00fcber Sixsmith als rein \u201ephysischen\u201c Akt ohne Liebe entschuldigt; Sixsmith wisse, dass Frobishers Liebe ausschlie\u00dflich ihm geh\u00f6re. Das Arbeitsverh\u00e4ltnis zwischen Ayrs und Frobisher leidet jedoch bald, da der alternde Komponist eine geniale Sch\u00f6pfung seines Sch\u00fclers, das Wolkenatlas-Sextett, f\u00fcr sich selbst beansprucht. Ayrs verh\u00f6hnt Frobisher und droht ihm damit, durch Enth\u00fcllung seiner Homosexualit\u00e4t seine Reputation zu zerst\u00f6ren. Bei einem Handgemenge w\u00e4hrend Frobishers Abreisevorbereitungen l\u00f6st sich ein Schuss aus dessen Waffe, Ayrs wird jedoch nicht t\u00f6dlich verletzt. Frobisher verl\u00e4sst die Villa. Nach der Vollendung seines Werkes begeht er Suizid. Sein letzter Brief an Sixsmith erl\u00e4utert seine Beweggr\u00fcnde. Er hinterl\u00e4sst Sixsmith, der nur wenige Sekunden zu sp\u00e4t eintrifft, um den Freitod Frobishers noch verhindern zu k\u00f6nnen, in einem Umschlag den besagten Abschiedsbrief sowie seine Komposition Das Wolkenatlas-Sextett.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">1973: Die aufstrebende Journalistin Luisa Rey steckt in San Francisco in einem Fahrstuhl zusammen mit Rufus Sixsmith fest, der inzwischen Kernphysiker geworden ist. Im Gespr\u00e4ch mit ihm erh\u00e4lt sie Hinweise auf eine Top-Story \u00fcber einen fehlerhaften Atommeiler. Noch bevor Sixsmith ermordet wird, versteckt er Kopien des Berichts \u00fcber den Meiler und alte Briefe seines Freundes Robert Frobisher. Sixsmiths M\u00f6rder Bill Smoke ermordet sp\u00e4ter auch den Wissenschaftler Isaac Sachs, der Rey ebenfalls geholfen hatte, und st\u00f6\u00dft dann Reys Auto von einer Br\u00fccke. Sie kann sich jedoch aus dem Auto retten. Mit Hilfe des Sicherheitsfachmannes Napier kann Rey dem Killer zun\u00e4chst entkommen. Smoke kann Rey und Napier schlie\u00dflich stellen, wird dann jedoch von einer mexikanischen Arbeiterin erschlagen, die er auf rassistische Art beleidigt und deren Hund er get\u00f6tet hatte. Von Sixsmiths Nichte Megan erh\u00e4lt Rey den Bericht \u00fcber den defekten Kernreaktor, im Gegenzug \u00fcberreicht sie ihr die Briefe von Frobisher an Sixsmith. Reys Reportage ist die erste gro\u00dfe Geschichte ihrer noch jungen Karriere.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">2012: Dem alternden Verleger Timothy Cavendish gelang mit dem Buch \u201eKnuckle Sandwich\u201c der gro\u00dfe Wurf. Inhaltlich eher mittelm\u00e4\u00dfig, lassen die Vorf\u00e4lle um die Erscheinung des Buches es zu einem Bestseller werden. Der Autor Dermot Hoggins hatte in einem spontanen Wutanfall w\u00e4hrend einer Party seinen sch\u00e4rfsten Kritiker vom Dach geworfen, da er ihn trotz einer jovialen Geste des Autors vor den geladenenen G\u00e4sten verh\u00f6hnte. So landete der Autor im Gef\u00e4ngnis und die Verkaufszahlen seines Buches explodierten. Der enorme Umsatz ruft die Br\u00fcder des Autors auf den Plan, die von Cavendish eine hohe Summe als Anteil verlangen. Da die unerwarteten Ums\u00e4tze gerade ausreichend waren, um Cavendishs fr\u00fchere Verluste zu begleichen, kann er die Forderung der Br\u00fcder nicht erf\u00fcllen. So bittet er seinen von ihm jahrelang entfremdeten Bruder Denholme um Geld. Im Zug liest er Luisa Reys Manuskript. Er sp\u00fcrt seine Jugendliebe Ursula auf, die er jedoch ohne einen Kontaktversuch unverrichteter Dinge wieder verl\u00e4sst. Auf Empfehlung seines Bruders nimmt Cavendish sich dann ein Zimmer im Haus Aurora, davon ausgehend, es handele sich um ein Hotel. Dieser hat ihn jedoch als Rache f\u00fcr eine Aff\u00e4re mit seiner Frau in ein geschlossenes Altenheim eingeschrieben. Dort findet er Gleichgesinnte, mit denen ihm die Flucht aus dem Heim gelingt. Zur\u00fcck in London widmet er sich wieder der Verlagsarbeit und verlegt als n\u00e4chstes Buch \u201eHalbwertszeiten. Luisa Reys erster Fall\u201c. Seine Jugendliebe Ursula ist wieder bei ihm.