{"id":365,"date":"2013-02-14T10:30:30","date_gmt":"2013-02-14T09:30:30","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=365"},"modified":"2019-01-14T08:00:14","modified_gmt":"2019-01-14T07:00:14","slug":"existenz-du-bist-das-spiel-1999","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=365","title":{"rendered":"eXistenZ &#8211; Du bist das Spiel (1999)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt0120907&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=8519\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" alt=\"icon_info_50\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5432\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_16_logo_50.jpg\" alt=\"FSK_ab_16_logo_50\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5601\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DIVX_logo_50.jpg\" alt=\"DIVX_logo_50\" width=\"118\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8035\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DolbyDigital_50.jpg\" alt=\"DolbyDigital_50\" width=\"127\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.best-trade.de\/index.php?search=eXistenZ&amp;searcho=1&amp;fastView=1&amp;su=\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" alt=\"bt_shop\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0448\/5427\/existenz-poster.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"451\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Eine Storybeschreibung zu &#8222;eXistenZ&#8220; zu schreiben, ist nicht nur ziemlich schwierig, sondern praktisch unm\u00f6glich &#8211; zumindest, wenn man nicht alles verraten will&#8230;<br \/>\nGrob gesagt geht es um das neuartige Spiel &#8222;eXistenZ&#8220;, welches man spielt, indem man einen organischen &#8222;Pod&#8220; per &#8222;Nabelschnur&#8220; an einen &#8222;Bioport&#8220; anschlie\u00dft, der in den R\u00fccken implantiert wird. Dieser Pod kommuniziert direkt mit dem R\u00fcckenmark und versetzt den Spieler in eine absolut real erscheinende Spielwelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0448\/5427\/existenz-poster.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"903\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=19235549\" width=\"320\" height=\"240\" frameborder=\"0\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/100827-eXistenZ.html\" target=\"_blank\">eXistenZ<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/dalTZOHHP5Q\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Eine Storybeschreibung zu &#8222;eXistenZ&#8220; zu schreiben, ist nicht nur ziemlich schwierig, sondern praktisch unm\u00f6glich &#8211; zumindest, wenn man nicht alles verraten will&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"> Grob gesagt geht es um das neuartige Spiel &#8222;eXistenZ&#8220;, welches man spielt, indem man einen organischen &#8222;Pod&#8220; per &#8222;Nabelschnur&#8220; an einen &#8222;Bioport&#8220; anschlie\u00dft, der in den R\u00fccken implantiert wird. Dieser Pod kommuniziert direkt mit dem R\u00fcckenmark und versetzt den Spieler in eine absolut real erscheinende Spielwelt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"> Die Sch\u00f6pferin des Spiels ist Superstar Allegra Geller, die beim Spielen von &#8222;eXistenZ&#8220; zusammen mit ihrem Freund Ted Pikul in einen Sog des Wahnsinns gezogen wird. Denn nach und nach verschmelzen die Grenzen zwischen Realit\u00e4t und Spiel und niemand wei\u00df mehr, was real ist und was nicht&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">eXistenZ ist ein Science-Fiction-Thriller des kanadischen Regisseurs David Cronenberg aus dem Jahr 1999.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Zu Beginn des Films findet sich der Zuschauer zusammen mit ein paar ausgew\u00e4hlten Pressemitgliedern in einem Pr\u00e4sentationssaal wieder, in dem das Softwareunternehmen \u201eAntenna Research\u201c ein neues Computerspiel vorstellt. Die Pr\u00e4sentation wird von der Softwareentwicklerin Allegra Geller selbst durchgef\u00fchrt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Spieler sind mit der virtuellen Welt des Spiels durch eine Konsole verbunden, die einem Klumpen tierischen Gewebes \u00e4hnelt. Die Konsole ist \u00fcber einen Bioport an das Nervensystem angeschlossen, der in den R\u00fccken der Spieler gebohrt wurde. Die Verbindung geschieht \u00fcber Kabel, die einer Nabelschnur \u00e4hneln.