{"id":30430,"date":"2014-08-14T13:33:35","date_gmt":"2014-08-14T11:33:35","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=30430"},"modified":"2018-04-16T08:21:36","modified_gmt":"2018-04-16T06:21:36","slug":"12-geschworenen-die-1957","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=30430","title":{"rendered":"12 Geschworenen, Die [DD] (1957)"},"content":{"rendered":"<table style=\"border-color: #e6e6e6; width: 100%; background-color: #e6e6e6;\" border=\"rgb(240, 240, 240)\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%; height: 10px; border-color: #e6e6e6; vertical-align: middle; background-color: #e6e6e6;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%; height: 100%; border-color: #e6e6e6; vertical-align: middle; background-color: #e6e6e6;\"><a href=\"?page_id=51756\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-54945\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/flagge-vereinigte-staaten-von-amerika-usa.gif\" alt=\"flagge-vereinigte-staaten-von-amerika-usa\" width=\"75\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"?page_id=47297\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-54689\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dvd.jpg\" alt=\"_dvd\" width=\"50\" height=\"50\" srcset=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dvd.jpg 600w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dvd-150x150.jpg 150w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dvd-300x300.jpg 300w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dvd-90x90.jpg 90w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dvd-75x75.jpg 75w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dvd-120x120.jpg 120w\" sizes=\"(max-width: 50px) 100vw, 50px\" \/><\/a><a href=\"?page_id=49859\">\u00a0<\/a><a href=\"?page_id=47025\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-54692\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fsk12.jpg\" alt=\"_fsk12\" width=\"50\" height=\"50\" srcset=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fsk12.jpg 600w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fsk12-150x150.jpg 150w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fsk12-300x300.jpg 300w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fsk12-90x90.jpg 90w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fsk12-75x75.jpg 75w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/fsk12-120x120.jpg 120w\" sizes=\"(max-width: 50px) 100vw, 50px\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=13326\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-54702\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/sbcom.jpg\" alt=\"_sbcom\" width=\"50\" height=\"50\" srcset=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/sbcom.jpg 600w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/sbcom-150x150.jpg 150w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/sbcom-300x300.jpg 300w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/sbcom-250x250.jpg 250w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/sbcom-90x90.jpg 90w, http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/sbcom-75x75.jpg 75w\" sizes=\"(max-width: 50px) 100vw, 50px\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%; height: 5px; border-color: #e6e6e6; vertical-align: middle; background-color: #e6e6e6;\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt0050083&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%; border-color: #e6e6e6; background-color: #f0f0f0;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; vertical-align: top;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img decoding=\"async\" style=\"border: 0px;\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/movie\/file\/9850651\/die12.jpg\" alt=\"\" width=\"100%\" height=\"460\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"width: 50%; vertical-align: top;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Ein 18-j\u00e4hriger Puertoricaner steht wegen Mordes vor Gericht. Zw\u00f6lf Geschworene sollen entscheiden, ob er seinen Vater get\u00f6tet hat und damit zum Tode verurteilt werden soll oder ob er nicht doch unschuldig sein k\u00f6nnte. Aber nur einer &#8211; der Geschworene No. 8 (Henry Fonda) &#8211; glaubt