{"id":4330,"date":"2013-04-16T12:15:03","date_gmt":"2013-04-16T10:15:03","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=4330"},"modified":"2016-07-19T13:35:54","modified_gmt":"2016-07-19T11:35:54","slug":"der-mit-dem-wolf-tanzt-1990","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=4330","title":{"rendered":"Der mit dem Wolf tanzt (1990) &#8211; [EXTENDED]"},"content":{"rendered":"<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=458\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" alt=\"icon_info_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5431\" alt=\"FSK_ab_12_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_12_logo_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5601\" alt=\"DIVX_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DIVX_logo_50.jpg\" width=\"118\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8035\" alt=\"DolbyDigital_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DolbyDigital_50.jpg\" width=\"127\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.best-trade.de\/?search=Der+mit+dem+Wolf+tanzt&amp;searcho=1&amp;fastView=1&amp;su=\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" alt=\"bt_shop\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px none;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0253\/6600\/wolf.jpg\" width=\"320\" height=\"454\" border=\"0\" \/>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Der Film erz\u00e4hlt die Geschichte des Nordstaaten-Offiziers First Lieutenant John Dunbar, der 1864 im amerikanischen B\u00fcrgerkrieg verletzt wird. In seiner Verzweiflung dar\u00fcber, dass er wahrscheinlich sein Bein verlieren wird, versucht er, sich vom Feind erschie\u00dfen zu lassen, um sich die Qualen zu ersparen, wird dabei aber unbeabsichtigt zum Helden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0253\/6600\/wolf.jpg\" width=\"640\" height=\"907\" border=\"0\" \/><\/span><\/h2>\n<h2 id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=19231600\" height=\"240\" width=\"320\" frameborder=\"0\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/40063-Der-mit-dem-Wolf-tanzt.html\" target=\"_blank\">Der mit dem Wolf tanzt<\/a><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/WjcdVVzZXOQ\" height=\"360\" width=\"640\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/BKSuCrqvQZM\" height=\"480\" width=\"640\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nDer mit dem Wolf tanzt (im Original: Dances with Wolves, also \u201e[Er] Tanzt mit W\u00f6lfen\u201c) ist ein Spielfilm von und mit Kevin Costner, der am 19. Oktober 1990 US-Premiere hatte und dem bereits totgesagten Genre des Westerns zu einem erneuten Durchbruch verhalf. Er basiert auf dem gleichnamigen Buch von Michael Blake und dem von ihm geschriebenen Drehbuch.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film erz\u00e4hlt die Geschichte des Nordstaaten-Offiziers First Lieutenant John Dunbar, der 1864 im amerikanischen B\u00fcrgerkrieg verletzt wird. In seiner Verzweiflung dar\u00fcber, dass er wahrscheinlich sein Bein verlieren wird, versucht er, sich vom Feind erschie\u00dfen zu lassen, um sich die Qualen zu ersparen, wird dabei aber unbeabsichtigt zum Helden. Statt der f\u00fcr einfache Soldaten \u00fcblichen primitiven medizinischen Behandlung wird er nun von einem gut ausgebildeten Offiziers-Leibarzt behandelt und sein Bein wird gerettet. Zudem erh\u00e4lt er milit\u00e4rische Ehrungen und darf w\u00e4hlen, wo er eingesetzt werden will. Dunbar beschlie\u00dft, den \u201eWesten\u201c kennenzulernen und l\u00e4sst sich auf einen entlegenen Au\u00dfenposten im Indianergebiet (im heutigen South Dakota) versetzen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Den Au\u00dfenposten, Fort Sedgwick, findet er verlassen und vollkommen verwahrlost vor. Das Trinkwasser ist mit Tierkadavern verseucht. Trotzdem beschlie\u00dft er \u2013 seinem Befehl folgend \u2013 zu bleiben. Er setzt den Posten wieder instand, entfernt die Kadaver aus dem Wasserreservoir und richtet sich h\u00e4uslich ein. Dabei schlie\u00dft Dunbar Freundschaft mit einem Wolf, der ihn regelm\u00e4\u00dfig besucht und sich allm\u00e4hlich von ihm z\u00e4hmen l\u00e4sst, und gibt ihm den Namen \u201eSocke\u201d (aufgrund der Fellzeichnung sieht der Wolf aus, als w\u00fcrde er wei\u00dfe Socken tragen).