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">2144: Der weibliche Klon Sonmi~451 wird im koreanischen Neo-Seoul des Verbrechens angeklagt, ein Mensch sein zu wollen. In der herrschenden Konzernokratie wurde sie erschaffen, um in einem Fast-Food-Restaurant zu bedienen. In diesem wird als musikalische Untermalung das \u201eWolkenatlas-Sextett\u201c gespielt. Lange Zeit ist das Restaurant ihr Zuhause. Ihr wurde versprochen, nach zw\u00f6lf Jahren ins Elysium zu gelangen. Das Elysium wird als paradiesischer Ort eingef\u00fchrt, der als Belohnung f\u00fcr ein gehorsames Arbeitsleben wartet. Sonmi~451 wird Zeugin wie eine andere Duplikantin aufgrund ihres Freiheitsstrebens get\u00f6tet wurde. Mit Hilfe des Rebellen Hae-Joo Chang kann sie &#8211; zun\u00e4chst unfreiwillig &#8211; aus dem unterirdischen Restaurant geschleust werden. Die neue Freiheit erschl\u00e4gt sie f\u00f6rmlich. Sie studiert die f\u00fcr sie neue Welt und gelangt dank ihrer positiv ver\u00e4nderten F\u00e4higkeiten zu massivem Wissen. Als sie sich einen alten Film mit einer Dramatisierung der Erlebnisse von Cavendish ansieht, st\u00fcrmen Polizeikr\u00e4fte ihr Versteck. Sie wird verhaftet, kann aber kurz vor ihrer Hinrichtung erneut von Hae-Joo Chang gerettet werden und entdeckt, dass die Klone nach Ende ihrer Dienstzeit statt der versprochenen Reise ins Elysium industriell geschlachtet und zu Nahrung f\u00fcr andere Klone verarbeitet werden. Sonmi schreibt einen Aufruf zur Menschlichkeit und f\u00fcr unvoreingenommenen Umgang miteinander. W\u00e4hrend dieser ausgestrahlt wird, greifen Regierungssoldaten die Sendestation auf Hawaii an und t\u00f6ten s\u00e4mtliche Rebellen, darunter Hae-Joo Chang. Sonmi wird verhaftet und von einem Archivar \u00fcber ihre Erlebnisse befragt. Vor ihrer Hinrichtung bleibt ihr somit der Trost, dass ihre Erkl\u00e4rungen erhalten bleiben.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">2321: In einem postapokalyptischen Hawaii freundet sich der einfache Ziegenhirte Zachary mit Meronym, der Botschafterin des technisierten Volks der \u201ePrescients\u201c an. Die Prescients h\u00fcten zwar die alte Technik, sind jedoch in der sterbenden Welt aufgrund der vorherrschenden Strahlung trotzdem dem Untergang geweiht und suchen daher nach einem Ausweg. Das Leben der Inselbewohner ist hart: Zachary musste mitansehen, wie sein Schwager von Kannibalen, den \u201eKona\u201c, get\u00f6tet wurde. Nachdem Meronym Zacharys Nichte rettet, erkl\u00e4rt dieser sich dazu bereit Meronym auf die Spitze eines heiligen Berges zu begleiten. Auf diesem verbirgt sich die Kommunikationsstation von der Sonmi ihre Botschaft sendete. In den Geb\u00e4uden finden sie zahlreiche Hinweise auf Sonmi, die von Zacharys Stamm bisher als G\u00f6ttin verehrt wurde. Mit der Kommunikationsanlage will Meronym Kontakt zu den au\u00dferplanetarischen Kolonien aufnehmen, die den Untergang der Zivilisation vielleicht \u00fcberlebt haben. Nach dem Abstieg finden sie das Dorf von den kriegerischen Kona zerst\u00f6rt vor. Meronym rettet Zachary und dessen \u00fcberlebende Nichte vor den Kona und die drei fliehen auf das Schiff der Prescients.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In der letzten Szene des Films erz\u00e4hlt der alte Zachary den gemeinsamen Enkeln von ihm und Meronym die Geschichte ihrer Rettung. Sie befinden sich auf einem anderen Planeten mit zwei Monden, die Erde ist am Himmel sichtbar.