von Anfang an wirklich an die Unschuld des Jungen. Nach und nach gelingt es ihm, andere mit geschickter Argumentation auf seine Seite zu ziehen. Einige der Geschworenen lassen sich jedoch trotzdem nicht \u00fcberzeugen, sodass schnell eine aufgeheizte Stimmung entsteht &#8211; nicht nur wegen des schw\u00fclen Wetters&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/movie\/file\/9850651\/die12.jpg\" alt=\"\" width=\"100%\" height=\"919\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 100%; height: 420px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=19231641\" width=\"320\" height=\"240\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/A7CBKT0PWFA\" width=\"100%\" height=\"520\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Ein 18-j\u00e4hriger Puertoricaner steht wegen Mordes vor Gericht. Zw\u00f6lf Geschworene sollen entscheiden, ob er seinen Vater get\u00f6tet hat und damit zum Tode verurteilt werden soll oder ob er nicht doch unschuldig sein k\u00f6nnte. Aber nur einer &#8211; der Geschworene No. 8 (Henry Fonda) &#8211; glaubt von Anfang an wirklich an die Unschuld des Jungen. Nach und nach gelingt es ihm, andere mit geschickter Argumentation auf seine Seite zu ziehen. Einige der Geschworenen lassen sich jedoch trotzdem nicht \u00fcberzeugen, sodass schnell eine aufgeheizte Stimmung entsteht &#8211; nicht nur wegen des schw\u00fclen Wetters&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nDie zw\u00f6lf Geschworenen ist das Spielfilmdeb\u00fct des US-amerikanischen Regisseurs Sidney Lumet aus dem Jahr 1957 und wurde von der Produktionsfirma Orion-Nova Productions f\u00fcr den Filmverleih United Artists produziert. Das kammerspielartige Justizdrama ist eine Kinoadaption des gleichnamigen Fernsehspiels von Reginald Rose, das am 20. September 1954 ebenfalls unter der Regie Lumets im Rahmen der Fernsehserie Studio One ausgestrahlt wurde.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film in seiner Original-Kinofassung von 1957 gilt bei Soziologen und Psychologen bis heute als ein Musterbeispiel zur Anschauung von Rollenverhalten, Gruppenverhalten und gruppendynamischen Prozessen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Am Ende eines Mordprozesses, in dem ein 18-j\u00e4hriger Puertoricaner aus den Slums des kaltbl\u00fctigen Mordes an seinem Vater beschuldigt wird, ziehen sich nach sechs Verhandlungstagen die zw\u00f6lf Geschworenen in das Geschworenenzimmer (englisch: jury room) des Gerichts zur\u00fcck, um \u00fcber das Urteil zu beraten, das einstimmig gef\u00e4llt werden muss. Der Schuldspruch gegen den Angeklagten scheint besonders aufgrund zweier eindeutiger Zeugenaussagen eine klare Angelegenheit und die Beratung schnell zu beenden, doch in der ersten Abstimmung votiert der Geschworene Nr. 8 als einziger der zw\u00f6lf Geschworenen f\u00fcr nicht schuldig, w\u00e4hrend die elf anderen den Jungen f\u00fcr schuldig erkl\u00e4ren.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Geschworener Nr. 8, im wahren Leben Architekt und Vater dreier Kinder, kann nicht sagen, ob der Angeklagte unschuldig ist, kann aber auch keine eindeutige Schuld bei dem angeblichen M\u00f6rder erkennen, der seinen Tod auf dem elektrischen Stuhl finden wird, sollte es zu einem Schuldspruch kommen. Einige Geschworene sind aus jeweils unterschiedlichen Motiven an einer raschen Beendigung der Beratung interessiert und dr\u00e4ngen deshalb auf einen schnellen Schuldspruch. Gegen ihren Protest rekonstruiert im weiteren Verlauf der Beratung der Geschworene Nr. 8 \u2013 zunehmend unterst\u00fctzt von denjenigen, die sich nach und nach auf seine Seite schlagen \u2013 den angeblichen Tathergang und deckt Ungereimtheiten in der Beweisf\u00fchrung der Staatsanwaltschaft auf.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Es gelingt ihm in hitzigen Auseinandersetzungen, die Argumente und die Vorurteile der Mitgeschworenen zu entkr\u00e4ften und sie wegen begr\u00fcndeter Zweifel vom Schuldspruch abzubringen. Als Geschworener Nr. 8 auch die zwei belastenden Zeugenaussagen erfolgreich in Zweifel gezogen hat, steht das Votum elf zu eins f\u00fcr \u201eunschuldig\u201c, und nur der aufbrausende und befangene Geschworene Nr. 3, der unter der langj\u00e4hrigen Trennung von seinem eigenen 22-j\u00e4hrigen Sohn leidet und seinen Hass auf den Angeklagten projiziert, ist von der Schuld des Angeklagten \u00fcberzeugt. Er bricht jedoch in der letzten Szene unter dem Druck der elf anderen Geschworenen zusammen und schlie\u00dft sich dem Freispruch des Angeklagten an.