<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nach einiger Zeit kommt es zu einer ersten Begegnung mit dem Indianer-Stamm der Lakota. Sie ist auf beiden Seiten von Angst, Unverst\u00e4ndnis und latenter Aggression gepr\u00e4gt, eskaliert aber nicht. Es kommt zu einer langsamen Ann\u00e4herung, als auf beiden Seiten die Einsicht w\u00e4chst, dass keiner den anderen unmittelbar bedroht. In einer Ausnahmesituation hilft Dunbar schlie\u00dflich einer bei den Lakota lebenden wei\u00dfen Frau, was dazu f\u00fchrt, dass beide Seiten von friedlichen Absichten der anderen Seite ausgehen. Ein noch stummer Austausch von Geschenken findet statt, wodurch das Vertrauen w\u00e4chst. Zentral ist dabei vor allem das gemeinsame Essen. Es kommt zu regelm\u00e4\u00dfigen gegenseitigen Kontakten, Austausch von Geschenken und langsam zu sprachlicher Verst\u00e4ndigung. Ma\u00dfgeblich beteiligt ist die von Dunbar gerettete Frau mit dem indianischen Namen Steht mit einer Faust. Sie ist die Tochter von wei\u00dfen Siedlern, die von Pawnee-Indianern get\u00f6tet worden waren. Die Lakota hatten das junge M\u00e4dchen aufgenommen und als eine der ihren erzogen; Steht mit einer Faust spricht daher nicht nur flie\u00dfend Lakota, sondern erinnert sich auch bruchst\u00fcckhaft an ihre Muttersprache.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Nachricht der lang erwarteten und \u00fcberf\u00e4lligen Sichtung der Wanderherden der B\u00fcffel durch Dunbar bringt beide Seiten einander noch n\u00e4her, insbesondere, weil er bei der anschlie\u00dfenden Jagd das Leben des Jungen L\u00e4chelt viel durch einen gezielten Schuss auf einen B\u00fcffel retten kann und ein Konflikt um seinen Hut, den er auf der Jagd verloren hat, friedlich beigelegt wird. Dunbar erh\u00e4lt sogar einen Lakota-Namen: Der mit dem Wolf tanzt (\u0160u?gm\u00e1nitu T?a?ka Ob&#8217;wa?hi). Der Name bezieht sich auf eine von den Lakota beobachtete Szene, in der Dunbar \u2013 als er vor einem Besuch bei den Lakota \u201eseinen\u201c Wolf Socke zur\u00fcckschicken will \u2013 scheinbar mit ihm herumspielt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In einer kriegerischen Auseinandersetzung hilft Dunbar den Lakota, ihr Dorf vor den Pawnees zu verteidigen, indem er die Lakota mit den Gewehren seines Au\u00dfenpostens versorgt. Dieses Ereignis macht ihn zum Mitglied des Dorfes. Es kommt zu einer Liebesbeziehung mit Steht mit einer Faust, die von allen Bewohnern des Dorfes akzeptiert wird, zumal beide wei\u00df sind. Als Der mit dem Wolf tanzt sie schlie\u00dflich heiratet, ist er endg\u00fcltig im Dorf aufgenommen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Inzwischen ist Dunbar so weit bei den Lakota integriert, dass er von Angeh\u00f6rigen seiner fr\u00fcheren Kultur nicht mehr als wirklich zugeh\u00f6rig, sondern als Verr\u00e4ter empfunden wird. Als Dunbar von seinen eigenen Leuten gefangen genommen wird, zieht er sich in seine neue Identit\u00e4t zur\u00fcck, indem er nur noch Lakota spricht. Sein Pferd Sisko und der Wolf Socke werden von den Soldaten zum Zeitvertreib niedergeschossen. Dunbar wird schlie\u00dflich von den Lakota befreit, wobei er in den Kampfhandlungen Angeh\u00f6rige der eigenen alten Kultur t\u00f6tet. Damit hat Dunbar die letzte Verbindung zu den \u201eWei\u00dfen\u201c durchschnitten und ist gewisserma\u00dfen zum Indianer geworden. Dunbar rechnet damit, als Deserteur gejagt zu werden. Deshalb beschlie\u00dft er, zusammen mit seiner Frau den Stamm zu verlassen, um diesen nicht zu gef\u00e4hrden. W\u00e4hrenddessen n\u00e4hern sich bereits US-Soldaten mit Pawnee-Sp\u00e4hern, die bei ihrer Ankunft aber nur noch das verlassene Winterlager vorfinden.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Ein im Abspann eingeblendeter Text enth\u00fcllt, dass einige Jahre sp\u00e4ter das freie Leben der Sioux durch das weitere Vordringen des wei\u00dfen Mannes sein Ende findet.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Produktion:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die ersten Takes entstanden am 18. Juli 1989 in South Dakota. Die Filmfinanzierung stellte sich als schwierig heraus, weil man nicht an den Erfolg eines Westerns glaubte. Weder konnte die veranschlagte Produktionszeit (109 Tage) zum Abschluss der Dreharbeiten am 23. November 1989 (vier Monate) eingehalten werden, noch reichte das urspr\u00fcnglich veranschlagte Budget von 15 Millionen Dollar aus (19,9 Millionen Dollar).