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritik:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nach den ersten Vorf\u00fchrungen fielen die Kritiken \u00fcber den Film sehr gemischt aus und reichten von \u00fcberschw\u00e4nglichen Lobeshymnen bis hin zu harten Verrissen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Filmkritiker Alex Billington nannte das Werk den Film des Jahres und vergab 10 von 10 Punkten:<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eIt&#8217;s the movie of the year. A bold, ambitious, grand storytelling accomplishment that I dare say is a true cinematic revelation.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eEs ist der Film des Jahres. Eine k\u00fchne, ehrgeizige, gro\u00dfartige Leistung in der Kunst des Erz\u00e4hlens, von der ich zu behaupten wage, dass sie eine wahrhaft filmische Offenbarung ist.\u201c Alex Billington<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Kritiker Calum Marsh vom Slant Magazine nannte Cloud Atlas hingegen einen Film, in dem \u201enichts funktioniert\u201c:<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eTom Tykwer and Andy and Lana Wachowski wanted to make a movie unlike any other, and they certainly did: Cloud Atlas is a unique and totally unparalleled disaster.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eTom Tykwer und Andy und Lana Wachowski wollten einen Film machen, anders als jeder andere, und das haben sie sicherlich erreicht: Cloud Atlas ist eine einzigartige und v\u00f6llig beispiellose Katastrophe.\u201c Calum Marsh<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Das Lexikon des Internationalen Films bewertete den Film als \u201efabulierfreudiges Kaleidoskop\u201c und \u201ebildgewaltigen Abenteuerfilm\u201c:<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eDie opulente Reise durch Zeit und Raum, Epochen und Moden, Gedankenwelten und Weltansichten verdichtet sich zu einem bildgewaltigen metaphysischen Abenteuerfilm, der von den H\u00f6hen und Tiefen der menschlichen Zivilisation, von Gewalt, Macht und Machtmissbrauch erz\u00e4hlt und den freien Willen des Menschen, seine Bereitschaft zu Mut, Freundschaft und Vertrauen feiert. Das intelligent-unterhaltsame Spiel mit Verwandlungen und Masken verbindet geschickt filmische Genres und jongliert mit historischem Seefahrer-Drama, 1970er-Jahre-Thriller, kulturkritischer Farce, Kunstfilm und dystopischer Science-Fiction-Oper.\u201c Lexikon des Internationalen Films<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">F\u00fcr Markus Lippold auf n-tv stellt der Film ein \u201estarkes St\u00fcck Kinomagie\u201c dar:<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201e\u201aCloud Atlas\u2018 ist ein starkes St\u00fcck Kinomagie, das mit bezaubernden Bildern, spannenden Momenten und einer Menge Stars in teils kuriosen Rollen zu \u00fcberzeugen wei\u00df, auch wenn die komplexe Handlung hier und da etwas mehr Zusammenhang vertragen h\u00e4tte und manchmal allzu sehr auf Pathos setzt.&#8220; Markus Lippold<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Georg See\u00dflen von der Zeit verweist auf den Widerspruch zwischen einem w\u00fcnschenswerten \u201ecineastischen Gr\u00f6\u00dfenwahn\u201c und der Umsetzung des Romans als Film:<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eCloud Atlas ist zweifellos die Leistungsschau eines Kinos, das nicht mehr in Bildern erz\u00e4hlt, sondern Ideen durch Bilder und Handlung \u201amorpht\u2018. Mal tr\u00e4gt uns eine Welle von einer Geschichte zu anderen, mal \u00fcbernimmt die Musik die F\u00fchrung, mal m\u00fcssen Dialoge Zeit und Raum \u00fcberspannen. [\u2026] Was bei Mitchell freilich eine einsichtig-aufkl\u00e4rerische moralische Haltung ist, das wird in diesem Film zu einer etwas verquasten Mischung aus Esoterik, Sonntagsschule und halb verdauten Philosophiebrocken [\u2026] Das Vergn\u00fcgen am cineastischen Gr\u00f6\u00dfenwahn bricht sich also an der gedanklichen Unbedarftheit des Drehbuchs (und m\u00f6glicherweise auch an einem visuellen Konzept, das grandios-synthetische R\u00e4umlichkeit hier und da mit Halloween-Kinderfest-Design verbindet).