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Geschworenen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 1 (Martin Balsam) ist ein nicht sehr erfolgreicher Trainer einer Footballmannschaft aus einer Highschool in Queens und Vorsitzender der Jury. Unsicher und um Ordnung bem\u00fcht, versucht er die Diskussion zu leiten, was ihm aber immer weniger gelingt. Eigentlich m\u00f6chte er den Vorsitz gar nicht haben. Mit seiner eigenen Meinung zu dem Fall h\u00e4lt er sich zur\u00fcck. Als er merkt, dass die Stimmung zugunsten des Angeklagten umkippt, schlie\u00dft er sich z\u00f6gernd der neuen Mehrheit an und ist fast peinlich ber\u00fchrt, dass er seine Meinung ge\u00e4ndert hat.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 2 (John Fiedler), der freundliche kleine Bankbeamte, ist anfangs ebenfalls unsicher. Er versucht zu begr\u00fcnden, warum er den Angeklagten f\u00fcr schuldig h\u00e4lt, kann es aber nicht schl\u00fcssig erkl\u00e4ren. Aber er findet die Diskussion interessant und nimmt, wenn auch meist passiv, regen Anteil. Im Laufe der Diskussion taut er mehr und mehr auf, liefert einen wichtigen Beitrag, als es um den Einsatz der Tatwaffe geht, und setzt sich gegen Angriffe tapfer zur Wehr.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 3 (Lee J. Cobb), ein grobschl\u00e4chtiger, aufbrausender Mann, hat sich mit harter Arbeit eine kleine Firma aufgebaut. Seinen Sohn wollte er ebenso mit H\u00e4rte zum Mann erziehen. Seit dieser die Hand gegen ihn erhoben hat, hat er keinen Kontakt mehr zu ihm. Seine Wut und Entt\u00e4uschung \u00fcber seinen Sohn projiziert er auf den Angeklagten und will ihn daf\u00fcr verurteilt sehen. Deshalb sieht er in Juror Nr. 8, der von Anfang an Zweifel an der Schuld des Angeklagten hegt, seinen Feind. Als dieser die versteckten Motive von Nr. 3 offen legt, kommt es zur vehementen Konfrontation, die ihn zum ersten Male in die Defensive dr\u00e4ngt. Mehr und mehr bringt er die anderen gegen sich auf, auch weil er sich durch seine impulsive und polternde Art oft inhaltlich widerspricht. Er knickt ein, als er am Ende allein dasteht und erkennt, dass er aus tiefer Verletzung \u00fcber den Konflikt mit seinem Sohn beinahe ein Menschenleben geopfert h\u00e4tte.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 4 (E. G. Marshall) ist als B\u00f6rsenmakler ein k\u00fchl analytisch und objektiv denkender Charakter, der sich keine Emotionen erlaubt und sich stets unter Kontrolle hat. Trotz der schw\u00fclen Hitze im Raum schwitzt er zun\u00e4chst nicht einmal. Disziplinlosigkeit ist ihm zuwider, und er verabscheut die Emotionsausbr\u00fcche anderer Geschworener, wie zum Beispiel die von Nr. 3 und Nr. 10, auch wenn er, wie sie, fest von der Schuld des Angeklagten \u00fcberzeugt ist. Er versucht mit sachlichen Argumenten zu \u00fcberzeugen und genie\u00dft eine gewisse Autorit\u00e4t bei den anderen Juroren. Ein bisher von fast allen \u00fcbersehenes Detail l\u00f6st schlie\u00dflich auch in ihm begr\u00fcndete Zweifel aus, woraufhin er konsequent sein Votum \u00e4ndert.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 5 (Jack Klugman) ist, wie der Angeklagte, selber in den New Yorker Slums gro\u00df geworden. Er reagiert sehr empfindlich auf Vorurteile, die im Laufe der Diskussion auftauchen. Besonders von Nr. 10, der ihm direkt gegen\u00fcber sitzt, f\u00fchlt er sich pers\u00f6nlich angegriffen. Nr. 5 gewinnt mehr und mehr Selbstvertrauen und bringt seine Erfahrungen aus den Slums in die Diskussion mit ein. Als es um die Tatwaffe \u2013 ein Einhandmesser \u2013 geht, ist er der Einzige, der wei\u00df, wie damit umgegangen wird, und kann zeigen, warum es unwahrscheinlich ist, dass der Junge seinen Vater erstochen hat.