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Den Teilnehmern ist nach dem Starten des Spiels nicht direkt bewusst, dass sie sich in der virtuellen Realit\u00e4t des Spiels befinden, da sie m\u00f6glichst unterbrechungsfrei aus der momentanen Realit\u00e4t eingeleitet wird.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">W\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation zieht einer der anderen G\u00e4ste pl\u00f6tzlich eine Waffe aus biologischen Teilen und verwundet Allegra. Zusammen mit Ted Pikul gelingt es ihr jedoch zu fl\u00fcchten und sich vor den Angreifern zu verstecken. Diese h\u00e4lt sie zun\u00e4chst f\u00fcr Agenten von Konkurrenzunternehmen. Ted behandelt die Verletzung und stellt fest, dass Allegra mit einem menschlichen Zahn beschossen wurde.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auf ihrer Flucht findet Allegra heraus, dass ihre Spielekonsole besch\u00e4digt wurde und nur dadurch repariert werden kann, dass das in ihr gespeicherte Spiel wieder aktiv gespielt wird, da die Konsole ihre Energie direkt aus dem Bioport der Mitspieler bezieht. Dazu sind zwei Spieler n\u00f6tig, doch Ted besitzt einen solchen Bioport nicht. An einer Tankstelle \u00fcberredet Allegra ihn nun dazu, sich von dem Tankstellenbesitzer Gas einen solchen Port direkt an die Wirbels\u00e4ule einsetzen zu lassen, auch wenn die Infektionsgefahr unter diesen Bedingungen sehr hoch ist.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Dass bisher dem Zuschauer immer wieder eigentlich vertraute Ger\u00e4te \u2013 wie eine Spielekonsole oder ein Mobiltelefon sowie auch Spezialwaffen \u2013 in sehr bizarren, meist biologischen Ausf\u00fchrungen gezeigt werden, steigert sich in der N\u00e4he der Tankstelle noch weiter, als pl\u00f6tzlich eine mehrk\u00f6pfige Echse gezeigt wird. Jedoch wird durch die Kontinuit\u00e4t dieses Auftauchens und dem vertrauten Umgang der dargestellten Personen mit diesen Begebenheiten der Eindruck einer absolut normalen Realit\u00e4t der Beteiligten geschaffen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nachdem nun auch Ted \u00fcber einen Port verf\u00fcgt, beginnen Allegra und er damit, ihr Spiel zu spielen. Sie erkl\u00e4rt ihm die Besonderheiten, auf die er achten muss und dass er sich zun\u00e4chst auf das Spiel einlassen muss, um selbst mitspielen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Schon zu Beginn des Spiels ist Ted sehr nerv\u00f6s, er macht sich Sorgen um seinen \u201eschlafenden\u201c, realen K\u00f6rper, \u00fcber den er im Spiel keine Kontrolle mehr hat. Er unterbricht das Spiel, aber ist sich nicht sicher, ob er und Allegra sich in der Realit\u00e4t oder nur einer weiteren Ebene des Spiels befinden. Dennoch l\u00e4sst er sich von Allegra \u00fcberreden, das Spiel fortzusetzen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die nun folgenden Teile werden zunehmend verwirrender, da auch f\u00fcr den Zuschauer nicht mehr eindeutig klar ist, ob sich die Handlungen in der Realit\u00e4t abspielen oder im Spiel. Hinzukommend spielen die Spieler, Allegra und Ted, im Spiel ein \u00e4hnliches Spiel, das auf \u00e4hnlichen Grundlagen basiert.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die \u201eWelten\u201c, in denen sie sich schlagartig wiederfinden, werden zunehmend surrealer und sowohl f\u00fcr Ted als auch f\u00fcr den Zuschauer bedr\u00fcckender. So befindet sich Ted pl\u00f6tzlich an einem Flie\u00dfband in einer Aufzuchtstation f\u00fcr mutierte Amphibien wieder, wo er Riesenfr\u00f6sche aufschneidet und ausnimmt, ohne es zu wollen \u2013 das Spiel kontrolliert die Handlungen seines virtuellen K\u00f6rpers, um \u201edie Handlung voranzutreiben\u201c, wie Allegra es ihm zuvor erkl\u00e4rt hat. Er kommuniziert mit verschiedenen Figuren des Spiels, wobei man oft eine relativ einfache Programmierung ihrer Figuren bemerkt, da sie ihre Handlungen und Sprachphrasen teilweise exakt wiederholen. Kurz darauf trifft Ted wieder auf Allegra, die ein \u00e4hnliches Verhalten aufweist und ihn nicht zu erkennen scheint, was entweder auf die Kontrolle ihrer Figur durch das Spiel oder eine Allegra gleichende Spielfigur schlie\u00dfen l\u00e4sst, oder dass Allegra an sich gar keine reale Person ist, sondern nur eine Spielfigur, die in allen Sph\u00e4ren des Films auftaucht. Sie und weitere Spielfiguren geben Ted immer neue, offenkundig sinnlose Aufgaben, die sich teilweise widersprechen und ihn hilflos durch das Spiel irren lassen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Ted entdeckt im Laufe des Spiels immer mehr seltsame Parallelen zur realen Welt, beispielsweise die biologische Waffe, mit der Allegra angeschossen wurde: Teds Figur baut aus den Resten eines Essens, das er in einem chinesischen Restaurant bestellt hat, eine solche Waffe und erschie\u00dft gegen seinen Willen den Kellner.