{"id":4416,"date":"2013-04-18T07:52:34","date_gmt":"2013-04-18T05:52:34","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=4416"},"modified":"2016-07-19T14:56:04","modified_gmt":"2016-07-19T12:56:04","slug":"elephant-2003","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=4416","title":{"rendered":"Elephant (2003)"},"content":{"rendered":"<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=10718\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" alt=\"icon_info_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5431\" alt=\"FSK_ab_12_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_12_logo_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5601\" alt=\"DIVX_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DIVX_logo_50.jpg\" width=\"118\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8035\" alt=\"DolbyDigital_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DolbyDigital_50.jpg\" width=\"127\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.best-trade.de\/index.php?search=elephant&amp;searcho=1&amp;su=\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" alt=\"bt_shop\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px none;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0535\/7094\/elephant-poster.jpg\" width=\"320\" height=\"453\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Ein ganz normaler friedlicher Tag an einer ganz friedlichen Highschool irgendwo in den USA. Der sensible Elias (Elias McConnell) schie\u00dft seine Fotos, die sch\u00fcchterne Michelle (Kristen Hicks) \u00fcberlegt, wie sie sich vor dem Schulsport dr\u00fccken kann, die magers\u00fcchtigen Sch\u00f6nheiten um die coole Carrie (Carrie Finklea) tauschen die neusten Ger\u00fcchte, und Muskelprotz Nathan (Nathan Tyson) w\u00e4re mit seiner Freundin lieber ganz woanders. Aus der friedlichen Highschool wird pl\u00f6tzlich ein Ort des Grauens. als pl\u00f6tzlich Alex und Eric bis unter die Z\u00e4hne bewaffnet das Schulgeb\u00e4ude betreten&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0535\/7094\/elephant-poster.jpg\" width=\"640\" height=\"905\" border=\"0\" \/><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/FHtGy_-H0qY\" height=\"360\" width=\"640\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/Mr4aE3myhx4\" height=\"360\" width=\"640\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Ein ganz normaler friedlicher Tag an einer ganz friedlichen Highschool irgendwo in den USA. Der sensible Elias (Elias McConnell) schie\u00dft seine Fotos, die sch\u00fcchterne Michelle (Kristen Hicks) \u00fcberlegt, wie sie sich vor dem Schulsport dr\u00fccken kann, die magers\u00fcchtigen Sch\u00f6nheiten um die coole Carrie (Carrie Finklea) tauschen die neusten Ger\u00fcchte, und Muskelprotz Nathan (Nathan Tyson) w\u00e4re mit seiner Freundin lieber ganz woanders. Aus der friedlichen Highschool wird pl\u00f6tzlich ein Ort des Grauens. als pl\u00f6tzlich Alex und Eric bis unter die Z\u00e4hne bewaffnet das Schulgeb\u00e4ude betreten&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nElephant ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Gus Van Sant aus dem Jahr 2003. Die Handlung bezieht sich sehr frei auf den Amoklauf an der Columbine High School in Colorado, USA, im Jahr 1999.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">An einem Herbsttag kreuzen sich an einer amerikanischen Highschool die Wege und Schicksale einer Gruppe von Sch\u00fclern. John wird von seinem alkoholkranken Vater zur Schule gefahren, nimmt ihm dort die Autoschl\u00fcssel ab und hinterlegt sie im Sekretariat. Elias, der Fotos f\u00fcr seine Mappe macht, durchstreift auf der Suche nach Motiven das Schulgel\u00e4nde. Die sch\u00fcchterne Michelle wird, bevor sie ihre Aushilfsarbeit in der Schulbibliothek antritt, von ihrer Lehrerin wegen der Weigerung, kurze Hosen zum Sport zu tragen, ermahnt. Jeder bzw. jede von ihnen begegnet im Laufe dieses Tages einmal Alex und Eric, zwei Mitsch\u00fclern, die sich, eingedeckt mit Waffen und Sprengk\u00f6rpern, zur Schule begeben haben, um so viele Menschen wie m\u00f6glich zu t\u00f6ten. In R\u00fcckblenden sieht man, wie sie mit ihren Waffen hantieren, Ego-Shooter-Spiele spielen, teilnahmslos Dokumentarfilme \u00fcber das \u201eDritte Reich\u201c anschauen oder wie Alex von einem Mitsch\u00fcler geh\u00e4nselt wird, ohne dass einer dieser Momente Aufschluss \u00fcber ein m\u00f6gliches Motiv der beiden gibt. Ihrem Amoklauf fallen der Rektor und viele Sch\u00fcler zum Opfer, dann t\u00f6tet Alex seinen Freund Eric. Der Film endet abrupt, als Alex ein P\u00e4rchen