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 6 (Ed Binns) ist ein einfacher Maler und Bauarbeiter ohne intellektuellen Hintergrund, daf\u00fcr aber mit klaren moralischen Grunds\u00e4tzen. Dies wird deutlich in seinem Respekt vor dem Alter des greisen Jurors Nr. 9. Er verschafft ihm Geh\u00f6r, als der etwas sagen will, und als Nr. 3 den alten Mann hart attackiert, wird er von Nr. 6 scharf zurechtgewiesen. Sonst h\u00e4lt er sich in der Diskussion eher zur\u00fcck. Er glaubt zun\u00e4chst auch an die Schuld des Angeklagten, l\u00e4sst sich aber \u00fcberzeugen, dass es begr\u00fcndete Zweifel gibt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 7 (Jack Warden) schl\u00e4gt sich als Handelsvertreter f\u00fcr Marmelade mit flotten Spr\u00fcchen und kleinen Witzen durchs Leben. Ob der Angeklagte schuldig ist oder nicht, interessiert ihn nicht. Wichtiger ist ihm, dass die Sache schnell \u00fcber die B\u00fchne geht, weil er das Baseballspiel der New York Yankees am Abend auf keinen Fall verpassen will. Deshalb stimmt er f\u00fcr schuldig. Als er merkt, dass die Stimmung umschwenkt, \u00e4ndert er sein Votum auf \u201enicht schuldig\u201c, um die Sache zu beschleunigen. Damit zieht er sich aber den Zorn der Geschworenen beider Lager zu.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 8 (Henry Fonda), von Beruf Architekt, h\u00e4lt die Schuld des Angeklagten nicht f\u00fcr zweifelsfrei bewiesen. Deshalb stimmt er als Einziger von Anfang an f\u00fcr \u201enicht schuldig\u201c, auch wenn er es f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt, dass der Angeklagte die Tat begangen haben k\u00f6nnte. Aber nur so kann er die anderen dazu bringen, den gesamten Fall Punkt f\u00fcr Punkt durchzugehen. Immer mehr Ungereimtheiten fallen ihm auf, und er kann durch geschickte und \u00fcberzeugende Argumentation die anderen nach und nach dazu bringen, ihre Sicht auf den Fall zu \u00e4ndern.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 9 (Joseph Sweeney) folgt Nr. 8 nach dessen ersten Ausf\u00fchrungen. Er will eine so wichtige Entscheidung wie einen Schuldspruch nicht un\u00fcberlegt treffen und seinen Sitznachbarn unterst\u00fctzen. Deshalb \u00e4ndert er als erster sein Votum, auch wenn er zun\u00e4chst noch glaubt, dass der Angeklagte wahrscheinlich schuldig ist. F\u00fcr das aggressive Auftreten einiger Juroren hat der alte Herr kein Verst\u00e4ndnis. Er st\u00fctzt sich vor allem auf seine lange Lebenserfahrung und gute Menschenkenntnis. So kann er vor allem die Glaubw\u00fcrdigkeit der Zeugen ins Wanken bringen, indem er ihre Pers\u00f6nlichkeit und ihre Motive analysiert. Als scharfer Beobachter f\u00e4llt ihm das entscheidende Detail an der Hauptbelastungszeugin auf, das schlie\u00dflich den Durchbruch bringt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 10 (Ed Begley), Betreiber mehrerer Tankstellen, ist ein cholerischer Rassist, der mit seinen Vorurteilen nicht hinter dem Berg h\u00e4lt. F\u00fcr ihn ist der Angeklagte allein wegen seiner Herkunft schuldig. Deshalb interessieren ihn Tatsachen nur, solange sie die Schuld des Angeklagten zu beweisen scheinen. Als mehr und mehr Zweifel aufkommen, ger\u00e4t er mit seinen rassistischen Ausf\u00e4llen so in Rage, dass sich die anderen angewidert von ihm abwenden. Nr. 4 weist ihn schlie\u00dflich eiskalt und scharf zurecht und verbietet ihm, noch einmal seinen Mund aufzumachen. Schockiert bricht er innerlich zusammen, setzt sich abseits der Gruppe in eine Ecke und leistet bei der n\u00e4chsten Abstimmung keinen Widerstand mehr.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 11 (George Voskovec), Einwanderer aus Europa, ist ein disziplinierter Uhrmacher, der stolz darauf ist, jetzt Amerikaner zu sein, auch wenn er noch mit starkem Akzent spricht und ihm manchmal die Worte fehlen. Er wei\u00df die Vorteile einer freien Gesellschaft zu sch\u00e4tzen. Der aufrechte, betont freundliche, manchmal aber auch unbeabsichtigt schulmeisterliche Mann bringt vor allem Nr. 7 und Nr. 10 gegen sich auf.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nr. 12 (Robert Webber) ist von Beruf Werbetexter und ein oberfl\u00e4chlicher Opportunist. Konflikte liegen ihm nicht, die scharfen Auseinandersetzungen sind ihm zuwider. Er kennt aus seinem Berufsleben eher kreative Arbeitsprozesse, mit denen er aber hier wenig anfangen kann. Er ist ein Mann der Schlagworte und flapsigen Redensarten. Inhaltlich kann er wenig beitragen. Als er sich mit der Mehrheit wei\u00df, ist er noch sehr selbstsicher. Als die Stimmung jedoch umkippt und er merkt, dass er sich jetzt entscheiden muss, wird er zunehmend unsicher und schwankend. Als einziger Juror \u00e4ndert er dreimal sein Votum.