[1] F\u00fcr seine Filmrolle und die Regie waren f\u00fcr Costner drei Millionen Dollar Gage vorgesehen. W\u00e4hrend der Dreharbeiten steuerte er davon wieder 2,5 Millionen Dollar dem Projekt bei, um das Budget zu erh\u00f6hen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Budget\u00fcberschreitung waren vielf\u00e4ltig. Neben schlechtem Wetter stellten sich insbesondere die Dreharbeiten mit dem Wolf \u201eSocke\u201c (einem Halbwolf), der aus 3.500 Tieren bestehenden B\u00fcffelherde von der B\u00fcffelranch Triple U Buffalo Ranch (im Stanley County gelegen) und der Komplexit\u00e4t der Indianerk\u00e4mpfe als aufwendig heraus. F\u00fcr die B\u00fcffeljagdszenen wurden allein neun Kameras eingesetzt. Die im Film gezeigten Dialoge in Lakota-Sprache (25 % der gesamten Dialoge) mussten durch die Lakota-Lehrerin Doris Leader Charge mit den beteiligten Indianern m\u00fchsam einstudiert werden, weil sie die Sprache ihres Volkes nicht beherrschten; Doris selbst spielte im Film die Rolle der Pretty Shield, der Frau von H\u00e4uptling Ten Bears.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Costners Beharrlichkeit zahlte sich schlie\u00dflich aus: Mit 424,2 Millionen Dollar spielte der Film weltweit das Zwanzigfache der Produktionskosten ein. Durch seine finanzielle Beteiligung an dem Film erhielt er etwa 40 Millionen Dollar aus den Einnahmen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Authentizit\u00e4t:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film zeigt in kleinen Nebenhandlungen, wie Menschen sehr unterschiedlich mit dem Fremden umgehen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Durch Ver\u00e4nderungen des Drehbuchs gegen\u00fcber dem Buch kam es jedoch zu kleineren Unstimmigkeiten. So pr\u00e4sentiert der H\u00e4uptling Zehn B\u00e4ren in einer Szene Dunbar den Morion eines spanischen Konquistadoren. Die Spanier drangen aber nie bis in das Siedlungsgebiet der Lakota vor, diese k\u00f6nnten den Helm daher nur durch Handel erhalten haben. In der Buchvorlage handelt es sich bei dem Stamm allerdings um die Comanche; ihr Stamm lebte wesentlich weiter s\u00fcdlich, sodass ihnen ein Kontakt mit Spaniern m\u00f6glich war. Tats\u00e4chlich gab es im 19. Jahrhundert einen Comanchenh\u00e4uptling mit dem Namen Ten Bears (Parrywasaymen, um 1790\u20131872).<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Film werden die Pawnee-Indianer als blutr\u00fcnstige Angreifer dargestellt, die die friedliebenden Lakota \u00fcberfallen. Die Realit\u00e4t sah jedoch im Allgemeinen umgekehrt aus: In der traditionellen Feindschaft zwischen Lakota (sowie Cheyenne-Indianern) und den Pawnee \u00fcberfielen vor allem die Lakota die Pawnee. In den 1850er Jahren zogen Pawnee sogar in neue Gebiete, um den Lakota-Angriffen zu entgehen, wodurch sie allerdings mit wei\u00dfen Siedlern aneinandergerieten. 1859 traten die Pawnee in einem Vertrag alle ihre Gebiete bis auf ein kleines Reservat in Nebraska an die Wei\u00dfen ab. Noch 1873, also einige Jahre nach der Zeit des Films, \u00fcberfielen Sicangu- und Oglala-Lakota im Wettstreit um die letzten Bisons ein Pawnee-Lager im danach benannten Massacre Canyon und t\u00f6teten ungef\u00e4hr 100 Pawnee. Gemeinsam mit den Cheyenne und den Arapaho vertrieben die Lakota 1872 bis 1875 auch einen weiteren Stamm, die Crow-Indianer, aus dem Osten des heutigen US-Bundesstaats Montana.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Fort Sedgwick, das John Dunbar zu Beginn bewohnt, befindet sich nicht wie im Film dargestellt in South Dakota, sondern im Nordosten des Staates Colorado.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Zutreffend dargestellt wird, dass die Pawnee als Sp\u00e4her f\u00fcr die US-Armee arbeiteten. Die Pawnee standen traditionell auf Seiten der US-Armee, mit der sie sich gegen ihre traditionellen Feinde verb\u00fcndeten. Der Stamm betont heute, nie gegen die Vereinigten Staaten gek\u00e4mpft zu haben. Allerdings gab es in der Zeit, in der der Film spielt, noch keine Winterfeldz\u00fcge der US-Armee gegen Indianer. Der erste solche Feldzug wurde erst im November 1868 durchgef\u00fchrt, vier Jahre nach der im Film dargestellten Zeit.