entdeckt, das sich im K\u00fchlhaus versteckt hat, und seine Waffe auf das Paar anlegt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Hintergrund<\/span><\/strong><\/span><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">:<\/span><\/strong><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #333333; text-decoration: underline;\"> Produktion<\/span><\/span><\/strong><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nach dem kommerziellen Erfolg seines Films Good Will Hunting besa\u00df Van Sant in eigenen Worten die Freiheit, nur Stoffe zu w\u00e4hlen, die ihn pers\u00f6nlich interessierten, ohne R\u00fccksicht auf deren wirtschaftliches Potenzial nehmen zu m\u00fcssen. Er entschied sich f\u00fcr das Thema Gewalt an amerikanischen Schulen: \u201eEs gab so viele Schie\u00dfereien an amerikanischen Schulen wie noch nie. Ich wollte einen Film machen, der einzufangen versuchte, was f\u00fcr eine Stimmung unter den Sch\u00fclern herrschte, die damals zur Schule gingen.\u201c Als ausf\u00fchrende Produzenten fungierten Bill Robinson und die Schauspielerin Diane Keaton, der Kabelsender HBO und die Filmproduktionsfirma Fine Line Features.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"> Unter dem Eindruck der Geschehnisse in Columbine schrieb JT LeRoy ein Script mit dem Titel \u201eTommy gun\u201c, das aber nicht verwendet wurde. Stattdessen gestaltete Van Sant die Geschichte nach den privaten Biografien seiner Laiendarsteller. Die meisten Mitwirkenden \u00fcbernahmen neben biografischen Details ihre realen Vornamen f\u00fcr ihre Rollen. Bei den Dreharbeiten orientierten Van Sant und sein Kameramann Harris Savides sich am Inszenierungsstil des Cin\u00e9ma v\u00e9rit\u00e9 und den Filmen von Frederick Wiseman. Gedreht wurde im November 2002 in einem nicht mehr genutzten Schulgeb\u00e4ude in Portland, Oregon, USA.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Filmtitel:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Titel des Films bezieht sich auf den gleichnamigen Kurzfilm von Alan Clarke aus dem Jahr 1989, der kommentarlos eine Reihe von Morden w\u00e4hrend des Nordirlandkonflikts darstellt. Bernard MacLavertys Beschreibung des Nordirlandkonflikts als \u201eElefant in unserem Wohnzimmer\u201c \u2013 eine englische Redensart f\u00fcr die Verdr\u00e4ngung eines nicht zu \u00fcbersehenden Problems \u2013 gab dem Film seinen Titel.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"> Van Sant deutete den Titel von Clarkes und seinem Film als Verweis auf die buddhistische Parabel \u00fcber die f\u00fcnf Blinden, die jeder einen anderen Teil eines Elefanten untersuchen und dabei zu f\u00fcnf unterschiedlichen Ergebnissen kommen: \u201eSobald Sie eine Erkl\u00e4rung liefern, werden f\u00fcnf andere M\u00f6glichkeiten dadurch negiert, dass Sie die eine gew\u00e4hlt haben. Ausserdem stellte sich auch die Frage, was es bringen soll, nach einer Erkl\u00e4rung f\u00fcr etwas zu suchen, f\u00fcr das es nicht unbedingt eine Erkl\u00e4rung gibt.\u201c Im Film selbst wird diese Deutungsm\u00f6glichkeit jedoch nicht thematisiert, der einzige Bezug zum Titel ist eine Illustration eines Elefanten, die im Zimmer des Attent\u00e4ters Alex h\u00e4ngt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Musik:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Elephant verf\u00fcgt nicht \u00fcber einen eigens komponierten Soundtrack, sondern verwendet klassische und experimentelle Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Hildegard Westerkamp, Frances White und Acid Mothers Temple sowie einen Ausschnitt aus einem Vortrag von William S. Burroughs. Ein wiederkehrendes St\u00fcck ist Beethovens Mondscheinsonate, die man zu Beginn des Films auf dem Sportplatz der Schule h\u00f6rt und die sp\u00e4ter von Alex auf dem Klavier gespielt wird, womit auch musikalisch eine Verbindung zwischen T\u00e4tern und Opfern hergestellt wird.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Van Sant verwendete Whites Musik auch in seinen nachfolgenden Filmen Paranoid Park und Milk.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Filmstart:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film hatte seine Premiere am 18. Mai 2003 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes, wo er mit der Goldenen Palme als bester Film ausgezeichnet wurde.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Vor allem in Frankreich, wo Elephant am 22. Oktober 2003 in den Kinos anlief, war der Film sehr erfolgreich und verzeichnete \u00fcber 600.000 Besucher. Am 24. Oktober desselben Jahres startete er in den Vereinigten Staaten und kam bei rund 200.000 Besuchern auf ein Einspielergebnis von etwa 1,2 Millionen US-Dollar. Laut Box Office Mojo erzielte Elephant ein weltweites Einspielergebnis von rund 10 Millionen US-Dollar.