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Entstehungsgeschichte:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die zw\u00f6lf Geschworenen basiert auf dem gleichnamigen Fernsehspiel von Reginald Rose, das am 20. September 1954 im Rahmen der Fernsehserie Studio One ausgestrahlt wurde. Von der urspr\u00fcnglichen Besetzung, die aus Norman Fell, John Beal, Franchot Tone, Walter Abel, Lee Philips, Bart Burns, Paul Hartman, Robert Cummings, Joseph Sweeney, Edward Arnold, George Voskovec und Will West bestand, geh\u00f6rten nur Joseph Sweeney (Geschworener Nr. 9) als zerbrechlich wirkender alter Mann und George Voskovec (Geschworener Nr. 11) als eingewanderter Uhrmacher zur Besetzung der Kinoadaption. Um eine klaustrophobische Stimmung zu erzeugen, verwendete Regisseur Sidney Lumet an den Filmkameras Objektive mit einer l\u00e4ngeren Brennweite, so dass aus der Sicht des Zuschauers die Darsteller mit dem Bildhintergrund verschmelzen. Weil die intensiven Proben f\u00fcr den Film ganze zwei Wochen verschlangen, wurde Die zw\u00f6lf Geschworenen in nur 21 Tagen abgedreht.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rezeption:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Das von Hauptdarsteller Henry Fonda und Drehbuchautor Reginald Rose produzierte Justizdrama gewann zwar die Gunst der Kritiker und zahlreiche Filmpreise, doch an den Kinokassen war Sidney Lumets Deb\u00fctfilm kein Erfolg beschieden. Der auf 340.000 US-Dollar (heute: 2.925.000 US-Dollar) gesch\u00e4tzte Film spielte noch nicht einmal die Produktionskosten wieder ein. Die zw\u00f6lf Geschworenen gilt heute als Filmklassiker und begr\u00fcndete Sidney Lumets erfolgreiche Regiekarriere, die er mit Werken wie der Krimiadaption Mord im Orient-Express (1974) oder der Mediensatire Network (1976) untermauerte. 1982 f\u00fchrte Lumet Regie in The Verdict \u2013 Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, einem weiteren Gerichtsdrama mit Paul Newman, in dem auch wieder Jack Warden mitwirkte.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">B\u00fchnenfassungen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Reginald Rose verfasste mehrere B\u00fchnenfassungen des St\u00fccks. 1964 wurde es von Leo Genn und Kenneth Wagg auf die B\u00fchne des Londoner Queen\u2019s Theatre gebracht. 1996 inszenierte Harold Pinter das St\u00fcck am Comedy Theatre in London und im Jahre 2004 pr\u00e4sentierte das Roundabaout Theatre in New York eine Broadway-Inszenierung, die es auf 328 Vorstellungen brachte.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Eine deutsche Adaption brachte das Landestheater Coburg im Mai 2009 im Rahmen der Bayerischen Theatertage auf die B\u00fchne. In dieser Inszenierung nahmen die Zuschauer auf der B\u00fchne rund um den Tisch der Geschworenen Platz.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Gegen\u00fcber der Theaterfassung ist die Handlung des Films an einigen Stellen gek\u00fcrzt. Im Theaterst\u00fcck machen sich die Geschworenen Gedanken dar\u00fcber, wer den Vater des Angeklagten umgebracht haben k\u00f6nnte, wenn es nicht der Angeklagte war. Dabei wird deutlich, dass der Vater ein brutaler Schl\u00e4ger und S\u00e4ufer war, der mit vielen Menschen im Streit lag und selbst einiges auf dem Kerbholz hatte. Au\u00dferdem diskutieren die Geschworenen ein psychologisches Gutachten, das im Zuge der Ermittlungen erstellt wurde und dem Angeklagten eine Pers\u00f6nlichkeit attestiert, die angeblich eine potentielle F\u00e4higkeit zu morden nahelegt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Deutsche Fassung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die deutsche Synchronfassung entstand 1957 bei der Ultrasynchron Vohrer &amp; Wolf OHG in Berlin.