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">W\u00e4hrend Ted langsam immer panischer und verzweifelter bei der sinnlos erscheinenden, im Kreis f\u00fchrenden Reise durch die Welten wird, ist Allegra nur auf ihren Spielcontroller fixiert, den sie wie ein Lebewesen behandelt und aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden vor etwas zu retten versucht.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Schlie\u00dflich erwachen die beiden auf ihrem Bett in der f\u00fcr sie realen Welt, jedoch haben sie einen infizierten Controller aus eXistenZ mitgebracht, was eigentlich unm\u00f6glich ist. Als dann ein Soldat in das Haus st\u00fcrmt, es in Brand setzt und den Controller zerschie\u00dft, glaubt Ted, sich noch im Spiel zu befinden. Er und Allegra rennen aus dem brennenden Haus, vor dem sich eine Schlacht abspielt, in der die \u201eFreunde der Realit\u00e4t\u201c alle Spiele und Spieler vernichten. Ein guter Freund von Allegra, in dessen Haus sie Unterschlupf gefunden hatten, scheint auch dazuzugeh\u00f6ren, und so erschie\u00dft Allegra ihn kurzerhand in dem Glauben, sich noch im Spiel zu befinden. Ted versucht ihr klarzumachen, dass sie m\u00f6glicherweise doch in der Realit\u00e4t sind und Allegra gerade einen echten Menschen get\u00f6tet hat. Er nimmt ihr das Maschinengewehr ab und zielt auf sie, worauf sie eine kleine Fernbedienung aus der Tasche holt, mit der sie seinen implantierten Bioport sprengt und ihn somit t\u00f6tet.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Beide und weitere Figuren des Films erwachen in einem Raum, in dem sie an ein Spiel names \u201etransCendenZ\u201c (siehe Transzendenz) angeschlossen waren. Ted und Allegra gehen zu den Erfindern des Spiels, in dem der gesamte Film stattgefunden hat, und erschie\u00dfen sie.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Es ist und bleibt dem Zuschauer bis zum Ende nicht klar, ob sich die Figuren bis zum Ende noch im Spiel befanden oder diesmal wirklich in der Realit\u00e4t.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlungsinfo:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film spielt mit dem Wechsel von vermeintlicher Realit\u00e4t und virtueller Realit\u00e4t. Die Charaktere bewegen sich innerhalb und au\u00dferhalb eines Computerspiels mit dem Namen eXistenZ, eines Abenteuerspiels mit dem Ziel, den Sinn des Spiels herauszufinden. \u00c4hnlich wie in dem Buch Simulacron-3 oder den Filmen Matrix, Die totale Erinnerung \u2013 Total Recall oder Vanilla Sky wirft Cronenberg mit dem Film die Frage auf, was Wirklichkeit und was lediglich sensorischer Input ist, mit dem ein Individuum gef\u00fcttert wird. Die Technik der Verschachtelung (Traum im Traum und virtuelle Realit\u00e4t) wurde sp\u00e4ter auch im Film Inception verwendet, genauso wie die Frage, welche dieser Realit\u00e4ten denn die wahre ist und ob man in einer Realit\u00e4t die anderen Realit\u00e4ten ver\u00e4ndern kann.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film ist auch ein vorz\u00fcgliches Beispiel daf\u00fcr, dass der Zuschauer zu Beginn des Films von falschen Tatsachen ausgeht.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In der \u201eWelt des Spiels\u201c nimmt Cronenberg zahlreiche Anleihen aus herk\u00f6mmlichen Videospielen der 1980er und fr\u00fchen 1990er Jahre. In einigen Sequenzen des Films benutzt er klassische Elemente von Computerspielen: die Handlungsabl\u00e4ufe einiger Nebendarsteller wiederholen sich in einer Schleife und an manchen Stellen sind bestimmte Schl\u00fcsselphrasen notwendig, um die n\u00e4chste Spielebene zu erreichen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Hintergrund:<\/strong><\/span><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film ist eine Co-Produktion von Alliance Atlantis Communications, Canadian Television Fund, Natural Nylon Entertainment, Serendipity Point Films, The Harold Greenberg Fund, The Movie Network, T\u00e9l\u00e9film Canada und Union G\u00e9n\u00e9rale Cin\u00e9matographique. Den Release in den USA \u00fcbernahm die Filmproduktionsgesellschaft Dimension Films. Er kam am 23. April 1999 in die US-amerikanischen Kinos.