{"id":2927,"date":"2013-03-12T14:03:35","date_gmt":"2013-03-12T13:03:35","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=2927"},"modified":"2016-07-21T09:21:58","modified_gmt":"2016-07-21T07:21:58","slug":"shame-2011","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=2927","title":{"rendered":"Shame (2011)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt1723811&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=6855\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" alt=\"icon_info_50\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5432\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_16_logo_50.jpg\" alt=\"FSK_ab_16_logo_50\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5601\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DIVX_logo_50.jpg\" alt=\"DIVX_logo_50\" width=\"118\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8035\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DolbyDigital_50.jpg\" alt=\"DolbyDigital_50\" width=\"127\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.best-trade.de\/?search=Shame&amp;searcho=1&amp;fastView=1&amp;su=\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" alt=\"bt_shop\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0627\/1223\/shame.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"452\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Brandon (Michael Fassbender) lebt in New York, hat einen guten Job und eine entsprechende Wohnung. Der smarte, gutaussehende Mittdrei\u00dfiger wei\u00df sich intelligent und kultiviert zu unterhalten, was er zu zahlreichen sexuellen Kontakten nutzt. Doch seine Gier nach Sex kann das nicht befriedigen, weshalb er sich Prostituierte bestellt, Pornos im Internet ansieht und bei jeder Gelegenheit onaniert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0627\/1223\/shame.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"905\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<div id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=19255714\" width=\"300\" height=\"150\" frameborder=\"0\"><\/iframe><a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/185457.html\" target=\"_blank\">Shame<\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/iBnBeLrliyQ\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Brandon (Michael Fassbender) lebt in New York, hat einen guten Job und eine entsprechende Wohnung. Der smarte, gutaussehende Mittdrei\u00dfiger wei\u00df sich intelligent und kultiviert zu unterhalten, was er zu zahlreichen sexuellen Kontakten nutzt. Doch seine Gier nach Sex kann das nicht befriedigen, weshalb er sich Prostituierte bestellt, Pornos im Internet ansieht und bei jeder Gelegenheit onaniert.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Er hat seine Situation aber im Griff, bis seine Schwester Sissi (Carey Mulligan) pl\u00f6tzlich in seiner Wohnung ist und ihn bittet, ein paar Tage zu bleiben. Die junge S\u00e4ngerin ist sehr emotional, sucht die N\u00e4he nach Menschen, besonders zu ihrem Bruder, hinterl\u00e4sst aber einen chaotischen und ungl\u00fccklichen Eindruck. Brandon verliert zunehmend die Kontrolle \u00fcber sein Leben&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Shame (englisch f\u00fcr Schande\/Scham) ist ein Spielfilm des britischen Regisseurs Steve McQueen aus dem Jahr 2011. Das Drama basiert auf einem Originaldrehbuch von McQueen und Abi Morgan und stellt einen jungen sexs\u00fcchtigen New Yorker Gesch\u00e4ftsmann (gespielt von Michael Fassbender) in den Mittelpunkt, dessen Leben durch den Besuch seiner Schwester (Carey Mulligan) aus den Fugen ger\u00e4t.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In seinem zweiten Film nach Hunger (2008) vertraute McQueen wieder dem deutsch-irischen Schauspieler Michael Fassbender die m\u00e4nnliche Hauptrolle an. \u201eF\u00fcr mich hat Michael Fassbender die Schauspielerei ver\u00e4ndert. Er ist der einzige, der f\u00fcr mich in Frage kommt. Ich habe viele Schauspieler gesehen und die spielen einfach. Mit Michael ist das anders. Er spielt nicht, er f\u00fchlt.