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Gedreht wurde der Film auf der 200 Quadratkilometer gro\u00dfen Triple U Ranch etwa 30 Meilen nordwestlich von Pierre in South Dakota. Teile des Sets befinden sich heute in der N\u00e4he von Rapid City in South Dakota.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritiken:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Das Lexikon des internationalen Films feiert Der mit dem Wolf tanzt als ein \u201efaszinierendes Epos, das \u2013 fern jeder vereinfachenden Idealisierung und mit ungew\u00f6hnlicher Detailsorgfalt \u2013 die \u201eklassische\u201d Konfrontation eines einsamen Menschen mit einer fremden Kultur variiert. Ebenso eindrucksvoll in seinem Bem\u00fchen um historische Wahrhaftigkeit wie in seinem Bestreben, die Klischees des traditionellen Indianer-Westerns durch ein fundiertes, menschlicheres Portr\u00e4t zu ersetzen. Dabei in hohem Ma\u00dfe fesselnd, humorvoll und unterhaltend.\u201c Zur Spezialausgabe (Special Edition) urteilt das Lexikon, die zus\u00e4tzlichen Minuten zeigten \u201eatmosph\u00e4rische und folkloristische Elemente, die die epische Form des Films noch wirksamer hervorheben und die zum Teil harten T\u00f6tungsszenen abmildern. Nach wie vor beeindruckt der Film in seinem Bem\u00fchen um historische Wahrheit sowie in seinem Bestreben, Klischeebilder durch ein fundiertes, menschlicheres Portr\u00e4t der Indianer zu ersetzen.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eDie amerikanischen Ureinwohner sind ein doppelt geschundenes Volk: Vom wei\u00dfen Mann fast ausgerottet, wurden sie danach in zahllosen Western beleidigt und karikiert. Kevin Costner versuchte mit seinem Regiedeb\u00fct ein St\u00fcck filmischer Wiedergutmachung. Er pfiff auf die Marktregeln, auf rasante und effektvolle Schnitte, mutete dem Publikum lange untertitelte Dialoge in Lakota sowie viel Sitzfleisch zu, entsch\u00e4digte es aber mit herrlichen Bildern und viel Naturromantik und landete einen mit sieben Oscars pr\u00e4mierten Megahit. Schnell hatte der Western die Produktionskosten von 19 Millionen Dollar eingespielt, und ein Genre, das pessimistische Kritiker schon f\u00fcr tot erkl\u00e4rt hatten, feierte sein Revival.&#8220; TV Spielfilm<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Verschiedenes:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Doris Leader Charge (* 4. Mai 1930, \u2020 20. Februar 2001), die an der \u201eSinte Gleska University\u201c (in Mission, South Dakota) Lakota unterrichtete, \u00fcbersetzte die Dialoge ins Lakota und brachte den Darstellern das n\u00f6tige Sprachverst\u00e4ndnis bei. Im Film ist sie als Frau des H\u00e4uptlings Zehn B\u00e4ren zu sehen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Darstellung der Indianer in diesem Film beeindruckte die heute lebenden Sioux so, dass sie Costner zu einem Ehrenmitglied ihres Volkes machten.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Bei der Fortsetzung des Films, die ebenfalls auf einem Buch von Michael Blake basiert, soll Simon Wincer Regie f\u00fchren. Blake ist wiederum f\u00fcr die Adaption seines Romans zum Drehbuch verantwortlich. Der zweite Teil mit dem zumindest vorl\u00e4ufigen Titel The Holy Road setzt elf Jahre nach dem Ende des ersten Films ein, als wei\u00dfe Siedler immer mehr den Westen der USA bev\u00f6lkern. Kevin Costner wird in der Fortsetzung nicht mitspielen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_mit_dem_Wolf_tanzt_%28Film%29\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Der Film erz\u00e4hlt die Geschichte des Nordstaaten-Offiziers First Lieutenant John Dunbar, der 1864 im amerikanischen B\u00fcrgerkrieg verletzt wird. In seiner Verzweiflung dar\u00fcber, dass er wahrscheinlich sein Bein verlieren wird, versucht er, sich vom Feind erschie\u00dfen zu lassen, um sich die Qualen zu ersparen, wird dabei aber unbeabsichtigt zum Helden.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,22003,9,197,139,627,3483,19],"tags":[6625,6659,6647,329,88],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4330"}],"collection":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4330"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4330\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4330"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}