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Dreharbeiten fanden in Toronto, Kanada statt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Produktionskosten f\u00fcr den Film beliefen sich auf sch\u00e4tzungsweise 31 Millionen CAD (etwa 21 Mio. US-Dollar in 1999). Dabei spielte er nur 3 Millionen US-Dollar wieder ein, wurde daher zum finanziellen Flop f\u00fcr die Produzenten.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die durch die gro\u00df geschriebenen Buchstaben \u201eX\u201c und \u201eZ\u201c abgesonderte Buchstabenfolge \u201eIsten\u201c ist ein eigenst\u00e4ndiges Wort. Aus dem Ungarischen \u00fcbersetzt bedeutet es Gott.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Name einer Imbisskette, bei der Ted auf der Flucht zu Beginn des Films eingekauft hat, hei\u00dft Perky Pat. Dies ist ein Verweis auf den Schriftsteller Philip K. Dick und dessen Roman Die drei Stigmata des Palmer Eldritch.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">eXistenZ wird aufgrund der nicht un\u00e4hnlichen Ausgangssituation, der Handlung, den filmischen Ebenen und vor allem der Frage, was nun real oder fiktiv sei, oft als inoffizieller Nachfolger zu Cronenbergs Videodrome gehandelt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die virtuelle Welt von eXistenZ zeichnet sich durch das Fehlen von Markennamen und -Bezeichnungen aus.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Ein Spieleprodukt im Film namens Carcrash spielt auf Cronenbergs Film Crash aus dem Jahr 1996 an.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Das Buch zum Film \u2013 von John Luther Novak und David Cronenberg \u2013 erschien bei Ullstein (ISBN 978-3-548-24746-5). \u201eJohn Luther Novak\u201c ist ein Pseudonym des englischen SF-Autors Christopher Priest.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritiken:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Das Lexikon des internationalen Films schrieb, er sei ein \u201ebrillant gespielter Cyber-Thriller, reizvoll als ironisch-makabrer Schabernack, der die \u00c4sthetik und die virtuelle Vorstellungswelt eines Computerspiels weiterspinnt. Seine fantastischen Vorstellungen drohen sich freilich immer wieder im Nirwana absto\u00dfender Einf\u00e4lle zu verfl\u00fcchtigen\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Cinema meinte, dass Cronenberg \u201eaus seiner starken Idee keine durchg\u00e4ngig mitrei\u00dfende Story\u201c hole.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Auszeichnungen (Auswahl):<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Bei der Berlinale 1999 war der Film f\u00fcr einen Goldenen B\u00e4ren nominiert. Schlie\u00dflich wurde Cronenberg mit einem Silbernen B\u00e4ren f\u00fcr eine herausragende k\u00fcnstlerische Leistung ausgezeichnet. Im Jahr 2000 gewann Ronald Sanders einen Genie Award f\u00fcr den besten Schnitt, weiterhin gab es Nominierungen in den Kategorien beste Ausstattung und bester Film.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/EXistenZ\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; [imdb id=&#8220;tt0120907&#8243;] \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Eine Storybeschreibung zu &#8222;eXistenZ&#8220; zu schreiben, ist nicht nur ziemlich schwierig, sondern praktisch unm\u00f6glich &#8211; zumindest, wenn man nicht alles verraten will&#8230; Grob gesagt geht es um das neuartige Spiel &#8222;eXistenZ&#8220;, welches man spielt, indem man einen organischen &#8222;Pod&#8220; per &#8222;Nabelschnur&#8220; an einen &#8222;Bioport&#8220; anschlie\u00dft, der in den R\u00fccken implantiert wird. Dieser Pod<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3478,9,197,22004,138,3489,30,12,6],"tags":[6612,94,2220,6659,6646,95,648,242,6685],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/365"}],"collection":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=365"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/365\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":136647,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/365\/revisions\/136647"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=365"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=365"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=365"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}