\u201c, so der Regisseur. Der Titel des Films spielt auf die Scham an, die viele der von McQueen im Vorfeld interviewten M\u00e4nner nach dem Sex empfunden h\u00e4tten. \u201e[&#8230;] um dieses Gef\u00fchl loszuwerden, machen sie [die M\u00e4nner] einfach weiter. Es ist wie ein Sog, von dem sie sich nicht befreien k\u00f6nnen.\u201c, so McQueen. New York habe er als 24-Stunden-Stadt von \u201eExzess und Zugang\u201c (\u201eexcess and access\u201c) gesehen und die Handlung darum in die Vereinigten Staaten verlegt. Sowohl Hunger als auch Shame seien beides Filme \u00fcber \u201ePolitik und Freiheit\u201c. \u201eHunger handelte \u00fcber einen Mann ohne Freiheit, der seinen K\u00f6rper als politisches Instrument nutzte und durch diesen Akt seine eigene Unabh\u00e4ngigkeit kreierte. Shame betrachtet eine Person, die all die westlichen Freiheiten besitzt und durch ihre offensichtliche sexuelle Freiz\u00fcgigkeit ihr eigenes Gef\u00e4ngnis erschafft.\u201c, so McQueen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Shame feierte seine Urauff\u00fchrung im Wettbewerb der 68. Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Der Film kam in Gro\u00dfbritannien am 13. Januar, in Deutschland am 1. M\u00e4rz 2012 in die Kinos. Der Film wurde von den beiden britischen Produktionsunternehmen See-Saw Films und Film4 kofinanziert und vom mittlerweile aufgel\u00f6sten UK Film Council unterst\u00fctzt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">New York: Der attraktive Brandon ist mittleren Alters und hat einen gutbezahlten Job in der Werbebranche. Er tritt kultiviert, freundlich und elegant auf und gilt auf den ersten Blick als eine gute Partie. Sein Umfeld ahnt jedoch nicht, dass Brandon sexs\u00fcchtig ist und sich immer mehr in seinen Pornofantasien verliert. Er bestellt sich Prostituierte in seine Wohnung, fr\u00f6nt Sex im Freien mit einer weiblichen Bar-Bekanntschaft, masturbiert unter der Dusche oder auf der B\u00fcrotoilette und sieht sich selbst auf seinem Arbeitsplatz Pornos im Internet an. Gleichzeitig hat Brandon Angst vor Intimit\u00e4t.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Zu Beginn des Films sieht man Brandon in der U-Bahn, wie er mit einer fremden verheirateten Frau Blickkontakt aufnimmt. Sie ist zun\u00e4chst sichtlich von ihm angetan, doch an der Haltestation verl\u00e4sst sie fluchtartig die U-Bahn. Brandon folgt ihr beim Aussteigen und verliert sie anschlie\u00dfend im Gedr\u00e4nge der Station. Eines Tages erh\u00e4lt Brandon unerwarteten Besuch von seiner j\u00fcngeren, psychisch labilen Schwester Sissy, mit der ihn eine schwierige Kindheit verbindet. Ebenso einsam wie ihr Bruder, gesteht sich Sissy den Schmerz jedoch offen ein und hofft darauf, dass sich Brandon um sie k\u00fcmmert. Brandon l\u00e4sst sie einige Tage in seinem Appartement auf dem Sofa \u00fcbernachten, unter der Bedingung, dass sie sich nicht in sein Leben einmischt. Die S\u00e4ngerin, der der gro\u00dfe Erfolg bisher verwehrt geblieben ist, macht nach einem Auftritt in einem Nachtclub die Bekanntschaft mit Brandons Vorgesetztem David und verbringt anschlie\u00dfend mit ihm eine gemeinsame Nacht. Dies ver\u00e4rgert und frustriert den kontrollierten Brandon, den bei Sissys trauriger Interpretation des Frank-Sinatra-Songs New York, New York erstmals die Gef\u00fchle \u00fcbermannen. Er l\u00e4sst sich auf eine Verabredung mit der Arbeitskollegin Marianne ein. Diese ist \u00fcberrascht, dass Brandons l\u00e4ngste Beziehung nicht l\u00e4nger als vier Monate hielt. Sie hingegen scheint an einer ernsthaften Beziehung interessiert zu sein. Nachdem Sissy ihn beim Masturbieren \u00fcberrascht und Cybersex-Daten auf seinem Computer findet, entscheidet er sich dazu, seine umfangreiche Pornosammlung und seinen Laptop zu entsorgen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Doch Brandon schafft es nicht, seine hypersexuellen Aktivit\u00e4ten aufzugeben. Er \u00fcberredet Marianne, mit ihm mitten am