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Ver\u00f6ffentlichung in Deutschland:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Elephant startete am 8. April 2004, zwei Jahre nach dem Amoklauf von Erfurt, in den deutschen Kinos, wo er lediglich etwa 36.000 Zuschauer anzog.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auf DVD erschien der Film in Deutschland in zwei unterschiedlichen Fassungen: Auf der \u201eSpecial Edition\u201c befindet sich auch der Kurzfilm Elephant von Alan Clarke, weshalb diese von der FSK mit \u201eKeine Jugendfreigabe\/Ab 18\u201c eingestuft wurde. Die regul\u00e4re Version ohne den Kurzfilm wurde ab 12 Jahren freigegeben.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rezeption:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Kritikermeinung zu Van Sants Film war gespalten. So schrieb Todd McCarthy in Variety, der Film sei \u201eim besten Fall sinnlos und im schlechtesten Fall verantwortungslos\u201c, weil er an ein Thema wie das Columbine-Massaker herangehe, aber keine Einsichten liefere.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Roger Ebert zeigte sich in der Chicago Sun-Times indes von dem Film angetan, da die Abwesenheit von Erkl\u00e4rungen, psychologischen Einblicken und Theorien \u201eeinen mutigen und radikalen Schritt\u201c darstelle. Die Verantwortlichkeit des Films l\u00e4ge gerade darin, dass er sich einer simplen Erkl\u00e4rung verweigere.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auch Tobias Kniebe von der S\u00fcddeutschen Zeitung \u00e4u\u00dferte sich beeindruckt: \u201e\u201aElephant\u2018 ist ein wahrhaft radikales Werk: Es zeigt den Tod und weigert sich, ihm einen Sinn zu geben. Aber nicht nur das: Es schlie\u00dft sogar die M\u00f6glichkeit aus, dass sich Erkenntnis daraus destillieren lie\u00dfe. Und feiert am Ende dennoch das Leben: als einen Strom von Geschichten und Momenten, die ihren Wert ganz aus sich selbst gewinnen.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Unkonventionalit\u00e4t, so dagegen Robin Detje in der Zeit, erw\u00fcrge das \u201elebensm\u00fcde\u201c Werk. \u201eWas man dabei erh\u00e4lt, ist nicht die bessere Kunst im Dienste eines wirklicheren Lebens, sondern eine undramatische Abbildung. [\u2026] Die gr\u00f6\u00dfte Zumutung in diesem Film ohne Psychologie und Begr\u00fcndungen stellt Van Sants pl\u00f6tzlicher Einfall dar, die Handlungen der M\u00f6rder nun doch zu begr\u00fcnden und sich dabei der plattesten Klischees zu bedienen: Keiner mag diese Jungs, also spielen sie Videoballerspiele und gucken Nazivideos, dann greifen sie zur Knarre.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Lars-Olav Beier vom Spiegel sah den Film, nicht nur wegen der entgegen der erkl\u00e4rten Intention Van Sants eingestreuten \u201eErkl\u00e4rungsh\u00e4ppchen\u201c, ebenfalls kritisch: \u201eWie zu den T\u00e4tern mag \u201aElephant\u2018 auch zu den Opfern keine N\u00e4he aufbauen, obwohl der Film ihnen st\u00e4ndig auf den Leib r\u00fcckt. [Er] zeigt die Banalit\u00e4t des Sch\u00fcleralltags und vermittelt dem Zuschauer kaum ein Gef\u00fchl f\u00fcr den Wert dieser Teenagerleben, die sp\u00e4ter ausgel\u00f6scht werden.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Das Lexikon des Internationalen Films wiederum sah in dem letzten Kritikpunkt die St\u00e4rke des Films: \u201eDie k\u00fchl-distanzierte Haltung des mit Laien inszenierten Films verst\u00f6rt auch deshalb nachhaltig, weil er sich \u00fcber weite Strecken die M\u00fche macht, die sp\u00e4teren Opfer des Massakers in ihrer allt\u00e4glichen Normalit\u00e4t darzustellen und als Menschen erlebbar zu machen.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Auszeichnungen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">2003: Goldene Palme und Preis f\u00fcr die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">2003: New York Film Critics Circle Award f\u00fcr die Beste Kamera an Harris Savides (f\u00fcr Elephant und Gerry)<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">2004: Syndicat Fran\u00e7ais de la Critique de Cin\u00e9ma \u2013 Bester ausl\u00e4ndischer Film<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elephant_(Film)\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Ein ganz normaler friedlicher Tag an einer ganz friedlichen Highschool irgendwo in den USA. 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