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Nummer 11 spricht in der deutschen Synchron-Fassung mit Schweizer Akzent. Damit wird der Konzeption der Figur (Emigrant aus Osteuropa, hat Erfahrungen mit Gewaltherrschaft) ein St\u00fcck ihrer inneren Logik genommen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Anmerkungen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u00dcber viele Jahre war nur der Verbleib der Filmrollen \u00fcber die erste H\u00e4lfte des Fernsehspiels bekannt, das als Vorlage f\u00fcr den Spielfilm diente und im Rahmen der Serie Studio One ausgestrahlt wurde. Sie befanden sich seit 1976 im Besitz des Museum of Television and Radio. Im Jahre 2003 wurde eine komplette 16-mm-Filmfassung des Fernsehspiels entdeckt, die sich im Besitz von Samuel Liebowitz, einem ehemaligen Staatsanwalt und Richter befand. Heute befindet sich diese komplette Fassung ebenfalls im Besitz des Museum of Television and Radio.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nicht eine Frau fand sich in der Schauspielbesetzung von Die zw\u00f6lf Geschworenen wieder, und nur eine, die sp\u00e4tere Kurzfilm-Regisseurin Faith Hubley, wirkte als Script Supervisor bei der Produktion mit.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Henry Fonda wurde vom Filmstudio United Artists gefragt, ob er Interesse an dem Film h\u00e4tte. Im Nachhinein \u00fcbernahm Henry Fonda neben der Rolle als Schauspieler auch den Produzentenposten, eine Position, die ihn sehr frustrierte, und er schl\u00fcpfte, abgesehen von der zwei Jahre sp\u00e4ter entstandenen Fernsehserie The Deputy, nie wieder in die Produzentenrolle.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Henry Fonda mochte es nicht, einen Film anzusehen, bei dem er mitwirkte. So sah er sich im Schnittraum nicht den gesamten Film an, entgegnete aber Sidney Lumet, als er den Raum verlie\u00df: \u201eSidney, er ist gro\u00dfartig\u201c (\u201eSidney, it\u2019s magnificent.\u201c).<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Geschworenenzimmer werden die Charaktere nur durch ihre Nummern identifiziert, in deren Reihenfolge sie um den Tisch sitzen. Nur zwei Charaktere geben ihren Familiennamen preis. In einem Epilog treffen sich Henry Fonda (Geschworener Nr. 8) und Joseph Sweeney (Geschworener Nr. 9) an den Stufen des Gerichtsgeb\u00e4udes und verlieren ihre Anonymit\u00e4t, indem sich Sweeney als McCardle und Fonda als Davis vorstellen. Der Geschworene Nr. 6 nennt nur in der deutschen Synchronisation seinen Namen \u201eJames Heeley\u201c. Im Original zeigt er auf einer Liste auf einen Namen und sagt zum Justizbeamten \u201eDieser Name ist es\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Das Verhalten des Geschworenen Nr. 8, der sich ein Duplikat des Tatmessers gekauft hat und es im Geschworenenzimmer pr\u00e4sentiert, ist ebenso wie das \u201eNachstellen\u201c der Aussage des alten Mannes, wie lange er zur T\u00fcr gebraucht hat, in einem Strafverfahren nach US- amerikanischem Recht eigentlich absolut unzul\u00e4ssig.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Laut IMDb nennt Geschworener Nr. 4, gefragt, welche Filme er sich in der vergangenen Woche angesehen habe die beiden Titel The Scarlet Hour (1956) und The Amazing Mrs. Holliday (1949). Tats\u00e4chlich nennt er im englischen Original die fiktiven Filmtitel The Scarlet Circle und The Amazing Mrs. Bainbridge die es beide laut IMDb nicht gibt. In der deutschen Synchronfassung wird daraus Der rote Kreis (1929) und Die verbl\u00fcffende Mrs. Bainbridge.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Comic-Serie The Simpsons spielt in einer Szene auf den Film an. In der Folge &#8222;Bart packt aus&#8220; (Staffel 5) stimmt Homer als einziger Geschworener f\u00fcr unschuldig.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In der Top-250-Liste der imdb rangiert Die zw\u00f6lf Geschworenen auf Platz 6 mit einer Bewertung von 8,9 (von 10).<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Auszeichnungen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die zw\u00f6lf Geschworenen wurde bei der Academy Award-Verleihung 1958 f\u00fcr drei Oscars nominiert, darunter f\u00fcr den besten Film und die beste Regie, konnte sich aber seinerzeit nicht gegen David Leans Kriegsdrama Die Br\u00fccke am Kwai durchsetzen, das in sieben Kategorien ausgezeichnet wurde, unter anderem auch als bester Film des Jahres und David Lean als bester Regisseur. Henry Fonda wurde mit dem British Film Academy Award im gleichen Jahr als bester ausl\u00e4ndischer Darsteller geehrt. Sidney Lumet gewann 1957 auf der Berlinale unter anderem den Goldenen B\u00e4ren f\u00fcr den besten Film.