Tag in ein Hotel zu gehen. Aber der Sex mit ihr misslingt ihm. Brandon wirft nach Streitereien seine Schwester aus der Wohnung und gibt sich nun noch exzessiver seiner Sucht hin. In einer Bar versucht er mit einer sehr direkten Art und Weise eine junge Frau zu verf\u00fchren. Anschlie\u00dfend provoziert er deren Freund und wird von ihm zusammengeschlagen. Nachdem er in einem Club, den er kennt, vom T\u00fcrsteher abgewiesen wird, besucht er einen Schwulenclub. Danach widmet er sich u. a. dem gemeinsamen Sex mit zwei Frauen. Nach dieser Nacht voller sexueller Eskapaden h\u00f6rt er, dass seine Schwester ihm \u2013 nach erfolglosen Versuchen, ihn telefonisch zu erreichen \u2013 auf seinem mobilen Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen hat mit dem Hinweis, dass sie beide keine schlechten Menschen seien, sondern nur von einem schlechten Ort k\u00e4men. Als er sie telefonisch nicht erreichen kann, rennt Brandon nach Hause, wo er Sissy mit aufgeschnittenen Pulsadern auffindet. Sie kann in letzter Minute gerettet werden und wird in ein Krankenhaus gebracht.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film endet mit Brandon weinend am Ufer des Hudson und mit einer dem Beginn \u00e4hnelnden Szene in der U-Bahn: Wieder nimmt er Blickkontakt mit der gleichen fremden Frau auf. Mit ihren Augen sendet sie ihm ein Signal, ihr zu folgen. Als sie aufgestanden ist und alleine an der Wagent\u00fcr steht, um den Zug zu verlassen, blendet der Film ab.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rezeption:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Shame feierte seine Urauff\u00fchrung am 4. September 2011 auf den 68. Filmfestspielen von Venedig. Dem Film wurde vor allem gro\u00dfe Anerkennung f\u00fcr die Schauspielleistungen seiner beiden Hauptdarsteller Michael Fassbender und Carey Mulligan zuteil. Fassbender wurde h\u00e4ufig als Mitfavorit auf den Darstellerpreis genannt, der Film teilweise zum Favoritenkreis auf den Goldenen L\u00f6wen gez\u00e4hlt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Britische Pressestimmen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die britische Zeitung The Guardian lobte den Film f\u00fcr seine \u201ebeeindruckenden Schauspielleistungen\u201c und Carey Mulligans \u201eunvergessliche Darbietung\u201c von New York, New York. Der Evening Standard stellte die Schauspielleistung von Michael Fassbender heraus. McQueens Regie sei \u201eohne Zweifel kraftvoll und ohne Kompromisse\u201c, vor allem w\u00e4hrend der Sexszenen. Beanstandet wurden die wenigen Hinweise auf den Ursprung von Brandons \u201esexuellem Gef\u00e4ngnis\u201c, die offenbar in der Vergangenheit der Geschwister zu suchen seien. Laut dem Daily Telegraph w\u00fcrden die beiden Drehbuchautoren McQueen und Morgan nicht moralisieren. Single Bars, Dating-Rituale und Sex Clubs w\u00fcrden im Film \u201einfernalisch\u201c dargestellt. McQueen sei ein \u201ehochbegabter Filmemacher\u201c und nutze jede Einstellung mit \u201eseltenem Elan\u201c. Der Film werde sich \u201eohne Zweifel f\u00fcr viele M\u00e4gen als zu stark\u201c erweisen. Die Schauspielleistungen seien \u201emakellos\u201c. Independent Extra verglich die Figur des Brandon mehr mit dem Antihelden Travis Bickle aus Taxi Driver als mit Casanova. Fassbender erinnere in seiner physischen Intensit\u00e4t an das beste amerikanische Method Acting. Der Film selbst sei in k\u00fchlen, strengen Bildern aufgenommen, \u201ezerm\u00fcrbend\u201c und enthalte wenig Dialoge. Frustrierend sei, dass das Drehbuch wenig Hintergrund zu Brandons Figur oder seinen Eltern liefere, die R\u00fcckschl\u00fcsse auf den Ursprung seines Verhaltens zulie\u00dfen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Deutsche Medien:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Laut Dietmar Dath (Frankfurter Allgemeine Zeitung) enthalte Shame im Gegensatz zu Hunger keine Formk\u00fchnheiten, das erneute Vertrauen zum Hauptdarsteller sei aber gerechtfertigt. Der Film sei eine \u201estilsichere