\u201c Georg See\u00dflen<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Dietmar Dath von der FAZ geht auf stilistische Vielf\u00e4ltigkeit und die zahlreichen Anspielungen und Zitate innerhalb des Films ein:<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eHilfe vor dem Ertrinken in Bildern und Sounds bietet die Regie [\u2026] freundlich an \u2013 einerseits in Form von retardierenden Momenten (ein Zwiegespr\u00e4ch im Fahrstuhl, Landschaftsabtastungen) und andererseits mittels Ausbrechern ins Gehetzte (die Schie\u00dferei zwischen zwei Profis im Strang von 1973 weckt den Wunsch, den ganzen Thriller zu sehen, aus dem sie zitiert scheint; der Film enth\u00e4lt nicht wenige perfekte Trailer virtueller Werke). [\u2026] Wer Filme kennt und liebt, wird an viele denken, w\u00e4hrend \u201aCloud Atlas\u2018 sich ereignet, vom Atomdrama Silkwood (1983) bis zum Science-Fiction-Klassiker The Time Machine (1960), und es wird auch direkt auf derlei angespielt, etwa auf Soylent Green (1973) \u2013 die Stelle findet sich auch im (zutiefst cinephilen, aber ganz anders als der Film gearbeiteten) Buch \u2026\u201c Dietmar Dath<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auf den epischen Anspruch und dessen Umsetzung geht Hannah Pilarczyk auf Spiegel Online ein und fragt, ob sich der Aufwand gelohnt hat:<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201e\u2026 \u201aCloud Atlas\u2018 ist so aufgeblasen in seiner Ambition, so verkrallt in seine Ideen und so pomp\u00f6s im Auftreten, dass das Werk von Tom Tykwer mit Andy und Lana Wachowski eigentlich grandios h\u00e4tte scheitern m\u00fcssen. Letztlich macht seine Angreifbarkeit den Film aber so interessant. [\u2026] Die Maskenbild- und Kost\u00fcm-Exzesse sind in den meisten Momenten peinlich, wenn nicht sogar beleidigend. \u2026 Doch so ambivalent die Besetzungspolitik von \u201aCloud Atlas\u2018 auch ist: \u00dcberraschenderweise geht sie erz\u00e4hlerisch auf. Denn je mehr Raum die Masken, Per\u00fccken und Prothesen einnehmen, je st\u00e4rker also die Verschleierung wird, desto offener ist gleichzeitig die Menschlichkeit der Figuren sichtbar. [\u2026] Dennoch bleibt die Frage, ob sich der kinematische Kraftaufwand gelohnt hat. [\u2026 Letztlich ist man \u2026] froh, dass die Macher ihre selbstgestellte Herausforderung gemeistert haben und dass man ihnen bis zum Ende die Treue gehalten hat. Den Drang, so etwas bald wiederzusehen, versp\u00fcrt man aber nicht.\u201c Hannah Pilarczyk<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Auszeichnungen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Stefan Arndt wurde beim Bayerischen Filmpreis 2012 mit dem Produzentenpreis ausgezeichnet. Zuvor erhielt er den Deutschen Regiepreis Metropolis als bester Produzent. Die Komponisten Tom Tykwer, Johnny Klimek und Reinhold Heil waren f\u00fcr den Golden Globe 2013 in der Kategorie Beste Filmmusik nominiert. Bei der Oscarverleihung 2013 wurde Cloud Atlas in die Vorauswahl der Kategorie Beste visuelle Effekte aufgenommen, letztendlich aber nicht nominiert. Im selben Jahr folgten neun Nominierungen f\u00fcr den Deutschen Filmpreis, darunter in den Kategorien bester Film und beste Regie. Cloud Atlas wurde aber nur in den technischen Kategorien ber\u00fccksichtigt und gewann f\u00fcnf Deutsche Filmpreise (Kamera, Schnitt, Kost\u00fcmbild, Szenenbild und Maskenbild).<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cloud_Atlas_%28Film%29\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\">Quelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Der Film behandelt sechs verschiedene Schicksale, die einen Zeitraum von 500 Jahren umfassen. Die einzelnen Geschichten sind eng miteinander verbunden. 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