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auszeichnungen vom American Film Institute:<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> 2007 schaffte es der Film in der Liste der 100 besten Filme aller Zeiten auf Rang 87, w\u00e4hrend er in der gleichnamigen Liste von 1998 nicht erw\u00e4hnt wurde.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die von Henry Fonda verk\u00f6rperte Rolle des Geschworenen Nr. 8 erreichte Platz 28 in der Liste der 50 bedeutendsten Kinohelden aller Zeiten.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"> 2008 erreichte der Film in der Top 10 Liste der besten Gerichtsdramen aller Zeiten Rang 2.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritiken:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eSidney Lumets Erstlingsfilm verleiht dem Geschehen durch die Begrenzung des Ortes und der Personen eine gro\u00dfe Dichte und Spannung. Die Wahrheitsfindung entsteht aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Menschentypen, Ideologien und Interessen &#8211; ein Modellfall &#8222;demokratischer&#8220; Aufkl\u00e4rungsarbeit. Hervorragend besetzt, gespielt und fotografiert.\u201c Lexikon des Internationalen Films<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eRegisseur Sidney Lumet und Autor Reginald Rose kommen vom Fernsehen, das diesen Film sehr heilsam beeinflu\u00dft: Auf engem Raum wie im Television-Studio, ohne R\u00fcckblenden und ohne Kamera-Koketterien gelang ein hochbewegtes, klug bemessenes, in jeder Einzelheit begr\u00fcndetes, in fast jeder Einstellung beredtes Schauspiel.\u201c Der Spiegel, 1957<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eSpannender, humorvoller, vom ersten bis zum letzten Meter von hohem menschlichen Verantwortungsbewu\u00dftsein getragener Film.\u201c Filmbeobachter<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eKlaustrophobische Atmosph\u00e4re, gl\u00e4nzende Akteure, geschickte Kameraf\u00fchrung und Schnitt.\u201c (Wertung: 3 Sterne = sehr gut) Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: Lexikon \u201eFilme im Fernsehen\u201c. Rasch und R\u00f6hring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 971 (Erweiterte Neuausgabe).<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"> Dies ist ein Film, in dem die Spannung aus pers\u00f6nlichen Konflikten, Dialog und K\u00f6rpersprache entsteht, nicht aus Bewegung; [\u2026] wobei Logik, Emotionen und Vorurteile aufeinandertreffen und versuchen die Oberhand zu bekommen. Roger Ebert<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_zw%C3%B6lf_Geschworenen\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0\u00a0 [imdb id=&#8220;tt0050083&#8243;] Ein 18-j\u00e4hriger Puertoricaner steht wegen Mordes vor Gericht. Zw\u00f6lf Geschworene sollen entscheiden, ob er seinen Vater get\u00f6tet hat und damit zum Tode verurteilt werden soll oder ob er nicht doch unschuldig sein k\u00f6nnte. Aber nur einer &#8211; der Geschworene No. 8 (Henry Fonda) &#8211; glaubt von Anfang an wirklich an die Unschuld des Jungen. Nach und nach<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":83800,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21999,9,198,139,63310,21,3483],"tags":[685,279306,279307,279308,279309,279310,279311,6660,15323,279312,81084,279313,6647,279314,279315,1996,279316,279317,81101,279318,279319,260611,279320,279321,136180,6018,6019,279322,136193,162760,279323,279324,1995,279325,88,279326],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30430"}],"collection":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30430"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30430\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/83800"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30430"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30430"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30430"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}