Exkursion in die nackte Verzweiflung\u201c. McQueen setze die durchkomponierten Bilder \u201eunaufdringlich und subtil, in einem ganz nat\u00fcrlichen Fluss\u201c, so Susan Vahabzadeh (S\u00fcddeutsche Zeitung). Die im Film auftauchenden Menschen w\u00fcrden h\u00e4ufig hinter Glas gezeigt \u2013 der Regisseur schaue dem Publikum dabei zu, wie diesem die Freiheit zwischen den Fingern zerrinne. Susanne Ostwald (Neue Z\u00fcrcher Zeitung) bemerkte statische, n\u00fcchterne Filmbilder, wodurch die \u201eGlanzleistungen\u201c der beiden Schauspieler Michael Fassbender und Carey Mulligan in den Vordergrund treten w\u00fcrden. McQueens zweiter Film sei \u201eeine eindringliche Studie \u00fcber Einsamkeit und schleichende Verzweiflung\u201c. Als \u201eUnterseite von Sex and the City: ein Film \u00fcber die Stadt New York als Kapitale des zwanghaften Datings und der After-Work-Fucks\u201c interpretierte den Film Katja Nicodemus (Die Zeit). Brandons Lebenskonstruktion sei \u201eein System aus Kontrolliertheit, fast autistischer Introvertiertheit und manischer sexueller Aktivit\u00e4t\u201c, eine \u201eStudie eines durch Obsession \u00fcberlagerten Schmerzes\u201c. Auch Wolfgang H\u00f6bel (Spiegel Online) betitelte Brandon als \u201ePorno-Autisten\u201c, als Figur die in ihrem Inneren vollkommen von ihren Sexualphantasien okkupiert sei, ohne Mitgef\u00fchl und Selbstbestimmung. Der Film verf\u00fcge \u00fcber zahlreiche Sexszenen, die mit \u201egro\u00dfer Kunst\u201c und \u201eK\u00e4lte\u201c arrangiert seien. Ebenso wies Christiane Peitz (Der Tagesspiegel) auf den sehr \u201efreudlos\u201c dargestellten Sex hin, den sie als Ausdruck einer existenziellen Verzweiflung und emotionalen Impotenz deutete, die offenbar ihren Ursprung in der Kindheit der Figur h\u00e4tte, die aber \u201eklugerweise\u201c ausgespart bliebe. Brandons Erstarrung breche nur f\u00fcr einen Moment, bei der New York, New York-Interpretation seiner Schwester, auf.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In dem Psychodrama w\u00fcrden sich laut Anke Westphal (Berliner Zeitung) \u201eBed\u00fcrftigkeit und Zur\u00fcckweisung, Manipulation und Analyse fatal st\u00fctzen\u201c. Shame verm\u00f6ge seine kalte Spannung nicht immer zu halten, w\u00e4hrend Fassbender ein Favorit f\u00fcr den Darstellerpreis sei. Eine der wenigen negativen Stimmen war jene von Cristina Nord (die tageszeitung). Nord bewertete den Film als \u201eweichgesp\u00fclte Version von Bret Easton Ellis&#8216; Roman American Psycho\u201c. Nacktheit und Sexszenen seien kalkuliert und w\u00fcrden den Zuschauer verdrie\u00dfen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Auszeichnungen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Shame gewann bei den Filmfestspielen von Venedig den Darstellerpreis (Coppa Volpi) f\u00fcr Michael Fassbender, den FIPRESCI-Preis, den Premio Arca Cinema Giovani sowie den Premio CinemAvvenire. Fassbender gewann au\u00dferdem die Preise des National Board of Review, der Los Angeles Film Critics Association, den British Independent Film Award, den Online Film Critics Society Award und eine Golden-Globe-Nominierung. Carey Mulligan wurde im selben Jahr mit dem Hollywood Film Award als beste Nebendarstellerin des Jahres ausgezeichnet (ebenso f\u00fcr ihre Leistung in Drive). 2012 folgten f\u00fcnf Nominierungen f\u00fcr den Europ\u00e4ischen Filmpreis (bester Film, beste Regie, Darsteller, Kamera und Schnitt). Kameramann Sean Bobbitt und Cutter Joe Walker gewannen die Preise.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shame_%28Film%29\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; [imdb id=&#8220;tt1723811&#8243;] \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Brandon (Michael Fassbender) lebt in New York, hat einen guten Job und eine entsprechende Wohnung. Der smarte, gutaussehende Mittdrei\u00dfiger wei\u00df sich intelligent und kultiviert zu unterhalten, was er zu zahlreichen sexuellen Kontakten nutzt. 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